Beiträge von martin.g

    Hi,


    wie in meinem ersten Beitrag beschreiben, wurde mir ja leider die Kiste geklaut und ich bin auf der Suche nach einem Nachfolger. Es soll wahrscheinlich ein Amarok 1 ab 2019 werden, der dann auch für Offroadtouren befähigt werden soll, also mehr Lampen bekommen soll etc. - ich hätte gerne die Sonderausstattung "Elektrische Schnittstelle für Sonderfahrzeuge" gemäß Aufbaurichtline. Gefühlt wird sie überall anders genannt, in der Österreicher Preisliste 2020 scheint es die "Elektroschnittstelle mit Horntastung" zu sein, in der deutschen 2019er dagegen "Flotten-Management-Systemschnittstelle > Elektrische Schnittstelle für externe Nutzung".

    Das ist leider so ne Ausstattung, die in den Preislisten sehr schlecht beschrieben ist und obwohl sie nur um die 70€ gekostet hat, finde ich kaum Fahrezeuge, wo die aufgeführt ist. Ich würde die Austattung fast schon als KO-Kriterium ansehen, weil ich echt keinen Bock habe, im halben Auto irgendwelche Stromdiebe zu verbauen, um Signale abzugreifen, eine Nachrüstung scheint ja leider nicht möglich.


    Meine Frage ist nun: wie erkenne ich das beim Gebrauchtwagenkauf? Ich habe zwar ein Bild der Stecker gefunden, aber dazu muss man ja erstmal sehr genau schauen und evtl. sogar Lenkradverkleidung entfernen. Das wird der Durchschnittsverkäufer nicht machen und auch mir nicht gestatten :-D
    12 V Stecker

    Es wäre ohnehin vorab viel geschickter. Was brauche ich, um das sicher herauszufinden? Ich denke, auf Fotos ist es nicht erkennbar. Gibt es Ausstattung, die diese Schnittstelle dann automatisch drin hat?

    Was muss ich also den Verkäufer vorab fragen, wenn er keine Ahnung hat? Bekomme ich die Ausstattung noch über die VIN mittels irgendeiner Website heraus? Früher ging das mal über myaudi etc. aber da musste man das Fahrzeug dann gleich auf sich "umbuchen". Es gibt ja auch noch den Aufkleber im alten Serviceheft (sofern er nicht eh schon digitales Serviceheft hat) - kann man es daran erkennen? Weiß aber auch nicht, ob mir jeder Verkäufer die Fahrgestellnummer vorab schickt.


    Wie Ihr sehr, habe ich viele Fragen :-)


    Viele Grüße
    Martin

    Ich habe die vergangenen zwei Wochen viel herumgestöbert, hin- und herüberlegt und wahrscheinlich wird es wohl ein alter Amarok werden mit dem 258PS Motor. Baujahr 2019 oder 2020, von der Laufleistung muss ich schauen, was ich vernünftiges bekomme. Nachdem ich schon etwas Ausstattung will, ist bei infrage kommenden Fahrzeugen eigentlich eh immer Xenon drin und dass ich das dann nochmal gegen LED tausche, glaube ich eher nicht.


    Was mir nicht gefällt, dass bei den meisten ab 100tkm die äußere Sitzwange des Fahrersitzes schon so abgenudelt aussieht, das spricht definitiv mal nicht für die Lederqualität. Zum neu beziehen lassen, sieht es aber dann wiederum nicht schlimm genug aus. Mal sehen.


    Dass es keine Untersetzung gibt, finde ich natürlich auch schade, aber ist halt so. Ich schaue aber auf jeden Fall darauf, dass er eine Hinterachssperre hat. Was ic h mir noch wünschen würde, wäre die elektrische Schnittstelle, aber die ist leider kaum irgendwo aufgeführt und ich glaube auch nicht, dass man das auf Fotos erkennen kann. Dazu mache ich aber noch einen separaten Thread auf.


    Ich wünsche mir für die Zukunft schon Offroad Fähigkeiten, also zumindest AT Reifen, vielleicht moderate Höherlegung, Zusatzlicht etc. Einfacher ist es, wenn man dann schon passend kauft. Andererseits weiß man dann natürlich auch nicht, was er schon alles hinter sich hat und evtl. sogar günstiger nachzurüsten. Und habe durchaus auch mal wieder Bock, am Auto schrauben, habe das früher viel gemacht, aber bei den letzten recht neuen Autos halt nicht mehr.

    Hi,


    ich bin nicht ganz sicher, ob mein erster Beitrag hier richtig aufgehoben ist oder doch in der Vorstellungsrunde - bei Bedarf bitte verschieben.


    Zunächst ein freundliches Hallo in die Runde. Ich komme aus der Gegend um Bamberg im nördlichen Bayern. Die letzten Jahre war ich überzeugter Audifahrer (A4, A6, 2x Q7). Seit drei Tagen gehe ich leider zu Fuß, weil mein Q7 4M frecherweise direkt vorm Haus entwendet wurde. Ich habe es dummerweise erst ca 35h nach Diebstahl bemerkt, die Kripo hat mir auch wenig Hoffnung gemacht, dass wir wieder zusammenfinden.


    Nun stellt sich die Frage nach Ersatz. Ich habe noch etwas Zeit, da die Versicherung das Auto erst nach einem Monat abschreibt und keine Ahnung, wie lange es dann noch dauert, bis die Kohle auf dem Konto ist. Zeit genug, diverse Varianten zu überlegen und vor sich hinzuträumen :).


    Gedenken gehen von Vernunftkäufen über neuen Q7, Ineos Grenadier etc. eben auch zu zwei Amarok Varianten :P


    Zunächst hatte ich mir das neue Amarok Modell eingebildet, weil er mich optisch etwas mehr anspricht als der alte, ich auf Technikschnick u. Infotainment stehe und meine letzten Fahrzeugkkäufe Jahres- oder Werksdienstwagen waren. Freitagabend hatte ich mich dann hier angemeldet und die diversen Erfahrungsberichte im Forum haben mich ziemlich schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Dass er sich die Plattform mit dem Ranger teilt, war mir bekannt - aber nicht, dass dies so viele Probleme verursacht (neben qualitativen Punkten halt auch die wohl teils fehlende Informationsversorgung der Werkstätten). Dass in Foren vor allem Probleme diskutiert werden, ist mir bewusst - die Nadel zeigt für mich doch eher gegen den Kauf des aktuellen Modells. Neben den negativen Erfahrungen, weil ich mir für den neuen ein Limit von 60-65T gesetzt hätte, dem doch einige Ansprüche entgegenstehen (z.B. Panamericana) und der GW-Markt noch klein ist.


    Samstagmorgen habe ich dann überlegt, einen Schritt zurückzugehen und mir die alten Modelle mal bei Mobile anzusehen. Wenn es ein altes Modell wird, dann würde ich bei entsprechender Ausstattung 30-40T für einen 258PS bezahlen, der auf jeden Fall unter 150Tkm liegen muss und nicht älter als EZ2019 sein sollte. Bei der großen Variantenvielfalt des Amarok ist es echt schwer, die MUSS-Austattung zu nennen. AHK Pflicht. Ich liebte mein Matrix LED, daher muss es mangels Alternative halt das Xenon sein, ggf. Zusatzscheinwerfer. AT-Bereifung erwünscht. Irgendeine Art Wetterschutz für die Ladefläche, also HardTop, Rollo oder Klappe (bevorzugt Rollo mit Bügel). Die elektrische Schnittstelle/CAN ist eigentlich Pflicht, weil es sonst echt hart wird, vernünftig in Richtung Aufbau nachzurüsten. Standheizung, weil die Karre nicht in meine Garagen passt und auch wenn ich ihm nen Carport spendiere mag ich Standheizung einfach. Rückfahrkamera wäre schon nice, weil ich ihn nicht nur in der Pampa bewegen werde.

    Um einen Eindruck meiner Vorstellungen zu geben: gibt paar Kisten, die mir gut gefallen, aber toll fände ich bspw. folgenden (wohlwissend, dass ich erst in einem Monat auf Shopping Tour gehen kann und der dann schon weg ist): https://suchen.mobile.de/auto-…ndh-8-fach/404059059.html (3.0TDI 258PS, 01/19, 112TKM, Aventura, elektr. Schnittstelle, RollCover, schwarz, 35.590€)


    Das Fahrzeug wäre mein reguläres Primärfahrzeug mit sehr gemischtem Profil. Ich kann aber auch auf andere Fahrzeuge zurückgreifen für schnelle Langstrecke o.ä. Ich werde aber auch mit der Kiste einkaufen fahren... Wirklich sinnvoll ist ein PickUp für mich leider nicht, ab und zu große Anhänger, aber ich würde ihn dann schon eher hobbymäßig/leidenschaftlich sehen. Zukünftig würde ich auch gerne Richtung moderatem Offroad mehr Erfahrung sammeln und vielleicht auch mal ne Wohnkabine drauf setzen für längere Touren. Ehrlicherweise war der Q7 auch nur selten sinnvoll :S


    Die Fragen an Euch nun: machen meine Überlegungen für Euch Sinn? Was würdet Ihr mir so empfehlen? Bin ich vielleicht beim Amarok gar falsch angesiedelt? Wie krass ist der qualitative Abstieg vom Q7? Den California fand ich einfach nur krachend/scheppernd und würde ich glaube ich niemals holen. Amarok bin ich vor paar Jahren mal gefahren, da hat er mir ganz gut gefallen. Und mir ist klar, dass der Amarok ein NFZ ist und dass es da anders zugeht als im Audi.


    Zum Unterschied alter/neuer Amarok noch ein paar Fragen:

    Der neue Amarok hat am Mitteldiff meines Wissens eine Lamellenkupplung, was ich mit XDrive, MQB (A3, Golf etc.) in Verbindung bringe. Als Audianer war ich immer Fan des Torsen Differentials des quattro Antriebs. Meines Wissens hat der alte Amarok auch ein Torsen, oder? Fahrdynamisch bringt das System viele Vorteile, aber Offroad benötigt es eigentlich Sperren. Soweit ich weiß, gibt es im alten nur ne mechanische Sperre am HA-Diff, oder? Wenn die VA komplett frei ist (z.B. Böschung hoch gefahren, aufgesetzt, vorne frei), geht es nur noch über die Bremseingriffe der elektronischen Diffsperre, oder?

    Angegebene Wattiefe ist afaik von 50cm auf 80cm gestiegen, was ja schon ne Menge ist. Ist der Unterschied auch tatsächlich so groß? Gibt es (einfache) Wege, den alten auch etwas mehr tiefseetauglich zu machen?

    Der neue hat mit der elektrischen Schnittstelle auch die 6 AUX-Hebel im Dachhimmel spendiert bekommen, das gibt es von VW für den alten meines Wissens nicht, oder? Fremdumbauten opfern meist das Brillenfach.


    Soweit erst mal die erste Charge Fragen, das wird sicher noch mehr werden ^^


    Viele Grüße
    Martin