Beiträge von Eldorado

    Einen Vergleich zwischen Amarok und T4 kann ich nicht erkennen.


    Das der Intervall nicht im Serviceheft steht bedeutet nicht das er nicht existiert. Eventuell wird man bei VW Inspektionsterminen >200.000 oder älter 10 Jahre auf den Wechselintervall hingewiesen.


    Es darf ja jeder gerne seine Zahnriemen wechseln wie er möchte, ich habe nur auf die Vorgabe hingewiesen.


    Ich wünsche weiterhin viel Spaß mit dem Amarok.

    Aus einem VW-Serviceplan (früher stand sowas auch mal im Serviceheft z.B. T4) der weicht etwas von der allgemeinen Angabe mit 210.000 ab, da stand 200.000, max 10 Jahre ist aber fix. Im Etka kann man es wohl auch finden, hab ich aber noch nicht probieren können. Alternativ carwiki oder repareo, basiert auf VW Angaben - 210.000km, max 10 Jahre. In staubreichen Ländern gibt VW für den Zahnriemen beim Amarok übrigens nur 120.000 km an.


    Glonntaler hat übrigens vollkommen Recht, der CSHA Motor hat keinen Ölpumpenzahnriemen. Der CSHA Motor ist der einzige der 4 Zylinder der ein Ausgleichwellenmodul hat und darüber auch die Ölpumpe antreibt.


    170 -180.000 wäre mir zu riskant beim Amarok. Zum Passat kann ich nichts sagen aber ich finde das Intervall schon gewagt. Mir ist beim T4 mal ein Zahnriemen bei 80.000 an der Ampel stehend gerissen. Lag an der Spannrolle. Seit dieser Zeit hab ich beim T4 bei 70.000 Zahnriemen, Spannrolle und Wapu gewechselt.

    Es muss ja nicht der Zahnriemen sein der verschlissen ist, es kann durchaus die Wasserpumpe schwergängig laufen oder die Spannrolle zum Problem werden oder eine die Umlenkrollen, ... Es könnte auch der Rippenriemen mal der Auslöser für teure Probleme beim Amarok sein. Bei meinem sah der Zahnriemen und die Spannrolle wie neu aus, aber die Wasserpumpe war sehr schwergängig. Für mich war es schon der richtige Zeitpunkt zum Wechsel. Es soll ja auch kein Dogma sein, darf jeder für sich entscheiden.

    Ich bin auch beim Ölwechsel immer früher drann wie es der Intervall vorgibt, Stichwort Abgasrückführung.

    Bei der Km Leistung hätte ich schon lange gewechselt. Es heißt ja entweder 200.000 km oder 10 Jahre, je nachdem was zuerst eintritt. Die 200.000 sollte man unbedingt vergessen und bei 120.000 wechseln, je nach Belastung des Motors vieleicht schon etwas früher.


    Zahnriemensatz von Bosch lag bei 155 inklusive Pumpe, Schrauben für Nockenwellenrad, Hochdruckpumpenrad, Spannrolle, Umlenkrollen, Entlastungstollen und alle Bolzen und Muttern. Die 4 Schrauben für den Schwingungsdämpfer 4 Euro. Kühlflüssigkeit VW G12 EVO Fertigmischung 5 Liter - 33 Euro. (Das Original G13 wird nicht mehr verwendet, G12 EVO ist der Ersatz). Man braucht übrigens ca 7,5 Liter. Rippenriemen mache ich immer gleich mit, der lag um 10 Euro. Das Absteckwerkzeug gibt's bei Amazon für 12 Euro. Den Gegenhalter hatte ich sowieso, ca 20 Euro aber kann man improvisieren. Also mit Werkzeug so um 250 Euro. Falls du öfter schraubst lohnt bestimmt ein Vakuumgerät für den Kühlkreislauf, macht das einfüllen schon deutlich einfacher, kostet um 50-60 Euro. VW wollte übrigens 1250,- für den Wechsel.

    Hallo miteinander,


    die Frage ist schon etwas her aber da ich vor kurzem den Zahnriemen an meinem Amarok erneuert habe wollte ich dazu kurz was beitragen.


    Ich habe mich letztlich für den Zahnriemensatz von Bosch 1987946582 entschieden. Da sind auch die Schrauben für das Nockenwellerad UND Hochdruckpumpenrad enthalten. Was man dann noch braucht sind 4 neue Schrauben für den Schwingungdämpfer (Rippenriemen) den man abbauen muss um an den Zahnriemen zu kommen. Die Schrauben tauscht nicht jeder, aber ich halte mich da an die Vorgabe von VW. Alternativ gab es noch den Zahnriemensatz von INA der beim Händler aber gerade nicht auf Lager war, Gates habe ich noch nicht verwendet.

    Bei den Conti Zahnriemensätzen hatte ich schon mehrmals Pech bei anderen Fahrzeugen, deswegen lasse ich von Conti Zahnriemensätze die Finger weg. Beim letzten Conti Zahnriemensatz war die Spannrolle schon im Karton defekt , bei einem anderen fehlte eine Schraube für die Umlenkrolle, immer war irgendwas. Da der Händler sich jedesmal quer stellte bei der Reklamation und die KArtons immer irgendwie schon geöffnet aussahen, hab ich den Händler auch gleich ausgetauscht :-)


    Ein paar Anmerkungen zum Einbau. Der Einbau ist eigentlich nicht schwer. Das Abstecken sollte schon sorfälltig gemacht werden damit auch alle drei Stellen auf OT abgesteckt werden können. Da geht es manchmal nur um ein paar Zehntelmillimeter die an der KW gedreht werden müssen damit alles abgesteckt werden kann. Wer keinen Absteckstift hat kann sich auch mit einem 6 mm Bohrer behelfen, den man mit dem Schaft in die Absteckposition stecken kann. Das Absteckwerkzeug für die KW ist aber zwingend notwendig. Wichtig, immer daran denken ALLE Absteckwerkzeuge vor dem drehen an der KW zu entfernen, auch wenn es nur ein paar zehntel sind.


    An der neuen Wasserpumpe möglichst nicht viel rummdrehen, am besten gar nicht, da die Dichtung der Wasserpumpe laut Hersteller sonst beschädigt werden kann. Die Dichtung benötigt ein Gleitmittel und das ist eben die Kühlflüssigkeit die man zum Schluss wieder einfüllt. Ich hab einfach einen großen Schluck Kühlflüssigkeit in die Wasserpumpe vor dem Einbau gekippt. Das Flügelrad war übrigens aus Metall aber da gibt es immer wieder auch mal welche aus Plastik. Auch das aus Metall kann kaputt gehen. Es löst sich dann am Flügelrad schon mal der äussere Metallring. Die Pumpleistung ist zwar noch vorhanden aber es scheppert ganz schön und wer weiss wie lange es gut geht. Also am besten immer die Wasserpumpe mittauschen auch wenn sie nicht undicht ist. Alles in allem, wer schonmal einen Zahnriemen mit Markierungen gewechselt hat sollte es auch mit den Abstecksystem hinbekommen, ist damit eigentlich etwas einfacher.


    Bei der Spannrolle darauf achten das sie mit der langen Blechnase richtig in der vorgesehenen Vertiefung eingehakt ist. Alle Rollen tauschen, mit Bolzen wenn vorhanden. Unbedingt den Weg mit lösen des Nockenwellenrades und des Hochdruckpumpenrades und auf Rechtsanschlag drehen, durchführen da es sonst zu ungleichen Spannungen im Zahnriementrieb kommen kann und damit zu einer Geräuschentwicklung und im schlimmsten Fall zum Riss des Zahnriemens kommen kann. Der Zeiger der Spannrolle bleibt bei richtig gespanntem Zahnriemen ganz ruhig an einer Stelle und flattert nicht wild hin und her.


    Ich habe die Kühlflüssigkeit durch neue ersetzt. Aus dem einfachen Grund, da die Kühlflüssigkeit nicht nur als Frostschutz dient sondern auch Additive enthält die zum Schutz der Beschichtung in diversen Bauteilen (z.B. AGRkühler) und zur Schmierung von beweglichen Teilen innerhalb des Kühlkreislaufs dient. Man kann das leicht feststellen indem man mal die neue Kühlflüssigkeit zwischen den Fingern zerreibt und dann die alte Kühlflüssigkeit. Bei der neuen stellt man einen leicht ölartigen Film fest den eine alte Kühlflüssigkeit nicht mehr hat.


    Zum wiederbefüllen des Kühlsystems wird ein Vakuumentlüfter empfohlen. Damit erzeugt man ein Vakuum im Kühlsystem und durch ein Umschaltsystem wird im Anschluß die neue Kühlflüssigkeit aus dem Kanister in das Kühlsystem gesaugt. Ganz praktisch wer sowas hat, einfach sauber und sicher. Man vermeidet damit Luftblasen im Kühlsystem die zu unschönen Nebeneffekten führen können. Wer so ein Vakuumentlüfter nicht hat kann es auch mit dem normalen Wiederbefüllen des Kühlsystems versuchen und langsam die neue Kühlflüssigkeit einfüllen. Vergleicht am besten gleich die Menge der abgelassenen Kühlflüssigkeit mit der Menge die ihr eingefüllt habt. Ich wußte so das bei mir nach dem Wiederbefüllen noch ca. 1 Liter fehlte obwohl es laut der Markierung am Ausgleichbehälter genau gestimmt hat, es war also noch irgendwo eine Luftblase im System. Ich hab den Ausgleichbehälter dann etwas über die Max Markierung befüllt und erstmal mit einer Pumpe 0,5 Bar Druck auf das Kühlsystem gegeben. Nachdem ablassen des Drucks, gluckert es etwas im System und ich konnte wieder einen halben Liter nachfüllen. Das hab ich nochmal wiederholt und dann ging nochmal ein bischen rein. Den letzten Rest der fehlte hab ich dann nachdem ich den Motor laufen gelassen und die Heizung aufgedreht hatte einfüllen können. Eine Entlüftungsschraube wie z.B. bei BMW gibt es leider nicht

    Beim nächsten mal würde ich ein Vakuumentlüfter verwenden, geht einfacher und schneller und kostet auch nur um die 50 Euro.


    Das war es auch schon, wollte niemand belehren, nur mal etwas zurückgeben, da ich auch schon das ein oder andere hier aus dem Forum mitnehmen konnte.


    Viele Grüße

    Eldorado

    Hallo,

    hatte auch das Problem mit den vorderen Kopfstützen. Fühlte mich im Nacken immer etwas nach vorne gedrängt. Zusätzlich verschiebte sich die Kopfstütze immer leicht nach oben und ich musste sie alle paar Tage wieder nach unten drücken.


    Hab dann einfach die Kopfstützen der Rücksitzbank rausgezogen und in die vorderen Sitze gesteckt und die vorderen Kopfstützen in die Rücksitzbank. Passt alles problemlos und bei den vorderen Sitze habe ich endlich nicht mehr das Problem.

    Hallo zusammen,


    es deutet wirklich einiges auf zumindest stärkere Motoren, mit wie vielen Zylindern auch immer, hin. Ich schliesse das einfach mal aus den Bildern die vor kurzem in Schweden aufgenommen wurden. Besonders auffällig sind die Scheibenbremsen hinten. Die verdeckte Front könnte natürlich auf Anpassungen an das Markengesicht hindeuten (Tiguan) und möglicherweise auch auf veränderte Lufteinlässe für einen stärkeren Motor.


    Armaturenbrett und Infotainment soll sich laut einem Bericht wohl auch verändern. Im Bericht steht auch das ein 7 Gang DSG Getriebe in Zukunft für den Amarok angeboten werden soll.


    Hier mal der Link zu den Bildern:
    http://www.autoevolution.com/n…ied-in-sweden-104551.html


    Ich hab nicht den gesamten Thread durchgelesen, sollten die Infos zum "Schwedenbericht" schon gepostet worden sein, sorry.


    Viele Grüße und allzeit gute Fahrt.
    Eldorado

    Hallo,


    die Kontrolle des Zahnriemens ist aber laut Serviceheft trotzdem bei bestimmten KM-Laufleistungen erforderlich. Ich war auch überrascht da auch mir 210.000 KM gesagt wurde.
    Nach vielen unschönen Zahnriemenerfahrungen beim T4 würde ich immer regelmäßig kontollieren und sowieso vor dem angegebenen Intervall wechseln.


    Viele Grüße

    Hallo,


    also ich habe das Tropfen hinter den Vorderräder gefunden. Das Wasser sammelt sich in der unteren Ecke, etwas hinter dem Schutzfänger. Es ist nicht der Schweller, der ist nochmal mit einem Stopfen getrennt. Hab das ganze mal mit einer Endoskopkamera "untersucht".
    Links und rechts an den unteren Ecken neben der Frontscheibe erkennt man große Öffnungen des Kotflügels. Dort läuft Wasser von Dach und Frontscheibe in den Kotflügel, was soweit auch ok ist. Allerdings sind die Öffnungen dort so groß das auch Laub und Schmutz problemlos durch die Öffnungen fallen und sich dann unten Sammeln. Dadurch verstopfen recht schnell die Wasserabläufe und das Wasser tropft nur sehr langsam ab.


    Hab bei mir die Blätter und den Dreck mit einem Sauger rausbekommen und anschließend mit Wasser aus der Gießkanne in die Blinkeröffnung gespült. Jetzt läuft das Wasser wieder sofort ab.


    Man sieht auch häufig Wassertropfen nach einem kräftigen Regen in den Seitenblinkern. Das liegt ebenfalls daran das das Wasser über die besagten Öffnungen innen in den Kotflügel läuft. Dabei kommt es dazu das das Wasser direkt über den Seitenblinker läuft. Da der Seitenblinker keine Dichtung zwischen "Scheibe" und "Reflektor" hat, dauert es nicht lange bis dort Wasser eindringt. Ich habe meine jetzt versiegelt, mal sehn ob es dicht bleibt.


    Die Ursache für das tropfende Wasser vor dem rechten Vorderrad hab ich noch nicht gefunden.


    Viele Grüße
    Markus

    Hallo Kalle und Heiko,


    Danke für eure schnellen Antworten. Schwellerrohre hab ich keine drann, bei mir sieht man direkt die untere Blechkante wo Aussen und Innenschweller zusammen gepunktet sind. Genau an dieser Kante etwa 5 cm von vorne tropft das Wasser raus, läuft die Kante lang nach vorne zum Schmutzfänger und tropft dort ab auf den Boden. Das sieht irgendwie so aus als sollte das auch so sein, zumindest an dieser Stelle, das Problem ist halt das es zwei bis drei Tage ordentlich tropft.
    Wenn Ihr Schwellerrohre drann habt müßt ihr euch fast schon unter das Auto legen um die Kante zu sehen die ich meine.


    Viele Grüße
    Markus

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    Hallo zusammen,


    ich fahre auch mittlerweile schon seit 12 Monaten einen Amarok. Bisher ohne Probleme, naja hatte mal Wasser in den Seitenblinkern aber das war es auch schon. Gelaufen hat er bisher (7500km), also nicht so viel.


    Ich habe vor ein paar Tagen entdeckt das ich ständig Wasserpfützen hinter den Vorderrädern und auch vor dem rechten Vorderrad habe. Also letzte Woche Sonntag und Montag hat es stark geregnet und danach war es mehrere Tage trocken. Der Amarok wurde während dieser Woche nicht bewegt, stand also zunächst zwei Tage im Regen und dann ein paar Tage trocken. Ich hatte selbst am dritten trockenen Tag immer noch 20 cm große Pfützen hinten den Vorderrädern und eine größere Pfütze vor dem rechten Vorderrad. Bei den hinteren sieht es so aus als würde das Wasser aus dem vorderen Schweller tropfen und an der Blechkante zum vorderen Schmutzfänger laufen und dort abtropfen. Was mich aber sehr wundert ist das es mehrere Tage dauert. Ich vermute das da ein große Menge Wasser in den Schwellern bleibt. Habt ihr ähnliches bei euren Amaroks? Ich suche noch nach den Entwässerungsstopfen für die Schweller aber in dem Bereich konnte ich nichts finden.


    Die Pfütze rechts vor dem Vorderrad ist noch größer und da tropft es auch 2 Tage lang. Dort konnte ich aber absolut nicht erkenne wo das Wasser herkommt. Ich sehe zwar einen Tropfen runterlaufen aber wo das Wasser sich sammelt kann ich nicht finden.
    Ich würde ja mal mit Pressluft probieren Wasserabläufe frei zu machen aber ich finde keine. Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tips dazu.


    Viele Grüße
    Markus