Arbeitsweise DPF beim 2,0l R4 Zyl

  • In den letzten Wochen habe ich fast nur in diesen Thread geschaut und die Werte und Aussagen mit meinem Kahn verglichen (Danke, Der Glonntaler ).

    Nachdem ich mir fast sicher war, dass irgendwas mit dem DPF nicht stimmt (oder, weil kürzlich mal woanders hier das Thema mit den Injektoren aufkam, diese eine Überholung bräuchten), hat sich mein Meister von nebenan der Sache erneut gewidmet (habe ihn deswegen ganz schön belagert, weil ich einfach Schiss hatte, dass in der Folge vielleicht auch der Turbo dran glauben könnte).

    Seiner Einschätzung nach ist der AGR-Kühler verstopft. Der Bereich um die Drosselklappen sei so sauber, als wärs ein Neuteil, das könne eigentlich nicht sein.


    Er hatte vor einem Jahr schonmal das AGR-Ventil ausgebaut und mir den Schmodder dadrin gezeigt. Hat er gereinigt, danach wars gut.


    Zwar bin ich vorsichtig beruhigt, dass es der DPF nicht zu sein scheint (der Differenzdrucksensor auch nicht, liefert die richtigen Werte) und mir der Hickhack um dessen Aufbereitung erspart bleiben wird.

    Aber ich bin einigermaßen erstaunt, warum der Kühler verstopft sein soll. Mit Wolfi 1 hatte ich in den über 330.000km seiner Lebenszeit kein einziges solcher Probleme (dort war als größtes Ding der AGR-Kühler mal undicht). Wolfi 2 ist mit aktuell 250.000km noch ein ganzes Stück davon entfernt.


    Edit: Werte sind, soweit ich das sehe, unauffällig. Der Differenzdruck unter Last während der von Mani beschriebenen Testfahrten mit ca. 300Nm so bei 60 hPa, der berechnete Rußmassewert wird bei Regenerationen ordentlich verbrannt und die Regenerationen selbst sind nach 15 bis 20 Minuten beendet (meist zügige Landstraßenfahrt, was halt gerade mit den vielen Touris auf den Straßen so geht).

    Der Wagen hat kürzlich wieder regeneriert, da habe ich aber noch nicht wieder mit VCDS reingeschaut. Das Ölaschevolumen ist allerdings ein Punkt, der mich etwas irritiert: 0,28l (der ist bei allen anderen niedriger, ergibt das irgendeinen Hinweis?).

  • Ich verzweifele gerade etwas mit den Regenerationsabständen meines DPF (2L Motor). Vielleicht hat ja einer von euch noch eine gute Idee.

    Die Regenerarionsabstände hatten sich auf ca. 120 km verkürzt (Laufleistung 185000 km), also das DPF ausbauen lassen und zum Spülen geschickt. Es wurden 64 g Asche ausgespült und von der ausführenden Firma für gut befunden. Gleichzeitig wurde auch noch der Differenzdrucksensor getauscht, da die Verschraubungen festgegammelt waren. Die Regenerationsabstände waren anschließend leider nicht länger geworden. Es wurden noch mal die Werte im Steuergerät zurück gesetzt, wieder ohne Erfolg. Eine defekte Glühkerze wurde auch noch getauscht, auch ohne Erfolg. Alle Werte sind laut Werkstatt absolut normal jnd es ist keibe Fehlermeldung abgelegt. Mich wundert nur etwas, das die gemessenen und kalkulierten Rußwerte fast parallel hochzählen (die kalkulierten einen Tick schneller) und dann nach den 120 km wieder zur Regeneration führen. Meine Werkstatt und ich sind etwas ratlos. Hat irgendwer eine Idee oder braucht noch irgendwelche Informationen? Vielen Dank schon mal im voraus.

  • moin,


    zwei Bilder...


    Entstanden sind sie auf meiner Heimfahrt.


    Das erste nach 7 km durch die Stadt und das zweite nach der Autobahnfahrt Zuhause angekommen, beide im Stand.


    Scheint nicht auf Temperatur zu kommen.


    Jemand eine Idee?

  • Habe in den letzten Wochen festgestellt das die Regeneration wesentlich seltener angestoßen wird als vorher. Sonst alle ca 120 km, jetzt bin ich bei 350 bis 500 km. Kann das am "Winterdiesel" liegen, falls es den noch gibt?

    Ansonsten hat sich nix geändert...

    "Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"

  • Hallo, ich bin da Raphael aus Niederösterreich,


    Ich habe mir eure Beiträge durchgelesen und habe eine Erkenntnis zu dem Thema Rußmasse gerechnet und gemessen. Ich habe über 1 Jahr jede Woche mal die Daten von VAG DPF angeschaut und habe folgendes festgestellt: im Normalfall steigt die errechnete Rußmasse (Soot Mass Calc.) schneller an und diese löst/ stößt die Regneration an. Das ganze ist bei mir aber nur in der Winterzeit bis Übergangszeit. Wenn es mal 15°C oder mehr draußen hat ändert sich die Lage. Jetzt wo es wärmer ist steigt die gemessene Rußmasse gleich schnell als die errechnete oder im Sommer stößt die gemessene Rußmasse die Regneration an! Sprich der balken in % zeigt oft erst 85% an plötzlich hüpft diese auf 100+1% und die Reg. wird eingeleitet. Und waum das so ist habe ich vermutlich auch eine Idee. Ich habe beobachtet, dass im Winter beim bergab rollen (komplett ohne Gas) das AGR Ventil aufmacht vermutlich, dass der Motor nicht abkühlt. Jetzt im Sommer macht das AGR Ventil beim rollen komplett zu und der Differenzdruck steigt im vergleich zum leichten gasgeben um ein drittel bis sogar zu hälfte mehr an und die "gemessene Rußmasse" steigt dann an... wenn jetzt wer eine ungünstige Sterecke zum fahren hat so wie ich zb. Steil bergab und dann steil bergauf ist es in der regel beim rollen zu das AGR und beim Vergauffahren je nach Gas geben auch zu. Vielleicht hilft das jemandem oder will das mit bergabfahren und minimal gasgeben probieren.


    Muss mich jedoch entschuldigen weil die Erkenntnis habe ich nicht von einem Amarok sondern von einem Golf 6 TDI (aber ist auch ein EA189 Motor) ich habe mich jedoch trotzdem angemeldet um eventuell wem weiter zuhelfen weil ich vermute, dass das bei anderen VW Motoren der EA198 Reihe genau so ist.


    Mfg.Raphael