Aventura; Ruckeln und Stossen beim Schalten

  • Hallo, liebe Amaroker!


    Besitze sein Jänner 2019 einen Amarok Aventura mit 258 PS und 8-Gangautomatik. Es ist ein tolles Auto (Verbrauch, Fahrleistungen, Komfort, Geländegängigkeit)! Bin bisher 70.000 kM gefahren. Es wäre ein Superauto, wenn es nicht eine Macke hätte, die mich nervt und die mir Sorgen macht: der Wagen ruckelt nämlich mal mehr und mal weniger; manchmal stösst er sogar beim Lastwechsel (also beim wieder Gasgeben) und beim Runterschalten bergauf. Ich mache mir auch deswegen Sorgen, da das Problem mit zunehmender Laufleistung stärker wird.


    In der Werkstatt hat man mir empfohlen, ein paar Tankfüllungen V-Power-Diesel von Shell zu verbrennen, dann würde sich das Ruckeln und Stossen beim Lastwechsel wieder legen. Ferner hat man mir gesagt, dass es keine Software-Updates für die Motor- und Getriebesteuerung gäbe!


    Habe diesen Rat befolgt, doch leider Fehlanzeige! Ich muss erwähnen, dass dies mein zweiter Amarok ist. Mit dem ersten (180 PS; 8-Gangautomatik), bin ich, ich glaube es selbst kaum, 336.000 kM OHNE Reparatur unterwegs gewesen!!! und dessen Getriebe hat butterweich geschaltet!


    Aus meiner Laiensicht könnte die Ursache entweder die Motorsteuerung oder das Getriebe sein.


    Hatte jemand von Euch auch dieses Problem gehabt und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es aus Eurer Sicht? Bitte helft mir!


    Vielen herzlichen Dank im Voraus für Eure wertvolle Unterstützung!


    Gerd

  • Ich geb mal kurz Hilfestellung :-)



    Hier im Norden sind die Berge nicht hoch, sondern lang und manchmal kurvig :-)

  • Hallo,
    ich habe das Ruckeln und Stoßen auch - von Anfang an. Man sagte mir, daß es normal ist wegen dem Wandler und damit einer richtigen Automatik und eben kein DSG sei. Es war vor allem wenn ich geparkt hatte. Ab und zu auch wenn ich kurz gestanden oder gehalten hatte und wieder losfuhr. Oder beim Richtungungswechsel.


    Ist allerdings mein erstes Nutzfahrzeug. Die Technik, das Verhalten sowie die Dimensionen sind hier schon anders als bei den reinen unterschiedlichsten Volkskutschen - auch aus meiner Familie - mit vielen, vielen Kilometern an Laufleistung und Fahrergefühl, die ich gefahren bin. Mir fehlt da langzeitmäßig noch was.


    Dann war lange Zeit Ruhe oder nur wenig und ich meine damit im Rahmen dessen, zu spüren. Bin jedoch eine Weile dieses Jahr nicht oder sehr wenig gefahren wegen der Pandemie. Und mit diesem Auto bin ich zudem auch vorher bislang weniger als geplant gefahren. Ist aber eine andere Geschichte. Habe erst knapp 6.000 km mit ihm zurückgelegt seit Herbst letzten Jahres. Fahre keine Kurzstrecke damit.
    Bei dem anderen (nicht meiner) fast baugleichen und etwas jüngerem Rok, den ich zwischendurch noch 2.000 km gefahren bin, war davon nichts zu spüren.


    So langsam bekomme ich nun doch Zweifel. Nun ist es fast nur noch beim Fahren und da recht heftig. Ich spüre es im Sitz und es bewegt mich gefühlt vor und zurück.


    Ich tanke diesen Wagen, seit ich ihn habe (war da ein Neuwagen), nur mit Premiumpremiumkraftstoffen von Aral und Shell. Das bringt also auf Dauer für das Problem keine Abhilfe - würde ich meinen. Abgesehen davon, das es nur marginale Unterschiede sowieso bei veredelten Kraftstoffen für normale Zwecke gibt.


    Zudem meine ich, daß ich etwas Unrundes in der Lenkung und unter dem Hintern (vom Gefühl) spüre, was ich auf etwas Mechanisches oder Physikalisches zurückführe.



    Gruß
    Ultimate Fahrer

  • Hallo! Vielen Dank auch für die Hilfestellung!


    Vielen Dank für deinen Beitrag. Das Ruckeln bei mir ist mal sanfter, mal stärker bis stark. Speziell beim Lastwechsel oder z. B. beim beschleunigen aus einer Kurve, wenn er in den nächsten Gang hochschaltet; oder beim bergauffahren, wenn er in den niedrigeren Gang zurückschaltet.


    Auch ich habe festgestellt, dass das Fahren mit Premiumkraftstoff diesbezüglich absolut nichts bringt. Da ich noch Garantie darauf habe, hat mir meine Werkstatt angeboten, den Wagen ein paar Tage zu testen um die Ursache dieses Ruckelns herauszufinden.


    Wie erwähnt ist mein alter Wolf nicht nur 336.000 KM fehlerfrei gefahren und das (gleiche) Getriebe hat immer butterweich geschaltet.


    Ich hoffe sehr, dass die was rausfinden können und werde dann berichten!


    Liebe Grüße an alle!
    Gerd

  • meine Werkstatt angeboten, den Wagen ein paar Tage zu testen


    da will wohl jemand Spass haben, ne anständige Werkstatt dürfte den Fehler mit einer ausgiebigen Probefahrt finden, von wegen ein paar Tage



    fahr doch mal auf ner nassen Wiese, wenns da weg ist, könnte es die Diff sperre sein, falls vorhanden, vielleicht verspannt er sich einfach, weil die Sperre hängt

  • Hallo, danke für deinen Beitrag!


    Nun, meine Werkstatt ist vertrauenswürdig, bin dort schon ewig Kunde. Das mit den paar Tagen ist darauf zurückzuführen, dass das Ruckeln nur in unregelmäßigen Abständen auftritt und man daher den Wagen öfters bewegen muss. Differentialsperre habe ich, doch die benütze ich nur im Gelände und nicht auf befestigten Straßen.


    Wie schon erwähnt, hat sich meine Werkstatt erkundigt, ob es für dieses Problem einen Software-Update gibt - leider bis dato kein Ergebnis. Das Ruckeln fühlt sich so an, wie wenn man bei einem Schaltgetriebe die Kupplung zu schnell auslässt. Meine Sorge ist es daher, dass dies, weil es auch im Automaten eine Kupplung gibt, zu einem Kupplungs- oder gar Getriebeschaden führen könnte.


    Vielleicht hat jemand mit dem 8-Gang Automaten ein ähnliches Problem (schon gehabt)?


    Liebe Grüsse
    Gerd

  • Aventura mit EZ Jan 2019, fast 7.000km als Werkswagen, seit Februar 2020 in meinem Besitz und nun ca 16.000km Laufleistung - Motor hat schon zwei Ölwechsel spendiert bekommen...einen direkt bei Übernahme und dann nochmal einen, als ich meinte zu spüren, dass der Motor nun wirklich "end-eingefahren" ist bei ca 10-11tkm


    grundsätzlich: kein Ruckeln, keine anderen Auffälligkeiten



    gäbe es die Möglichkeit, beim Getriebe, die "Lernwerte" zurückzusetzen?
    Hintergrund: zu Anfang lief er auch in meinem Besitz "rauher" und "ruppiger", aber seit ich ihn Fahre, ist es bis jetzt immer besser geworden, ab ca 11.000km Laufleistung lief er dann wie ein Uhrwerk.
    -> könnte etwas mit dem Fahrprofil etc zu tun haben...


    zusätzliche Frage: habt ihr es mal in "S" versucht?

  • Danke. Habe ich bisher gefühlt zwar schon 10.000-mal hingeschaut, aber nicht gesehen. (Bin einfach auch nicht bei dem Auto davon ausgegangen, daß es den hier gibt.) Fährt sich ein wenig komisch oder nennen wir es mal interessant, finde ich. Schon noch spritziger, aber irgendwie unrund. M.E. fehlen dafür noch zwei weitere Gänge, weil die so extrem kurz werden - zu kurz und die Kraft sich dabei fast überschlägt. Natürlich nicht vergleichbar mit meinem Golf R - in keinem Modus und die waren da alle annähernd perfekt abgestimmt - unserem Tiguan oder anderen VWs. Aber gut zu wissen.


    Gruß
    Ultimate Fahrer


    amaroker.de |
    Official Amarok Association |
    ...hier bin ich richtig!

  • Hallo,


    Ich habe am Freitag meine Talca 20Zoll Sommer Räder wieder drauf gemacht und gleich wieder das ruckeln bemerkt . Es tritt meistens beim schalten 3-4 Gang und beim ruhigen fahren mit Last im Drehzahl Bereich von 1200 bis 1800 Umdrehungen. Darüberhinaus nicht. Wenn man den Reifendruck auf unbeladen einstellt also vorne hinten 2Bar ist das ruckeln nicht mehr ganz so eindringlich. Im Winter fahre ich 17zoll Felgen mit Falken AT Reifen da ist mir das ruckeln nicht auf gefallen. Könnte meiner Meinung nach an den Breiten Sommer Rädern liegen das man mehr Drehzahl benötigt. Hat jemand mit kleineren Rädern auch einen Unterschied bemerkt ? Ich teste das nächste Woche noch mal Moin den AT Rädern.

  • Also ich stecke heute mal noch meine 17er rauf die Reifen haben zwar auch eine Größe von 245/55 aber da war das absolut nicht. Ich habe auch das Gefühl das die Drehzahl nicht mehr ganz zur Geschwindigkeit passt. Klar ändert sich die Beschleunigung durch die Größen Räder aber so merklich? Hat noch jemand solche Probleme mit?