Hi,
genau das Thema habe ich gerade auch mit einem Kollegen besprochen.
Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass du (auch alle anderen) hier eine "fertige" LiFePo mit BMS meinen. Das hat aber dennoch m.E. die folgenden Nachteile:
1. eine LiFePo hat sehr hohe Ladeströme, die eine LiMa die nicht dafür ausgelegt ist nicht so gerne liefert. Insb bei Teillast,wenn der angeflansche Lüfter nicht so viel Kühlung bringt.
2. Das BMS ist so gedacht, wass es primärr die Batterie schützt. D.H. je nach Zustand der Batterie kann es dazu führen, dass eifrig Ampere hinein fließen und das BMS "Plötzlich" die Batterie abkoppelt. (z.B. wenn es zu kalt wird)
3. Wannimmer das BMS die Batterie abkoppelt wird deine Boldelektrik nur noch von der Lima (ggf euro 6?) "gespeist". Sie kann also Spromlos sein, Übersannung /Unterspannung haben etc. Die Batterie die die Spannung (vereinfacht gesagt) glättet fehlt ja dann. Also sich zerschossene Steuergeräte / Fehlerhafte Systemzustäde mitten wären der Fahrt möglich.
4. Die LiFePo haben eine höhere Endspannung als normale Batterien. Du wirst mit einem Ladegerät für eine normale Batt einen LiFePo kaum voll bekommen. Zumal die Kennlinine "Spannung zu Ladezustand" bei der LifePo im Nutzbereich extrem flach verläuft.
Das als Antwort zu deiner Frage (und ja ich befasse mich viel damit.. habe im Camper, Boot und als Zusatzbatt im Amarok auf LiFePo umgerüstet).
Mein Vorschlag an dich wäre: Eine Zusatzbatterie mit einem Ladebooster der auch Reverse laden kann (also von der Verbraucherbatterie die Starterbatt laden kann) ODER: einen eigenen Ladebooster dafür. Dann musst du natürlich den anderen Booster abschalten. Einen zweiten Booster (zum "Zurückladen in die Starterbatt" solltest du billig bekommen, weil es zig Geräte gibt die kein LiFePo können und die jetzt gebraucht zu haben sind).
Nordkapp waren wir Anfnag Mai 25. noch mit Schnee und Blitzeis in Rovaneimi. Dafür mit Vappu in Helsinki und Nationalfeiertag in Oslo. Nächstes mal wollen wir Anfang März hoch