Beiträge von Doclop99

    Hallo Dennis,


    nach deinem Profilbild nach hast du einen Amarok 2H Vorfacelift, das nehme ich mal an, da der neue ja einen anderen Leiterrahmen hat.

    Über die Querkräfte würde ich mir keine Gedanken machen, da diese über den Querträger am Federgehänge über dem Reserverad abgeleitet werden. Längskräfte hast du da hinten ja keine mehr, da keine Anhängerkupplung mehr verbaut ist bzw. in Folge einen Auffahrunfalls die Auffahrenergie (vorausgesetzt das Fahrzeug ist hoch genug) in den Aufbau geht. Das einzige wo ich mir unsicher wäre, ist die Torsionssteifigkeit. Unter Umständen könnte sich der Rahmen mehr als gewollt im Gelände verwinden und zu Folgeschäden führen. Auch die RIVAL Heckstoßstange hat als Ersatz für den original Heckstoßstangenträger ein ordentliches Vierkantrohr, was für die Theorie mit dem Torsionsproblem sprechen würde.


    Was wolltest du als Ersatz für die Demontierte Heckstoßstange montieren? Ohne hinteren Unterfahrschutz wird es wahrscheinlich bei einer Kontrolle nicht so gut für die Weiterfahrt aussehen.

    Hallo kokorama,


    Finanziell gesehen macht es wahrscheinlich keinen Sinn die Fahrzeuge zu tauschen. Neben den Anschaffungskosten vom Fahrzeug sind auch die Unterhaltskosten im Vergleich zum Elektro wesentlich größer. So Themen wie Bremsen, Inspektion und Wartung werden dann doch nochmal präsenter. So wie ich es verstanden habe würdest du dann gerne das Fahrzeug auf lange Sicht fahren wollen, was dazu führt, dass du die Ölwechselintervalle nicht ausreizen solltest, sondern eher alle 15 tkm einen Ölwechsel machen solltest. Ich rechne mal damit, das du eher ein Kurzstreckenfahrer bist wodurch ich persönlich das Intervall nochmals verkürzen würde, da gerade im Kaltbetrieb der Rußeintrag ins ÖL schon hoch ist. Bei ca. 8L Ölvolumen selbst im DIY Verfahren kein Schnapper. Neben den von dir angesprochenen DPF Thematik kann der V6 zusätzlich Steuerketten und Ölverlust Probleme bekommen. Beide auch kein Schnapper in der Instandsetzung. Neben den Erhaltungskosten darfst du aber auch nicht die Kosten vergessen die zum Beispiel in den Umbau fließen. Ich persönlich erwische mich auch viel zu oft wie ich nach irgendwelchen Umbauteilen schaue, weil Sie das Fahrzeug optisch aufwerten.


    Kurzum der Amarok als Liebhaberfahrzeug ohne Mehrwert (zweimal einen großen Anhänger ziehen, den man sich ja dann auch kaufen möchte XD, zählt da eher weniger ;-/) ) ist eine Geldvernichtungsmaschine.


    Aber muss ein Hobby sich Wirtschaftlich lohnen? Ich bin zu dem Entschluss gekommen nein. Der Amarok ist das beste Auto was ich bis jetzt gefahren bin, klar merkt man das es ein Nutzfahrzeug ist, aber diese universelle Einsetzbarkeit macht ihn für mich unersetzbar.


    Also: Finanziell gesehen NEIN er macht definitv keinen Sinn, dass kann man sich auch nicht schön reden mit dem Mehrwert

    Aber: Als Hobby? Wieso nicht? Natürlich sollte man sich die Kosten vorher gut überlegen nicht das das Fahrzeug zum Finanziellen Selbstmord wird.


    Noch eine Frage am Rande:

    Wieso muss es der 258PS sein? Eine Rennmaschine wird es nicht. Alleine schon vom Fahrwerk, Fahrzeuggewicht und Gewichtsverlagerung kann das Fahrzeug kein Kurvenräuber werden. Durch die meiner Meinung nach gute Abstufung des Getriebes kommst du auch mit gut Überladenen Anhänger mit 204PS zügig vom Fleck. Auf der Autobahn wird es ab 140km/h eher unangenehm vorallem wenn dann mal ein Overlandigaufbau drauf ist.


    Ich habe mich damals für das Vorfacelift entschieden vorallem wegen dem attraktiveren Anschaffungspreis und den möglichen Probleme des V6. Zudem haben die alten 2L Motoren noch die Euro 5 Abgasnorm was gerade in Hinsicht auf die Hauptuntersuchung weniger Ärger machen kann als die Euro 6 Motoren wenn man doch eher im Kurzstreckenbetrieb unterwegs ist.


    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen in deiner Entscheidungshilfe Helfen


    Grüße

    Bekommt man eigentlich noch TÜV, wenn man nach dem 23M5-Update mit Tuning überarbeitet?

    Ich meine, da kommen ja doch wieder NOx-Werte aus der Abgasanlage, die unzulässig sind.

    Die betroffenen Fahrzeuge haben meines Wissens nach alle noch die Euro 5 Abgasnorm. In der Hauptuntersuchung wird bei diesen Fahrzeugen noch die Trübungsmessung durchgeführt. Hier werden keine Abgasbestandteile ermittelt sondern nur geschaut "wie dunkel" oder "wie Rußhaltig" das Abgas ist. Aktuell wird bei den Amaroks durch die Prüfgeräte der Prüforganisationen noch keine Abfrage gemacht welchen Datenstand das Motorsteuergerät hat. Somit sollte eine Änderung des Datenstandes nach einem Update nicht auffallen. Das kann sich allerdings ändern, wenn das ganze Thema hochkocht und seitens des KBA die nötigen Daten an die Prüforganisationen weitergeleitet werden, sodass diese den Softwarestand auslesen ähnlich wie es bei VW und diversen anderen Herstellern heute schon gemacht wird.