Albanien 2013
#1
Tag1 der Albanienreise 2013
Der erste Tag unserer Albanienreise war erst mal dadurch geprägt dass sich die über den gesamten deutschsprachigen Raum verteilten Teilnehmer sammeln mussten. So vereinbarten wir über eine WhatsAppgruppe wie das vonstatten gehen sollte. Der Plan war Schlammeule der aus der Gegend von Landshut kommt trifft sich mit Crosser und Crosserjunior, die aus der Gegend von Ulm kommen, am Ende der A8 vor München um dann gemeinsam die letzten Besorgungen beim Expeditionsausrüster Lauche und Maas zu besorgen     . Das erste Meeting klappte so gut das wir gleichzeitig an der Eschenrieder Spange ankamen und uns per CB-Funk fanden ohne anhalten zu müssen, yeahpee!  Nach dem Einkauf holten wir dann Schattenreiter am HBF-München ab die per ICE aus Kassel kam. Auch das klappte super. Mit zwei Amaroks und vier Forenmitgliedern ging es dann zum vereinbarten Treffpunkt mit Storm72, der aus der Gegend von Bern kommt, einem Campingplatz an der Dalmatinieschen Küste. Selbst dieser Treffpunkt funktionierte einwandfrei. Nach dem Aufbau der drei Dachzelte     und einem erfrischenden Bad im lauwarmen Meer gingen wir in dem Campingplatzeigenen Restaurant essen     .

Tag2 der Albanienreise
Nach einer ausgezeichneten Nacht ging unsere Reise weiter. Noch schnell einen kleinen Einkauf erledigt die Fahrzeuge getankt und weiter gings auf der bisher sehr gut ausgebauten Autobahn entlang der Küste. Dank unseren CB-Geräten war auch dem einzeln Fahrenden nie langweilig. Zur Mittagsrast fanden wir südlich von Split einen schönen Rastplatz mit grandiosem Ausblick         . Nachdem der Blutzckerspiegel wieder hergestellt war überlegten wir noch wie wir eigentlich vom Ende der Kroatischen Autobahn zu unserem Wunschgrenzübergang ins Vermoshtal kommen konnten(Bild3).  Nun war das mitgeführte Kartenmaterial leider nicht durchgängig. Wir haben uns wohl zu sehr auf das Navi verlassen. Doch mein RNS315 hatte gar keine Karten mehr, das Garmin von Schlammeule wollte einen riesen Haken über Podgorica der Haupstadt Montenegros schlagen und Storm72... naja das ist eine andere Geschichte. Also beschlossen wir bis Dubrovnic weiter der Küste zu folgen und uns dann ein Stück durch Bosnien-Herzegovina nach Montenegro durchzuschlagen. Heute noch bis Albanien zu kommen konnten wir wohl knicken.  Da sich keiner zu Montenegro schlau gemacht hatte waren wir auf unsere Spontanität angewiesen. Die Grenzübertritte klappten problemlos. Mann hatte das Gefühl die freuen sich über Touristen. Der Bosnische Grenzbeamte sprach hervoragendes deutsch und wollte mehr über unsere Reise wissen. Ob wir Rallyautos hätten, wohin, warum Albanien, ob wir alles andere schon gesehen hätten etc. In Montenegro schliesslich fanden wir einen ganz romantischen "Campingplatz" zwischen Obstbäumen der mit den beiden Wohnmobilen und unseren drei "Rallyfahrzeugen" voll war(Bild4). Angeschlossen war ein Restaurant in dem auch einheimische asen. Der Camping kostete 5Euro pro Fahrzeug und wir konnten in Euro bezahlen was uns verwunderte. Inzwischen habe ich nachgelesen dass Montnegro nach der Abspaltung von Serbien die D-Mark einführte anstatt eine eigene Währung zu generieren. Damit wurden sie automatisch auf Euro umgestellt.

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#2
Tag3 der Albanienreise
Heute sollte es endlich nach Albanien gehen. Wir waren alle sehr gespannt auf die Grenzkontrolle, da wir als EU-Bürger sowas ja schon lange nicht mehr erlebt hatten. Die heutige Fahrt ging dennoch überwiegend durch Montenegro und ich muss sagen dass ich dort sicher nicht zum letzten Mal war. Als wir dann gegen 14:00 die Grenze zu Albanien endlich erreichten war der Grenzübertritt völlig problemlos. An diesem Tag fuhr Crosserjunior bei Storm72 mit. Ich erwartete dass die Grenzer einen minderjährigen nicht einfach ohne Erziehungsberechtigten über die Grenze liesen. Falsch gedacht es ging ohne Nachfrage. Kurz nach der Grenze hatten wir sogar Asphaltstrasse. Die erste Brücke zu überfahren, eine verrostete Stahlkonstruktion mit Brettern als Belag, kostete Überwindung. Zumal einzelne Bretter bereits weggefault waren     . Kurz darauf erreichten wir unseren ersten Ort in Albanien, Vermosh. Auf dem Dorfplatz war die örtliche „Prominenz“. Uns sprach ein junger Mann an ob er uns helfen könne. AUF DEUTSCH!!! Er erklärte uns dass er deutsch aus dem deutschen Fernsehen gelernt hätte das er seit seinem dritten Lebensjahr schaut. Er gab im Kaffee unsere Bestellung auf und klärte dass wir mit Euro bezahlen konnten. LEK , die albanische Währung hatten wir ja noch nicht. Bis auf einmal war im ganzen Urlaub bezahlen mit Euro jedoch kein Problem. Es empfiehlt sich möglichst viel in 5 Euroscheinen mitzunehmen. Nun stellte sich für uns die Frage wo Übernachten. Von der Grenze bis zum Dorfzentrum hatten die Grundstücksbesitzer immer wieder Camping an ihre Zäune geschrieben. Mehr als die Wiese zur Verfügung stellen war das aber vermutlich nicht. Wir wollten auch endlich mal offroadfahren und das erste Mal wild Campen. Also fuhren wir weiter das Tal hoch. Eine Strasse war das nicht mehr wirklich vielmehr Spuren im Flussbett. Da ich bei Google recherchiert hatte dass in dem Talknick der nach Südwesten geht wiesen sind und das Gelände flache Stellen zu haben schien versuchten wir dorthin zu kommen. Es ging dreimal durch den Fluss, also endlich offroad. Der Weg wurde immer enger. Doch dann tat sich eine wunderschöne Wiese auf. Direkt am Bach. Hier blieben wir, bauten das Lager auf tranken ein Ankunftsbier und freuten uns endlich da zu sein. Wir bekamen noch Besuch von einem albanischen Schafhirten. Er brachte uns als Willkommens Geschenk eine PET-Flasche Wasser. Ein Bier von uns wollte er dagegen nicht. Nun entwickelte sich ein Gespräch hauptsächlich zwischen Storm72 und dem Albaner. Jeder redete in seiner Sprache und keiner verstand den anderen. Das ging aber ca eine halbe Stunde so. Nachdem wir unseren Besuch verabschiedet hatten grillten wir das mitgebrachte Fleisch und ließen den Abend ausklinken. Hab ich euch eigentlich schon gesagt wie……… (Sorry der insider musste sein).

Tag4 der Albanienreise
Heute sollte es ins Thethtal gehen. Unser erster ganzer Tag in Albanien. Also los weg von unserem idyllischen Nachtlager, auf ins Abenteuer Albanien. Stop! Bevor wir wieder im Ort waren die erste Panne. Die Batterieriemen mit denen die Zusatzbatterien an dem Zusatzbatteriehalter     festgespannt waren hatten die sanften Bodenberührungen bei den Flussdurchfahrten nicht überstanden. Ab jetzt gabs nur noch Schotter, Felsen, Kurven und grandiose Ausblicke             . Die Passstrasse nach Theth wird gerade auf der Westseite für den Tourismus ausgebaut, so dass man ab und an warten muss bis der Bagger     die Strasse wieder freigibt. Derzeit werden die Wandertouristen mit Reisebussen bis zum Passaufstieg gefahren und dann auf LKW-Ladeflächen „umgeladen“. Die Passstrasse wird morgen von 10:00 bis 18:00 gesperrt. Was machts uns, wir fahren eh die schöne Südroute aus dem Tal. Beim Abstieg vom Pass ins Tal kommt uns ein Pickup vom MDR entgegen. Die drehen gerade eine Doku über Theth. Diese wird ab dem 18.11.2013 gesendet. Er empfiehlt uns einen Campingplatz den wir auch nehmen. 5 Euro pro Fahrzeug. Abendessen 5 Euro pro Nase. Überhaupt scheint 5 Euro eine Standardgrösse zu sein.
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#3
Tag5 der Albanienreise
Heute kommt die erste Etappe über die im Internet über Machbarkeit mit normalen Geländewägen diskutiert wird. Um es vorwegzunehmen eine sehr schöne Strecke die jedoch keine große Schwierigkeit darstellte. Dies kann allerdings bei anderen Wetterbedingungen gaaaaanz anders aussehen. Am 31.5.2013 soll sie noch wegen Schnee unpassierbar gewesen sein. Naja wir hatten durchweg Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celsius. Wir wechselten wieder die Beifahrer und los gings. Einer fuhr immer allein, wir waren ja nur zu fünft. Heute nahm dieser jedoch einen Anhalter mit. Ich habe das auf einer späteren Etappe auch mal gemacht konnte mich aber so gar nicht mit dem unterhalten, ausser ist nix meine Familie, weil er immer wieder fragte Familia? Zurück zum fünften Tag. Der begann gleich mit einer richtigen Wasserdurchfahrt.     Also Strömungsgewindigkeit und Tiefe waren deutlich grösser als bisher. Ich war der vorderste, musste also als erster ran. Einen zu Fuss vorrausschicken ging aufgrund der Strömung nicht. Durch das klare Wasser konnte ich die Tiefe nicht einschätzen. Aber was solls schliesslich ist das die „Strasse“ also Augen auf und durch. Es ging Problemlos. Aussteigen und den anderen zusehen. Wichtig genug weit vor fahren damit den anderen genug Platz bleibt, das vergisst man schon mal vor lauter Euphorie der Ereignisse. Weiter ging die Fahrt. Die Wände rechts und links der Strasse wurden immer steiler.     Der Fluss dem wir folgten grub sich links neben uns immer tiefer in eine Schlucht.     Einfach Traumhaft. Heute sollte es bis Shkoder gehen. Wir wollten auf einen modernen Campingplatz mit richtiger Infrastruktur. Also immer weiter der Piste nach. Da hat doch jemand über Funk gefragt ob wir in dem Gebirgsbach baden wollen. Und? Trotz Bejahung hielt keiner an! Frechheit!! Als wir dann doch anhielten als der Fluss wieder zu Fuss erreichbar war wollte dann doch keiner mit baden, bin ich halt allein rein, Weicheier! Aber trotz den bereits wieder 40° taten schon nach kurzer Zeit die Füsse und Hände schweinisch weh. Vielleicht doch keine Weicheier sondern einfach die Vernünftigeren. Mitten auf der Passhöhe war ein „Kaffee“, naja was heisst Kaffee, eine Bretterbude mit einem Zeltdach, egal wir hielten und tranken was. Was hats gekostet? Na wer hat eine Vermutung? Genau 5 Euro alternativ 500 LEK. Nach sieben Stunden Fahrt erreichten wir die Grossstadt Shkoder. Die Bank hatte gerade zu, der Automat wollte uns nicht dann haben wir das halt vertagt.     Abends hatten wir dann unseren Campingplatz mit Pool und WLAN. Fünf Albaner im Forum tststs wo soll das noch hinführen?

Tag6 der Albanienreise
Heute wird’s wohl eher langweilig da wir eine Asphalt Überbrückungsetappe haben. Zuerstmal zu diversen Tankstellen (Geld/Diesel). Also wieder in Grossstadtchaos. Nach diversen Umwegen entdecken wir eine offene Bank. Tja nur leider haben die schon das gleiche Problem wie unsere Grossstädte. Was wohl.. PARKPLATZ. Wir haben uns jedoch schon eine südländische Mentalität zugelegt also parken in zweiter Reihe auf der Hauptstrasse. Naja ich noch nicht ganz bleibe also im Auto um eventuellen Ärger abzuwenden. Dabei entdecke ich die lokal Stihlvertretung.     Für alle die damit nichts anzufangen wissen, dort gibt’s KETTENSÄGEN. Schattenreiter entdeckt dann noch dass der Verkäufer wohl Alibaba heisst, sehr nett. Da nun alles wieder gefüllt ist geht’s heute Richtung Kukes. Zu meiner Entspannung fährt heute mal unser Pressefotograf (Schattenreiter). Die Strasse ist bis auf wenige Stellen eigentlich ganz gut in Schuss. Die vielen Grabsteine ermahnen uns mit allem zu rechnen. Es ist nicht so sehr unsere Fahrweise, die ist natürlich vorbildlich, sondern vielmehr die albanische Unbekümmertheit. Dazu das Suchbild mit dem LKW und den Betonröhren. Wer den Fehler als erstes per PN an mich schreibt bekommt beim „Stammtisch Wilder Süden im Kieswerk“ ein echt albanisches Bier.     bier wurde an CoWeLiGu ausgegeben, es war die unzureichende Ladungssicherung. Damit der Tag nicht sooooo langweilig bleibt fahren wir kurz vor unserem Etappenziel Kukes noch einen Schlenker durchs Gelände. Von dem Berg entdecken wir dann ein idyllisches Plätzchen direkt am See. Also auf zum Lagerplatz. Dabei kommen wir noch durch die Stadt. Schnell noch das wichtigste gekauft (Zigaretten). Dann geht’s vorbei am Friedhof durch ganz schmale Feldwege welche mit Brombeerbüschen begrenzt werden, der arme Lack. Am See angekommen staunen wir nicht schlecht als wir wieder mal einen Mercedes W123 dort sehen. Wie kommt der blos da hin und vor allem wieder den Berg hoch. Langsam steigt uns ein Unangenehmer Geruch in die Nase. Wir rätseln was das ist. Einer meint totes Tier. Wir beschliessen diesen Platz nun doch nicht zu unserem Nachtlager zu wählen. Also wieder zurück durch die Brombeeren neue Kratzer braucht der Lack!! Aua. Es hilft nichts wir müssen durch. Weiter auf der Route von morgen Richtung Peshkopi. Wieder so eine blöde Teerstrasse. Nja wenigstens nur ca 10km dann geht’s rechts ab ins Drintal. Die Strasse ist eine echte Perle. Gleich am Anfang kommt uns ein Esslinger Defekter im Zebralook entgegen. Wir lassen uns einen Lagerplatz empfehlen und fahren weiter. Dann kommen doch glatt zwei weitere Fahrzeuge. Ein Tuareg und ein RangeRover. Wo man mit Eisdielen SUV’s doch noch überall hinkommt. Der vermeintlich langweiligere Tag kommt noch zu einem ungeahnten Höhepunkt. Links der Strass senkrecht hoch rechts der Strasse senkrecht runter und dann Gegenverkehr. Der Traum meiner schlaflosen Nächte, Igitt. Also schnell eine Ausweichmöglichkeit gesucht und in Form einer nicht ganz senkrechten Stelle zur Bergseite gefunden. Der Amarok hat ja 45° Kippwinkel. Bei genauerem Nachdenken mit Dachzelt und Gepäck vielleicht doch nicht ganz soooo viel. Es hilft nichts rauf auf die Böschung bis das Fahrzeug seitlich rutscht und den anderen vorbeilassen. Der VW T3 ist voll besetzt und versucht uns zu passieren. Zum Glück ist meine Beifahrerin hellwach und klappt den Siegel hoch. Der T3 nimmt Anlauf und kommt neben uns. Es scheint schon dass er vorbeikommt, aber nein stillstand auf gleicher Höhe. Wie wir später auf dem Viedeo des nachfahrenden Fahrzeugs sehen gehen bereits Steine in den Abgrund. Der T3 fährt nochmals an schafft es nicht und hüpft mit seinem Heck seitlich auf uns zu. Der gefühlte Abstand von 5 cm schmilzt auf gefühlte 0. Ich sehe schon die Beulen in meinem tollen Auto. Puuuh nochmal Glück gehabt nix passiert. Der T3 setz zurück bis er wieder vor uns steht. Also versuchen wir noch weiter die Böschung hochzukommen. Der Amarok klettert brav noch ein Stück in die Felswand dann passiert der T3 uns und hat wahrscheinlich den Radkasten seiner Fahrerseite über dem Abgrund. Weiter geht’s bis zu dem empfohlenen Nachtlager ohne grosse Probleme. Aufbauen chevapchichi gebraten Salat dazu ein herrlicher Ausgang des heutigen Tages.

Tag7 der Albanienreise
Heute geht’s vollends den Rest durchs Drintal dann Richtung Westen zum Lure Nationalpark. Da ich heute alleine fahre fällt mir die Aufgabe zu den Anhalter mitzunehmen der an der Strasse auf das nächste Auto wartet. Die „Unterhaltung“ wird wieder kompliziert. Hände, Füsse und italienische Brocken dann geht etwas. Er will Wissen ob die anderen meine Familie sind ? Sehe ich so alt aus? Wer jetzt ja sagt bekommt Post von meinem Anwalt! Die Strasse führt wieder hoch über das Tal das wieder Schlucht ähnlich wird. An jeder halbwegs geraden Stelle ist irgendwo ein Bauernhof der noch viel auf Selbstversorgung ausgerichtet ist. Mein Beifahrer steigt so nach ca. 1 Stunde wieder aus, bedankt sich und zeigt uns noch die „Strasse“ nach Lure. Die geht wieder runter in den Talgrund und quert den Fluss. Die Brücke     ist nur mit Mut und bedacht zu befahren. Es hat morsche Bretter, es fehlen Bretter, wenn man nicht aufpasst verschwindet ein Rad in einem Loch. Weiter geht’s bis zum nächsten Dorf, was heisst Dorf? Es sind 3-4 Häuser an einem Fleck. Eines ist wohl die Versammlungshalle/Kaffee. Wir trinken ein Kaltgetränkt. Bei uns am Tisch sitzt ein Albaner der nicht mehr ganz allein ist und trinkt sein xtes Bier. Weiter geht’s Richtung Lure. Dabei kommen wir wohl am häufigsten fotografierten Defektor vorbei, dem gelben rotkreuz Landy     . Es kommen gleich ein paar Kinder die uns erklären der gehört ihnen. Vermutlich spielen sie mit dem Autofahren. Kurz nach dem Defektor geht’s links nach Peshkopi rechts wird die Strasse kleiner und unebner nach Lure. Wir müssen nun aufpassen auf der Strasse zu bleiben, es gehen immer wieder Wege rechts und links ab die vermutlich zu irgendwelchen Bauernhöfen führen. Dank dem Track den ich auf dem Tablet habe finden wir immer die richtigen Abzweigungen und die Strasse geht immer höher in die Berge. Als uns ein englischer Jeep Cherokee entgegen kommt testen wir mal wieder den Kippwinkel des Amarok, allerdings ohne Dramatik dieses Mal. Es geht halt nicht so steil runter. Nach dem die Strasse immer „schlechter“ wird erreichen wir ein wunderschönes Hochtal.     Dort kommt uns vermutlich ein Postbote auf einem Motorrad entgegen. Als das Hochtal endet geht es runter in den Ort Lure. Plötzlich Asphalt. Was soll das??? Haben wir das bestellt?? Im Ort sehen wir einen VW-Amarok in silber. Angehalten kurz mit ihm gesprochen und den Eindruck gewonnen er will das nicht! Beim Kaffee im Hotel Lure kommen unsere alten Albanienvorurteile wieder hoch. Hätten wir die Fahrgestellnummer aufschreiben sollen? Ist er gestohlen und wollte deshalb nicht mit uns reden? Naja wahrscheinlich interpretieren wir wieder zuviel. Das Hotel hat eine eigene Forellenzucht dabei, was wir bereits aus dem Internet wussten doch leider sind wir zu früh, die Küche ist Nachmittags um 3 geschlossen. Also machen wir uns wieder auf den Weg zu unserem Etappenziel den Lureseen im Zentrum des Nationalparks.     Im Reiseführer wurde uns angekündigt dass diese nur von der Nordseite, also der die wir heute fahren, mit Geländewagen erreichbar sind. Wir stimmen dem zu dass für diese Strasse ein Geländewagen notwendig ist. Wir fahren in Untersetzung teilweise bis runter zum ersten Gang. Es hat Steinstufen von bis zu 30cm. Die Linie wird immer wichtiger. Plötzlich kommt uns ein alter Mercedestransporter entgegen. Wir wundern uns immer wieder wo die Albaner mit „normalen“ Autos überall hinfahren. In dem Bewusstsein dass die morgige Etappe als unfahrbar beschrieben ist also auf jeden Fall sehr viel schwerer wird wie heute werden wir etwas nervös. Endlich erreichen wir den ersten der Lureseen und beschliessen dort unser Nachtlager aufzuschlagen. Da Storm72 ein Käsefondue aus der Schweiz mitgebracht hat beschliessen wir das heute zu machen, da es vermutlich mit ca 32° der „kälteste“ abend der Reise wird. Es war sehr Lecker!!! Gute Nacht.

Tag8 der Albanienreise
Heute geht’s also zu der „Unfahrbar Etappe“. Sowohl der Offroadreiseführer als auch Berichte im Offroad-Forum beschrieben die Etappe für Geländewagen als unfahrbar. Sie könnte wohl nur mit Fahrzeugen welche mindestens 30cm Bodenfreiheit haben bewältigt werden. Naja das hatte keiner von unseren getunten Amaroks. Noch beim Frühstück sitzend fahren 4 Enduros an uns vorbei. Wir witzeln, wenn die zurückkommen brauchen wir es ja gar nicht versuchen. Kommen aber nicht! Also auf ins Vergnügen. Noch geht’s ganz harmlos los, also so wie Gestern. Dann wird’s aber immer heftiger. Die Spuren werden tiefer und tiefer. Wir passieren noch weitere von den Seen des Nationalparks. Die Hunde einer Schafherde wollen sich mit unseren Reifen anlegen, es geht unentschieden aus. Wir müssen versetzt zu den Fahrspuren fahren, da unsere Bodenfreiheit nicht mehr ausreicht. An einem langen tiefen Wasserloch ist ein durchkommen nicht mehr möglich. Wir suchen eine Umfahrung. Einer nach dem anderen schafft es. Ein Geröllfeld kommt mit kopfgrossen Steinen, man muss höllisch aufpassen um sich die Schweller nicht zu verdellen. Was wünsche ich mir jetzt Rockslider(hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht). Irgendwas fehlt halt immer. Die Seilwinden und die Kettensäge haben wir den ganzen Urlaub nicht gebraucht, wehe jedoch wir hätten sie nicht gehabt. Man glaubt es kaum, wir stehen plötzlich mitten auf einem Bauernhof. Ums Eck steht ein Mitsubishi L200, also kanns ab jetzt nicht mehr sehr schwierig werden. Nur an einer Stelle die sehr steil runter geht und zudem sehr loser Untergrund ist wundern wir uns wie der da hochgekommen sein soll, wird wohl noch einen anderen Weg geben. Wir sind mächtig stolz diese Passage geschafft zu haben leider gibt es davon wenig/keine Bilder da wir mit fahren dermaßen angespannt waren. Nachdem die Anspannung auf der „normalen Strasse“ wieder auf das normal Niveau zurückgegangen ist können wir uns wieder um die täglichen Dinge des Lebens kümmern. Wir passieren ein einsames Haus. Einer sieht durch die offene Tür und meint das könnte ein Laden sein. Also anhalten und entern. Ich habe noch nicht recht geparkt, ein Einheimischer wäre vermutlich auf der Strasse stehen geblieben, rennt ein ca 8 jähriger Junge an mir vorbei durch irgendwelche Büsche und kommt mit seiner Mutter/Oma zurück. Er wollte soviel Ausländer wohl nicht allein bedienen. Blöd haben die Hühner heute Nacht keine Eier gelegt, auch die Milch ist alle, entweder mag die Kuh nicht oder sie wurde bereits zu Käse verarbeitet. Dann gibt’s halt Gemüse heute. Wir fahren noch einige ereignislose Kilometer um Dann in einer Kehre geradeaus einen von der Strasse nicht einsichtigen Übernachtungsplatz zu beziehen. Er scheint uns geradezu Ideal. Als wir beim Essen sind hören wir Trommeln als wäre irgendwo in der Nähe ein Indianerstamm beim Kriegstanz. Nach und nach kommen immer mehr Albaner das Tal heruntergezogen. Sie pilgern wohl zu dem Fest. Sie sind über uns genauso erstaunt wie wir über den Pilgerzug. Einige von uns haben ein unwohles Gefühl ob der vielfachen Entdeckung. Aber am nächsten Morgen ist unser Eigentum genau so wie wir es verlassen haben. Also wir können die vielen Vorurteile die in Deutschland über Albanien vorherrschen keineswegs Bestätigen. Leider habe ich heute keine Bilder.

Tag9 der Albanienreise
Heute geht’s aus unserer Kehre nach der Kriegstanz auf einer Strasse weite bei der in der Karte steht 4x4only. Wir sind gespannt ob es Spass macht, nicht mehr ob es machbar sein wird, wir haben nun vor nichts mehr Angst, wir sind Helden des Offroad  Becks . Die 4x4only Strasse enttäuscht offroadmässig. Wir würden die inzwischen mit einem Prosche 911 oder sogar mit einem Ranger fahren. Die Karte ist wohl nicht mehr aktuell. Das kann man von einer Papierkarte wohl auch nicht erwarten so wild wie die Albaner Strassen bauen. Manchem Bauarbeiter fahren wir wohl zu schnell, es werden Steine auf die Strasse gelegt die uns wohl zu mässiger Fahrweise zwingen soll. Von Librazhd über Elbasan nach Gramsh ist die Strasse mitteleuropäisch ausgebaut. Wir kommen in einen Geschwindigkeitsrausch. Der sechste Gang wird gesucht und er funktioniert noch, yeahpeee. Ab Gramsh fahren wir durchs nirgendwo. Ein Track den ich von anderen Offroadern habe die den mit Jeeps gefahren sind, bzw. selbst erkundet haben. Verkehrsschilder gibt’s ja keine. Ohne eine vernünftige Offroadnavigation ist so etwas nicht zu machen. Wir müssen einem Einheimischen Izuzu Trooper Fahrer hinterherfahren. Der fährt allerdings in keinster Weise die Geschwindigkeit die wir uns vorstellen. Da wir parallel zu einem Flussbett am Berg entlangfahren und im Flussbett spuren sind klären wir kurz über Funk ob alle mit einer Abweichung einverstanden sind. Ist ja klar. Also rein ins Flussbett und bei der ersten Wasserdurchfahrt kurz überlegt wie wir wohl die Tiefe herausbekommen. Das ist klar eine Aufgabe des Beifahrers!! Etwas ungläubig kuckt mich Schattenreiter an steigt dann Wortlos aus und geht durch. HMPF war doch nur Spass. Wie sich im Nachhinein herausstellt war ich noch gnädig, Schlammeule hätte noch gesagt „Mit den nassen Schuhen kommst du aber nicht ins Auto“. Das machen wir aber jetzt nicht bei jeder Durchfahrt, war ihr Kommentar.     OK, es waren sehr viele. Die „Strasse“ kreuzte bald alle 50m den Fluss. Wir kommen trotz allem schneller voran als der Trooper auf der Hangstrasse. Wir erreichen gleichzeitig mit ihm die Kreuzung der Flusspassage mit der Strasse. Nun geht’s erst richtig ins ungewisse. Nicht einmal die russischen Militärkarten haben hier noch einen Weg geschweige denn eine Verbindung ins Nachbar Tal. Leider ist der Weg stellenweise wieder zu eng für einen Amarok mit Sträuchern zugewachsen. Wir holen uns Lackkratzer. Aber wie hat gestern einer im Chat gesagt: „Ihr seid die harten Jungs und ich der Eisdielenoffroader“. Dann gibt’s halt ein paar männliche Narben an Auto, wurscht egal zu jeder gibt’s eine Story, das macht dann lange Lagerfeuerabende. „Wer seid Ihr, was macht Ihr und was wollt ihr eigentlich von uns“ wird wohl zukünftig anders beantwortet, gell Goofy. Die Strecke entwickelt sich zusehends so dass wir befürchten es wird eine Sackgasse. Ob hier wirklich schon jemand gefahren ist??? Wir kommen in Gegenden wo man maximal Esel vermutet. Ein Stausee! Der Track führt über den Staudamm durch einen Bauernhof und geht dann steil nach oben. Ein Traktor lässt uns passieren. Die Traktorbesatzung winkt uns freundlich zu, wie eigentlich immer wenn wir in der Einöde einheimische treffen. Am Ende des Stausees kommt nochmal eine Steilauffahrt auf sehr lockerem Untergrund dann scheint die Strasse wieder grösser zu werden. Die Seilwinde haben wir halt immer noch nicht gebraucht ausser für das bessere Gefühl. Die Strasse bietet nun keine weiteren Schwierigkeiten bis Berat unserem heutigen Etappenziel. In Berat wurde uns ganz am Anfang unserer Albanienreise ein Campingplatz empfohlen welcher direkt an der historischen Befestigungsanlage liegt. Es ist eine Gaststätte mit Olivenhain hinterm Haus. Wir werden freundlich in den Olivenhain gewunken der als Campingplatz, Spielplatz etc dient.     Ich parke auf der Wippe. Klar kochen wir heute nicht selber sondern gehen auf die Terrasse des Restaurants zum Essen.     Mit einem wunderschönen Sonnenuntergang     und einem vorzüglichen Mahl und noch mehr Raki feiern wir in Storm72 sten Geburtstag hinein. Storm und ich haben zwischen 6 und 8 Raki getrunken allerdings keine normalen, die werden dort in gewöhnlichen Trinkgläsern gereicht wohl ähnlich dem russischen Wodka. Zum Glück hat unseren Kopf am nächsten Morgen jemand anderer, hihi. Beachtet das Bild „Drink Positiv“.    

Tag10 der Albanienreise
Heute geht’s auf den Monte Tomorri. Da soll man bis fast zum Gipfel hochfahren können. Auf fast 2400m geht die Strasse hoch bei einer Ausgangshöhe von 100m. Also los immer die kurvige Strasse dem Fluss entlang. Bei den ungewohnten Geschwindigkeiten werden wir schon fast Seekrank von der Schaukelei. Je weiter wir von Berat wegkommen desto grösser werden die Schlaglöcher die natürlich auf einer Asphaltstrasse umso brutaler wirken. Endlos zieht sich die Strasse bis zum Einstieg in die Piste. Endlich ist der Einstieg gefunden und wir haben wieder Spass. Immer höher windet sich die Piste. Nach einem Talübergang scheint eine völlig neu Piste geschoben zu sein. Vorbei geht es an einem einsam gelegenen Friedhof. Dann zeigt die neue Piste von unserem Track ab. Ab jetzt wird alles wieder holpriger und schmaler. ENDE! Die piste endet an einer Wiese an der über den Weg mit Zweigen ein „Zaun“ gebaut wurde. Links dran vorbei geht etwas das wie eine Fahrspur aussehen könnte. Ich folge ihr.     Die anderen Warten an dem Zaun. AUS! Der Weg wird von Natursteinmauern begrenzt durch die der Amarok definitiv nicht durchkommt, er ist einfach zu breit. Also über die Felsen zurück zu den anderen. Um einen Eindruck zu haben wie das war müsstet ihr die schwierigsten Offroadpassagen in einem Park mal rückwärtsfahren. Wir finden eine Stelle an der wir das Wenden versuchen wollen. Zum Glück habe ich vor dem Urlaub noch eine Frontkamera eingebaut. Wieder bei den anderen beschliessen wir doch den Zweigweidezaun wegzuräumen und über die Wiese weiterzufahren. Ich kann von meinem Irrweg nicht in einem Zug in die Weide einfahren und muss zurücksetzen. PFFFFFFFFFFFF.     Was für ein widerliches Geräusch. Beim zurücksetzen bohrt sich ein Ast in die Flanke des linken Hinterreifens. Also mit Plattfuss die 30m auf die Weide um genug Platz für den Reifenwechsel zu haben. Schnell die Kurbel rausgeholt und den Reservereifen abgelassen. WAS IST JETZT SCHON WIEDER! Der Reservereifen geht nur etwa 5cm runter. Wir liegen zu Dritt unterm Auto und kucken was da los ist. 40° es ist Mittag ca 13:00. Bo was ist die Klimaanlage schön. Wir finden nichts was den Reifen am runterkommen hindern würde. Also Seil verklemmt. Storm hat eine Eisensäge dabei. Also Seil durchsägen. Seil kommt raus Reifen dennoch nicht runter. Zum Glück hat Schlammeule noch auf die gleiche Reifengrösse gewechselt. Wir holen seinen Reifen und schauen uns die Mechanik der Reservereifenbefestigung an. Es muss am Sicherungshaken hängen. Der löst nicht. Also montieren wir Schlammeules Reserverad und versuchen weiter auf den Tomorri zu kommen. Die Wiese überquert und ?! Hier hat der Bauer keinen Zaun aus Zweigen gebaut sondern eine Natursteinmauer. Wir lassen sie stehen und drehen um. Dann wird der Tomorri halt ein anderes Mal erobert. Zurück im Tal finden wir schnell eine Grube wo wir an mein am Sicherheitshaken baumelndes Reserverad befreien wollen. Es gelingt den Haken zu lösen. Wir lassen die Räder tauschen so dass ich mit meinem eigenen Reserverad weiterfahren kann. Auf dem Rückweg gehen wir noch in dem Fluss baden um uns nach der Anstrengung etwas abzukühlen. Wir fahren wieder zu unserem Campingplatz von gestern und gehen wieder albanisch Schlemmen.    
Alle die in Stadtoldendorf durch die Schlammlöcher gefahren sind sollten bei Zeit prüfen ob sie ihren Reservereifen ablassen können. Wie ich zuhause festgestellt habe war die Mechanik des Sicherheitshakens durch Stadtoldendorfschlamm blockiert. Mit Wasser gespült und WD40 drauf und es geht wieder problemlos. LEBE WOHL STADTOLDENDORF.

Tag11 der Albanienreise
Heute  wollen wir entgegen unserer ursprünglichen Planung prüfen ob wir nicht eine Fähre von Vlore nach Italien nehmen können. Von Zuhause buchen ging jedenfalls nicht. Also auf laaaaaaaaangweiligen Teerstrassen ab zum Hafen. In Vlore angekommen erschlägt uns erst mal das Großstadtgetümmel. Wie war doch das Land schön. Wir suchen den Hafen. Es ist schon erstaunlich wie die Albaner fahren, so wie die Italiener vor 30 Jahren. Aufpassen was vor einem passiert, hinten ist egal und der mit den stärkeren Nerven hat Vorfahrt. Da bewährt sich die eindrucksvolle Optik des Amarok. Storm hat dank seiner Stoßstange noch weitere Vorteile. Erstmal fahren wir am Hafen vorbei sehen ihn aber. Er hat zwei Pier. Ein militärisches und ein ziviles. Beide sind jedoch gemeinsam eingezäunt. Wir drehen um und fahren durch eine Art Fußgängerzone. Vorbei an einem Hotel und finden eine Einfahrt bzw. ein Loch im Zaun durch das unsere Autos passen. Ich fahre gleich danach rechts, da dort das Fährpier zu sein scheint. Ein weiterer Zaun mit Polizeiposten erscheint. Wir fragen uns durch bis wir über drei Stationen endlich Tickets für den nächsten Tag kaufen können. Endlich können wir den Grossstadtdschungel wieder verlassen, puh bin ich froh. Wir wollen unsere letzte Nacht in Albanien noch an einer einsamen Bucht verbringen. Dazu müssen wir über den Logarapass. Von der Passhöhe kann man die Bucht 400m unter uns sehen. Gigantisch!!     Also nichts wie runter. Angeblich kann man dort nur mit 4x4 hinfahren. Nja das stimmt so nicht. Es ist zwar eine lockere Schotterpiste aber hinfahren kann man auch mit normalen Autos. Von wieder hochfahren zur Strasse war aber nicht die Rede Grin . Ein VW T4 bekommt beim runterfahren auch den Eindruck dass es mit hochkommen schwer werden könnte und bleibt mitten im Weg stehen. Wir können ihn beruhigen indem wir ihm versichern dass wir ihn morgen schon wieder hochbekommen würden, er muss halt nur um 9:00 fahren, da wir da abreisen müssen zu unserer Fähre. Zwischen Felsen und Strand geht eine Piste entlang der ewig langen Bucht. Nach der halben Strecke beschließe ich die 70m bis zum Wasser vor fahren zu wollen, merke jedoch gleich dass das nicht so einfach ist. Über Funk rate ich den anderen ab es mir gleichzutun. Ich merke wie sich mein Wolf immer schwerer tut mit vorwärtskommen. Mit einer ganz sanften Lenkbewegung versuche ich im großen Bogen wieder zur Piste zu kommen aber in dem weichen Stück zwischen dem festen Sand nahe am Wasser und der Piste nahe bei den Felsen ist Schluss. „Rien ne va plus.“ „Nichts geht mehr.“ Der Wolf steht. Brauchen wir die Winde doch noch? Zuerst etwas zurück in der gleichen Spur und Schwung geholt. Ein paar Meter weiter. Storm bringt seine Winde bereits in Position. Mit beiden Winden würden wir die Distanz bewältigen können. Aber so schnell will ich keine „fremde“ Hilfe in Anspruch nehmen, ich fahre einen Wolf und keinen Ranger oder sonst einen SUV! Also etwas Luft aus den hinteren Reifen, die haben mit 3,7 Bar genug. Wieder etwas zurück in der Spur und mit Schwung und 3500 U/min, aua so hoch hat mein armes Auto noch nie gedreht, wieder vorwärts. Yeapeah, wir (ich und mein Wolf) schaffen es aus eigener Kraft zurück zur Piste. Meine Reifen sind nicht Saharatauglich, einfach zu schmal für Weichsand. Wir bauen aus unseren drei Autos eine Wagenburg und das Lager auf     und gehen danach ins Meer schwimmen. Mit einem Bier in der Hand geniessen wir den Sonnenuntergang über dem Meer und lassen unseren Albanienabenteuerurlaub ausklingen.        

ENDE des Berichts
Den VW-Bus mussten wir nicht hochziehen, die blieben noch länger dort, es seien genug da die helfen können. Italien war für mich erstmal wieder ein Kultur- und Preisschock. Campingplätze mit Animateurenund 39Euro für eine Nacht. Frei nach Asterix „Die spinnen die Römer“.


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#4
Mann, durc die nochmalige Bearbeitung des Berichts hab ich wieder dermassen Lust bekommen.
Und ich habe noch den zweiten Teil der Reise vorbereitet. Den konnten wir wegen Terminproblemen eines einzelnen Herren damals nicht durchführen. Vogel Becks

Wer eine Übernachtungmöglichkeit im oder auf dem Auto hat, entspannt ist und Lust so eine Reise zu machen möge sich melden. Vieleicht bekommen wir was organisiert. Jump
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#5
Wie lange müsste man einplanen (Zeit)??? Kopfkratz2
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#6
Tja das hängt etwas von den persönlichen Wünschen ab. Man braucht 2 Tage für die Anfahrt und ebenso für die Rückfahrt. Ich persönlich möchte gern zwei Wochen dort sein. Daraus ergibt sich ein gesamtbedarf von knapp drei Wochen. Aber das sollten wir in einem Interessentenkreis klären. Es muss ja nicht zwingend jeder solange bleiben.
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#7
Ach ja CB ist noch dringend anzuraten, muss aber nicht fest verbaut sein.
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#8
Danke für den super Reisebericht. Love
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#9
Habt ihr wieder sowas geplant ?
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#10
Schöner Reisebericht! Du hast mir Albanien wirklich sehr schmackhaft gemacht Grin
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#11
Vielen Dank für den ausführlichen Reisebericht. Da bekommt man richtig Lust direkt loszudüsen.
Klasse geschrieben und tolle Bilder!
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