WUZ_Tours durchs veneto
#1
Hallo Zusammen,

Wernau, Ulm und Zürich kurz WUZ war unterwegs. Es war ein geniales Wochenende mit supertollen Leuten. Trotz des teilweise sintfutartigen Regens blieb die Stimmung einfach toll und gelassen.
Im Moment sondiere ich die Bilder noch aber eines das den Spass rüberbringt wollte ich vorab einstellen     . Danach sah das Gesicht des Fahrers so aus     .

Mehr dann später.
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#2
Nun denn, es war eine sehr schöne Tour die jedoch mit schwereren Strecken als erwartet aufwartete. Da sich wie üblich die Teilnehmer wieder von weiteher zusammenfinden mussten wurde der Treffpunkt immer wieder wegen schwankendem Verkehrsaufkommen verschoben.
Mein Fahrzeug war ja noch 3 Tage vor der Abfahrt zum Longlifekundendienst mit verheerenden Folgen wie
hier nachzulesen ist. Als wir dann endlich die Bremsbacken getauscht hatten stellten wir eine undichtigkeit des Bremszylinders fest. EINEN TAG vor der Abreise. also nochmal schnell die Werkstatt (die gute) angerufen und nach dem Ersatzteil gefragt, natürlich nicht vorhanden, muss bestellt werden. Blöd, der nächte Tag (Abreise) ist ein Feiertag. Der Teiledienstleister kam mir aber entgegen, er bestellte die Zylinder und kam am Feiertag früh um 7 in die Werkstatt um mir die Ersatzteile auszuhändigen.
DAS ist SERVICE!!! Nun ist definitiv klar wo ich meinen neuen Amarok kaufe. Also nun waren am Tag der Abreise um 8:00 die Teile bei mir zu Hause. Ich konnte noch einen befreundetet KFZ-Meister gewinnen meine Einbaukünste zu verifizieren Gott . Nun ging es endlich gegen 10:00 los auf die Tour. Leichte Entspannung stellt sich ein Becks . Team Crosser und Team CoWeLiGu sind dann gemeinsam zum Terffpunkt nach Telfs gefahren wo Team Mabon/Greenhorn/Superman und der vitalste von allen bereits warteten.
Nun rollten wir ganz entpannt die Autobahn bis kurz vor Affi. Einen kleinen Track wollten wir heute noch angehen. Es sollte auf das Fort San Marco gehen auf dessen Parkplatz wir übernachten wollten. Tja der Weg wurde kleiner
   
   
und kleiner die Kehren waren nur mit mehrfachem Zurücksetzen fahrbar. Manch einer ohne Untersetzung war zu schnell um den Bäumen auszuweichen und ging des rechten Aussenspiegels
   
verlustig. Aber dennoch hat sich Bolle ganz prächtig amüsiert.
   
Grin  Als wir endlich beim Fort
   
ankamen stellten wir fest es gibt keinen Parkplatz. Huh  also wurde die letzte Kehre des Weges zu unserem Übernachtungsplatz.
   
Weiter gehts am nächsten Tag.
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#3
Heute gabs erst mal lecker Frühstück mit allem was der Pamapbesucher sich wünscht. Eine einzelne Dame nebst Hund wollten den Abstieg lieger nicht mit dem auto machen und sind vorgelaufen.
die Reihenfolge des Abstiegs war wieder wie beim Aufstieg, ich bin vorgefahren und hab richtig GasGasGas gegeben um die Fussgänger einzuholen. Es gelang nicht! Vom Mutterfahrzeug kamen auch schon besorgte Funksprüche ob sie den schon in sicht wären, nein.
Ich gab weiter GasGasGas. Unten wurde dann Hund mit Besitzerin eingeholt und es begann eine warterei......
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immer noch warten....
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nun kam das mutterschiff des Hundes und die warterei ging erneut los, das dritte Fahrzeug fehlte noch.
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Kaffe gekocht
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schon erstaunlich wie sehr ein abgebrochener aussenspiegel bremsen kann Five

Na als wir dann wieder vollständig waren übernahm das Kaltlandfahrzeug die Führung über die Überbrüchungsetappe bis zum Einstieg in den nächsten Track. Nach der Tankstelle übernahm ich wieder die Führung wegen den besseren Navigationmöglichkeiten. Ich verwende Oruxmaps mit OpenTopokarten auf einem 7" Androidtablett (geniales Teil)
Dennoch verpassten wir den ersten Einstieg in den Track. War da überhaupt ein Weg?? Huh
Nun gut dann nehmen wir den zweiten Einstiegspunkt. Gefunden, aber ungläubig gekuckt. Kopfkratz2  Soll das ein Weg sein? Es geht steil bergab und das auf nassem Gras. Wir beratschlagen begehen und wagen den Track. Es geht durch kleinste Trampelpfade durch den Wald.
Wer seinem Auto kein Peeling zukommen lassen möchte sollte so etwas nicht unternehmen und mindestens 2km Abstand von mir halten.
Am Ende des Weges ging der Track nach links weiter. Wir fanden den Weg rechts aber Spannender. Also rechts abgebogen und dem unbekannten Weg gefolgt.
Immer weiter bis......
ja bis ein Steinquader mit geschätzten 5t im Weg liegt und die weiterfahrt versperrt, ganz abgesehen dass da sowas wie "propriete privata" stand. Zum Glück kann ich kein italienisch und muss mich mit solchen Schildern nicht befassen Tongue
Also wieder Kriegsrat aller Fahrer. Was tun? Kopfkratz2
Da an der letzten Kehre ging doch was geradeaus Cheer  also schnell die 200m zurück und in den Pfad abgebogen.
30m danach blieb das schweizer Führungfahrzeug bereits stehen. Der Chauffeur stieg aus und WBB(Weltbesterbeifahrer) auch.
Zu zweit zogen sie los um zu Erkunden. Über Funk meldetet die Abstiegsverweigerin dass es wohl mit ihrem Auto hier nicht weitergehen würde da Steinstufen zu erklimmen wären.
Na abwarten. Der Erkundungstrupp kam zurück und meinete in trockenem Schwitzerdütsch, wohl, was so viel heist wie geht schon.
also Untersetzung rein evtl Sperre oder auf Wahnsinnsmodus geschaltet und los
   
   
   
   
   
   
   
Kurz darauf haben wir ein weiteres Fort begutachtet. Zum Glück kann man in Europa heute auf so einen Scheiß verzichten.
Weiter gehts am Nachmittag, der vormittag war Ereignisreich genug.
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#4
So wir sind dann am Fort angekommen. Ich denke aus Haftungsgründen steht da immer eine Verbotsschild.
   
Nachdem aber nicht mal die Korrekten Schweizer davor zurückschreckten hab ich es natürlich auch ignoriert
Schon ersteunlich was die Menschheit so alles geleistet hat und immer noch tut um sich umzubringen.
   
Man sieht von einem Fort zum anderen. Wir sind den ganzen Vormittag gefahren und sind dennoch nur ca 2km vom Übernachtungsplatz entfernt.
Weiter gings auf den vorbereiteten Tracks, allerdings immer mit dem Gedanken im Kopf wir finden auch selber ganz Gute neue. Love
Also mal den Abzweig genommen mal jenen. Die Cyclemaps Karten sind da echt hilfreich, man sieht da eben die Wege. Nun Gut manchmal werden Fahrradwege für einen Wolf etwas schmal.
Wir sahen einen der ging bis auf den Berggipfel, also flugs links ab, kurz über Funk (absolut notwendifg auf einer solchen Tour) abgestimmt ob alle einverstanden sind und los. Es wurde Steil, es wurde Eng, die Kehren waren für Winzertraktoren gebaut aber nicht für Wölfe. Nein sie wurden noch enger es war ein Fussweg aber konnten immerhin zwei nebeneinander laufen, also weiter, umkehren ging eh nicht mehr. Also weiter und hoffen dass niemand kommt der schimpft, obwohl, er war ja nicht geperrt Toni
Ich dachte Hoffentlich erschlägt mich oben keiner.  Grin  Da hätte ich mal gern den Rene mit Anhänger gesehen.
Na als wir dann auf dem Gipfel waren ging es für uns definitiv nicht weiter.
   
Als das unsere weibliche Crew realisierte dass sie den gleichen Weg wieder runtermüssen war erst mal Pause angesagt. Zur mentalen und physischen Stärkung. Also die Leckereien aus den Kühlboxen geholt.
   
und die Aussicht genossen
   
Danach ging auf den vorbereiteten Tracks mehr oder weniger auf Feldwegen weiter. Heute sollte nichts spektakuläres mehr kommen. Es war die Überbrückungsetappe zum nächsten Highlight, dem Pasubio.
Eine Interessante Baustelle fanden wir noch
   
Dann brauchten wir ein Nachtlager, schwierig in einer so bergigen Gegend eine halbwegs geraden Platz zu finden auf dem drei richtige Autos stehen können. Ha, da ist ein Spielplatz mit Parkmöglichkeit völlig allein ausserhalb, kein Haus weit und breit.
Ein einsamer Jimny steht dort, na Wölfe werden davor doch keine Angst haben. also Zeltstadt aufgebaut und da es regnete auch noch Planen und Markise aufgebaut. In dem Jimny sitzt jemand ist wohl doch kein Jäger der sein Auto abgestellt hat. Was macht der denn da Huh . Na egal solange er uns nicht schimpft. Heute solls Spaghetti Carbonara ala Greeny geben Fluester . also zwei Kocher aufgebaut Wasser gekocht, Speck angebraten, Eier getrennt und zusammengeworfen. LEKKER. Superman meinte sie hätten auch so einen Grill (Kocher) dabei. Ja den musst du mir morgen unbedingt zweigen Toni Mensch Papa ein Sohn ist so Stolz in dem Alter da muss man sein Equipment schon präsentieren. Toni
Der Jimny fährt weg hält bei uns kurz und meint: hier sei Camping verboten. Ist nicht Prostitution in Italien auch verboten oder war die 30Jahre jüngere auf seinem Beifahrersitz etwa seine Freundin Arsch
Egal unsere Dolmetscherin hatte nun aber bei jedem Auto angst ob es denn die Carabinieri sind.
Nein sie kamen nicht dafür wurde der Regen stärker. Aber wir begegnetem ihm mit zwei Flaschen Rotwein und einer halben Flasche Methusalem Rum Becks
Uns kann die gute Stimmung keiner verderben Toni
Wir mindestens ich hatten die nötige Bettschwere auch bei leichter Feuchtigkeit zu schlafen.

Gute Nacht
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#5
So heute gehts auf den Pasubio Five

Am Fusse des Pasubio steht ein VERBOTSSCHILD unglaublich was sich die Italiener erlauben. Aufreg
Kurze Beratschlagung des Teams, fahren oder nicht fahren heisst hier die Frage. Aufgrund des unglaublich schönen Tracks beschliessen wir das Schild zu übersehen. Also los. Es geht einen geschotterten Feldweg den Hang hinaus, alles noch keine Schwierigkeit. Doch plötzlich stoppt das Führungsfahrzeug aus unerfindlichen Gründen. Kopfkratz2  Über Funk kommt die Erklärung: Vor ihnen ist ein Forstfahrzeug. Also schnell dem letzten gesagt UMDREHEN KONTROLLE geschickt in einer Kehre ist das möglich. Mir als zeitem entsteht ein Dilemma. Auch versuchen davon zu kommen oder die Kontrolle als Team überleben. Es rechnet kurz im Kopf. Eine Strafe durch drei ist billiger als zwei Strafen durch 3. Also schnell gewendet und ab durch die Mitte solange die Förster mit dem Führenden beschäftigt sind.
Die Absicht über Funk durchgegeben und das nächste Kaffee ausser Sichtweite gesucht. Standort über Threema (WhatsApp für Paranoiker) durchgegeben und gewartet.
Das Kontrollierte Fahrzeug hatte zum Glück die Dolmetscherin an Bord. Wir haben es uns dann so erzählern lassen: Plaver Plaver.... Ein Schild? Echt? Wo? also gut das nächste mal bezahlt ihr aber. Also keine Strafe durch 3 war die billigste Option.
Nun ging es wieder auf erlaubten Wegen weiter. Es gab keine Offroadschwierigkeit mehr aber dennoch schöne Strassen und tolle Ausblicke.
   
Ein Höhepunkt zumindest geografisch war die Bergstation eines Lifts bei dem gleichzeitig ein Fort von 18XX ist.
   
Auf der abfahrt müssen wir nochmal unter einem Baum durch der quer über die Strasse hängt.
   
   
   
Unser letztes Nachtlager Sad und schon ist die schöne Tour zu Ende.
Einen müssen wir besonders Aufbauen, er hat Heimfahrtdepressionen
   
In der Nacht hats nochmals geregnet. Mir lief eine Schnecke bis zum Schnorchel hoch.
die Matratzen wurden zum trocknen rausgelegt.
   
Ein Reh hat sich Nachts noch beschwert dass wir auf SEINER Lichtung campten, blöde Touristen.

Die Heimfahrt gestaltete sich recht Ereignislos.

Die ganze Tour habe ich dank dem Zusatztank nicht tanken müssen. thumbsup Also von zuhause bis zuhause in einem Stück.

Das wars, ein berufener darf dies nun zu den Reiseberichten verschieben.
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#6
Danke Crossi für den tollen Bericht!
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#7
Grin Grin ....super Bericht Grin

also es hat geregnet und ihr hattet trotzdem Spaß.....das gefällt mit thumbsup
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#8
Vielen Dank das wir an eurer spannenden Reise ein wenig teilnehmen durften !
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#9
der KFZ-Meister will nächstes mal mit Grin
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#10
Hallo Ihr Lieben,


Vielen Dank für den Bericht von Eurer tollen Reise,
Hat ganz viel Spass gemacht beim Lesen.....

Lasst es Euch allen gut gehen und bis bald
Torsten
don't dream it, be it!
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#11
auch wenns für euch sicher eine tolle offroadtour war...über die laufenden weiteren streckensperrungen in den alpen brauchen wir uns alle nicht weiter wundern oder ärgern.
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