Hallo,
Aus meiner Erfahrung raus würde ich Dir raten das Geld nehmen und die Havarie für ca. 8k verkaufen. Ich muss gestehen ich habe 20 jahre lang von genau sowas mir meine Fahrzeuge finanziert. Havarie günstig gekauft, hergerichtet und einige jahre damit gefahren und dann verkauft. Die Havarie würde ich mir sofort kaufen so ein Bj. mit so wenig km und dann noch servicegepflegt, ein Schnäppchen.
Das Problem sind diese Folgeschäden die Teile wie z.b nur einen Haarriss haben können. Motoraufhängung, Motorblock, Getriebe, usw. Das hatte ich alles schon mal. Ich habe sehr vieles gesehen in meinen erlernten Job als KFZ Spengler. Diese Teile erkennt kein Gutachter, das merkst Du erst dann nach weiteren tausenden km. Da auf Folgeschäden zurückzufordern wird oft sehr schwierig. Die Spenglerarbeiten an der Karrosserie sind ein klacks, die saubere konservierung schon nimmer. Die Karosserie kommt ja nimmer in ein Tauchbad wegen des Schadens, also kannst mit vorzeitiger Korrossion auch rechnen. Tut mir leid so sehe ich diese Warheit.
Auch ein Grund warum ich einen Amarok fahre, 70km/h und keine grobe Verletzung gut da kann einem bei einen Golf auch nicht so viel mehr passieren. Aber weiter gedacht, Du fährst mit 70 und es schiesst Dich einer mit 50 ab. 120km/h Aufprallgeschwindigkeit und das mit unterschiedlichen Deformationszonen, ich sitze da lieber im Amarok! Auf Grund der Rahmengeometrie des Amaroks ist er sehr sicher. Ich hoffe mir passiert das nie, wenn doch dann nur mehr einen Amarok suchen. Bei dem Hype was an E-Fahrzeugen jetzt gebaut und verkauft wird, da ist mir gute alte technik lieber. Damit habe ich auch ein reines Gewissen gegenüber dem Lithiumabbau. (zur info bei uns in Ö haben sie einen Berg verkauft zum Lithiumabbau an eine Minengesellschaft die fragwürdig ist)
Lg