Offroad Tuning im Stuttgarter Raum

  • Nabend allerseits,


    ich bin seit kurzem stolzer Besitzer eines Amaroks und bin nun auf der Suche nach einer Werkstatt im Raum Stuttgart, die Erfahrung mit Amaroks hat. Die herkömmlichen freien Werkstätten haben wenig bis gar keine Erfahrung mit dem Offroad-Tuning.


    Kann mir irgendeiner weiterhelfen?


    Großen Dank im Voraus


    Olito

  • Moin Olito!


    Haste schon mal gegoogelt?


    Auch wenn der Zubehörlieferant nicht direkt in Rufnähe ist, die Spezialisten sind aber bundesweit verteilt.


    Die haben fast alle bunte, sehr informative Homepages mit Bilder, wie so nen Zubehör direkt am Amarok aussieht.


    Dazu dann entsprechende Preise und mehrere haben auch eine eigene Werkstatt oder spezielle, autorisierte Werkstätten an der Hand, die ggf. auch regional deren Zubehör verbauen.


    Sollte dann noch eine TÜV-Eintragung erforderlich sein, dann hat der Dealer meist größere Erfahrungen bzw. arbeitet auch mit einer Abnahmestation zusammen. Oftmals stehen verständlicherweise viele Dorfingenieure auf dem Schlauch, weil die Erfahrung fehlt.


    Ich zum Beispiel bin für meine ARB-Differenzialsperre bis nach Kulmbach gefahren. Die Jungs in der Werkstatt hatten Erfahrung, da saß jeder Handgriff! Hab mir da ne Unterkunft gesucht und bin nächsten Tag zufrieden Heim gefahren.


    Oder blättere mal ne Offroad-Zeitschrift durch, da sind auch oft Berichte und Anzeigen mit Adressen von diversen Anbietern.


    Hatte ich genauso gemacht!


    Viel Spaß und Freude mit Deinem neuen Amarok!


    LG


    Uwe

  • Moin!


    Der wesentliche Anlaufpunkt für Inspektion (Garantie und Gewährleistung) und Reparaturen ist der Freundliche.


    Zur Offroadwerkstatt fährt man im Regelfall nur zur Aufrüstung hin, wenn diese was taugt.


    Das wichtigste ist, was erwarte ich von meinem Truck und was habe ich damit vor.


    Wenn ich viel ins Gelände möchte, dann brauche ich u.a. nen Unterfahrschutz.


    Ich hatte anfangs keinen, fahre aber auch nur leichtes Gelände und Feldwege. Hatte meinen nach ca. einem Jahr auf der Bühne und zufällig nen dicken, tiefen Kratzer unten am Tank gesehen. Dann kam gleich der Unterfahrschutz drunter (Motor, Getriebe und Tank), da kann nix mehr passieren.


    Auch nen ordentliches Fahrwerk mit Höherlegung, damit größere Reifen draufpassen, ist empfehlenswert. Dazu dann entsprechendes Reifenprofil für Grip.


    Falls Du fast nur Straße / Langstrecke fährst, ist das eben genannte eher nix bzw. Du brauchst nen Kompromiss.


    Das könnte man jetzt endlos fortsetzen ...


    Ein ordentlicher Händler geht auf Dich ein und berät Dich. Er hat schon zahlreiche Offroader umgerüstet und kennt sich bestens aus.


    Beim Amarok geht einiges, da ist für jeden Geschmack was dabei!


    LG


    Uwe

  • Kennst Du Dich im Stuttgarter Raum aus? Meine Werkstatt hat was Offroad Umrüstung angeht keinen Plan.


    Ich geh ab und zu ins Gelände, aber bisher kein schweres.


    Ich will auf jeden Fall Unterbodenschutz. Bei den Reifen bin ich mir noch nicht sicher, da ich hauptsächlich Straße fahre. Hatte überlegt einen AT drauf zu machen. Weiß aber nicht ob ich wirklich das Fahrwerk höher legen muss.


    Gruß


    Olito

  • Moin!


    Ich kenne mich in Stuttgart leider nicht aus, ich komme aus NRW und arbeite in der Hauptstadt. Ich musste für mein Zubehör teils auch weitere Strecken zurücklegen. Deshalb habe ich das Internet empfohlen.


    Unter meinem Amarok war nix, kein Schutz. Nicht mal unterm Motor war nen Blech, dass kannte ich von anderen Autos anders. Mein 6 mm Aluminiumunterfahrschutz ist nicht ganz leicht, allerdings haste dann weniger Verwirbelungen während der Fahrt, somit kein Mehrverbrauch - zumindest bei mir nicht.


    Höher legen muss man den Amarok nur, wenn man mehr Bodenfreiheit braucht, nicht zwingend für AT-Bereifung in Seriengröße. Durch die Höherlegung steigt aber auch der Verschleiß u.a. bei den Gelenkwellen an. Für Wenigfahrer kein Hindernis, der Rest muss selbst entscheiden.


    Meiner ist Original, reicht mir von der Bodenfreiheit her aus.


    Es kommt halt immer auf die Größe der Radkombination an. Ich fahre die Hankook Dynapro AT2 auf 245/70 16, die sind auf der Straße leise und haben im Gelände relativ Grip. Mir reichen sie aus, ich fahre ca. 40.000km im Jahr (BAB) damit. Der Verschleiß ist relativ gering, der Spritverbrauch kaum höher. Die Vorgänger ATM RF 10 waren nach 80.000km noch bei über 50%. Hatte im Herbst nen Reifen durch ne dicke Scherbe gelocht. Reparatur ging nicht, habe dann die AT 2 gekauft, die haben sogar ne Schneeflocke drauf.


    Natürlich kannste auch mit Straßenprofil ins Gelände. Bei Trockenheit kein Thema, das schafft man mit nem alten Golf und Zwiebelringen drauf aber auch. Bei Matsch etc. ist dann natürlich schnell Schluss!


    LG


    Uwe