Diese zwei Aussagen vom @Glonntaler sind korekt:
Zitat
hier ist schonmal ein erstes Problem, die Waage sollte ziemlich gleichmässig belastet sein, du stehst ja dann schon am Rand der Waage
zweitens haben die Dinger je nach Größe oft 20 -50 kg Sprünge, wenn das einigermaßen verlässlich wiegen willst könntest es anders machen
Mit dem Querstellen auf der Waage kommst du nirgendwohin was die Stützlast betrifft.
Die Höhenveränderung des Kupplungspunktes AH- oder fahrzeugseitig ist erst der zweite Schritt, bisher bist du noch nicht soweit.
Was längere Zugholme bringen sollten erschliesst sich mir nicht (außer dass grössere Hebelkräfte generiert werden die das Fahrverhalten des Zugfahrzeugs negativ beeinflussen können). Und ob das bei deinem AH möglich (und sinnvoll!) ist weiss nur Böckmann.
Die Höhenanpassung des Kupplungspunktes AH- oder Fahrzeugseitig ist erst der zweite schritt (wenn überhaupt nötig), soweit bist du noch nicht.
Was längere Zugholme bringen sollten erschliesst sich mir nicht wirklich, denn die dadurch erreichte Änderung der Stützlast wäre marginal. Und ob das überhaupt möglich (und sinnvoll!) ist weiss nur Böckmann.
Hier allerdings finde ich einen hervorragenden Einwurf von @Glonntaler:
Zitat
Ladung nur ganz vorne ist bei jedem Starrdeichselanhänger ein Problem, mit den Pferden drin, kann je nachdem wie schwer die sind und wie sie stehen, die Stützlast sogar weniger werden, wenn der Schwerpunkt sich nach hinten verlagert, da hilft es manchmal die Bruststangen nach hinten zu versetzen, damit das Pferd weiter hinten stehen muß.
Ein fettes Kompliment von mir dafür!
Wenn das platzmässig nach hinten machbar ist hast du damit dein Problem gelöst, denn auch schon "nur" 10 cm bringen da erhebliche Änderungen der Stützlast mit sich.
Ach ja, grundsätzlich und generell auch für die Allgemeinheit - die korrekte Ermittlung des Gesamtgewichts / der Achslasten (bei Tandems) / der Stützlast eines Anhängers funktioniert wie folgt:
Radlastwaage mit mindestens 5 oder auch 6 Wiegeplatten ist zwingend nötig.
Anhänger auf die 4 Wiegeplatten fahren
Abkuppeln
Unter das Kupplungsmaul am Boden Distanzstücke packen, bis genau die gleiche Höhe wie die der Wiegeplatten erreicht ist
den Anhänger mit dem Stützrad so austarieren, dass er am Kupplungspunkt die vorgesehene Kupoplungshöhe erreicht - nun sollten die 4 Wiegeplatten unter dem AH alle die gleiche Radlast anzeigen.
Tun sie das NICHT passt schonmal etwas grundsätzlich nicht.
Tun sie das dann weiter
Nun ein senkrechtes Rohr, das genau die passende Länge für die vorgesehene Höhe des Kupplungspunktes des AHs hat, ins Kupplungsmaul lotrecht nach unten gerichtet einsetzen und auf die fünfte Wiegeplatte stellen. Die zuvor gemessenen Radlasten dürfen sich nun nicht verändert haben!
Nun wird die korrekte Stützlast an der 5. Wiegeplatte angezeigt.
Das ist die einzige aussagekräftige und beweistaugliche Art, die tatsächliche Stützlast zu ermitteln.
Nachtrag (hatte ich vergessen zu schreiben, sorry): Grundsätzlich sind Tandemachsen-Anhänger so konstruiert und ausgelegt, dass IMMER beide Achsen gleich / gleichmässig belastet werden. Wenn dies nicht der Fall ist verändern sich sämtliche Gewichts- und Lastverhältnisse, die Stützlast, das Fahrverhalten und natürlich die (vorgesehene) Lebensdauer der Achsen.
In solch einem Fall wird regelmässig der Anhänger- / Achshersteller Garantie- / Gewährleistungsansprüche wegen Überlastung ablehnen.