Letzte Woche kam mein PanAmericana Winter2 V6 ganze fünf Wochen früher an!
Gerne teile ich mit euch meine ersten Eindrücke und Erfahrungen, die ich nach und nach ergänzen werde.
Abholung und Umstieg
Die Abholung beim Händler war natürlich ein Highlight, die Vorfreude riesig. Der Umstieg von einem Golf R auf den Amarok ist schon eine Hausnummer. Da ich aber in der Vergangenheit schon einen RAM hatte, waren die Abmessungen, sagen wir mal, gewohnt 
Erste Herausforderung: VW Connect
Daheim angekommen, traf mich die erste Hürde: "VW Connect". Mal ehrlich, was bitte soll diese App? Die Aktivierung und das Anmelden als Hauptnutzer haben sich als echte Herausforderung erwiesen. Der QR-Code (auf dem wirklich gelungenen, riesigen Bildschirm des Amarok) wollte einfach nicht erscheinen. Aktivierung nicht möglich – oder so ähnlich. Da saß ich nun mit meinem Handy und der VW Connect App, wartete auf den QR-Code und… nichts. Also habe ich kurzerhand die Hotline angerufen.
Für alle, die das gleiche Problem haben: Die Lösung ist simpel! Stellt die Sprache beim Amarok auf Englisch um, und plötzlich erscheint der QR-Code. Nachdem alles eingerichtet ist, kann man wieder auf Deutsch umstellen, und alles funktioniert problemlos.
Aber hier war noch nicht Schluss: Die App auf meinem Handy hat den QR-Code nicht erkannt. Dank der freundlichen Hilfe der Hotline hat es schließlich mit meinem Tablet funktioniert. Offenbar gab es ein Problem mit der Kameraeinstellung auf dem Handy. Voller Vorfreude dachte ich, ich könnte nun meine Standheizung und all den anderen Schnickschnack per Handy steuern. Aber naja… im Grunde kann die App mir nur anzeigen, wie viel Restreichweite ich habe, und ich kann das Auto auf- und abschließen. Genau die Funktionen, die man unbedingt braucht
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Ständige Verbindungsfragen
Was mich jedoch wirklich stört: Bei jedem Start fragt mich der Amarok, ob ich mich mit VW Connect verbinden möchte. Ich hatte schon etliche Diskussionen mit meinem Amarok, ihm zu erklären, dass er das nicht jedes Mal fragen muss. Aber vergeblich. Also bekommt das Display jedes Mal eine liebevolle Berührung, wenn ich ihn starte. Vielleicht hat er eine schwierige Kindheit hinter sich? Ich werde es noch herausfinden und euch berichten.
Fahreindruck und Motor
Der Motor hatte bei der Abholung erst 20 km drauf, daher kann ich über das V6-Triebwerk noch nicht viel sagen. Ich schone ihn noch ein paar Tausend Kilometer, bevor ich richtig loslege. Schließlich will ich ihn lange behalten. Bis jetzt überzeugt mich der Motor. Anfängliche Bedenken wegen Ford hatte ich, aber seien wir ehrlich: Auch die können Autos und Motoren bauen. Der Motor läuft ruhig, der Klang gefällt mir – er schnurrt wie ein Kater... ein großer Kater... vielleicht wie ein Puma 
Das Fahrverhalten ist für ein so großes Fahrzeug erstaunlich gut. Es ist straff abgestimmt, aber angenehm. Über Langstrecken kann ich noch nichts sagen. Ich habe heute das erste Mal nach 750 km getankt, der Urlaub steht noch bevor – Updates folgen!
Innenraum und Soundsystem
Der Innenraum ist top, mit einem Hauch von Luxus. Der PanAm kommt mit schwarzer/brauner Lederausstattung und schön gearbeiteten Nähten. Die Verarbeitung ist tadellos. Man muss sich immer vor Augen halten, dass es letztlich ein Nutzfahrzeug ist und kein "Mittelklassewagen", aber der Amarok kann durchaus mithalten. Nichts knarzt, nichts klappert.
Das Harman Kardon Soundsystem hat mich positiv überrascht. Vorab hatte ich einige kritische Berichte gelesen, aber im Vergleich zum Dynaudio-System meines Golf R kann es locker mithalten. Die Höhen könnten vielleicht etwas klarer sein, aber insgesamt ist der Klang sehr rund. Das reguläre Soundsystem, das ich bei der Probefahrt getestet habe, war hingegen enttäuschend. Also, wenn ihr die Möglichkeit habt: Unbedingt auf Harman Kardon upgraden!
Leichte Vibrationen – Ursache unklar
Ein kleines Manko habe ich noch: Bei 70 km/h beginnt eine leichte Vibration, die bei 80 km/h ihren Höhepunkt erreicht und bei 90 km/h wieder verschwindet. Die Räder wurden bereits neu gewuchtet, da hinten rechts 70? Gramm zu viel waren. Jetzt laufen sie rund, aber die leichte Vibration ist immer noch spürbar und hörbar. Der Händler vermutet einen Standschaden an den Reifen durch den Transport. Wolfsburg sieht das allerdings anders.
Nächste Woche wird die Kardanwelle überprüft und die Halterung gelöst, um eventuelle Spannungen zu beseitigen. Sollte das nicht helfen, kommen neue Reifen drauf, und das Wellnessprogramm für den Amarok sollte dann abgeschlossen sein. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Fazit nach der ersten Woche
Nach dieser ersten Woche kann ich sagen: Ich würde den Amarok sofort wieder kaufen. Die erste Generation des Amarok hat mich nicht besonders angesprochen, aber diese neue Auflage ist VW wirklich gelungen. Das bedeutet nicht, dass die erste Generation schlecht war, sie war nur nichts für mich. Jetzt steige ich jeden Tag voller Freude in meinen Amarok. Und sobald die Standheizung eingebrannt ist, wird es auch noch gut riechen 
Für alle, die überlegen, sich einen Amarok zuzulegen: Nach meiner einwöchigen Erfahrung kann ich ihn definitiv empfehlen!
Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.
Elk