AGM als Starterbatterie im Motorraum

  • Moin,


    nach fast 5 Jahren lässt meine Originale 74AH-Starterbatterie langsam "etwas" (massiv) nach.


    Die Originale ist eine stinknormale Blei-Säure-Batterie.
    Hätte diese jetzt eigentlich gerne gegen eine (ca.) 100Ah-AGM-Batterie ausgetauscht.
    Der Batteriehalter im Rok ist deutlich länger als meine Originalbatterie und wird durch einen flachen Klotz als Platzhalter auf die kürzere Länge der 74Ah angepasst (Länge ca. 28cm)
    Die AGM-Batterien um die 100Ah haben eine Länge von 35,3cm und passen ohne Klotz genau rein. Alle anderen Maße (Breite+Höhe) sind identisch.


    Soweit so gut.


    Aber ich lese immer mehr, dass man AGM auf keinen Fall im Motorraum verbauen soll (manche schreiben sogar "nicht darf") - von wegen der thermischen Belastung .....


    Hat da schon jemand belastbare Erfahrungen mit?



    Liebe Grüße
    Claus

    Ein einziger Buchstabendreher kann den ganzen Text urinieren...

  • Warum willst du dir eine AGM Batterie einbauen und keine normale?
    (Rein interessehalber)


    Ich glaub „ der Glonntaler“ hat schon eine ganze Weile eine AGM am original Einbauplatz!!
    Wenn er sich nicht meldet dann könntest ihm mal me PN schicken!!

  • Genau, meiner hat auch ne AGM ab Werk. Ist also nicht verboten.
    Ob die per Diagnosetester abgelernt werden muss ist scheinbar unterschiedlich. Man liest immer wieder ja und nein...
    Gruß Heiko

    "Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"

  • Wo soll das Problem sein. Beim Start/Stopp(mit AGM) ist die Batterie an der selben Stelle wie bei den ohne(Bleiakku).


    Habe auch nach dem die originale Bleibatterie den Geist aufgegeben auf AGM umgerüstet

  • Moin,


    auf das Rudel ist doch Verlass :-)


    Zu den Rückfragen warum AGM:


    - unempfindlicher gegenüber Tiefentladung (kommt bei meiner Frau durch ihre permanenten Kürzeststrecken leider häufiger vor - andere würden mit dem Fahrrad fahren)
    - höhere Kältestabilität (bei uns in Süddeutschland nicht von der Hand zu weisen)
    - zyklenfester und dadurch hoffentlich eine etwas längere Lebensdauer
    - weil ich seit Beginn bereits 2 AGM's im Unterflur als Versorgungsbatterien verbaut und gute Erfahrungen damit gemacht habe (der Rok wird bei uns auch Sicherungsfahrzeug für eigene Veranstaltungen genutzt).


    Jetzt stellt sich wohl nur noch die Frage ob ich das Steuergerät 61 habe - muss gleich mal nach meinem VCDS-Protokoll schauen - da sollte es ja hoffentlich aufgeführt sein.


    Falls nicht könnte ich ja auch mal provisorisch eine ältere ausgelutschte AGM aus unserem Gummiboot ausprobieren, ob die Ladespannung über 13,8V geht (oder wie hoch ist die Ladeschlussspannung Blei-Säure?) und vor allem ob bei 14,8V dann wirklich Ende ist.


    Danke für die ganzen Infos und Inputs!


    Gruß
    Claus

    Ein einziger Buchstabendreher kann den ganzen Text urinieren...

  • brauchst du nix VCDS... Hast Du Start/Stop? Dann hast Du es.
    Es befindet sich am Minuskabel, ca. 2-3cm von der Batterieklemme entfernt. Kleiner schwarzer Plastikkasten wo noch ein dünnes Kabel von abgeht. Heute zu dunkel, morgen kann ich ein Foto machen, wenn nötig.
    VG Ronny

  • Hallo


    wie Heiko richtig bemerkt hat hab ich seit längerem ne AGM drin


    diese war nicht angelernt und funktioniert trotzdem seit etwa 2,5 Jahren



    da ich mir jetzt auch mal VCDS zugelegt hab, hab ich mal nachgeschaut


    die Batterie hat 100% gehabt, trotzdem immer noch die normale eingetragen war


    habs jetzt mal auf AGM umgestellt, aber merke kein Unterschied




    im alten Forum hatte ich es schon gesagt, ich halte nichts von diesem ganzen ANLERNEN


    auch nicht bei Luftfiltern usw wenn das Auto angeblich so schlau ist und merkt das der Filter dreckig ist und zu macht,


    dann merkt das Auto auch das wieder ein sauberer Filter drin ist, genauso ist es mit den andern Dingen auch



    und heute hab ich zufällig nen Bericht gefunden der das bestätigt


    Anlernen ist Quatsch, das Auto merkt ganz allein das da ne andere Batterie drin ist



    https://batterie24.de/bem-code



    es dauert nur einfach ein paar km bis das Auto es lernt, beim anlernen per Tester ist das "Wissen" sofort da,




    dann gibts noch den Mythos der Ladespannung, die normale wird angeblich nur mit 13,8V maximal geladen


    ne AGM braucht angeblich 14, irgendwas, da widersprechen sich auch alle, da gibts Angaben von 14,1 bis 14,8V



    deshalb hab ich gerade etwas gegoogelt und da hab ich eine Aussage gefunden die ich auch schon immer glaube



    Zitat

    Ob der Elektrolyt flüssig, in Glasvlies aufgesogen (AGM) oder mit Kieselgur angedickt (Gel) wurde, spielt bei der Höhe der vom Akku benötigten Ladespannung überhaupt keine Rolle.

    Quelle: https://www.microcharge.de/for…?page=Thread&threadID=348



    So seh ich das auch, den Elektronen ist es egal ob sie durch Säure, ein Vlies oder Gel von einer Platte zur andern wandern,


    den einzigen denen das nicht egal ist, sind die Werkstätten, die wollen euch wegen jeder Kleinigkeit in die Werkstatt locken


    weil ja angeblich jeder Mist angelernt werden muß, anstatt das sie ihre Mechaniker mal gescheit anlernen, damit die auch die Fehler finden



    in diesem Sinne, fröhliches Batterie tauschen


    Gruß Mani

  • Das bestätigt mich auch was das ausbauen angeht haben alle gesagt beim V6 nie die Batterie ausbauen ohne das Auto am Strom zu behalten alles dummes Zeug hatte die Batterie raus über mehrere Stunden ohne Spannung am Auto außer Uhr stellen musste ich nichts machen