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1 % Regelung Firmenwagen
#16

Moin. Also meiner ist mit 1% in den steuern drin. Aber gut zu wissen ich habe eh bald ein termin beim Steuerberater da werde ich ihn mal an hauen
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#17

Mich würde grundsätzlich mal interessieren ob es für einen Chef genrerell attraktiv ist, einem Mitarbeiter einen Firmenwagen inl privater Nutzung zu geben. Er muss ja selbst irgendeinen Vorteil drin sehen.


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#18

Attraktiv insofern nicht, dass ihm natürlich auch nicht unerhebliche Kosten dabei entstehen. Ist ja klar, dass ein Amarok viele hundert Öre pro Monat kostet. Da muss er eben abwägen, ob der Nutzen für ihn höher ist. Ein Nutzen könnte daraus erwachsen, dass er an anderer Stelle erhebliche Kosten spart (z.B. durch kürzere dienstliche Fahrzeiten oder Flexibilität) oder daraus, dass ihm die Leistung des Mitarbeiters oder seine Rolle für das Unternehmen so viel Wert sind, dass er die mehreren hundert Euro Mehrkosten für das Fahrzeug in Kauf nimmt.
Diese harten Zahlen scheinen vielen Chefs nicht so richtig bewusst zu sein oder Kosten für Kfz werden allgemein als "normal" eher akzeptiert. Anders kann ich mir manches Dienstfahrzeugverhalten nicht wirklich erklären.
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#19

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.10.2015, 14:40 von Zeitgeist.)

Dem Arbeitgeber ist dies insofern recht, da er den Wagen entweder abschreibt oder aber das Leasing als Aufwendung in seiner GuV verbuchen kann.
Dem Gegenüber steht ein zufriedenerer Arbeitnehmer, der im autoverliebten Deutschland einen schicken Dienstwagen (mit nicht unerheblicher Aussstattung) fahren kann. Den geldwerten Vorteil, der daraus dem Arbeitnehmer entsteht, muss der Arbeitnehmer versteuern, empfindet den Dienstwagen aber auch als materielle Gehaltserhöhung. Eine echte Gehaltserhöhung, die dem Arbeitnehmer den Kauf dieses Fahrzeugs ermöglicht, wäre für den Arbeitgeber kaum zu finanzieren, denn er müsste ja nicht nur den Nettowarenwert, sondern auch alle Anschaffungs- und Betriebsnebenkosten mitfinanzieren, ohne dass es dies äquivalent steuerlich absetzen könnte.

Es liegt also nicht unbedingt am Arbeitgeber, sondern am Arbeitnehmer, ob er sich den Dienstwagen leisten kann, da er die 1% Pauschalversteuerung mit allen Vorzügen (Tankkarte, Wartung, Steuer, Versicherung) gegen sein Fahrverhalten und den tatsächlich anfallenden monatlichen Kosten rechnen muss. Außerdem sind Dienstwagen meistens repräsentativ und nicht gerade in der familienfreundlichen unteren Mittelklasse angesiedelt.
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