Die Ölverdünnung ist ein zusätzliches Problem der Kurzstrecke und tritt vermehrt auf wenn der Motor häufig anfängt zu regenerieren und dabei durcg frühes abschalten wieder unterbrochen wird. Das Motorsteuergerät weiss ja nicht, dass du ihn gleich wieder ausschaltest und versucht durch Nacheinspritzung die Temperatur im DPF entsprrchend für die Regeneration zu erhöhen (Ziel 600 grad). Machst du mitten drin aus, kommt jedes mal eine kleine Menge Diesel ins Öl.
So ist das! Das Regenerieren mittels Verschieben der Nacheinspritzung ist eine pure Vergewaltigung des Motors. Der Diesel der einmal im Motoröl ist kann im Gegensatz zum Ottokraftstoff nie mehr verdampfen.
Das besondere Risiko hierbei ist, dass im schlimmsten Fall der Ölstand so hoch sein kann, dass bei höherer Drehzahl das Motoröl/Dieselgemisch über die Motorentlüftung angesaugt werden kann und dann eine unkontrollierbare und NICHT abstellbare verbrennug im Motor erfolgt. Bei einem Automatik im Fahrbetrieb, kann das Vollgas bei nicht abstellbarem Motor bedeuten! Ausser man reißt auf N und lässt im kaputt drehen.
Ist mir bei einer DB C Klasse beim Beschleunigen auf der Autobagn passiert. Auto hat gnadenlos weiterbeschleunigt. Hinter mir eine weiße Nebelwand. Ich vermutete einen Turboschaden und hab den Schlüssel rumgedreht. Ohne Erfolg. Auto hab ich dann im fließenden Verkehr von ganz links auf den Standstreifen gebracht und mittels Bremse in die Knie gezwungen. Beim hin und her schalten von D auf R hat er sich dann irgendwann zum Glück " Verschluckt" und war aus. Ähnlich wie mit Kupplung abwürgen. Nach erfolgtem Ölwechsel war alles wieder gut und der Wagen führ einwandfrei, wurde dann aber verkauft weil meine Frau ab da Angst hatte....
Also lieber einmal zu früh Öl wechseln als zu lange warten.
Gruss Sporty