Beiträge von Hickup

    In ein paar Jahren kann ich wahrscheinlich was dazu sagen, wie gut eine Teilfolierung für den Lack ist...


    Bei uns konnte keiner wirklich sagen, was passiert, grundsätzlich sollten die Lacke da schon nicht mehr so schlecht sein, anscheinend kommt es aber auch auf die Farbe an. Schwarz gilt zwar als verträglich, aber ich glaube, das Zebra bleibt besser ein Zebra.


    Viele Grüsse,
    Frank

    Hallo,


    klingt nach ähnlichen Voraussetzungen wie bei uns, nur dass wir keine Kabine hinten drauf haben. Für den Radwechsel haben wir es beim Bordwerkzeug belassen, der Wagenheber vom Amarok ist wirklich nicht schlecht, weil grosser Hub. Wir haben bloss zwei Bretter zum unterlegen dabei und auch 2 Keile, falls der Untergrund nicht gerade ist.


    Zum Bergen kann man eine Handwinde oder eine elektrische Seilwinde nehmen. Wir haben uns für einen Windeneinbausatz entschieden (Rene hat momentan sogar was im Angebot). Kommt immer darauf an, was man mit dem Auto vor hat.


    Air Jack hatten wir auch überlegt, aber da gibt es im Netz beliebige Horrorstories, das hatte mich ziemlich verunsichert.


    Viele Grüsse,
    Frank

    Hallo,


    bei uns sind zwar die Rocket-Rockslider verbaut, aber den Hi-Lift habe ich trotzdem im Laden gelassen. Das Problem ist die Tür-/Kotflügelwölbung, wenn man den Hi-Lift ansetzt, dann kann man den nicht gerade stellen, weil er am Blech darüber anschlägt.


    Rene hat aber an den Rockslidern mittlerweile Öffnungen, an denen sich eventuell Adapter montieren lassen, mit denen man die Montagedistanz erhöhen könnte. Aber ich weiss nicht, ob sich das stabil genug realisieren lässt - das muss Rene beurteilen (er ist da aber sehr erfinderisch und findet vielleicht eine Lösung).


    Auch die Defender typische Montage an Front oder Heckstosstange fällt beim Amarok flach. Da finde ich kein Bauteil, wo ich einen HiLift ansetzen würde. Mit einer Nachrüstlösung eines Rempelrohrs oder einem Stossstangenansatz mit Adaptern könnte das klappen, aber am unmodifizierten Amarok würde ich das nicht machen.


    Den Felgenadapter habe ich nicht ausprobiert, sehe das aber als recht wackelige Angelegenheit und auch über dem Rad steht der Kotflügel raus.


    Viele Grüsse,
    Frank

    Die Ausrüstung


    Unsere Ausrüstungsliste ist umfangreich, wir haben die mit der PackingPro App gemacht und in Excel bearbeitet - zum Schluss fast 500 Positionen mit vielen verschiedenen Kategorien (pro Person wohlgemerkt)


    Kategorie: Photo
    Das Ziel war eine komplett redundante Ausstattung, also selbst bei Verlust einer Kamera oder eines Stativs musste es weiter gehen können. Also 2 Vollformat DSLR pro Person. Die wichtigsten Linsen waren die Ultra-Wides, hier das 14-24, einmal auf der DSLR von meiner Freundin und auch auf meiner. Dies ist ein sehr schnelles Objektiv, Polarlichter sind anspruchsvoll. Auf meiner zweiten DSLR gab es ein "Special" - ein 8mm f/2.8 Fischauge. Fast 30 Jahre alt, in nahezu perfektem Zustand. Der Abbildungswinkel bei diesem Objektiv beträgt 180 Grad, also kann ich damit den kompletten Himmel auf nur einem Bild festhalten. Die letzte DSLR hat Nachts ein 14mm Festbrennweite drauf gehabt. Tagsüber war ich mit einem 50mm Festbrennweite unterwegs, meine Freundin mit einem 24-70. Telezooms plus Konverter hatten wir auch dabei, aber bisher nicht benutzt. Das 8mm trohnte über uns auf einem besonders hohen Stativ, insgesamt hatten wir 8 Stück dabei. Klingt viel, aber bei den Lichtverhältnissen gelingen die Bilder ohne Stativ nicht mehr so gut. Neben den schweren Stativen für die Nächte haben wir noch durch Reisestative für Tagsüber ergänzt und mein Dolly war auch dabei, allerdings auch nicht im Einsatz. Daneben gefühlt eine halbe Tonne Akkus und viel Zubehör, wichtig vor allem auch die Fernbedienungen, damit die Kamera auf dem hohen Stativ bedient werden kann (da kommt man nicht mehr an die Knöpfe, wenn erst einmal aufgebaut). Und man die Hände möglichst wenig an die Kamera legen muss, das entzieht extrem schnell Wärme.


    Kategorie: Outdoor
    Wir sind vielleicht übervorsichtig, aber wir waren ausgerüstet, um notfalls 2-3 Tage irgendwo draussen fest zu stecken. Die Fahrten in der Nacht waren nicht immer so trivial, wir waren teilweise auf nicht gut geräumten Schotterstrecken unterwegs, da sollte man immer einen Plan B haben. Also hatten wir Schlafsäcke und einen Kocher im Gepäck plus den übliche Kram, also Feuerzeuge nebst Sturmstreichhölzern, Reepschnur und Seil, eine Tarp und was man noch so alles brauchen kann. Bei der Kleidung war aber klar, dass wir alles brauchen werden, man kühlt gerade bei Wind Nachts sehr schnell aus und so viel bewegt man sich beim Fotografieren auch nicht. Trotzdem darf es nicht Dampfdicht sein, denn auf dem Weg zum Spot kommt man schnell ins Schwitzen, gerade weil wir pro Person mehr als 20 Kilogramm Ausrüstung zu schleppen hatten. Wir haben uns für ein Dreischicht System entschieden, also Funktionsunterwäsche, dann Flies, dann gefütterte Hose und eine gute Jacke (Canada Goose, aber nicht die Modejacken, sondern die Expeditionsparkas). Schwere Winterstiefel mit Akku-betriebenen Heizsystem. Für den Notfall hatten wir dann auch noch eine komplette Hardshell Garnitur dabei, die wäre als vierte Schicht auch zum Einsatz gekommen, wäre es kälter gewesen, aber sehr viel niedriger als -20 hatten wir es kaum.


    Kategorie: Technik
    Das übliche. Aber vor allem mehrere iPads, davon ein iPad Mini auf einer Brodit Halterung im Fahrzeug. In Finnland und in Norwegen jeweils mit Prepaid SIM Karten ausgestattet, damit wir Karten laden konnten und vor allem den Wetterbericht. Und natürlich die Polarlichtvorhersagen. Primär kamen dabei die Apps MotionX, YR.NO und Solar Monitor zum Einsatz. Abdeckung war immer recht gut, aber in Norwegen war das Thema Prepaid Karte etwas komplexer. Wir mussten unsere Prepaid Karte per Telefon aufladen und dafür brauchte es einen Nano- auf Mikro-SIM Adapter um sich dann durch eine Sprachführung auf Norwegisch durchzukämpfen.


    Kategorie: Fahrzeug
    Nach den Island Trips hat das Amazebra ja schon eine ansehnliche Basisausstattung, aber die wollte erweitert werden. Dabei war einiges "Plan B", vor allem die Winde (falls man auf besagten Schotterstrecken von der Strasse abkommt und sich aus dem Graben ziehen muss) und die Dieselfilterheizung. Wirklich super war die Standheizung, auch wenn die nicht durchlaufen kann, die Extrabatterien und vor allem die Extra-Fernlichter von Lazer. Gerade das Extralicht hat einiges bewirkt, das hat einen grossen Unterschied gemacht. An Zubehör haben wir vor allem die Schraubspikes wirklich gebraucht, aber auch das restliche Werkzeug ist mehrfach zum Einsatz gekommen. Ersatzbirnen haben wir auch schon 2 durch, die Halogenlampen halten in der Kälte nicht mehr so lange. Bisher lief aber alles recht glatt, nur das Rollcover bekommen wir nicht mehr auf - erst eingefroren, dann nicht mehr zu öffnen. Wir kommen aber über die Heckklappe an alles wesentliche ran. Das meiste steckt davon in Zarges Boxen, robust und geschützt verpackt, die Feuchtigkeit und damit das Eis kommt überall rein. Wir haben auch ein Batterieladegerät dabei plus Pumpe und Bergeseile, wäre gut, wenn das auch weiter nicht zum Einsatz kommt.


    Wenn sich jemand daran für einen eigenen "Ausflug" orientieren möchte, dann kann ich das Excel auch gerne zur Verfügung stellen, da steckt einiges an Arbeit an brauchbaren Kategorien und Unterkategorien drin.

    Der Reisebericht
    Teil 4


    Tag 16-19: Fahrt mit den Hurtigruten von Tromsö nach Bergen. Teilweise sehr stürmisch, aber das Schiff ist bis auf wenige Ausnahmen meistens in den Fjorden und zwischen Inseln unterwegs, der Seegang ist nicht so schlimm. In einigen offenen Passagen wird es dann aber schon hart für so Landratten wie mich. Trotzdem war es ein erhebendes Gefühl, mal wieder die Sonne zu sehen, auch wenn es nur für kurze Zeit gewesen ist. Das Schiff ist sehr komfortabel und zu dieser Jahreszeit sind auch nicht so viele Passagiere an Bord. Und zum Abschied hatten wir sogar noch einmal eine wunderbare Aurora Borealis.


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    Tag 20-21: Übernachtung im Scandic in Bergen. Eigentlich war die Stadt sehr vielversprechend. Aber wir haben 2 dicke Regentage erwischt, die Kameras sind deswegen im Hotelzimmer geblieben. Und das Zebra hatte einen netten Parkplatz im Parkhaus gehabt, wo sogar noch ein anderer Amarok (mit Schneepflug!) stand. Ausserdem haben wir hier die Spikes wieder aus den Reifen rausgeschraubt. Direkt am ersten Abend, damit wir uns um Ersatz kümmern konnten, falls wir einen (oder mehrere) Platten gehabt hätten. Wir waren aber doch recht froh, dass das Zebra am nächsten Morgen noch fit und frisch in gewohnter Höhe stand.


    Tag 22-23: Überfahrt von Bergen nach Hirtshals in Dänemark, dann über Wuppertal zurück in die Schweiz. Unsere Hoffnung, der Sturm hätte abgeflaut wurde nicht erfüllt. Die Nacht auf der Nordsee war schaukelig... vorsichtig gesagt. Und natürlich hatten wir eine besonders hübsche Aussenkabine ganz vorne, ganz aussen und ganz oben. Da, wo es am stärksten schaukelt. Das Schiff hat sich nachts sekundenlang auf den Wellenbergen nach oben gearbeitet, oben dann einen Moment verharrt und ist dann mit Schwung und einem gewaltigen Schlag nach vorne gekippt und im Wellental aufgeschlagen, so dass alles gezittert und gewackelt hat. Die Gegenstände vom Nachttisch mussten wir am nächsten morgen in der ganzen Kabine wieder zusammensuchen. In Dänemark hat es dann prompt nochmals kräftig geschneit und wir hatten schon überlegt, ob wir die Spikes wieder reinschrauben sollten. Angenehmerweise hat sich das Wetter dann beruhigt und wir hatten eine nette Fahrt wieder nach Hause. Dort gab es dann eine Pizza und ein Glas Rotwein und am nächsten Tag ging es wieder ins Büro. Ungewohnt nach so einem Abenteuer.


    Zum Schluss noch unser offizielles "Selfie". In diesem Fall aber keines, welches mit einem Handy an einer langen Stange gemacht worden ist...


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    Der Reisebericht
    Teil 3


    Tag 10-15: Ankunft in Tromsö, diesmal nicht im Scandic, sondern im Hotel Clarion - The Edge mit Zimmer in der zwölften Etage und genialer Aussicht. Sehr modern und komfortabel, der Service war mit dem recht jungen Team freundlich, aber teilweise eher bemüht als routiniert. Mehrere Nächte mit Polarlichtausflügen und teilweise fast 300 Kilometer Fahrt in den Nächten. Einige gute Koordinaten hatten wir, aber wir haben viele neue Punkte angefahren. Als Belohnung zwei Spitzennächte, auf meinen Speicherkarten sind aktuell 4000 Bilder. Neben dem Hotel hat es auch ein super Fischrestaurant, da waren wir mehrfach. Tagsüber auch noch ein Besuch bei einer Rentierherde, dem Seehundmuseum und so einiges mehr.


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    Hallo,


    im Zebra liegt bereits ein Bubba Rope (9m, 13to - das mit der roten Öse). Tolles Seil, super Qualität und wirklich guter und freundlicher Kundenservice. Wir brauchten das Seil innerhalb eines definierten Zeitrahmens und bei bubbarope.de war es nicht auf Lager. Ich hatte nachgefragt, wie lange die Lieferung noch dauert und bekam keine überoptimistischen Versprechen, sondern eine ganz sachliche Antwort. Da war ich wirklich froh drüber, auch wenn ich das Seil dann doch bei einer anderen Quelle besorgen musste.


    Kleiner Hinweis noch, das Seil lässt sich nicht ganz so leicht verstauen wie ein Gurt, der sich besser falten lässt. Dafür ist es aber sehr wasserbeständig durch die Polymerbeschichtung. Das war für unsere Flussdurchfahrten das wichtigste Kriterium, würde ich also wieder kaufen. Den Horntools Nachbau finde ich aber schon ziemlich dreist.


    Viele Grüsse,
    Frank

    Der Reisebericht
    Teil 2


    Tag 6: Hammerfest - Honnigsvag. Vor Abfahrt haben wir erst mal eine warme und trockene Tiefgarage gesucht und die Spikes montiert, denn es hat kräftig geregnet und gestürmt. Und nasses Eis ist eine furchtbare Schlitterpartie, auch die Abdeckung für die Ladefläche fing an einzufrieren. Waren Schraubspikes und dazu kann ich einen Akkuschrauber mit abwinkelbaren Kopf empfehlen. 40 Spikes pro Reifen, die Montage hat knapp über eine Stunde gedauert. Übernachtung wieder im Scandic (auch ehemals Rica). Geschäfte und Restaurants immer noch zu, es gab dann einen Burger vom einzig offenen Schnellimbiss.


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    Tag 7: Ausflug zum Nordkapp. Ein phänomenales Erlebnis, vor allem die Anfahrt mit dem Konvoi - wir haben einen Video mit der Onboard-GoPro gemacht. Der Vorteil ist auch, dass man eine Stunde vor den Reisebussen mit den anderen Touristen ankommt und man hat deutlich mehr Ruhe, sich alles anzusehen. Interessant war auch, dass in der ersten Stunde alles recht "normal" ablief, was dann die Leute aus den Reisebussen angestellt haben erinnerte mich eher an einen Horde iPad-fotografierender Hunnen, der unerklärlicherweise nicht die Landschaft ablichtet, sondern nur Selfies macht. Wetter war aber für die Jahreszeit mit rund minus 5 Grad viel zu warm (was immer noch sehr relativ ist, vor allem bei dem strengen Wind). Dort haben wir auch 2 Niederländer getroffen, die uns bewiesen haben, dass man auch ohne vollen Technikeinsatz eine solche Reise machen kann... die haben für 100 Euro ein Auto gekauft, hinten eine Liegefläche eingebaut und sind losgefahren. Stark! Aber die hatten richtig Schwein, dass es so "warm" war. Abends noch ein weiterer Jagdausflug, es gab zwar ein paar Polarlichter zu sehen, aber nur hinter der dichten Wolkendecke. Schade, denn unser Aussichtspunkt war traumhaft schön.


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    Tag 8: Honnigsvag - Alta. Herrliche Fahrt an der Küste entlang durch die Fjorde. Plus ein Abstecher wieder nach Hammerfest um Mitglied in der Royal and Ancient Polar Bear Society zu werden (die hatten am Neujahrstag zu). In Alta dann Übernachtung im Scandic. Alta ist eine durchaus grosse Stadt in der Gegend, das hatten wir uns kleiner vorgestellt.


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    Tag 9: Sightseeing in Alta und Spotsuche an der Küste für den Abend. Die Küstenstrassen sind in der Nähe auch von kleinen Orten durchgängig beleuchtet und relativ dicht besiedelt, es ist nicht ganz leicht, einen passenden Ort für Polarlichtfotografie zu finden. Und die Wettervorhersage war auch nicht optimal. Also haben wir statt der geplanten zweiten Nacht im Hotel ausgecheckt, sind in Richtung Tromsö gefahren (und damit in Richtung besseres Wetter) und haben im Amazebra übernachtet (eher: Morgens noch zwei recht kurze Stunden geschlafen). Und als Belohnung ein wunderbares Polarlicht bei freiem Himmel - alle Kameras kamen zum vollen Einsatz. Noch nicht ganz das, was wir erhofften, aber mit leeren Händen standen wir nicht mehr da.


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    Der Reisebericht
    Teil 1


    Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es los. Mehrere Monate Vorbereitung, viele Einkäufe und extrem viel Vorfreude haben die Spannung reichlich hochgetrieben. Alles ist selbst organisiert und geplant, alle Buchungen haben wir selber direkt gemacht. Und zwar ohne Webseiten wie Booking.com - die Preise sind auf den Webseiten der Hotels vergleichbar mit denen der Suchmaschinen, aber man bekommt deutlich bessere Zimmer. Ziel der Reise war nicht nur das Abenteuer, sondern vor allem die Polarlichter.


    Tag 1: Zürich - Hamburg, Übernachtung im Empire Riverside. Ein grandioser Sonnenaufgang am Morgen, aber nach der langen Autobahnfahrt waren wir Abends eher müde.


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    Tag 2: Hamburg - Travemünde, Sightseeing in Travemünde mit Fischkuttern und dem Angriff der aufdringlichen Bettelschwäne. Dann spät Abends Einschiffen auf die Fähre, davor noch Fehlersuche am Amazebra, Standheizung wollte nicht. Wir bekamen noch tollen Support durch Rene, aber ich habe mir mächtig die Finger verbrannt. War aber selber schuld, bei laufender Webasto sind einige Schläuche halt sehr heiss... kann nicht empfehlen, sowas im Dunkeln zu ertasten.


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    Tag 3: Travemünde - Helsinki, Sightseeing in Helsinki bei einem wunderbaren Tag mit frostigen minus 20 Grad aber wenigstens haben wir ein letztes Mal die Sonne gesehen. Zwar nur knapp über dem Horizont, aber die zwei folgenden Wochen gab es täglich nur ein paar wenige Stunden Dämmerung. Volkswagen Helsinki konnte dann die Codierung der Standheizung wieder herstellen, kurz vor Abfahrt waren wir noch in der Inspektion, da ist so einiges falsch gesetzt gewesen (VCDS ist jetzt auf der Einkaufsliste). Abends Verladen auf den Autoreisezug. Finnische Bahn machte in Bezug auf Pünktlichkeit der Deutschen Bahn Konkurrenz. Tipp: Kabine mit eigener Toilette buchen und möglichst wenig Gepäck mitnehmen. Der Ein- und Ausstieg in den Amarok auf dem Bahnwaggon war für mich und meine gute Isolierschicht eine Herausforderung, aber die Waggons sind überdacht, der Wagen steht sicher. Im Zug haben wir ein nettes Ehepaar getroffen und uns lange mit ihnen unterhalten. die in Finnland eine Amethyst-Mine betreiben. Wir haben jeder einen geschenkt bekommen, meiner ist ein dreifarbiger Amethyst, der als Glücksstein für Reisende gilt - jetzt kann alles nur noch gut werden.


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    Tag 4: Helsinki - Rovaniemi mit dem Zug, Sightseeing in Rovaniemi mit Kauf von Rentierfellen, die waren dort mit Abstand am besten und man unterstützt die Sarnen, die von den Rentieren leben und schlicht alles verwerten... Felle, Knochen als Messergriffe und natürlich das wirklich gut schmeckende Fleisch. Dann Weiterfahrt nach Inari. Den Weihnachtsmann haben wir in Rovaniemi nicht gesehen, aber man spürt gut seine Präsenz, vor allem in den Andenkenläden und dem "Santa Clause Village". In Inari Übernachtung im Hotel Inari direkt am See, Nachts dann der erste Polarlicht Jagdausflug. Leider bedeckter Himmel und die Kameraausrüstung ist gut eingefroren, da es nicht kalt genug war, sprich die Luft war zu feucht und es bildete sich ein Eispanzer auf den Kameras. Wegwischen kann man das nicht, sogar wenn man eine Linse anhaucht um sie zu reinigen bildet sich sofort Eis. In so einem Fall kann man dann nur zurück ins Hotel oder die Nacht ohne Kamera geniessen. Wichtig: Die Kamera und die Linsen müssen in Plastiktüten eng verpackt im Rucksack bleiben bis sie wärmer werden. Ansonsten beschlägt das alles so stark, dass sich sogar Kondenswasser im Objektivkörper bilden kann und das würde die Ausrüstung zerstören. Wenn man solche und einige andere Vorsichtsmassnahmen trifft ist das aber alles kein Thema, gute Kameras kommen mit solchen Bedingungen gut zurecht.


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    Tag 5: Inari - Hammerfest durch traumhafte, schneebedeckte Finnische Wälder. Silvester haben wir in Hammerfest gefeiert, war aber nicht viel los im Ort. Alles geschlossen, aber unser Scandic (ehemals Rica) Hotel hat für die wenigen Gäste ein tolles Buffet auf die Beine gestellt. Den Abend haben wir dann mit einer zum Termin passenden Flasche ausklingen lassen und haben Mitternacht glatt verschlafen.


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    In eigener Sache


    Bitte beachtet bei diesen Bildern das Copyright/Urheberrecht. Gerne kann auf diesen Beitrag in unserem Forum verlinkt werden, aber keinesfalls dürfen die Bilder ohne meine ausdrückliche schriftliche Genehmigung anderweitig verwendet werden.

    Cool, das hilft super über die Runden, bis so ein MultiControl dran hängt. Stromverbrauch ist echt heftig, wir werden ohne Radio und mit möglichst kleiner Lüfterstellung heizen, wenn wir uns mal aufwärmen wollen. Und nicht durchheizen, sondern morgens (oder abends) mit der Fernbedienung vor der Abfahrt, das muss reichen. Alle Flüssigkeiten sind sowieso getauscht, Kühlmittel ist jetzt so konzentriert, dass es bis -40 langen sollte. Mal sehen, wie viel es letztendlich wirklich werden.


    Viele Grüsse,
    Frank

    Kleiner Tipp meinerseits. Wie haben eine GoPro auf Höhe Rückspiegel hinter der Scheibe montiert. Mit dem Originalmaterial. Neu haben wir die jetzt mit einem Polarisationsfilter aufgerüstet, um die Spiegelungen zu reduzieren. Auf dem Preview vom iPad sieht es schon mal klasse aus, deutlich weniger von der Instrumentenkonsole zu sehen.


    Viele Grüsse,
    Frank

    Hallo Zusammen,


    Standheizung ist drin (von Rene schnell und mit "Extra"-Support erledigt).


    Jetzt will ich die aber nicht nur zum Aufheizen vor dem Starten benutzen, sondern eigentlich auch damit es im Auto kuschelig warm bleibt, wenn man mal drin sitzen bleibt. Nach dem Abstellen des Motors kann man die Standheizung starten (klappt super), aber dann schaltet die sich nach ca. 30 Minuten ab? Ist das normal für das Webasto Aufrüstkit? Oder schaltet das ab, um die Batterie zu schonen? Und wie kann ich die Standheizung überzeugen, länger zu laufen... der Plan war eigentlich, dass die Batterie an ein Ladegerät kommt und die Standheizung dann eine ganze Nacht durcharbeiten kann. So für die richtig kalten Winternächte.


    Viele Grüsse,
    Frank
    [hr]
    Anscheinend kann ich mir die Frage selber beantworten... mit der Webasto MultiControl kann man das (und noch andere Funktionen) wohl ganz gut machen. Bisher haben wir "nur" die Fernbedienung... Nun, dann müssen wir uns erst einmal arrangieren.


    Viele Grüsse,
    Frank

    Ist sogar sehr interessant, vor allem der folgende Abschnitt:


    2.8.3 Sonstiges Zubehör
    ...
    Als Sonderausstattung steht Ihnen unter anderem eine Seilwinde (max 3.6t) mit Aufnahme an der Fahrzeugfront und auf der Ladefläche als Offroad-Zusatzpaket (PR-Nr. YAJ) zur Verfügung.


    Damit ist klar, dass laut Aufbaurichtlinie explizit eine Winde an der Fahrzeugfront möglich ist! Genau die Frage habe ich im Zürcher Strassenverkehrsamt gestellt bekommen, nämlich ob VW das so vorsieht. Und jetzt kann ich das positiv beantworten, super - vielen Dank :D


    Viele Grüsse,
    Frank

    Hallo Markus,


    die beiden Tour-Guides haben wir auf Island kennen gelernt.Sehr nett und haben einiges an Erfahrung und kennen einige gute Routen. Sprich die mal aufs Zebra an und grüss Sie.


    Viele Grüsse,
    Frank

    So, Zebra ist wieder im Stall. Die Fernlichter sind nicht am Windenträger festgemacht, sondern an den Querverstrebungen vor dem Kühlergrill. Als ist die Winde keine Pflicht. Momentan ist das Zebra noch etwas Einäugig unterwegs (und damit König), aber wenn das fertig ist, dann liefere ich noch Bilder. Die Verstrebungen decken das Licht etwas ab, ich kann noch nicht sagen, wie stark der Schattenwurf ist. Aber wenn man mal das Fernlicht anmacht, dann wird es HELL. Freue mich schon auf eine Autobahnfahrt mit einem Schleicher vor mir auf der Linken Spur... dem schmilzt wahrscheinlich schon bei kurzem Antippen des Hebels die Heckscheibe ...


    Viele Grüsse,
    Frank

    Von Rene ("Rocket" mit Homepage http://www.rocket-crawinkel.com) weiss ich überhaupt erst von der Existenz des neuen Forums und es ist auch auf seiner Homepage verlinkt. Daher vermute ich, er wird hier schon noch aktiv werden.


    Die Scheinwerfer sind bei mir nicht zwingend auf dem Träger für die Winde montiert. Kann ich aber erst entweder morgen was zu sagen oder Rene schreibt hier noch, wie er das genau gemacht hat (und auch, was den Preis angeht). Aber der schraubt wahrscheinlich noch, ist noch einiges zu tun...


    Viele Grüsse,
    Frank