Die andere Lösung wäre ein neuer Kat in Verbindung mit Adblue (Harnstoff) den man dann ja auch wieder regelmäßig nachtanken und bezahlen darf.
Wäre nach jetzigen Stand besser für Umwelt, schlechter für den Kunden (weil nun Kosten noch zusätzlich dauerhaft anfallen) und VW will ja nicht in den Bestand investieren, sondern lieber neue Autos verkaufen.
Hallo,
wenn ein Dieselmotor auf maximale Sparsamkeit eingestellt wird, erzeugt er entsprechend NoX, aber die anderen Schadstoffe sind entsprechend gering. Wenn NoX dann mit Adblue reduziert wird, hat man sehr sauberes Abgas.
Bei optimaler Einstellung ist die Ersparnis an Dieselkosten grösser als die Kosten für Adblue.
VW darf meinen Amarok gerne auf ADblue umrüsten.
Man muss mal darüber nachdenken, was die Autoindustrie verursacht hat:
Der Antrieb mit dem besten Wirkungsgrad und, bei entsprechender Ausrüstung, mit den geringsten Schadgasen wird kaputt geredet, nur weil diese Industrie nicht bereit war, eine etwas teurere Technik einzubauen.
Die Technik war verfügbar und wurde schon 2009 in den Autos für den US Markt eingebaut.
In D war auch schon der Sharan damit ausgerüstet und auf Kundenwunsch gegen Mehrpreis der Passat.
Desweiteren gibt es verschiedene Ansätze für zukünftige Kraftstoffe: Aus Müll, aus Biomaterial, Ethanol direkt an Windrädern und Solarfarmen etc.
Diese Treibstoffe sind sehr rein und können sehr gut in den entsprechenden Verbrennungsmotoren verwertet werden.
Es ist typisch Politik: Digitales Denken, ob die reale Lösung zwischen schwarz und weiss liegt, interessiert nicht.
Mein Vorschlag: Fahrzeuge mit E-antrieb innerstädtisch und im Nahbereich, aber mit begrenzter Reichweite um die Batteriekapazitäten klein zu halten.
Überland saubere Diesel mit der bestmöglichen Abgasreinigung und zusätzlich den Verkehr am Laufen halten.
Für Massentransporte auch mal über vernünftige Lösungen bei der Bahn nachdenken.
Gruss
Lutz