Getriebeübersetzung

  • In RUS ist es recht einfach. Das betreffende Paar wird einfach in der gewuenschten Uebersetzung nachgebaut.


    Firmen, die das machen, gibt es recht viele. Problem ist die ungewisse Standfestigkeit.


    In DE kannst Dir auch Einzelstuecke nach Aufmass anfertigen lassen. Der Aufwand ist halt recht gross, wenn es in Eigenregie durchgefuehrt wird. Ich komm von einem Maschinenbauer, bei Bedarf kann ich Kontakte (in DE) vermitteln. Umruester (Tibus kennst Du sicher?) lassen sich den Aufwand vergolden. Dafuer mit Garantie.

    Laut lachend ritten wir auf brennenden Einhörnern durch die Nacht....und dann änderten sie unsere Medikation.


  • Kannst du das in Russland machen lassen für vernünftiges Geld?


    Goldene Zahnräder brauch ich nicht.



    Wenn Du Zeit hast, vielleicht. Wir lassen ab und an Zahnraeder/Paare anfertigen. Problem ist halt oft die Qualitaet. Vorteil, kostet nix. An Deiner Stelle wuerd ich den Kram in DE fertigen lassen. Kostet, aber bist auf der sicheren Seite.


    Ich kann mal eine Anfrage auf der Russischen Amarok Seite starten. Die Jungs sind bei Umbauten recht schmerzfrei. Vielleicht hat schon jemand was Aehnliches gemacht.

    Laut lachend ritten wir auf brennenden Einhörnern durch die Nacht....und dann änderten sie unsere Medikation.

  • Ich danke die.


    Zeit habe ich. Den bis zur SK reicht es so oder so nicht mehr.
    Landis so einfach gehts nicht. Das was du meinst ist das differential. Das ändert die Gesamtübersetzung aber sowohl im Fahrbetrieb als auch in der Untersetzung. Das heißt mein auto fährt bei vollgas noch 100kmh. Das wollte ich nicht. Außerdem wäre das dann zweimal nötig. Vorderachse und Hinterachse.

  • Dass der einze kürzere Achsübersetzung weiß ich, steht ja oben drin 4,3 statt 4,1 das ist für die Winde aber nicht ausreichend. Nicht mal 35" Reifen würde das ausgleichen höchstens abfedern.


    Aber es geht nur um die Untersetzung

  • So oder so würde ich die kürzere Übersetzung einbauen. Weil - durch die Nutzung der größeren Räder sinkt die Radleistung im Gleichen Verhältnis wie der Radumfang steigt.


    Ich denke, dann wäre zumindest der Leistungsverlust durch die Bereifung in etwa ausgeglichen. An der Endgeschwindigkeit ändert das nix.

    Der Beitrag gibt meine persönliche Meinung wieder, die keinen Anspruch erhebt, von anderen Usern geteilt zu werden.

  • Hallo Crosser,


    ich habe da mal einen Alternativvorschlag:


    Die Untersetzung würde ich nicht ändern, da der gesamte nachfolgende Antriebsstrang dann unterdimensioniert ist.


    Folgende Überlegung: für viele Passagen brauchst du nur leichte Windenunterstützung. Da sollten 500 - 750 kg Zugkraft ausreichen. Die Geschwindigkeit sollte der Fahrgeschwindigkeit im ersten Gang untersetzt entsprechen. Dafür brauchst du schon 5 kW an der Winde.


    Für schwieriger Fälle: Umlenkung über eine Umlenkrolle: doppelte Zugkraft. Für ganz hartnäckige Fälle: zwei Umlenkrollen: 4-fache Zugkraft.


    Andere Möglichkeit: Hydraulischer Windenantrieb: Konstantpumpe vom Motor angetrieben und die Winde mit Verstellmotor ausrüsten. So kannst du stufenlos zwischen max. Zugleistung oder max. Seilgeschwindigkeit wählen.


    Gruss
    Lutz

    "Dieser Text wurde mit einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glasfaserkabels gemorst"


  • Folgende Überlegung: für viele Passagen brauchst du nur leichte Windenunterstützung. Da sollten 500 - 750 kg Zugkraft ausreichen. Die Geschwindigkeit sollte der Fahrgeschwindigkeit im ersten Gang untersetzt entsprechen. Dafür brauchst du schon 5 kW an der Winde.


    Ih habe eine 6,6KW Winde, die macht 24m/min.


    Der Amarok fährt aber im 1Gang untersetzung etwas mehr als doppelt so schnell.


    Also eine Winde mit 50m/min ist mir bei solchen Passagen zu schnell, wenns sowas überhaaupt geben würde.


    Es bleibt nur das Auto langsamer machen.
    Sonst drehen die Räder durch während man wincht und graben sich tiefer ein.


    Dass der Antriebsstrang dann strker belastet wird stimmt schon aber mit 2,6km/h einen 45° Hang hochrasen will ich eigentlich nicht zumal es da auch recht eng zwischen den Bäumen durchgehen kann.


    Hydraulik wird zu schwer durch die Menge an Öl die benötigt wird um bei lngeren Windenaktionen es nicht zu heiß werden zu lassen.


    Von Rolex ganz zu schweigen :angry:

  • Die Räder müssen beim winchen ca. 30% schneller drehen, sonst kommst du nicht aus den Löchern.
    Und im normalen Betrieb im Gelände hast du eh schon 15 - 20% Radschlupf.


    Jetzt die Winde ca. 30% schneller machen und es passt.


    Gruss
    Lutz

    "Dieser Text wurde mit einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glasfaserkabels gemorst"

  • ...und das geht sogar. Winde auf 24 Volt umstellen...! Dann natürlich mit umschalter....die entsprechende Batterie hast du ja,


    (PS das Steuerrelais ist da...)