Bringt höherer Öldruck etwas?

  • Hallo, es geht um den V6 und die Öltemperatur.


    Ich habe das schon oft beobachtet, gerade beim Wohnwagen ziehen, dass die Öltemperatur stark Richtung 140° geht. Meiner Meinung nach ist das auf Dauer nicht gesund für den Motor. Ich habe einen Tuner, der mir über die Software am Öldruck etwas machen kann. Ich kann mir nur vorstelle das er es über das Öldruckregelventil anpasst. Die Frage ist nur, ob das beim V6 etwas bringt? Weiß jemand wann das Ventil überhaupt den Bypass öffnet?


    Was ist eure Meinung dazu? Hat vielleicht schon jemand Erfahrung damit?

  • uwe3333

    Hat den Titel des Themas von „Bring höherer Öldruck etwas?“ zu „Bringt höherer Öldruck etwas?“ geändert.
  • Ja, das machte meiner mit dem Doppelachser ebenfalls und auch ich fand das nicht gut, lässt sich aber leider kaum ändern noch scheint es dem Motor Probleme zu bereiten. Die das Motorenöl ist auch bei 120 so um die 120° was auch sehr hoch ist.

    Wenn Du das ändern willst dann musst Du einen grösseren/zusätzlichen Ölkühler einbauen lassen und ein Bypass der den langsam öffnet wenn Öltemperatur über 80° sonst wird die Kiste im Winter nimmer warm.

    Blöderweise liess sich damals die ATF Temperatur nicht auslesen, ich fürchte das die ähnlich hoch ist was ebenfalls nicht wirklich gut ist.


    Ob die Erhöhung des Öldrucks was gutes bringt bezweifle ich und ich würde die Finger davon lassen.


    Chris

  • Leider gibt es für den 3.0 TDI keine Adapterplatte für ein Zusatzölkühler.


    Mit 120° im Anhängerbetrieb wäre ich zufrieden. Das erreicht er aber bereits ohne. Manche sagen, dass sich das nach einer Softwareoptimierung etwas geben soll, das kann ich mir kaum vorstellen.

  • zu was willst da was ändern?

    Zitat

    Das Ölthermostat öffnet ab 115 °C und gibt damit den Kanal zum Ölkühler frei.



    Ab einer Kühlmitteltemperatur von 105 °C im Zylinderblock schaltet das Kopf-Blockventil und das heiße
    Kühlmittel zirkuliert durch das gesamte Kühlsystem

    VW will das so, vielleicht haben wenigstens die die sich das ausgedacht haben mal ne Ahnung, anscheinend ja schon, weil man hat bisher nie was von Motorschäden wegen Überhitzung gehört

  • ich persönlich hab glaube noch nie 140 Grad gehabt, zumindest schau ich mir nicht ständig die Anzeige an, an etwas über 130 Grad aber kann ich mich erinnern, ich habe aber auch immer den Ölbooster im Motor, der senkt nachweislich die Öltemperatur und erhöht den Öldruck, außerdem wird das Öl viel schmierfähiger, da der stärkere Ölfilm besser trägt und dadurch weniger Reibung erzeugt


    altes verbrauchtes Öl hat eine viel schlechtere Tragfähigkeit als neues, das heißt man braucht entweder mehr Öldruck damit der Ölfilm zwischen den Flächen trägt oder eben eine größere Fläche, das kann man mit ner kleinen Maschine ganz einfach sichtbar machen


    20241215_135437.jpg


    mit dem Ölbooster hast halt kaum ne Chance das der Ölfilm reißt weil er zu schwach wird,


    meine Motoren laufen jedenfalls dadurch seit über 30 Jahren immer problemlos und kann das nur empfehlen

  • Die serienmäßige Öl-T ist schon "ganz ordentlich" aber unproblematisch. Die Absenkung ist ein Gesamteingriff in das komplexe Thermomanagement des Antriebs, gerade auch hinsichtlich unterschiedlicher Nutzungsprofile und Abgasbehandlung nicht unkritisch. Weiters ist die gezeigte Öl-T abhängig von der Messstelle - es gibt Peak-Temperaturen im Kreislauf, die sind deutlich höher als 140°C und in Ölkreisläufen von ICEs normal, somit auch für moderne Motorenöle kein wirkliches Problem. Öfter Ölwechsel machen und gut ist...

  • Dieser Motor-Typ ist ja auch im Audi verbaut, und da haben sie Probleme mit zu niedrigem Öldruck gehabt. Das Serien-Kennfeld lag bei ca. 2 bar im Standgas; bei Drehzahlen bis 2500 U/min ging er gerade mal auf 2,3 bis 2,5 bar. Erst darüber stieg er langsam an und erreichte bei 3500 U/min knapp über 4 bar. Zieht man den Umgebungsdruck von ca. 1 bar ab, ist das meiner Meinung nach – und auch nach Meinung vieler Audi-Fahrer mit Problemen – zu wenig. Der Amarok hat aber, soweit ich das gesehen habe, höhere Werte im Kennfeld. Ich habe jetzt gesehen, dass das kennfeldgesteuerte Wasserthermostat erst bei 103 Grad öffnet und bei 90 Grad wieder schließt. Bei Dauerproblemen könnte man hier also etwas nach unten anpassen. Ich habe jetzt erstmal eine optimierte Software aufgespielt (ohne veränderte Temperaturkennfelder) und werde das erstmal beobachten.