Beiträge von Lutz

    Ist ja interessant:


    Für Pkw mit Dieselmotor
    Euro..........4 5a
    CO............500....500
    (HC + NOx) 300... 230
    NOx............ 250 180


    NOx muss runter, ist klar. Es scheint dann aber ein anderer Wert zu steigen. Dies kann eigentlich nur an einer schlechteren Verbrennung und/oder erhöhtem Verbrauch liegen.


    Bin mir relativ sicher, das die VW'ler versuchen, den Weg zu gehen, welcher in der Landtechnik einige Jahre legal genutzt wurde.
    Späteinspritzung mit erhöhtem Verbrauch und Verlust der Spritzigkeit bei hohen Drehzahlen.


    Gruss
    Lutz


    Ich versteh ehrlich gesagt auch nicht , warum man sich bei einem eh nicht so wahnsinnig wirtschaftlichen Auto über einen Liter hin oder her aufregt....


    Ich schon: bei 30000km/jahr und 0,5 l/100km Mehrverbrauch sind das aktuell 150€/Jahr. In 6 Jahren 900€.


    Wenn aber der Stickoxydausstoss gleich ist, werden nur mehr Abgase und Kosten produziert.
    Bleibst du immer cool, wenn dir einer ein paar hundert Kröten aus der Tasche zieht?


    wenn nein, solltest du das auch bei VW nicht dulden.


    Gruss
    Lutz

    [quote='Munga','https://woltlab.amaroker.de/forum/index.php?thread/&postID=25794#post25794']
    Soll heißen, das Fahrzeug ist vom Konzept und von der Bauart von vorne rein nur als LKW entwickelt worden. Ich denke das sollte reichen. Ansonsten geht's damit zum Anwalt !



    Das alte Problem: Zulassungsrecht ist nicht Steuerrecht. Das agiert der Staat mit gespaltener Zunge.


    Auslöser waren die SUV's a la Ml und X5.


    Hätte man das dann über eine Leistungsgrenze gemacht, wie z.B.: alle Fahrzeuge mit über 6kW/100kg zulässiges Gesamtgewicht, fallen aus dem LKW raster, dann hätte man eine vernünftige Lösung.


    Gruss
    Lutz

    Landis,


    warum,


    vielen Amerikanern hat sowas schon geholfen. Und so schlecht ist der Gedanke auch nicht, daß die Anwälte nur bei Erfolg Geld sehen.
    In Deutschland bekommen Sie auch Geld bei Misserfolg. Ich möchte garnicht wissen, wieviele Anwälte aussichtslose Prozesse im
    eigenen Interesse gestartet haben.


    Aus meiner Sicht liegt die Wahrheit in der Mitte: 100% für den Anwalt bei Erfolg.
    50% bei Misserfolg.


    Gruss
    Lutz

    [/quote]
    [hr]
    [quote='Pacman','https://woltlab.amaroker.de/forum/index.php?thread/&postID=25438#post25438']


    Fazit: die Leistung, Drehmoment und Abgas bleibt gleich - der Verbrauch stieg leicht an!


    Leider bleibt nur der Abgaswert für die Stickoxide konstant. Aufgrund des Mehrverbrauchs werden die Werte für Kohlendioxid und monoxid, sowie Russ
    entsprechend dem Mehrverbrauch ansteigen. Das erhöht die Chance auf Probleme mit dem Partikelfilter und der AGR.


    Also ist die Quadratur des Kreises nicht gelungen. Im Endergebnis haben wir einen erhöhten Verbrauch, erhöhte Abgaswerte in der Praxis, und alles nur, um
    auf dem Prüfstand gut auszusehen.


    Welche Knappdenker haben das denn abgesegnet? Wo ist der Kotzsmilie? Ach hier: :kotz::kotz::kotz:


    Gruss
    Lutz

    Hallo,


    interessanter Bericht.
    Leider wurden aber nur die rudimentären Kennwerte Drehmoment und Leistung gemessen, das Beschleunigungs- und Verbrauchsverhalten aber nicht.
    Zu meiner Studentenzeit haben wir ein komplettes Motorkenndiagramm in 2 Std erstellt. Da hätte Wiso etwas mehr Aufwand betreiben können.
    Das da 5 % beim Drehmoment fehlen, würde ich nicht dem Motoralter zuordnen, sondern dem vorherigen Softwareupdate.
    Somit ist doch der Amarok der ideale Kandidat: Keine großartige Änderung zwischen vorher und nachher. Die eigentliche
    Reduzierung hat ja vorher stattgefunden. :D


    Wenn jetzt das Durchzugsvermögen nicht deutlich schlechter wird und der Verbrauch nicht zu drastisch ansteigt, dann ist
    Alles gut


    Gruss
    Lutz

    Ich werde mich dann mal überraschen lassen. In der Landtechnik war es allerdings genau andersrum:


    Die hohen Drehzahlen waren kastriert. Die Motoren drehten ungern in die letzen 20% des möglichen Drehzahlbereiches.
    Wirkten obenrum "gedrosselt" . Untenrum hat man das nicht gemerkt.
    Je höher man gedreht hat, umso mehr hat sich der Verbrauch erhöht.
    Also wurde nur noch bei 70 bis 80% der max. Drehzahl gefahren.


    Als dann mit der Einführung von der Harnstoffeinspritzung das Stickoxidproblem gelöst wurde, drehten die
    Motoren wieder willig hoch.


    Sicher wäre der Einbau einer Harnstoffeinspritzung die technisch saubere Lösung.
    Dem 163 PS Amarok würde das aber nicht gross nutzen, da der Antriebsstrang immer noch
    der begrenzende Faktor ist.


    Sicherlich fühle ich mich auch seitens VW " über den Stamm gezogen". Für mich sind solche Vorgehensweisen die
    Bestätigung, daß wir eine deutlich stärkere Haftung für Vorstände und Aufsichtsräte benötigen. Diese sollten endlich mal mit
    90% ihres Privatvermögens und dem gesamten Einkommen der letzten 10 Jahre haften.


    Jeder Klein und Mittelstandsunternehmer ist einer grösseren Haftung ausgesetzt.


    Gruss
    Lutz

    Hallo Harzer,


    so arg wird es nicht kommen. Die Maßnahme wurde doch schon durchgeführt. (Kastration :aufreg: wegen Schutz/Schonung des Antriebsstrangs).
    Durch diese Maßnahmen sind die Drehmomentspitzen, und damit auch die Spitzen der Stickoxydproduktion abgebaut.
    Somit dürften die neuen Maßnahmen für diese Fahrzeuge sich garnicht oder deutlich weniger negativ ausfallen.
    Bei den Anderen wird der Unterschied deutlich gravierender ausfallen.


    Gruss
    Lutz

    Die Räder müssen beim winchen ca. 30% schneller drehen, sonst kommst du nicht aus den Löchern.
    Und im normalen Betrieb im Gelände hast du eh schon 15 - 20% Radschlupf.


    Jetzt die Winde ca. 30% schneller machen und es passt.


    Gruss
    Lutz

    Hallo Crosser,


    ich habe da mal einen Alternativvorschlag:


    Die Untersetzung würde ich nicht ändern, da der gesamte nachfolgende Antriebsstrang dann unterdimensioniert ist.


    Folgende Überlegung: für viele Passagen brauchst du nur leichte Windenunterstützung. Da sollten 500 - 750 kg Zugkraft ausreichen. Die Geschwindigkeit sollte der Fahrgeschwindigkeit im ersten Gang untersetzt entsprechen. Dafür brauchst du schon 5 kW an der Winde.


    Für schwieriger Fälle: Umlenkung über eine Umlenkrolle: doppelte Zugkraft. Für ganz hartnäckige Fälle: zwei Umlenkrollen: 4-fache Zugkraft.


    Andere Möglichkeit: Hydraulischer Windenantrieb: Konstantpumpe vom Motor angetrieben und die Winde mit Verstellmotor ausrüsten. So kannst du stufenlos zwischen max. Zugleistung oder max. Seilgeschwindigkeit wählen.


    Gruss
    Lutz

    Vor allem die Spülung mit dem Weihwasser, die bringt es!


    aber nur bei Neumond :gott: :gott: :gott:




    [hr]
    Titel aus dem Handelsblatt:


    Dieses Schnüffelstück soll VW retten


    erinnert irgendwie an Werner Brösel


    und nun ein Zitat aus der süddeutschen:


    Das Plastikrohr hat an einem Ende ein Gitter. Für den Laien sieht es aus wie eine Staubsaugerdüse.
    Die Techniker bei VW nennen die Staubsaugerdüse "Strömungstransformator".


    und noch zwei Kommentare aus dem Netz:


    .....versuchen leichtgläubigen Mitmenschen quasi ein Perpetuum-Mobile zu verkaufen: einen Motor, der bei gleicher Leistung und gleichem Verbrauch nur durch den Einbau einer magischen Monstranz und ein bisschen gutem Zureden plötzlich weniger Schadstoffe ausstößt.


    Die hier präsentierte “Lösung” erinnert an magische Magnete, die Nepper immer wieder an den Mann bringen, um Autoleistung zu erhöhen oder den Verbrauch von Benzin, Öl oder Gas an heimischen Heizbrennern zu verringern.


    aus dem Skoda Forum:


    oder VW hat das doch rein Softwaretechnisch gelöst.
    Und weil die sich jetzt nicht blamieren wollen, nachdem ja wochenlang angekündigt war das für den 1.6 Hardwareänderungen gemacht werden müssen, wird halt jetzt ein High-Tech-Gitter für stolze 20 Cent eingebaut.
    Hab ich dann eigentlich auf das High-Tech-Gitter automatisch 2 Jahre Gewährleistung?
    Oder muss ich das per Anwalt klären, gegebenenfalls klagen?



    Aus zuverlässiger Quelle habe ich erfahren, dass das noch nicht alle Massnahmen sind: Es wird auch ein biodynamischer Hightech-Magnet an der Treibstoffleitung montiert. Es erfolgt damit eine verbesserte Informationsübertragung vom Ausgangsmaterial (die ursprünglichen organischen Materialien aus welchen im Laufe der Jahrmillionen Rohöl entstanden ist) zum verwendeten Treibstoff. Durch die industrielle Bearbeitung des Rohöls in der Raffinerie ist ein Grossteil dieser Informationen verloren gegangen und kann durch die jetzt eingesetzten Revitalisierungskomponenten wieder abgerufen werden .In Kombination mit dem geänderten Anströmverhalten der Luft wird dadurch eine wesentliche Verbesserung des NOX-Ausstosses erreicht.
    Das eine derartig aufwändige Maßnahme einige Jahre an Entwicklungsarbeit benötigte sollte selbst den größten Kritikern von VW verständlich sein.


    Kommentar aus der online Autobild:


    Vorsicht auf der Südhalbkugel !!!!


    Ein Hokus-Pokus WooDoo Zauber Gitter ("HPWDZG" für Motortyp 189) soll das Problem lösen. Dieses Primitiv-Plastikteil kostet aufgrund der Economy of Scale bei 11 Mio
    Stück eher 10 Cent als 10 Euro.


    Warum alle anderen Autohersteller ohne das 10 Cent Hokus-Pokus WooDoo
    Zauber Gitter ("Strömungstransformator") auskommen, wird ein ewiges
    Geheimnis bleiben.


    Aber Vorsicht liebe VW-Ingenieure:
    Auf der Südhalbkugel müsst ihr das Hokus-Pokus WooDoo Zauber Gitter anders
    herum reinschieben, d. h. mit dem Hinterteil voran, denn da dreht die
    Coriolisbeschleunigung den Luftstrom im Ansaugrohr ja in die andere Richtung!!!
    :jump:


    Kommentar aus Spiegel online:


    Was für eine Verarsche von VW, da kriegen die Ingenieure von VW angeblich jahrelang ein einfaches Gitter vor dem Luftmassenmesser nicht hin und das KBA segnet diese Baumarktlösung nun offiziell ab? Wer zahlt schafft an, das ist mein Verdacht in Richtung KBA, VDA, Verkehrsministerium, CDU &Co. Man darf gespannt sein wie die US-Behörden diesen Karnevalsscherz von VW werten.



    Gruss
    Lutz

    Zitat von magic aus dem Netz:


    Strömungstransformator -Oh! Erst möglich durch eine Verbesserung der sagenumwobenen Strömungssimulation -Ah! Reduziert Stickoxide der motorischenVerbrennung ohne Effizienznachteile -alles klar. Das funktioniert aber nur dann, wenn die magische Spritzgußform dieser grandiosen neuen Erfindung zuvor bei Neumond mit Weihwasser gründlich gespühlt wurde.


    So sehe ich das auch.


    Und dieses Gitter ist kein Strömungstransformator, sondern ein Gleichrichter. Und dieser Gleichrichter verursacht bestimmt keine Minimierung des Gasdurchsatzes, bestimmt nicht. :kopfkratz2:


    Und vermutlich kein Mehrverbrauch und/oder Minderleistung. Nahe an der Quadratur des Kreises. :toni:


    Gruss


    Lutz


    Zitat t-online:"In den meisten Fällen werde bei den europäischen Fahrzeugen wohl nur das amerikanische Testlaufprogramm deaktiviert, was keinerlei Auswirkungen auf das Fahrverhalten habe"


    Da wird die Erde zur Scheibe :kopfkratz2:


    Gruss
    Lutz

    Jetzt bitte nicht alles in einen Topf werfen.


    Es geht nicht um CO2. Auch nicht um CO. Die Diskussion betrifft auch nicht die Feinstaub- und Russproblematik.


    Es geht um die Stickoxide. Diese dürfen bei Euro 6 noch 80mg/km betragen. Zum Vergleich Euro 3: 500 mg/km.
    Im realen Fahrbetrieb werden dann bei Euro 6 ca. 300mg/km emittiert.


    Wenn eine Zigarette 5mg NOX produziert, so entsprechen 60 Zigaretten einem Kilometer Autofahrt.


    Gruss
    Lutz
    [hr]


    also diejeingen die sich momentan am lautesten beschweren, führen als grund an sich betrogen zu fühlen weil das fzg nicht so sauber ist wie angenommen. also da frage ich mich schon, wer denn wirklich ein auto nach diesem kriterium kauft. ein echter umwelt-fuzzi kauft sich doch keinen diesel..........


    der kauft ein Fahrrad.

    Das sehe ich etwas differenziert:


    Der höhere Verbrauch und das daraus mehr entstehende Kohlendioxyd ist nicht das Problem.
    Die Stickoxide sind umwelttechnisch um Faktoren relevanter.
    Diese entstehen bei hohen Brennraumtemperaturen.
    Wird der Einspritzzeitpunkt in Richtung spät gelegt, so senkt sich die Brennraumtemperatur und dummerweise auch der Wirkungsgrad.
    Der Motor wird "träger" und verbraucht mehr.
    Die andere Möglichkeit die Temperatur zu senken ist die Abgasrückführung.
    Königsweg: Motor optimal laufen lassen und die Stickoxide mit Adblue reduzieren.
    Diese Technik braucht aber enstsprechenden Bauraum und die Wärmeentwicklung ist auch nicht zu verachten.


    Aus diesem Grund ist Dirk Müller ein Schönschwätzer aller erster Güte :unlike::unlike:, und weiss in Sachen Abgas nicht wovon er spricht.
    Völlig falsch ist seine Erkenntnis, das der Abgang Winterkorns nicht nötig gewesen sei.


    "Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken".


    Ich würde vermuten wollen, daß auch das ehemalige Technikgenie des Aufsichtsrates nicht wirklich von dieser Geschichte
    überrascht wurde


    Nach meiner Meinung wird es Zeit, daß eine umfassende Haftung der Manager gesetzlich geregelt und eingeführt wird.
    Ebenso muss es so sein, daß die Jobs in Aufsichtsräten Fulltimejobs werden, und diese auch haften.


    In Sachen Analysten empfehle ich die Ansicht von Volker Pispers.


    Gruss
    Lutz

    Es geht aber nicht um die Russproblematik, sondern um den Ausstoß von Stickoxiden (NOX). Je höher die Brennraumtemperaturen sind wird entsprechend mehr NOX produziert. Je höher die Temperaturen, umso sparsamer die Motoren.


    Es gibt aber die technische Möglichkeit, mit Harnstoff das NOX zu reduzieren und zusätzlich nocht mit Speicherkat zu arbeiten.
    BMW macht das so, und die meisten Hersteller von Industriemotoren.
    Nachteile dieser Kombination: Platzbedarf, Hitzeentwicklung und Kosten.


    Wenn VW vorsätzlich gesetzliche Vorgaben aushebelt, so dient das der Gewinnmaximierung und gehört abgestraft.


    Gruss
    Lutz


    "Jetzt muss VW die Software vermutlich korrigieren."


    Kennt VW doch vom Amarok. :hahaha:


    Es ist das Problem, daß der Wortlaut des Gesetzes ausgereizt wird, unter völliger Mißachtung des Sinns des Gesetzes.


    Die gleiche Problematik ist doch bei der Auspuffklappentechnik vorhanden, sowohl bei Motorrädern, als auch bei Autos.



    Gruss
    Lutz