Hallo zusammen,
ich hatte auch den Ölverlust an der Stelle und bin mit meinem Amarok (Bj 2017, Comfortline, 150kW) die gleichen Stufen durchlaufen.
Im Frühjahr 2018 war mein gesamter Unterboden ölig. VW hat dann den Simmerring der Kurbelwelle auf Garantie getauscht und soweit war dann alles gut.
Kurze Zeit nachdem mein Werkstattvertrag (also nach 4 Jahren) auslief, fing er wieder an undicht zu werden. VW hat dann ausführlich nachgeschaut und mich vertröstet. Es würde ja nicht so viel sein, beim TÜV würden sie das abwischen und er würde dann auch TÜV bekommen. Eine erneute Anfrage bei VW, das auf Kulanz zu beheben, wurde abgelehnt (damals hatte mein Amarok noch ca. 90000km Laufleistung). Vor etwas mehr als einem Jahr hinterließ mein Amarok überall wo ich parkte deutliche Spuren an schwarzen Ölflecken. Mittlerweile war ich bei einer freien Werkstatt und bin hin. Der Mechaniker sagte gleich dass das zu viel wäre und man danach kucken müsste. Lange Rede kurzer Sinn: Zunächst wurde das Getriebe ausgebaut, der Simmerring war trocken. Dann das Kurbelwellengehäuse, das war auch trocken. Schließlich wurde der der gesamte Motor ausgebaut (im Zuge dessen auch der Kettensatz erneuert). Die Undichtigkeit war auf der rechten Seite, die obere Dichtung des Ölwannengehäuses. Dort hatte VW einfach zu wenig Dichtmasse aufgebracht.
Ich hoffe, dass euch das weiterhilft. Billig war das ganze nicht. Aber um es positiv zu sehen, mein Dicker ist endlich dicht und durch den neuen Kettensatz schnurrt er wieder wie am Anfang.
Grüße
Tom