Hallo,
ich bin neu hier und hätte ein paar Fragen,
Die Suche habe ich schon bemüht, aber leider bin ich noch nicht fündig geworden.
Was habe ich vor: Ich möchte mit dem Amarok die Panamericana fahren.
Dazu möchte ich einiges um- bzw. anbauen.
1) die Ladeflächenabdeckung von Alu Cab aus Südafrika.
- hat die schon jemand? Wie sind die Erfahrungen damit.
Auf die Abdeckung will ich ein Dachzelt befestigen (vorhanden) - kann ich das direkt darauf schrauben (wie der Hersteller wirbt)?
2) zweite Batterie mit Trennrelais - ich habe gesehen das es eine Halterung unter dem Fahrzeug gab (der Hersteller - hier jemand aus dem Forum) hat aber wohl aufgehört.
Gibt es noch solche Halterungen? Wo bekomme ich die?
3) ich möchte meine Honda Wave (115 ccm - 97 kg) mitnehmen auf einem Heckträger.
- ich habe einen von Cate gefunden (Cate-vertrieb), der mir ganz gut gefällt - den gibt es aber leider nicht "fertig" für den Amarok. Kennt jemand eine Alternative - oder hat sich jemand schon so einen zurecht gebastelt?
4) ich würde gerne anstatt der hinteren 3er Sitzbank zwei Einzelsitze machen und in den Mittelplatz die Kompressorbox integrieren.
Hat das schon jemand gemacht? Erfahrungen, Tipps?!
Das sind erstmal die wichtigsten Dinge.
Ich bin dankbar für alle ernstgemeinten Tipps und Erfahrungen.
Henning
P.S. Auch über Tipps bezüglich Schwachstellen, besonderes Werkzeug und Ersatzteile wäre ich dankbar.
Umbau Amarok zum Reisemobil
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Hallo Henning
Erst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Ich nutze meinen Amarok auch als Reisefahrzeug und hab da einige Modifikationen vorgenommen. Hier kannst du da einiges an Infos zu finden https://amaroker.de/Thread-umbauten-am-amarok-allgemeine-umbauten-sowie-umbauten-fürs-camping
Nun zu deinen Fragen1. Meinst du das Hardtop? Eine Laderaumabdeckung von Alu Cab kenne ich nicht. Wenn das Hardtop gemeint ist, da kannst du problemlos das Dachzelt drauf schrauben. Für Infos sprichst du da am besten den Tom (Storm72) an, der ist in Sachen Alu Cab absolut fit da er die Sachen vertreibt.
2. Zusatzbatterie die von dir beschriebene Halterung ist von Rhino Tech, diese Firma gibt es jedoch nicht mehr. Einige haben sich hier im Forum Halterungen selber gebaut (Pacman, Martl72, Sascha1983) vielleicht kann dir da jemand weiter helfen.
3. Heckträger für Moped mir ist kein Heckträger für den Amarok bekannt, kenne da nur die üblichen Verdächtigen mit Fahrradträgern das wird aber nicht das sein was du suchst. Bin ganz ehrlich für mich käme es nicht in Frage hinten noch gut 120kg (mit Träger) an das Fahrzeug zu hängen, ich hoffe du hast HD Federn im Fahrzeug sonst wird die Kiste ziemlich hecklastig
4. Ersatz der Rückbank durch Einzelsitze mir ist bisher niemand bekannt der das gemacht hat. Benötigst du die 4 Sitze? Wenn nein würde ich einfach die Rückbank durch eine Gepäckplattform ersetzen. Alternativ könnte man das eine Drittel der Sitzfläche rausnehmen und da eine Plattform für die Kühlbox hin bauen.Als Schwachstelle im Amarok würde ich den Rippenriemen inkl. Rollen bezeichnen. Bei mir sind sowohl Rollen als auch Spanner durch die HD Versionen (Metallrollen) ersetzt worden zusätzlich ist der Rippenriemen mit einer Abdeckung versehen worden um den Beschuss durch Staub und Dreck zu vermeiden.
Ich hoffe das hilft schon mal. Wenn du noch Fragen hast kannst du dich gerne melden bin allerdings jetzt erst mal 2 Wochen auf Tour.
Gruß Markus
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Hallo Markus,
Danke - natürlich habe ich deinen Umbauthread schon gelesen.
Du hast natürlich Recht - das Hardtop von Alu Cab meinte ich.
Deine Abdeckung hat ja anscheinend auch "Rhino" gemacht oder hast Du es woanders bezogen?
Auf die "Hecklast" möchte ich nicht verzichten, und hinten stärkere Federn einzusetzen dürfte ja kein Problem sein.
Danke Henning
P.S. Es könnte sein das es während der Tour (1 Jahr) zwischendurch Besuch gibt (Kinder), darum möchte ich ihn "zumindest" als Viersitzer erhalten, aber schon die Kühlbox innen - aber nicht "auf" dem Sitz haben - darum der "Umbau" zum Viersitzer" - aber vielleicht ist es einfacher aus der 3er eine 2er Sitzbank zu machen, mal sehen. -
Hallo Henning
Die Abdeckung für den Rippenriemen kannst du dir beim VW Händler bestellen!
Zur Kühlbox: ich baue bei mir die 1/3 Sitzfläche aus und dort steht sie dann auf einem Podest!Viele Grüße Schale
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Hallo Schale,
dank Dir für die Info.
Du baust nur die Sitzfläche aus und lässt die Rückenlehne dran.
Mal sehen - ich habe bei Ebay gerade eine 3er Rücksitzbank gekauft und werde mal an und mit der rumexperimentieren (dann mache ich die Orginale nicht kaputt.
Henning -
Hallo Henning,
ein Dachzelt befestigst Du auch auf einem Träger, egal ob AluCab, RSI usw. Die Träger für die Canopys bekommst du von Frontrunner oder RhinoRack.
Du kannst zwar direkt durchs Blech vom Hardtop bohren, jedoch sind die T-Nutenschienen für die Träger schon bei den guten Hardtops integriert.
Je nach Dachzeltyp solletst Du zum Dach der Kabine auch noch ca. min 2cm Luft haben. -
Hi Henning
Du schreibst ihr wollt ein Jahr unterwegs sein. Ich vermute mal das dann auch einiges an Ausrüstung mit geht. Da stellt sich dann auch aufgrund des hinten montierten Dachzeltes und der Hecklast die Frage was fahrwerkstechnisch gemacht werden muss/kann. Ich würd auf jeden Fall die Seriendämpfer gegen was hochwertigeres tauschen, da die Seriendämpfer definitiv bei so einer Reise überfordert werden. In Sachen Federn würde ich heutzutage wahrscheinlich auf ein komplettes OME Fahrwerk mit entsprechenden HD Federn und dazu passenden Dämpfern gehen auch mit dem Wissen das im Leerzustand des Fahrzeuges das Fahrwerk deutlich bockiger ist als das Serienfahrwerk. Falls die Zuladung nicht ausreichend ist bleibt dir eh nur die Variante über Zusatzluftfedern zu gehen, dann must du allerdings auch schauen das du Räder hast die das Zusatzgewicht ab können, sonst bekommst du das nicht eingetragen.
Gruß Markus
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Hallo Discovery, hallo Markus,
vielen Dank für die Antworten.
Das Dachzelt wollte ich wenn möglich schon wegen der "Höhe" möglichst direkt auf das Hardtop schrauben, weil bei der Überfahrt zählt jeder cm.
Meine Erfahrung beim Gepäck ist das es fast egal ist ob Du für eine Woche oder ein Jahr weg fährst, das Du fast dasselbe dabei hast - das einzige ist eher die Honda (auf einem Heckträger) mit 97 kg - da dachte ich das eine Verstärkung der Federn/Dämpfer im hinteren Bereich reicht. Aber ich werde mich mal mit dem OME Fahrwerk beschäftigen.
VG Henning -
Meine Erfahrung beim Gepäck ist das es fast egal ist ob Du für eine Woche oder ein Jahr weg fährst, das Du fast dasselbe dabei hastRichtig, die meisten können sich nur vom "Luxus" nicht trennen und nennen sich dann Abenteurer

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Und schau mal hier Vorbei, da wurde schon mehrfach darüber diskutiert.http://www.offroadforen.de/ind…%A4dern-oder-Bodenplatte/
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oder du schaust bei Google nach Towcar Cross -
Hallo Discovery,
Es gibt zwar einen Träger von Reimo der für 130 kg für den AHK zugelassen ist, mir schwebt aber eben eher eine direkte Befestigung an den Längsträgern vor - also wo die starre AHK des Amarok angeschraubt ist.
Eben wie beim Cate Träger.
Aber den scheint hier wohl noch niemand verbaut zu haben. Der besteht aus dem Grundhalter der fest an den Trägern verbunden ist und einem "abnehmbaren" Trägerteil - und ist offiziell bis 300 kg belastbar.
Henning
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Hier mal ein Bild -
Hallo Abenteuer950
Lass es sein, lass das Motorrad zu Hause.
Gewicht ist das A und O ! So leicht wie möglich ist die Devise und das ist ernst gemeint.
Ich habe damals mein erstes Fahrzeug auch selbst aufgebaut, und ja es wurde ein wenig schwer.....
Hier kannst Du Dir mal ein paar Eindrücke reinziehen:
http://matsch-und-piste.de/zur…reise-durch-die-mongolei/
Auch wenn es noch so schwer fällt, lass lieber das Motorrad zu Hause. Die Dinger kannst Du auch überall mieten.
Ich würde Dir ja empfehlen, hinten die Pritsche zu demontieren und wenn Du wieder zurück bist das Teil wieder ran zu schrauben. Somit hättest Du alle Möglichkeiten offen etwas quadratisch,praktisch, gutes selber zu bauen im Stil wie es die Australier machen...
Gruss Thomas
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Hallo Thomas,
"ganz" auf ein Mopped kann ich nicht verzichten (http://www.henning-unterwegs.de und http://www.weltweitwech.de).
Ich dachte (nach Lesen eurer Seite und ansehen des Amarokshops) eher das Du mir eine Transportmöglichkeit vorschlägst/baust -lol-, zu sagen alles weglassen ist ja geschäftsschädigend!
Spaß beiseite, klares Nein, die Honda muss mit.
Aber dein Bericht war sehr anregend.
Danke
HenningP.S. Nochmal zur Fahrwerkverstärkung - das OME ist wohl das Maß der Dinge, aber hat jemand Erfahrungen mit den verstellbaren Koni Dämpfern. Die 4 cm höher (durch OME) könnten mich fast 1000 € beim RoRo Transport kosten - darum wäre eine verstellbare Federung vielleicht der beste Kompromiss?!
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Hallo Henning
Das mit dem "geschäftschädigend" magst Du ja recht haben
Dir aber was aufzuschwatzen macht aber auch kein Sinn.Bei den Reisefahrzeugen ist es immer so ne Sache, je weniger Geld Du fürs Fahrzeug ausgibst je mehr hast Du zum Reisen....
Somit lässt sich vieles günstiger selbst verwirklichen, wenn man eingerichtet ist, und das nötige Geschick hat.
Dementsprechend denke ich auch, falls Du das Motorrad dabei haben musst, dann direkt hinter der Kabine...und das lässt sich halt mit der Originalpritsche nur schlecht verwirklichen...
In der vorhergehenden Firma wo ich gearbeitet habe, haben wir viele Reisefahrzeuge aufgebaut, vom Bremach bis zum Landcruiser, falls Du Tipps brauchst kann ich Dir gerne weiterhelfen.
Ein Tipp vorne weg: Pack die Batterien nicht unters Auto !!! Der Platz mag ja verlockend sein...... aber bei einem Reisefahrzeug ein absolutes No-Go!
Gruss Thomas
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Ein Tipp vorne weg: Pack die Batterien nicht unters Auto !!! Der Platz mag ja verlockend sein...... aber bei einem Reisefahrzeug ein absolutes No-Go!Wo würdest du denn die 2. Batterie "verstecken"?
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...das würde mich jetzt auch mal intressieren
weil die Lösung unterm Fhz finde ich gutGruss Wuppys
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Ganz klar hinten auf die Pritsche über den Radkästen. Lässt sich natürlich bei Reiseausbau leichter realisieren als bei einem Alltagsauto. Optima's z.B können auch innen im Auto verbaut werden.
Viele Leute sehen in der Batterie einen schweren Klumpen Blei der Strom von sich gibt.... in Wirklichkeit ist es aber unter Umständen (vor allem beim Reisen) ein überlebenswichtiges Teil was gehegt und gepflegt werden will... Gerade die hohe Qualität der heutigen Batterien die so gut wie nie Zicken machen, führen dazu, dass man gerne vergisst, wie wichtig sie sind.
Wie gesagt ein Reisefahrzeug wird ein wenig anders angeschaut. Im Alltagsauto wird die Lösung unter dem Auto wohl gehen, da wohl so gut wie niemand autark leben wird.Der einzige Pluspunkt der Batterie unter dem Auto ist der tiefe Schwerpunkt. Ich würde jedoch an selber Stelle eher einen Tank für Wasser oder Diesel (allgemein Flüssigkeiten) an tiefer Stelle verbauen.Gruss Thomas
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Ganz klar hinten auf die Pritsche über den Radkästen. Lässt sich natürlich bei Reiseausbau leichter realisieren als bei einem Alltagsauto. Optima's z.B können auch innen im Auto verbaut werden.
Viele Leute sehen in der Batterie einen schweren Klumpen Blei der Strom von sich gibt.... in Wirklichkeit ist es aber unter Umständen (vor allem beim Reisen) ein überlebenswichtiges Teil was gehegt und gepflegt werden will... Gerade die hohe Qualität der heutigen Batterien die so gut wie nie Zicken machen, führen dazu, dass man gerne vergisst, wie wichtig sie sind.
Wie gesagt ein Reisefahrzeug wird ein wenig anders angeschaut. Im Alltagsauto wird die Lösung unter dem Auto wohl gehen, da wohl so gut wie niemand autark leben wird.Der einzige Pluspunkt der Batterie unter dem Auto ist der tiefe Schwerpunkt. Ich würde jedoch an selber Stelle eher einen Tank für Wasser oder Diesel (allgemein Flüssigkeiten) an tiefer Stelle verbauen.Gruss Thomas
Ganz meine Meinung
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Oder hinter der Rückbanklehne: LiFePo, nominell 60Ah, in realo 67Ah, wesentlich größere Lade- und Entladeströme als bei Blei-Säure, vielfache Zyklenanzahl, leicht (12kg).
530W-Heizlüfter läuft über einen Wechselrichter 90 min. Nach zwei Stunden Fahrt ist der Akku wieder so gut wie voll. Problemlos auch mit Photovoltaik zu laden.
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Hallo zusammen
Zum Montageort der Zweitbatterie kann ich nur sagen das ich seit drei Jahren meine Zweitbatterie unter dem Auto hängen habe. Bisher völlig problemlos sowohl im Winter für Standheizungsbetrieb als auch übern Sommer für den Campingbetrieb. Und wie viele hier wissen bin ich viel unterwegs und auch nicht unbedingt immer nur bei Topwetter das heißt das die Batterie auch bei niedrigen Temperaturen gefördert werden. Habe bisher auch noch von keinem gehört das er mit der Zweitbatterie an diesem Montageort Probleme hat. Bin zur Zeit in den Westalpen mit ein paar Freunden unterwegs (4 Amaroks) und bei 3 Fahrzeugen ist die Batterie unterm Fahrzeugboden montiert und funktioniert problemlos.
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Hallo,
erstmal Danke an Euch für Eure Anregungen.
Zum Thema Batterie - da es die Rhino Tech Halterung eh nicht mehr gibt habe ich mich entschlossen die zweite Batterie in den Laderaum zu integrieren, und zwar an die Rückwand zum Fahrgastraum damit sie "unfallgeschützt" ist.
Nun habe ich mir eine Optima yellow top yts 5,5 geholt für die es keinen festen Kasten gibt, also muss ich mir da was zusammen basteln, oder hat von Euch da jemand einen Tip?
Mittlerweile ist der Umbau der "3-er Sitzbank" weiter gegangen und ich konnte gut das mittlere Polster entfernen, wo ab nun Platz ist für die Kompressorkühlbox von Waeco.
Und noch ein "Bastelgedanke" - hat schon jemand eine einstellbare Luftfederung (mit Kompressor) im Amarok verbaut? Und wie sind dann die Erfahrungen damit?
Viele Grüsse
Henning
[hr]Hier nochmal ein Bild mit Box - dann geht es jetzt zum Polsterer der die Polster wieder aufzieht.
[attachment=2710
[hr]Dann habe ich auch noch eine für mich positive Antwort von der Firma Allround erhalten, er hat schon einmal seinen Cate Träger zum Transport für Motorräder bis 250 kg für einen Amarok gebaut.
Falls mal jemand von Euch auch so etwas sucht.
VG Henning
P.S. Natürlich werden die zu langen Schrauben noch abgeflext!