Posts by tigger007

    das ausbohren ist doch einfach, da besorgst dir im Baumarkt ein 8er Alurohr oder was auch immer die Schrauben haben vermute mal M8

    Danke! Eine super Anleitung. Ich hab das an zugänglichen Stellen auch schon selbst gemacht. Allerdings halten mich hier zwei Dinge ab:


    1. ist es dummerweise die Schraube im Flansch, die nah am Motorblock sitzt. da ist weiter oben im Zylinderkopf sogar eine kleine Aussparung, damit man überhaupt den M10 Innenvielzahn senkrecht stecken kann. Da kann man möglicherweise Platz für eine Winkelbohrmaschine schaffen, aber ich befürchte, dass alleine das Bohrfutter zu groß ist, um nah genug an das Bohrloch zu kommen, damit man senkrecht bohren kann. Auf jeden Fall müsste man aber links vom Block ziemlich alles ausbauen, um Platz zu haben. Alternativ bräuchte man einen Bohrer, der mindestens 25cm lang ist, um von oben auszubohren. Und da sind wir bei zweiten Grund.


    2. ist die Schraube Edelstahl. Ich hätte fast den abgerissenen Teil der Schraube nicht rausholen können (weil nicht magnetisch). Damit ist ein Kobalt-Bohrer angesagt. Ich hab auch schon Edelstahlschrauben ausgebohrt und es wurde nicht zu meinem liebsten Hobby.


    Na und drittens wäre da noch die Tatsache, dass die zweite Schraube "aufs Haus geht", wenn der Freundliche sie abreißt. Die bekomme ich nur eine Viertelumdrehung gelöst und ich helfe dem Mitarbeiter schon, indem ich Fußbäder mit Kriechöl mache und sie dabei leicht hin und her drehe, aber ich befürchte dennoch, dass die auch sanft dahinscheiden wird.


    Vorteil ist wie gesagt, dass man die Schraube - ist sie einmal abgerissen - nicht mehr mit dem aufgerosteten Ende durch die Gewindegänge bringen muss, sondern rechts herum nach unten rausdrehen kann. Gelöst ist sie ja schon, auch wenn sie sich beim Abreißen etwas fest gezogen hat.


    Manchmal gilt auch für saure Äpfel - einfach kraftvoll zubeißen ;)


    Dennoch ganz lieben Dank für die Anleitung. Wenn mal Not am Mann oder der Frau ist, hilft das ungemein weiter.

    VG

    Andreas

    Update zu meinem AGR Kühler: Auf beim separaten AGR Kühler (ohne AGR Ventil) sind die Gewindebohrungen im Krümmer durchgebohrt. Die Bolzen sind aber nicht zu lang, wie in einem Post hier beschrieben wurde. Angezogen enden sie bündig mit dem Flansch. Kürzere einzudrehen halte ich daher für nicht zielführend - zumal die original Edelstahlbolzen eine höhere Zugfestigkeit haben.


    Das Lösen der Schrauben war nach Rücksprache mit einem Meister bei VW relativ leicht. Heißfahren und in heißem Zustand den langen 20cm langen M10 Innenvielzahn ansetzen und einige Hammerschläge senkrecht zur Schraubenachse. Das hatte ich mich nicht getraut, aber die Aussage vom Meister war: Das machen wir immer so. Ohne reißt uns jeder 3. festgerostete Bolzen im Krümmer ab, mit nur jeder 10. - ganz mein Humor, aber die Bolzen haben wohl einen eigenen Willen. Sie ließen sich auf diese Weise bei mir beide lösen - Hurra! (berühmte letzte Worte)


    Auch wenn die Bolzen nicht überstehen, besteht das Problem, dass die Gewindegänge am Ende der Schraube korrodieren und man beim Herausdrehen entsprechend vorsichtig sein muss und viel Kriechöl und Geduld braucht. Trotzdem setzte ein Bolzen seinen Willen durch und riss ab nach dem ich 1 1/2 Umdrehungen geschafft hatte :cursing::cursing::cursing:


    Tja und hier endet meine Reise. Das Ausbohren ist mir zu kitzlig an der Stelle. Ich hab den anderen Bolzen handwarm angezogen, damit nicht allzuviel Abgas rausdrückt und bin zum freundlichen. Der Meister hat mich etwas getröstet (ist hier jedem schon passiert) und meinte, dass das Ausbohren in 20 Minuten erledigt sein dürfte. Er kann damit sogar recht haben, weil der Bolzen ja schon gelöst war und er sich nur wieder festgefressen hatte wegen der Korrosion am Ende Vielleicht löst er schon beim Bohren den Bozen rechts herum wieder und dreht ihn dann einfach nach unten aus dem Gewinde.


    Da man das aber nur bei ausgebautem Kühler machen kann, lasse ich das Ganze jetzt beim Freundlichen - der sogar so freundlich ist, meinen schon gekauften Pierburg Kühler einzubauen. Das hatte ich eigentlich nicht erwartet. Leider Termin erst übernächste Woche.


    Ich hoffe meine Misere hilft anderen, die Probleme mit diesen bösen Bolzen zu umschiffen. Der Rest des Austauschs ist supereasy.


    VG

    Andreas

    Moin,

    es gibt doch auch solche Nachrüstsätze für einige Radios:

    Original Volkswagen VW DAB zum Nachrüsten RNS310/315/510/RCD510 000063212B

    An so etwas dachte ich bei meinem Post. Werde gleich mal rausbringen, ob so etwas für meinen Rock passt. Aber erst einmal muss ich das mit dem AGR Kühler gelöst bekommen :(:(:(


    Danke Großer für den Hinweis!


    VG

    Andreas

    Moin in die Runde! Das mit der Pflicht zu DAB stimmt zwar, aber es gab auch vorher schon DAB Empfänger. Ich hatte ab 2014 einen Skoda Superb als Firmenwagen, den ich mir aus dem gleichen Grund (DLF hören) mit einem DAB Radio bestellt hatte.


    Mein 2012er Amarok hat ein Radio, dass genau eine Generation vor dem im Skoda war (hab das mal prüfen lassen wegen der Kartenupdates für das Navi).


    Es könnte also durchaus sein, dass es für einen 2013er schon ein DAB Radio gab. Ich glaube zwar nicht, dass das generell verbaut war und man es nur freischalten muss. Es könnte aber durchaus sein, dass das Entertainment System modular aufgebaut ist, und man nur einen DAB Tuner braucht und die entsprechende Software für die Bedienung freischalten muss. Bei einem BMW hab ich mal durch Nachrüsten einer Schnittstellen-Box von BMW einen VGA Anschluss für einen Car-PC nachgerüstet. die fügte sich sogar ohne Freischalten selbst in das Menü ein.


    Genau kann einem das sicher ein Meister bei VW sagen.


    Vielleicht wäre es auch eine Option, einen Skoda Superb oder Passat mit entsprechendem Radio im Schrott zu finden. Der Formfaktor ist der Gleiche wie beim Amarok.

    Moin Leute! Jetzt bin auch ich dran mit dem AGR Kühler. Schleichender Kühlmittelverlust und ein wenig CO im Kühlmittel. Da meine Werkstatt erst am 22. einen Termin hat und ich auf das Auto angewiesen bin, wollte ich mich selbst ans Werk machen.


    Ich habe den AGR Kühler mit getrenntem AGR Ventil (BJ 12/2012 2,0TDI 180PS 4Motion). Reparaturleitfaden vorhanden, Erfahrung auch, Ersatzteile sind da.


    Da ich mir schon dachte, dass die beiden Schrauben am Krümmer auf Grund der Hitzebelastung zickig werden, habe ich heute els erstes versucht, die beiden Biester zu lösen. No way. Bin kurz zu meinem Schrauber - auch er konnte so nichts ausrichten.


    Hat jemand eine gute Idee, wie man am Besten vorgeht? Schockschraubenlöser und Schlagschrauber verbieten sich IMHO wegen dem Guss-Krümmer.


    Micha schreibt in seiner super Anleitung, dass die Schrauben unten rausschauen. Die Anleitung ist allerdings für den Kühler mit AGR Ventil. Das scheint bei der Variante wo Kühler und AGR Ventil getrennt sind, nicht der Fall zu sein. Ich konnte allerdings mit dem Inspektionsspiegel nicht wirklich gut sehen. Werde morgen nochmal mit dem Endoskop nachsehen, ob da was rausschaut.


    Wäre schön, wenn jemand der das schon mal gemacht hat, eine zündende Idee hätte. Sobald der Krümmer wieder kalt ist, werde ich die Stelle mal mit Kriechöl einseifen und über Nacht stehen lassen. Ich hoffe, die Edelstahl-Dichtung ist da wo die Schraube sitzt nicht komplett zusammengepresst, damit das Öl überhaupt an den Ort des Geschehens kommt.


    Die Schrauben müssen übrigens was ganz Besonderes sein. Der Freundliche verlangte 8€ pro Stück :huh:


    Danke im Voraus!

    Andreas

    Moin Johannes! Bei meinem 13er Baujahr sperrt das Zündschloss die Zündstellung und ein grünes Lämpchen mahnt mich, die Bremse zu treten. Deshalb hatte ich ja Bedenken, dass es womöglich nicht am Zündanlassschalter liegt, sondern an diesem Sperrmechanismus, von dem ich immer noch nicht weiß, wie er funktioniert.


    Es gibt in Fahrtrichtung vorn einen kleinen Elektromagneten - quer zum Schließzylinder. Keine Ahnung, ob der nur beim Automatik da sitzt. Dann wäre er mein Kandidat für die Sperre.


    Ich werde heute noch mal in den Stromlaufplan schauen, ob ich den Magneten dort finde. Da ist dann ja vermerkt, ob er nur bei Automatik vorhanden ist.


    VG

    Andreas

    Moin in die Runde! Mich hatte es jetzt auch erwischt. Symptomatik wie beschrieben. Dank der Forums hab ich zum Einen den Fehler schnell gefunden und auch die Lösung. Dafür erst einmal ganz herzlichen Dank! Der bebilderte Beitrag von Blackrok_Adventure und der Hinweis auf das T5 Video waren Gold wert.


    Ich habe noch ein paar Erfahrungen gemacht, die ich gerne teilen möchte:


    1. Die obere Abdeckung hat 4 Rastnasen. zwei greifen in einen Scharnierclip. Daher am einfachsten rechts und links mit einem Finger in die Löcher der Lenkstockschalter fassen und nach oben und dann zum Lenkrad ziehen. Dann kann man das Teil hochklappen.


    2. Wenn man nicht - wie im Servicehandbuch empfohlen - das Lenkrad ausbaut, ist die Fummelei bei der unteren Abdeckung echt irre. Nachdem ich unter übelsten Flüchen zu der Einsicht kam, dass die mittlere Schraube von unten das Teil auch alleine halten kann, habe ich dann mit einem X-acto Skalpell lenkradseitig die Laschen für die Schrauben durchtrennt. Im Nachhinein war das eine gute Idee, weil die Laschen noch an eine Seite fest hingen, so aber flexibel über die Halterungen am Lenkstockschalter gleiten konnten. Auch beim Einbau fluppte das und man konnte das Unterteil auch wieder festschrauben.


    Wer so etwas so konstruiert, frisst auch kleine Kinder mit Senf...


    3. VW sagt, dass man die Batterie abklemmen soll - vermutlich, weil man den Schalter und den Schließzylinder in Stellung Zündung ein bringen soll, bevor man den Schalter in den Schlossträger steckt. Der Schalter kommt daher ab Werk in dieser Stellung. Wenn man in dieser Position den Stecker aufsteckt geht sofort alles an, was bei eingeschalteter Zündung läuft.


    Ich hab dann gelesen, was VW für einen Aufriss macht, um die Batterie nach Vorschrift abzuklemmen. und hab mir einen besseren Weg überlegt. Ausbau: einfach in Stellung Zündung aus. Beim Einbau folgende Reihenfolge:


    Zuerst das Zündschloss in Stellung Zündung ein bringen.


    Dann den Schalter einbauen und mit den Madenschrauben sichern


    Danach Zündschloss in Stellung Zündung aus bringen


    Jetzt erst den Stecker aufstecken.


    4. Entweder liegt es an der Inflation oder mein freundlicher ist ein unfreundlicher. Materialkosten von 17€ kann ich jedenfalls nicht bestätigen. Der Schalter kostete 75€ 🤬🤬🤬.


    Ich wollte das Originalteil haben, weil ich unsicher war, ob beim Automatikgetriebe möglicherweise noch irgendwelche Besonderheiten sind. Ich kann jetzt sagen, dass das nicht der Fall ist. Der Schalter ist sowohl beim Schaltgetriebe als auch bei Automatik der gleiche. Ich weiß zwar immer noch nicht, wie die Zündung gesperrt wird, wenn der Fuß nicht auf der Bremse ist (vermutlich der kleine Elektromagnet am Schlossträger) aber so what.


    Der Dicke läuft wieder und mit etwas Mut zur Lücke bei den Schrauben geht es auch recht fix und ohne fluchen.


    Danke nochmals!


    VG

    Andreas

    Danke! Hatte ich schon im Thread gelesen, wie man kalibriert. Werde ich machen, sobald der freundliche endlich meinen Zündanlassschalter bekommen hat. Gestern angeblich keine Lieferung "wegen einer größeren Polizeikontrolle" - jetzt hab ich Bilder im Kopf von einer Razzia im Zentrallager 😂🤣😂🤣

    Moin Leute! Mal eine vielleicht dumme Frage (aber aus gegebenem Anlass): Es ist hier immer nur vom Temperatursteller Beifahrerseite die Rede. Tritt das links also Fahrerseite oder dem Fussraumstellmotor nie auf? Hintergrund meiner Frage: Ich hab im Winter immer kalte Füße in meinem Dicken und hab den Verdacht, dass da keine warme Luft ankommt.

    Wenn ich mir das Montage-Drama für den rechten Temperatursteller anschaue, wird es bei anderen Stellmotoren vermutlich nicht ohne Ausbau der Schalttafel gehen (so wie im Service Handbuch beschrieben)?

    Bin für Sachdienliche Hinweise dankbar!

    VG

    Andreas

    Hallo Heiko! Wenn das Fahrzeug wirklich vorglüht und nicht nur die gelbe Leuchte aus anderen Gründen an geht, dann könnte es Sinn machen, dass das Steuergerät während des Vorglühens andere nicht lebenswichtige Verbraucher nicht zulässt. Sobald ich für meinen Dicken den Zündanlassschalter bekommen hab, werde ich das mal überprüfen.

    Das Problem dürfte zwar HU-Relevant sein, aber wenn es nur während der Fahrt auftritt - wird es auffallen?

    VG

    Andreas

    Moin in die Runde! Mein Dicker will nicht richtig starten. Der Zündschlüssel lässt sich aus Stellung "Zündung ein" immer öfter nicht weiter in Starstellung drehen. Nach mehreren Versuchen geht es dann irgendwann doch. Hab im Forum gefunden, dass es vermutlich der Zündanlassschalter ist. Ist schon bestellt und kommt heute Nachmittag.


    In dem Zusammenhang aber noch eine Frage: Gibt es bei einem Automatik noch weitere Ursachen für das Problem? Ich denke daran, dass ein Starten ja auch nicht möglich ist, wenn der Fuß nicht auf der Bremse ist. Oder dass der Schlüssel nur in P-Stellung abgezogen werden kann. Dazu hab ich im VW-Servicehandbuch nichts gefunden.


    Ich hab schon mal die Abdeckungen runter und am Zündschlossträger auch einen Elektromagneten gesehen.


    Im Servicehandbuch habe ich habe ich im Kapitel "Ausbau des Schlossträgers" auch noch etwas von einem Sperrzug gelesen - also wohl irgendeine mechanische Sperre.


    Ich bete, dass es nur der Zündanlassschalter ist, würde aber gerne verstehen, wie diese anderen Sperren funktionieren.


    Danke im Voraus!

    Andreas

    Moin in die Runde! Hab wieder Licht am Fahrrad. Es war das Entlastungsrelais. Spule kein Durchgang. Dank dem Prima Amazonas war das Bosch Relais gestern im Briefkasten und der Amarok schlug brav die Augen auf.


    Noch ein paar Hinweise:


    Den Belegungsplan der Relaisträgers hab ich dank Heikos Hilfe dann am Ende der Stromlaufpläne gefunden. Dort waren dann zwei Relais für den Steckplatz eingetragen. Kurzer Check am Auto: Zwei Mini-Relais Steckplätze dort wo sonst ein großes Platz hat. Nur welches ist a) und welches b). Logisch wäre von links nach rechts - war dann auch so (nachgemessen welche Sicherung Schaltspannung liefert). Ist aber nicht so, wenn man Rechtslenker hat (da steht das ganze Träger nämlich Kopf. Wäre also schon nett gewesen, wenn das auch im Stromlaufplan verzeichnet wäre.


    Die Mini Relais haben auf einer Seite eine Haltenase. Da braucht man am Besten zwei Hände um die Kralle zu öffnen und das Relais zu ziehen. Platz ist aber gerade mal so für eine Hand. VW, wie kann man in einem so großen Auto den Relaisträger so verbauen, das man kaum ran kommt, geschweige denn messen kann :cursing:. Das fragliche Relais war natürlich dasjenige, das nocht perfekt hinter dem Kabelbaum zum Lichtschalter versteckt war. Ganz mein Humor!


    Wenn man - wie ich - ein kaputtes Relais hat, kann man das entkernen und hat so einen prima Messadapter. Noch besser wäre natürlich auch noch eine Relaisfassung hat, dann kann man auch mit Relais messen. Der VAG Heini hat sowas bestimmt al Spezialwerkzeug.


    Naja und weil ich mich ja als faul geoutet hatte, hab ich auch gleich noch rechts die Nightbreaker eingebaut. VW, wie kann man in so einem großen Auto.... Im Serviceheft Elektrik steht zum Leuchtmittelwechsel: rechts muss die Luftführung ausgebaut werden. Hat irgend jemand eine Idee wie? Ich hab's in meinen Serviceheften nicht gefunden. Es sind zwar nur zwei Rastnasen an jedem Ende, aber eine der beiden ist jeweils so verdeckt, dass ich nicht rankomme. Hab's am Ende hingefummelt, aber die Verwünschungen, die ich dabei ausgestoßen hab, dürften jemandem in Wolfsburg in den Ohren klingeln.


    Abschließend noch einmal ganz lieben Dank an alle, die mir geholfen haben, wieder mehr über meinen Dicken zu lernen und das Problem zu lösen.


    VG

    Andreas

    Im Stromlaufplan ist doch der Belegungsplan der Relais

    Heiko du bist mein Held. Das war der entscheidende Hinweis. Ganz hinten kommen die spannenden Informationen. Ich hab zwar die DVD, bin aber noch nie durch alle 2000 Seiten des Stromlaufplans durchgescrollt, sondern immer nur bis zu meinem Baujahr. Und leider habe ich kein Inhalts- oder Kapitelverzeichnis in der PDF Datei.


    Bin halt noch so ein old school Papiertiger...


    Danke, danke, danke!


    VG

    Andreas

    Neuer Zwischenstand:


    Der Lichtschalter hat meine etwas unsanfte Behandlung (siehe Antwort an Johannes) unbeschadet überstanden.


    Er ist auch in Bezug auf den Fehler beim Abblendlicht in Ordnung. Klemme 1 und 7 haben Durchgang bei Schaltstellung Abblendlicht. Da ich wegen des kurzen Kabelbaums nicht am Stecker messen kann, weiß ich im Moment noch nicht, ob an Klemme 7 dann auch 12V anliegen. Ich gehe aber davon aus, weil Fernlicht über Klemme 4 am Lichtschalter funktioniert und die Klemmen 4 und 7 gem. Stromlaufplan im Schalter verbunden sind.


    Also verdichtet sich der Verdacht, dass das Entlastungsrelais für Klemme 58b einen Defekt hat oder ein Masseproblem. Das Kabel von Klemme 7 Lichtschalter zum Relais hat keine Steckverbinder dazwischen.


    Sobald es nicht mehr regnet werde ich noch 12v auf die Sicherungen 29 und 55 anlegen um den Fehler auch auf der Ausgangsseite auf das Relais einzuengen.


    Jetzt müsste ich nur noch wissen, welches Relais das J374 ist...


    Info für Heiko: Wenn keine Lichtautomatik mit Coming Home, dann 17-poliger Lichtschalter und Relais, wenn Lichtautomatik mit Coming Home, dann 10-poliger Lichtschalter und das Bordnetzsteuergerät übernimmt auch die Schaltung des Abblendlichts. Macht irgendwie Sinn.


    VG

    Andreas

    Nochmal Frage in die ganze Runde: Ich hab vergeblich im Forum nach Ort und Belegung des Relaisträgers gesucht. Am Fahrzeug habe ich den Relaisträger inzwischen gefunden, allerdings ist er ziemlich verbaut oberhalb des Sicherungsträgers. Im Netz habe ich zwei sich widersprechenden Belegungspläne gefunden. Deshalb meine Fragen:


    1. Weiß jemand, ob man den Relaisträger irgendwie ausklappen kann (so wie den Sicherungsträger)?


    2. Hat jemand einen Relais Belegungsplan für Bj.2012? Ich suche das Entlastungsrelais für die Klemme 58b.


    Danke im Voraus!

    VG

    Andreas

    Moin Johannes! Grau ist alle Theorie. Der Reparaturleitfaden stimmt hier definitiv nicht. Zumindest bei meinem Amarok ist der Kabelbaum viel zu kurz, um mit dem Lichtschalter aus der Einbauöffnung gezogen zu werden. Er kommt nur 5mm raus. Als ich dann am Gehäuse zog, hatte ich das Oberteil des Schalters in der Hand (die Rastnasen zum Unterteil hatten sich gelöst) 8|8|8|.


    Wenigstens flogen mir keine Teile (Federn oder Kontakte um die Ohren. Also schnell wieder provisorisch reingesteckt...


    Richtig geht es:

    1. Seitliche Verkleidung am Armaturenbrett vorsichtig ausrasten.

    2. Den Stecker entriegeln und abziehen Dazu muss man evtl. auch die Abdeckung unter der Lenksäule wegklappen.


    erst dann kann man der Anleitung folgen.


    Der Kabelbaum ist original so kurz, da ist nix verbastelt worden.


    Jetzt schauen wir mal, ob der Schalter nach dem zusammenrasten noch (oder wieder) funktioniert.


    VG

    Andreas