Willkommen Gast! Noch kein Mitglied? Registrieren   Anmelden
Vorführung beim Zollamt
#16

Wie sieht das denn aus, wenn der Amarok einen vom Werk eingebauten digitalen Tachographen hat (Fahrzeiten, Lenkzeiten etc. werden aufgezeichnet......wie beim "richtigen" LKW)?

Hatte das bereits jemand?


Sent from my iPhone using Tapatalk
Zitieren
#17

Hallo Munga
was ist denn nun beim Zoll so rausgekommen? Die Vermessung ist ja nun schon eine weile her Wink


Schwarzer Humor ist so wie Essen. Hat halt nicht jeder.
Nicht vergessen! Irgendeiner lacht immer
Zitieren
#18

Mich würde auch mal interessieren, was da bei der Vermessung rausgekommen ist?
Hat da schon wer was gehört?
Zitieren
#19

Ich geh jetzt mal davon aus, dass man hier nichts mehr hört, weil die Vorführung beim Zoll nach hinten los ging.


Schwarzer Humor ist so wie Essen. Hat halt nicht jeder.
Nicht vergessen! Irgendeiner lacht immer
Zitieren
#20

Also,

ich habe jetzt einige Runden gedreht.
Richtig, ich hatte das FZ beim Zollamt vorgeführt und man hat recht hemdsärmlig mit Leiter, Zollstock und Augenmaß den Amarok vermessen.
Raus kam ein ermitteltes Verhältnis zwischen Kabine und Ladefläche von 52/48. Wobei dieses Verhältnis durchaus zu meinen Gunsten ermittelt wurde. Wenn man die Maßkonzeptzeichnungen des AMAROKS ansieht, kommt man auf ein ungünstigeres Verhältnis (Mehr Kabine als Ladefläche)
Unabhängig der von mir zusätzlich erbrachten Nachweise von VW und des KBA die belegen, das für den AMAROK nur eine Typgenehmigung als LKW vorliegt, wurde seitens FA mit Verweis auf das o.g. Verhältnis der AMAROK nicht als LKW anerkannt.
Aus meiner Sicht eine krasse Missachtung der Strassenverkehrszulassungsordnung und des BKA. Inwieweit eine Landesbehörde die Maßgaben einer Bundesbehörden rein aus dem monetärer Vorteiles - sozusagen willkürlich - beugen kann, müsste man noch auf dem Klagewege feststellen lassen.

Mein Anwalt zumindest gibt diesem Vorhaben aus Sicht der aktuellen, nicht eindeutigen Rechtslage wenig Aussicht auf Erfolg. Kurzum hier hat der Gesetzgeber scheinbar seine Hausaufgaben nicht gemacht.

Mein nächster Ansatz ist in Richtung Versicherung. Wenn dies Fahrzeug aus Sicht FA überwiegend der Personenbeförderung dient und ich als Privatperson keine Gewinnerzheilungsabsichten mit dem Fz, bzw. gewerbliche Tätigkeiten damit ausübe, werde ich versuchen bei der Versicherung den AMAROK, unabhängig Zulassung (analog FA) als PKW versichern zu lassen (Steuer mehr, Versicherung weniger)
Die Unterlagen / Einschätzung seitens FA werde ich meiner Versicherung vorlegen und dann bin ich einfach mal gespannt. Habe hierbei wenig Hoffnung, aber auf die Stellungnahme bin ich mal gespannt.

ALEX
Zitieren
#21

Hallo Munga
schön, dass du dich doch nochmal gemeldet hast.
Mit dem Klagen haben schon andere versucht. Es ist allgemein bekannt, dass es nix bringt. Pickup und Doppelkabine = A...karte.
Ist erstmal so, und wird vermutlich auch noch länger so sein.


Schwarzer Humor ist so wie Essen. Hat halt nicht jeder.
Nicht vergessen! Irgendeiner lacht immer
Zitieren
#22

Zumal es auch genau so im jeweiligen Gesetz steht. Die Zulassung hat mit der Besteuerung rein rechtlich nichts zu tun!


amaroker.de - hier bin ich richtig!
Zitieren
#23

Die rechtlichen Grundlagen sind gegeben, keine Frage.
Dennoch spricht der Staat mal wieder mit gespaltener Zunge.
Auch ein Staat sollte sich festlegen können, welche Fahrzeugbauweise denn nun vorliegt.

Wie konnte es zu dieser Stuation kommen?

Die SUV's X5 und ML kamen auf den Markt. Auch diese waren Nutzfahrzeuge und unterlagen
einem niedrigen Steuersatz.

Das konnte aus Sicht der seinerzeitigen Regierung (2004) nicht sein. Somit wurde für
diese Fahrzeuge das Besteuerungsgesetz geändert, und zwar derart, daß auch die Doppelkabinenpickups
und viele Wohnmobile betroffen waren. Eine Besitzstandswahrung gabe es ebenso nicht.

Wäre man seinerzeit etwas intelligenter vorgegangen, so hätte man eine Leistungsgewichtgrenze festsetzen
können, um Nutzfahrzeuge eindeutig von PKW unterscheiden zu können.

Gruss
Lutz


"Dieser Text wurde mit einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glasfaserkabels gemorst"
Zitieren
#24

das ist aber nicht´s neues ! Mein Post Golf2 Diesel hatte auch eine LKW Zulassung , bis ich hin dann hatte !!!!! Da wahr es auf einmal nicht mehr möglich den wieder als LKW zu zulassen musste ein PKW werden Vogel Vogel Vogel Vogel Vogel Vogel Vogel


Gruß Dirk , der mit dem WüstenWolf

"Ein Auto ohne Allradantrieb kann nur eine Notlösung sein" (Walter Röhrl)
Zitieren
#25

Dann möchte ich mal meinen Beitrag leisten.
Fahre nun seid 15 Jahren Pick-up, allerdings bis jetzt nur die aus Übersee also USA.
Zu Anfang wurde hier in Deutschland alles als LKW anerkannt, was eine Ladefläche hatte so konnte man zum Beispiel einen Chevrolet Tahoe die Rücksitzbank rausnehmen kloppte einen Holztrennwand rein die mind 60% der Ladefläche vom Fahrgastraum abtrennte und schon hatte man den klassischen SUV zum LKW umgerüstet und die hatten noch nicht einmal LKW in den Papieren stehen.
Da diese vorgehen aber ausuferte über die Jahre, wie Zb VW Passats usw umgebaut wurden um die viel teurere Dieselsteuer zb zu sparen wurde dem schnell ein Riegel vorgeschoben.
Vor 10 Jahren wurde dann schon auf das Verhältnis geachtet wieviel Sitzplätze so ein Fahrzeug hat. Hatte es mehr als 3 wurde man schon hellhörig und durfte zum Teil schon das Fahrzeug vorführen, die in den Papieren eingetragene Höchstgeschwindigkeit wurde zum Teil auch berücksichtigt. Mir bekannt sind Veränderungen bis hin zur Verblechung oder Abdunkelung der Scheiben und vom Verschweißen von Gurtverschraubungen.
Das war zb für mich der Grund mir immer einen Single Kabine zu holen da es dort never Probleme geben kann, weil dort immer die Ladefläche größer ist und ganz klar zu erkennen ist das es eher einem Nutzfahrzeug zuzuordnen ist als wie ein Doppelkabine.
Seid den nun im 2014 der Zoll die Besteuerung übernommen hat wird groß reine gemacht und alles auf einen einheitlichen Standart gebracht, was vorher von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wurde. Was ist Festzuhalten:
Ein in den Fahrzeugpapieren benannter LKW ist noch lange kein LKW nach dem Deutschen Steuerrecht.
Wie wird gemessen.
Fahrgastzelle:
Türen zu! "Lichte Weite" von Innenverkleidung Fahrerseite (nicht Fensterschlitz!) zu Innenverkleidung Beifahreseite.
Das 2 Maß wird vom Gaspedal unter den Sitzen durch bis zur Rückwand gemessen. Daraus resultiert sich die Fläche des Fahrgastraums.

Vermessung Ladefläche:
Ladefläche GEÖFFNET von hinten bis zur Kante der Ladeklappe gemessen und dann auf Höhe der Ladeflächenkannte die Breite gemessen. So ergibt sich die Flächenmessung der Ladefläche.

Des Weiteren wird die eingetragene Höchstgeschwindigkeit sowie die Sitzplätze berücksichtigt.

Dann noch ein paar Info zur LKw Besteuerung. Das Gerücht das ich mit einer LKW Zulassung am Wochenende keinen Anhänger ziehen darf ist nicht richtig. Ich darf am Wochenende Freizeitanhänger ziehen in dem Falle Wohnwagen oder Bootsanhänger.
Hoffe konnte etwas helfen beim Thema LKW Steuer.
Zitieren
#26

All das entspricht auch meinen Erfahrungen, daher kann ich dies nur zu 100% bestätigen!


Lebe nicht zum Arbeiten...
....arbeite zum Leben !!!
Zitieren
#27

(10.08.2016, 13:58)Pickupdriver schrieb: Dann noch ein paar Info zur LKw Besteuerung. Das Gerücht das ich mit einer LKW Zulassung am Wochenende keinen Anhänger ziehen darf ist nicht richtig. Ich darf am Wochenende Freizeitanhänger ziehen in dem Falle Wohnwagen oder Bootsanhänger.
Hoffe konnte etwas helfen beim Thema LKW Steuer.

Das ist leider von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Im Netz gibt es da ausreichend Berichte...
nobu


SC mit Bimobil 270
Zitieren
#28

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.08.2016, 00:34 von EDK.)

Dazu gibt es im verlinkten Thread genug zu lesen, aber dort bitte nicht nur diskutieren, sondern informieren!
https://amaroker.de/Thread-amarok-pkw-lk...fahrverbot

Gruß Heiko


"Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"
Zitieren
#29

Bis auf den Teil mit dem Fahrverbot sehr schön erklärt.


amaroker.de - hier bin ich richtig!
Zitieren
#30

(06.07.2016, 09:14)Lutz schrieb: Die rechtlichen Grundlagen sind gegeben, keine Frage.
Dennoch spricht der Staat mal wieder mit gespaltener Zunge.
Auch ein Staat sollte sich festlegen können, welche Fahrzeugbauweise denn nun vorliegt.

Wie konnte es zu dieser Stuation kommen?

Die SUV's X5 und ML kamen auf den Markt. Auch diese waren Nutzfahrzeuge und unterlagen
einem niedrigen Steuersatz.

Das konnte aus Sicht der seinerzeitigen Regierung (2004) nicht sein. Somit wurde für
diese Fahrzeuge das Besteuerungsgesetz geändert, und zwar derart, daß auch die Doppelkabinenpickups
und viele Wohnmobile betroffen waren. Eine Besitzstandswahrung gabe es ebenso nicht.

Wäre man seinerzeit etwas intelligenter vorgegangen, so hätte man eine Leistungsgewichtgrenze festsetzen
können, um Nutzfahrzeuge eindeutig von PKW unterscheiden zu können.

Gruss
Lutz


was sollte diese grenze bringen? für lkw gilt ja eigentlich, das ich mehr leistung brauche je mehr gewicht ich transportiere......
Zitieren




Kontakt | Impressum | Datenschutz | Forum software by © MyBB | Theme © iAndrew - customized by amaroker.de