Beiträge von Sauerländer

    Das sind auf jeden Fall auch für mich neue Erkenntnisse. Danke schon mal für den Aufwand den du da getrieben hast. Ich vermute das in dem Kästchen ein kalibrierter Messwiderstand ist über den der Batteriestrom geht. Über die beiden Drähte wird dann der Spannungsfall am Messwiderstand gemessen und dann entsprechend in A umgerechnet.
    Wenn man wie du schon schreibst den Massekontakt der Zweitbatterie mit über den Messwiderstand führt sollte die zweite Batterie korrekt mit geladen werden.
    Das die Lichtmaschine dauerhaft eine gewisse Ladung bringt ist ja schon mal nicht schlecht somit werden die Batterien nicht unnötigerweise entladen.


    Auf jeden Fall eine super Sache das man hier im Forum mal wieder Infos bekommen hat die sicher nicht viele Leute haben.


    Gruß Markus

    Da bin ich mal gespannt was du noch so allesrausfindest. Bin immer an neuen Infos interessiert. Da bei mir aber als Reisefahrzeug kein Amarok mehr Dienst tuen wird hab ich da keine Probleme mit solchen modernen Geschichten.

    Du hast recht wenn du sagst das der Strom sich nach ohmschen Gesetz aufteilt. Auch wenn du sagst das die beiden Batterien wie eine zu sehen sind wenn das Trennrelais zu ist. Alles gut soweit.
    Aber wenn die Spannung der Lichtmaschine runter geregelt wird, ist es nun mal so das die zur Verfügung gestellte Leistung auch runter geht. Das die Lichtmaschine eine Spannung von 12,8 V bereit stellt halte ich für ein Gerücht, du misst zwar eine Spannung von 12,8 V aber das ist die Batteriespannung wenn die Batterie voll ist. In dem Moment wird das gesamte Fahrzeug über die Batterien versorgt (geht natürlich bei der Doppelbatterie deutlich länger als bei einer einzelnen), die Lichtmaschine dreht nur noch im Leerlauf mit und belastet somit nicht den Motor da sie ja auch keine Leistung abgibt und die Spannung die die Lichtmaschine abgibt ist quasi 0V wobei natürlich die Bordspannung an den Klemmen der Lichtmaschine ansteht. Das Runterregeln der Lichtmaschine hat nur einen Zweck und zwar den Verbrauch zu senken damit die EURO 6 Grenzwerte eingehalten werden. Genau nachvollziehen kann man das wenn man in die Leitung der Lichtmaschine eine entsprechend starke Strommessung einbaut. Und das gleiche würde auch in der Batterieleitung funktionieren, da würde man sogar erkennen das sich die Stromrichtung umkehrt wenn die Lichtmaschine runter geregelt wird und das Fahrzeug über die Batterien versorgt wird.


    Wir (Flaber und ich) haben das bei seinem V6 gut nachvollziehen können auf langen Strecken (einige 100km). Da wird die Spannung immer wieder absinken und ansteigen das sind dann immer die Zeiten wo die Lima lädt bzw. abgeregelt ist. Seitdem Flabber eine feste Solaranlage auf dem Dach hat taucht das Problem nicht mehr auf da es der Solaranlage egal ist was die Lima macht und die Spannung durch die Solaranlage konstant gehalten wird.


    Und zum Thema das die Lima nicht merkt wohin der Strom geht sag ich mal so. Woher willst du wissen das die Starterbatterie nicht einzeln mit einer Spannungsüberwachung versehen ist? Die sagt dann dem Laderegler hallo ich bin so gut wie bei Ladeschllusspannung kannst runter regeln. Wenn dann z.b. die Zweitbatterie durch Campingbetrieb auf 11,2V beim starten runter wahr weil man 2 Tage gestanden hat und die Kühlbox für kaltes Bier gesorgt hat, dann kannst du dich auf den Kopf stellen die bekommst du über normales Laden während der Fahrt nicht wieder komplett geladen. Selbst wenn der größte Teil vom Ladestrom In die Zweitbatterie geht wird diese immer wieder durch das runterregeln der Lima zusätzlich belastet sprich es wird dann wieder ein Teil Strom entnommen.


    Und ja ich habe mich mit einigen Leuten zu dem Thema unterhalten die da deutlich tiefer in der Materie stecken (Motorsteuerung, Ladesteuerung beim Euro6 etc.) wurde mir von allen so bestätigt. Im Bereich der Elektrotechnik bin ich denke ich als Eletrotechniker (mehr Praxis als Theorie)durchaus ausreichend bewandert um die Probleme zu erkennen und zu analysieren


    Da muss ich leider widersprechen, wenn die Spannung auf 12,8V runtergeht wird die AGM Batterie im V6 definitiv nicht mehr geladen. Das ist die Batteriespannung einer geladenen AGM Batterie im Neuzustand. Die 13,8V werden im Bereich Erhaltungsladung genutzt. Ob die Lichtmaschine nur die Starterbatterie beim Laden überwacht (sehr wahrscheinlich da sie von der zweiten Batterie nichts weiß) kann ich zwar nicht sagen aber eine Zweitbatterie die einen Ladestand hat der nicht gleich der Starterbatterie ist (z.b. Durch Standheizung mehr entladen als die Starterbatterie)wird somit garantiert nicht richtig voll. Die Zweitbatterie erhält nie die Ladeschlusspannung die sie benötigt um voll zu werden, da die volle Starterbatterie schon vorher dem Laderegler der Lichtmaschine sagt „Achtung bin gleich voll fahr schon mal die Spannung runter“


    Kommt immer auf die Anwendung an, wenn z.b. Eine Winde betrieben werden soll macht es absolut Sinn beide Batterien mit einem entsprechend leistungsstarken Relais zu verbinden. Da muss dann ein ev. Vorhandener Booster entsprechend abgeschaltet werden und die Batterien mittels Relais verbunden werden. Dabei ist natürlich eine entsprechend starke Verkabelung notwendig. Es gibt da natürlich passende Systeme z.b. Von Ibs die sowohl Relais zur Windenunterstützung als auch Boostertechnik mit entsprechenden ladekennlinien unterstützen.


    Ich weiß auch nicht was Start Stop mit dem Doppelbatteriesystem zu tun haben soll. Klar muss die Zweitbatterie vom Typ der Starterbatterie entsprechen aber ansonsten ist das egal. Beim V 6 sieht das ganze schon anders aus da ist durch Euro 6 bedingt eine geregelte Lichtmaschine verbaut die die Ladeleistung auch teilweise auf null regelt. Da ist die reine Lösung mit Relais nicht sinnvoll.
    In meinem Amarok war ein Doppelbatteriesystem von Ibs verbaut, reines System mit Relais, hat über 6 Jahre problemlos funktioniert.
    [hr]

    Zitat


    100AH unter dem Fahrzeug auf einem zusätzlichem Halter


    Funktioniert das auch ab mittelschweren Geländeeinsatz?
    Das wäre definitiv die beste Position da sie am nächsten der Starterbatterei ist und dadurch die Kabelwege kurz gehalten werden können.




    Chris
    [/quote]


    Ja Batterie im Halter unterm Fahrzeug funktioniert beim Vierzylinder problemlos auch im Gelände.


    Falls du es immer noch nicht mitbekommen hast der Amarok mit zuschaltbarem Allrad hat eine vollwertige Untersetzung.

    Der Amarok mit zuschaltbarem Allrad hat kein Mitteldifferential da gibt es nur das Verteilergetriebe. Wenn Allrad eingeschaltet ist sind Vorder und Hinterachse fest miteinander verbunden. Deshalb darf der Allrad auch nur auf unbefestigtem Boden genutzt werden.
    Der zuschaltbare Allrad beeinhaltet natürlich auch eine vollwertige Untersetzung, also die gibt es schon nur nicht für die permanenten Allradler

    Das sollte eigentlich funktionieren. Wie das in der Schweiz mit Eintragungen und so läuft bin ich allerdings überfragt. Da kann dir sicher der Tom von Storm72.ch helfen. Tom hat selber ne zeit lang die Kaya von Alucab gehabt und als Offroad Umbauer kennt er sich bestens mit den Eintragungsvorschriften in der Schweiz aus

    Es geht hauptsächlich um Rost im und am Rahmen. Stoßdämpfer mal erfragen was drin ist und wann die das letzte mal gewechselt wurden. Ich hoffe mal das es keine original Vw sind die sind in meinen Augen Schrott. Koni OME TJM wäre ok.


    Im Bereich Rippenriemen solltest du mal schauen ob das Robustkit verbaut ist (Umlenkrolle, und Spannrolle aus Metall). Macht auf jeden Fall Sinn das zu verbauen.



    Der Amarok ist immer ein LKW zulassungstechnisch, Versicherung kann man nicht so genau sagen ist von vielen Faktoren abhängig. Steuer ist halt die Frage ob der Amarok als Pickup umgeschrieben wurde, dann wird der nach Gewicht besteuert.


    Kosten für Umbauten kann ich dir so nicht sagen ist über einige Jahre erfolgt. Das Fahrzeug ist mittlerweile verkauft (hab jetzt was anderes). Ist halt auch die Frage in welche Richtung es gehen soll. Offroad (Höherlegung, große Räder Winde sinnvoll) oder eher Richtung Reisefahrzeug mit gewissen Offroadfähigkeiten oder als reines Reisefahrzeug mit größtem Teil Asphaltstrecken.

    Hallo


    Klar so eine Plattform ist ne super Basis. Du solltest auf jeden Fall abklären wie es mit dem Zahnriemen ausschaut. Muss zwar erst bei 220000 gemacht werden aber das würde ich nicht ausreizen. Meinen hab ich damals bei 88000 gemacht und da waren schon 1 oder zwei Zähne rissig. Welche Maschine ist das 163ps oder 180? Wenn es der 163er ist sollte auf jeden Fall die Abdeckung zwischen Zahnriemen und Rippenriemen getauscht worden sein da sich sonst gern der Rippenriemen beim Riss in den Zahnriemen zieht.
    Und ansonsten schauen ob die Luftbälge der Zusatzluftfedern gerade stehen da sonst vermutlich die Blattfedern ziemlich fertig sind. Stoßdämpfer sollten dann auch schon neu sein und natürlich Rost in den Hohlräumen kontrollieren

    Hallo


    Ich kann dir jetzt einige Infos aus eigener Erfahrung geben. Ich hab 3 Jahre lang ne Wohnkabine aus Alu auf dem Amarok durch die Gegend gefahren. Grundvoraussetzung für eine Wohnkabine ist das HD-Fahrwerk alles andere macht keinen Sinn. Die 1000kg Zuladung ist ein eher theoretischer Wert, wenn man mal mit dem nackten Fahrzeug über die Waage fährt wird man feststellen das kaum ein Amarok unter 2200kg liegt. Wenn dann noch verschiedenes umgebaut wird ist man auch schnell bei 2,4t (bei mir z.b. Unterfahrschutz, Rockslider, Zweitbatterie, Winde und 42l Zusatztank).
    Ich hab dann um noch gescheite Zuladung zu haben meinen Amarok auf 3,499t auflasten lassen. Dafür waren dann Zusatzluftfedern (z.b. VB Airsuspension) sowie entsprechend hoch belastbare Felgen (bei mir Felgen mit 1250kg Traglast) notwendig. Das die Reifen dann eine Tragfähigkeitsklasse von 112 haben müssen ist selbstverständlich.
    In meinen Augen ist eine Wohnkabine ohne Auflastung sinnlos, zusätzlich fährt sich das Auto mit den Zusatzluftfedern auch deutlich stabiler und schaukelt nicht so.


    Zu den Zurrösen kann ich nur sagen 400kg Zuglast ist die original Angabe, für Wohnkabine nur bedingt tauglich. Mir hat es in Island bei einer Furt die beiden vorderen Ösen lang gezogen. Da müssen dann schon gescheite Ösen mit entsprechend mehr Zuglast her und entsprechend verschraubt werden. Hinten waren bei mir entsprechende Zurrösen in den Gewinden der Heckklappe verschraubt. Wichtig ist das die Ösen möglichst drehbar sind damit die optimal zur Zugrichtung ausgerichtet werden können.


    Ansonsten kann ich sagen das der Amarok eine gute Basis für eine kleine Wohnkabine ist. Meine Kabine hat Klappdach und eine Aufstandlänge von 1,6m und ein Gewicht komplett ausgerüstet mit Markise, Außenklapptisch und komplettem Campingequipment ungefähr von 600-650kg. Auch Offroadtouren sind mit so einer kleinen Kabine durchaus noch möglich (Island mit Hochlandtouren, Westalpen und in Slovenien und Kroatien waren wir auch nicht nur auf Asphalt unterwegs).


    Falls noch Fragen sind kannst du dich gerne bei mir melden.


    Gruß Markus

    Wenn du den Zusatztank montierst, verlänger den Entlüftungsschlauch so das das Ende über dem Tankdeckel oben im Hohlraum der Ladefläche liegt. Dann hast du keine Probleme mit dem rausdrücken von Diesel. Hatte das bei meinem auch so gemacht.

    Das ist definitiv so. Kenne das Problem unter anderem von Flabber der hat ne Doppelbatterie im Auto und die zweite Batterie wird über Lima nicht richtig geladen. Er hat das über Spannungsmessung während der Fahrt auch ganz klar feststellen können das die Lima runtergeregelt wird. Meines Wissens hat das noch keiner geschafft das raus zu kodieren.

    Kommt halt auch drauf an ob es ein 4ender oder 6ender ist. Beim V6 wird die Lima regelmäßig runtergeregelt so das die Stromversorgung des Autos über die Batterie läuft. Da ist die Belastung für die Batterie deutlich höher mit anderen Worten die geht schneller kaputt.

    Bei den Felgen solltet ihr drauf achten das ihr genug Reserve habt. Das gilt besonders wenn größere Reifen als im Gutachten drauf sollen. Bei waren die Tomason Gelgen mit 235/85 16 er Reifen drauf da blieb von den 1250 kg Traglast gerade mal 1140 kg aufgrund des längeren Hebels übrig.

    Zu den Sperrungen für nächsten Sommer kann man noch gar nichts sagen das ändert sich von Jahr zu Jahr.


    Kann das sein das du die Dolomiten mit den westalpen verwechselst ? So ist das auf jeden Fall ne Tour die schon sehr heftig ist. Und was die Dolomiten angeht kann ich gar nichts sagen auch Gardasee weiß ich nur das es viele Sperrungen gibt


    Gruß Sauerländer

    Ein anderes Fahrwerk heißt nicht zwangsläufig das das zulässige Gesamtgewicht geändert wurde.


    Wenn das Gesamtgewicht geändert wurde wäre es auch interessant auf welchen Wert.