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MOTORSCHADEN
#1
Lightbulb 

Hallo liebe Leute.

Es geht um einen Motorschaden.
Service gepflegter Motor mit 86000km

Haben 2012 einen neuen Amarok gekauft.
Sind eigentlich sehr zufrieden mit dem Auto. 

Haben auch über sehr viele Probleme 
hinweggesehen.  

Wie zb nach einem halben Jahr haben wir neue Reifen gebraucht, weil die Spur verstellt war. Aussage vom Händler Auto ist nicht fürs Gelände gemacht.

Alle ca. 6 Monate eine Birne des Frontscheinwerfer kaputt.

Seit ca einem Jahr geht die Zentralverriegelung nicht mehr. Also kein zusperren  und aufsperren mit Druckknöpfen des Schlüssels.

Die größeren Probleme sind nach SOFTWAREUPDATE aufgetreten.

Bei 60000km ist der Turbo kaputtgegangen.
Kulanterweise nur 1500 Euro bezahlt.

Bei 65000km ist der Turboschlauch kaputtgegangen.
Kulanterweise nur 500 Euro bezahlt.

Jetzt bei 86000 km ist der Motor explodiert. Ca 10 cm2 Loch auf der Beifahrerseite des Motors. Laut Fachwerkstätte ist das Pleuel ausgefahren, weil der Motor etwas angesaugt hat. Was sagt uns niemand.
Kulanterweise sollen wir jetzt statt 10000Euro nur 6000 bezahlen.

Nur sehen wir das nicht ein, weil ein Service gepflegter Motor von Vw(nur Fachwerkstätte) nach 7 Jahren und 86000km nicht einfach so explodiert.

HATTE SCHON JEMAND SO EIN PROBLEM UND EINE LÖSUNG FÜR UNS, WAS WIR MACHEN KÖNNEN, UM NICHT AUF DEN SCHADEN SITZEN ZU BLEIBEN.

WÄREN ÜBER JEDEN TIPP DANKBAR. 
WOLLEN EIGENTLICH UNSER HEISS GELIEBTES AUTO NICHT KAMPFLOS AUFGEBEN

MFG UND DANKE SCHON MAL
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#2

Hallo

hier irgendwas zu beweisen ist sehr schwer und nur mit Gutachter möglich, und selbst der wird keine Möglichkeit haben die Schuld auf VW zu schieben

das der Motor was angesaugt hat halte ich für Blödsinn, da passen keine besonders großen Teile durch, weil die müssten erstmal durch den Turbo, und das hört man, der pfeift dann furchtbar wenn ihm irgendwas die Schaufeln verbogen hat

zweitens, wenn was durch wandert ist es nicht größer als ne 8er Beilagscheibe oder ne M6 Mutter, vielleicht auch noch M8 aber eher nicht

so kleine Teile werden einfach in den Kolben reingeklopft, falls sie nicht gleich wieder raus wandern, ein Pleuel reißt aber auch nicht so einfach ab, die brechen entweder wegen Materialermüdung oder durch überdrehzahlen, oder durch nen Wasserschlag, also wenn die Kopfdichtung defekt ist, der Hubraum sich über Nacht mit Wasser füllt und du morgens den Motor anmachst, dann machts knack, weil Wasser lässt sich nicht verdichten, dann steht der Kolben mit einem Schlag an


Naja und auf die VW Wartung würde ich garnichts geben, im Gegenteil, hast Du auch nur alle 40 000 Ölwechsel machen lassen? ich halte davon garnichts und mache alle 12-15000 Ölwechsel, ich mag kein Altöl im Motor


erzähl mal bei welcher Gelegenheit der Motor gestorben ist, Anlassen, Standgas, Stadtverkehr Autobahn Vollgas?

gabs vorher irgendwelche Geräusche?

aber wie gesagt, ich kann dir da wenig Hoffnung machen, das Auto ist zu alt und zu viel km um da die Schuld auf VW zu schieben

Gruß Mani
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#3

Bin auf die Autobahn aufgefahren. Wollte bei ca 90 kmh von 4 auf 5 Schalten. Fuss auf der Kupplung, wie Schalthebel im Leerlauf war, dreht auf einmal der Motor bis in den roten Bereich. Schalthebel im Leerlauf gelassen Fuss von Kupplung, auf Pannenstreifen rollen lassen. Ca 30 bis 45 Sekunden danach ein Knall, schwarzer Rauch, Auto so angefühlt wie vorne aufgehüpft. Motor aus. Ganze Auto von den Vorderreifen bis hinten auf die Ladefläche mit Ölspritzer.
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#4

Da hat der Motor über den Turbo sein Motoröl verbrannt. Also war es eigentlich die Folge eines Turboschadens.
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#5

(02.09.2019, 09:32)sabineschwarz000@hotmail.com schrieb: dreht auf einmal der Motor bis in den roten Bereich. Schalthebel im Leerlauf gelassen Fuss von Kupplung,

das war der Fehler, hättest den Gang rein und Kupplung dann losgelassen, hätte er nicht bis Anschlag hochdrehen können

aber Drehzahl im roten Bereich, logisch das sich da was verabschiedet

die Frage ist nun warum


entweder wie Chris sagte

Zitat:Da hat der Motor über den Turbo sein Motoröl verbrannt

oder Gaspedal hängen geblieben, oder oder oder, da gibts leider mehrere Möglichkeiten

sollte es der Turbo gewesen sein der Öl gesaut hat, dann sollte man das locker nachweisen können

der hat dann viel Spiel und der gesamte Ansaugtrakt ist stark verölt

Gaspedal kann man durchmessen usw



Aber ob da bei VW was erreichst, ich befürchte nicht
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#6

Hi,

Also wenn der Turbo Schuld war und der noch keine 2jahre im Fahrzeug verbaut ist, dann ist der Motorschaden Folgeschaden des Turbos und auf diesen hast du eine Ersatzteilgarantie.


Gruss Heiko
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#7

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.09.2019, 10:28 von Map2950.)

hatte exakt dasselbe syndrom mal bei nem turbolosen bullimotor... da wars ein gerissener zylinderkopf, der das motoröl in den brennraum geleitet hat.

gruss - map

edit: wenn ich das ganze nochmal lese... "Wollte bei ca 90 kmh von 4 auf 5 Schalten..."... also ich schalt ja bei 90 eher vom 5ten in den 6ten. hattest du schwer geladen oder anhänger dran?
fährst du immer so "hochtourig"? und überhaupt: um welchen motor gehts eigentlich? 163ps oder der kleine?


Vae Victis!
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#8

Motor hat 120 kw/163 PS.
Nichts geladen keinen Anhänger.
Schalten immer auf der Autobahn erst bei 110 in die sechste.
Fahren aber sehr selten Autobahn. Meistens nur im Ort 50 und  Landstrasse 100
Innerorts immer in der 4 und auf landstrasse in der mfg
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#9

Woher das Öl kommt ist erstmal egal (ob Zylinderkopf oder Turbo) Fakt ist er hat es verbrannt. 
Und ich denke immer noch das jeder fahren kann wie er will. 
Solange man nicht durchgehend im Roten Bereich fährt oder immer nur kurz davor sollte es einem Motor nicht so sehr Schaden. 
Für einen Diesel ist es auch nicht gut immer Untertourig gefahren zu werden, weil die Belastung auf die Kolben da unter Umständen höher ist und die Kolbenringe (und vorallem der Ölabstreifring verkorken können. 

Jetzt ist der Motor kaputt und man muss überlegen ob man ihn richten will oder den Wagen verkauft
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#10

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.09.2019, 15:58 von Map2950.)

solange wir über möglichkeiten der kulanz des händlers/herstellers nachdenken, ist es eben nicht egal, woher das öl kommt... frisch reparierter turbo ist ne andere sachlage als ein gerissener zylinderkopf, wenn man vom freundlichen was will.
und klar kann jeder fahren wie er will... hab nur versucht rauszukriegen, was eigentlich passiert ist. helfen und so...
aber ein kaputter turbo bei 60.000 und motorschaden bei 86.000 passen irgendwie zu dauerhaft hochtourig fahren und möglicherweise oft zu schnell den motor ausmachen... oder?

wie auch immer - der motor is hin.
wenn vw auf kulanz den großteil der reparatur übernimmt, würde ich das auto halten. is aber eher unwahrscheinlich glaub ich. das auto ist zu alt.
wenn vw nix übernimmt isser wohl eher ein wirtschaftlicher totalschaden. es sei denn, ihr kommt günstig an nen tauschmotor und könnt ihn selber einbauen...

gruss - map


Vae Victis!
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#11

es muß nicht am Öl liegen, wie gesagt, es kann ja auch das Gaspedal gehangen haben oder anderer elektrischer oder mechanischer Fehler

wenn der Turbo suppt dann merkt man des vorher schon, das beginnt nicht schlagartig, und er dreht normal auch nicht auf Vollgas hoch bis in roten Bereich

aber um nen Tauschmotor kommt man so oder so nicht drumrum, von dem Motor kann man außer Lima vermutlich nichts mehr gebrauchen
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#12

Hi,

Also wenn das Gaspedal hängt dann regelt die Software bis zur Abriegeldrehzahl und nicht weiter, sowas verursacht noch keinen Motorschaden in dem Ausmass. 
Anderer elektrischer Fehler der den Motor dazu bringt über Abregeldrehzahl zu drehen würde ich zu 99% ausschließen. 
Der Beschreibung nach ist vermutlich die Turbowelle gebrochen und dann hat er munter Öl angesaugt und dann dreht der Diesel bis Wallhalla, das würde auch zum Fenstermotor Bild passen. 

Gruss Heiko
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#13

In 99% der Fälle, wenn der Motor im Leerlauf so hoch dreht, hat er Öl gezogen. Gaspedal würde ich da mal ausschliessen. Wie schon erwähnt, würde er dann nur bis zur Abregeldrehzahl gehen.

Wann hast du zuletzt den Ölstand kontrolliert? Neben einem Turboschaden kann auch ein zu hoher Ölstand Schuld dran sein. Der kann wiederrum auch durch Ölverdünnung auftreten, an der z.b. ein defekter, nachtropfender Injektor Schuld sein könnte.

Eklig lange Kette aus Möglichkeiten eben. Bei Volvo gabs eine Zeit lang ne ganze Reihe genau solcher Motorschäden aufgrund von Ölverdünnung durch Nacheinspritzen beim Partikelfilter regenerieren.

Man müsste jetzt quasi den ganzen Motor zerlegen und jedes Bauteil prüfen. Frage ist, ob VW das zahlt. Ich würde definitiv erstmal damit Argumentieren, dass du den Turbo als Übeltäter vermutest. So müssen sie den erstmal ausbauen und prüfen. Dann weiss man mehr.
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#14

Im August war das Auto beim Service und pickerl. Am Tag vom Motorschaden, haben wir Öl kontrolliert. Öl wird immer vor längeren Fahrten kontrolliert.
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#15

und was hast nun vor? neuen Motor? an die CZ oder PL verkaufen?

hast du Bilder, möglichst auch vom Ansaugtrakt innen? oder ne Info von der Werkstatt was jetzt die Ursache war?
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