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Verbrauch mit Wohnwagen
#1

Seit März haben wir ja nun unseren Amarok in der 258 PS Version.

Jetzt waren wir das erste mal mit dem Wohnwagen im Urlaub. Der Wohnwagen ist ein Knaus Deseo Transport, und damit nicht
gerade windschnittig und hat eine 100 km/h Zulassung. Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist der stark
abweichende Verbrauch. Grundsätzlich merkt man den Wohnwagen nicht. Der wiegt leer ca. 950 kg, mit KTM drin und Gepäck
mit Sicherheit weit unter dem zulässigen Gesamtgewicht von 1.500 kg.

Auf dem Hinweg Richtung Ostsee hatte ich bei eingeschaltetem Tempomat bei 103 km/h 10,5 Liter auf 100 km über fast
700 km Entfernung. Das deckt sich mit dem Verbrauch, den ich hatte, als ich den Wohnwagen gekauft habe. Auf dem Rückweg
lag der Durchschnitt bei gleicher Fahrweise zunächst bei über 14 l, später als ich bei Hamburg Richtung Süden geschwenkt bin,
ging er langsam etwas runter, zu Hause waren es dann 13,4 l auf 100 km über die Gesamtstrecke.

Kann das jemand von den erfahrenen Amarokern erklären ? Das einzige was mir dazu einfällt, ist Wind aus Westen, aber das kann
doch nicht so viel Unterschied ausmachen.

Ansonsten verbrauche ich so 7-9 Liter, je nach Fahrweise, was mir für den Trümmer absolut o.K. erscheint.

Gruß

Rainer
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#2

Es kann schon massiv am Wind liegen!


Zitat:Ansonsten verbrauche ich so 7-9 Liter, je nach Fahrweise, was mir für den Trümmer absolut o.K. erscheint.,
Der 258 PS Amarok? Respekt, ich komme mit meinem 180 PS Vierzylinder nicht unter 8 und habe im Durchschnitt so 8,7 L...da werde ich mir den 258´er wohl als nächsten gönnen Grin
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#3

Mit Kabine bzw. mit WoWa hat meiner (auch V6) so 2-3 l/100 km mehr. So um 8 l/100 km solo kann ich bestätigen ... vorausschauende Fahrweise, eher Langstrecke, so um die 120 km/h auf der BAB.

Die Windrichtung und -stärke macht schon viel aus.
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#4

Sind gerade Richtung Kroatien unterwegs, allerdings mit dem 2.0 und 1500kg WW hinten dran. Durchschnitt 13,5.
Hab sonst mehr, aber diesmal keine Fahrräder auf dem Dach.
Gruß Heiko


"Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"
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#5

2017 V6 4Motion 224 PS
Tabbert DaVinci 560 HDT 1800-2000 schwer
Durchschnittgeschwindikeit 80-90 km/h mit Tempomat

Ich hab seit Mai 5000 Kilometer gefahren,
1500 kilometer zu zweit mit Dachplatform, Dachmarkise und seit Mitte Juli noch Dachbox
3500 Basel - Pula - Spilt mit diversen Zwischenstops und Ausflügen ohne Wohnwagen

8.5-9.0 Liter zu zweit mit leerem Amarok
13.5-14.5 Liter in Kroatien mit etwa 1900 Kilo schwerem Wohnwagen
10.5 Liter heute mit leerem Wohnwagen 1800 Kilo Bellinzona - Basel durch Gotthard Tunnel

Gegenwind und Wohnwagen ist schlechte Kombination, da kann der Verbrauch auch mal 2 Liter mehr sein

Durchschnittverbrauch über die ganze Strecke werden 11 Liter angezeigt

Chris
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#6

(19.08.2019, 08:42)Boxertyson schrieb: Kann das jemand von den erfahrenen Amarokern erklären ? Das einzige was mir dazu einfällt, ist Wind aus Westen, aber das kann
doch nicht so viel Unterschied 

Hallo, Der Wind macht extrem viel aus. Der Luftwiederstand ist in der Ebenen der größte Faktor. Beim Amarok kann man sagen, ab 100km/h machen 10km/h ca. 1 Liter mehr Verbrauch aus, vorallem mit Wohnwagen. Wenn du auf der Hinfahrt 20 km/h Rückenwind hast und auf der Rückfahrt 20 km/h Gegenwind sind das 40Km/h Luftwiederstand Unterschied! 
Ist dann fast so wie wenn du auf der Heimfahrt 40 km/h schneller gefahren wärst! 
Es hat bei meiner Letzten Urlaubsfahrt nach Süditalien (1500km am Stück) nen ganzen Liter aus gemacht zwischen Null Verkehr Nachts und viel Verkehr Tagsüber in Großstadtnähe bei ca. 130 km/h ! Nur wegen der Luftbewegung durch die vielen Autos!

Grüße Stephan.
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#7

der Amarok ist relativ sparsam, dafür reagiert er aber auf jeden Windstoß, jede Steigung und jedes Kilo mit mehr Verbrauch

leichter Gegen oder Seitenwind macht sich daher sofort bemerkbar im Verbrauch


ich hab meinen letzte Woche mal poliert, ich hatte so komische Flecken auf der Motorhaube die mit nichts weggingen außer Politur

und auch wenn ichs selbst kaum glauben kann, anscheinend streicht der Wind nun auch leichter über Haube und Dach, jedenfalls brauch ich seit letzter Woche definitiv nen halben Liter weniger, ich bin mit meim großen Anhänger noch nie unter 10 l gefahren, wenn dann mal leer mit 9,8, aber beladen dann wieder mehr, so das ich insgesamt immer bei über 10 war, und jetzt gings plötzlich schon zwei Touren mit etwas über 9l


am Sonntag bin ich mit der Werkzeugkiste nach FFM gefahren, auch mit 9,8, sonst waren es auf solchen Strecken immer 10,5

bin gespannt auf morgen wenns heim geht
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#8

Habe im Alltag (80% Langstrecke) ein Durchschnitt von 7,8l.

War vor 2 Monaten im Allgäu einen 110er Defender holen. Hin mit Anhänger 9,5l,zurück mit Hänger + Defender 13l


Amarok V6 '17
Lada Niva  '10
Honda XL250S '77
John Deere 1120
McCormick D320
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#9
Thumbs Up 

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, dann lag ich mit meiner Vermutung,
das der Wind sich deutlich auswirkt, ja richtig.

Viele Grüße

Rainer
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#10

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.08.2019, 20:21 von Der Glonntaler.)

hmm ich glaubs zwar immer noch nicht das es nur am polieren liegt, aber immerhin bin ich wieder mit 9,6 im Schnitt heim gekommen


Gesamtdurchschnitt der 770 km Tour an der Tanke, 9,73l

https://www.spritmonitor.de/de/detailans...29942.html
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#11

Das mit dem polieren wird von vielen Menschen bemerkt, das RAM Forum ist zum Beispiel voll davon.
Mehr windschlüpfrikeit zieht weniger verwirbelungen und daher wiederstand mit sich, daher kann der effekt messbar sein.
Chris
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#12

Frage: Warum hat ein Golfball Dellen???
Warum ist Haihaut nicht glatt???
Hat was mit widerstand zu tun glaube ich. Meiner bleibt Dreckig, die verwirbelungen machen in schlüpfriger Toni


Grüßle vom Mann mit der Original Waschbärmütze ;)
No Risc, No Fun :thumbsup:
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#13

(21.08.2019, 13:12)coweligu schrieb: Frage: Warum hat ein Golfball Dellen???
          Warum ist Haihaut nicht glatt???
Hat was mit widerstand zu tun glaube ich.

Du hast auf den ersten Blick recht, es scheint aber trotzdem so zu sein das ein sauberes Auto trotzdem windschlüpfriger ist.
Es gibt tausend Diskussionen im Netz wo darüber diskutiert wird und die meisten sehen ein reduzierung des Benzinverbrauches nachdem die Karre sauber ist.

Ein Golfball hat geometrische Dellen am richtigen Ort, ein dreckiges Auto wohl eher nicht, erstens keine Dellen und zweitens auch nicht aerodinamisch Vorteilhaft angeordnet.
Haifische sind nicht die schnellsten Fische, die schnellsten Fische haben eine glatte Haut mit kaum Schuppen, glaub mir, ich angle die beruflich und die schnellsten Fische gehören zur Gattung der Schwertfische,
Segelfische, Marlin, Schwertfisch, etc ....


Zitat:Meiner bleibt Dreckig, die verwirbelungen machen in schlüpfriger

Ist auf jeden fall eine gute Ausrede um das Auto dreckig zu lassen!

Chris
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#14

Also bilde ich mir das doch nicht ein, schön zu hören

vom Patrol kannte ich sowas nicht, bei dem dachte ich manchmal der hat nen Motor wie ein Stromaggregat, läuft nur immer unter gleicher Last und hat immer den selben Verbrauch, bei dem war es egal ob ich im Winter viel Standheizung benutzt habe, oder im Sommer die Klima, ob mit oder ohne Anhänger, der Verbrauch lag immer so bei 13,5l egal wie ich gefahren bin

beim Amarok merkt man komischerweise jede Veränderung, Klima, Anhänger, sanften Gasfuß, alles beeinflusst spürbar den Verbrauch

aber das sich das bisschen glatter Lack so stark auswirkt überrascht mich schon, mal schaun, vielleicht polier ich am WE auch noch die Seiten, mal sehn ob das nochmal was bringt, wenns so weitergeht muß ich Diesel ablassen, damit er nicht überläuft Cheer Jump Grin
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