• Hallo Forum,


    ich bin heute auch an einem TÜV-Prüfer gescheitert. Abzunehmen waren meine Posadas Felgen in 17 Zoll mit BFG AT KO2 in 265/70 R17 für meinen 2.0 BiTDI mit Permanentallrad. Die GPS Testfahrt hat Werte um die Toleranzgrenze ergeben. Da an der Grenze wollte er mir die Kombination nicht eintragen.


    Welche weitere Vorgehensweise würdet Ihr mir empfehlen?


    Vielen Dank für eure Hilfe vorab.


    Grüße,
    Michi


  • Tacho mit VCDS um 1 verstellen, dann lügt er wieder so 3-5 km/h



    aber wenn er Stimmt darf er dir das nicht verweigern, er darf nur nicht Nachgehen, also zu wenig anzeigen


    Danke, dann Versuch ich das meinem VW-Mann mal so so zu verklickern, der müsste die Umstellung im VCDS ja vornehmen können.


    Der Gott in blau war wohl etwas ängstlich.


    Grüße,
    Michi
    [hr]


    Tacho mit VCDS um 1 verstellen, dann lügt er wieder so 3-5 km/h


    Ich habe gerade mit meiner Werkstatt telefoniert. Dass die Umstellung im VCDS möglich ist war dem Werkstattmeister nicht bekannt. Er probiert nächste Woche die Einstellungen vorzunehmen. Weißt du zufällig wie die entsprechenden Menüpunkte heißen? Das würde die Arbeit vom VW-Mann vermutlich deutlich beschleunigen.


    Danke vorab.

  • Beim 4 Zyl war es meines Wissens die Wegstreckenkennzahl:








    Ralf

    Hier im Norden sind die Berge nicht hoch, sondern lang und manchmal kurvig :-)

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  • Moin,


    Heute bei einem V6 den Wert angepasst.


    Fahrzeug hatte nach Umrustung deutlich zuviel gegenüber der GPS-Messung angezeigt.


    Der Anpassungswert stand auf "1" , diesen habe ich jetzt auf "3" umgestellt - nach erneuter Probefahrt passt es jetzt genau.


    Das Bedeutet:


    Den Apassungswert zu erhöhen (möglich 1-7) heisst die angezeigte Geschwindigkeit wird gegenüber der tatsächlichen (GPS)-Geschwindigkeit verringert.


    Beispielhaft:


    Anpassungswert 1 - GPS = 100Km/h - Tachoanzeige 110
    Anpassungswert 3 - GPS = 100Km/h - Tachoanzeige 100
    Anpassungswert 5 - GPS = 100Km/h - Tachoanzeige 90


    Die km/h Tachowerte sind willkürlich gewählt und dienen nur zur Darstellung der Einstellrichtung.


    Ralf

    Hier im Norden sind die Berge nicht hoch, sondern lang und manchmal kurvig :-)

  • Servus,


    damit deckt sich deine Erläuterung mit den Ausführungen von Der Glonntaler . Eine Erhöhung der Anpassungszahl führt zu einer Verringerung der angezeigten Geschwindigkeit. Zusammengefasst: Größerer Abrollumfang der Reifen -> angezeigte Geschwindigkeit ist höher (in Relation zu tatsächl. Geschwindigkeit) -> Erhöhung der Anpassungszahl im VCDS -> angezeigte Geschwindigkeit wieder geringer (in Relation zu tatsächl. Geschwindigkeit).


    Mein Werkstatttermin ist am Mittwoch. Ich schreibe dann meine Einstellungen in diesen Faden.


    Welches VCDS-Lesegerät ist denn empfehlenswert?


    Grüße,
    Michi

  • Moin,


    bei mir ist es noch eines von den alten VCDS im Einsatz (wird hier noch als refurbished angeboten - zu dem Laden kann ich aber nichts sagen).


    Es unterstützt eventuell neuere Fahrzeuge nicht mehr vollständig, hat aber den Vorteil, dass die Fahrzeuganzahl nicht eingeschränkt ist.


    Die heutigen Angebote (z.B. hier bei Conrad) sind meist auf 3 oder 10 Fahrgestellnummern beschränkt (bis auf die große für 500€ oder die Wifi-Version für knapp 700€)


    Es gibt aber auch noch div. andere ausser das Ross-Tech VCDS, z.B. von Texa.


    Ralf

    Hier im Norden sind die Berge nicht hoch, sondern lang und manchmal kurvig :-)

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  • das VCDS kannst ja immer updaten, wenn es einmal gekauft hast, egal ob es bei Rosstech PCI oder sonstwo her hast



    ich würde aber immer zur unlimitierten Version Raten, diese mit 3 oder 10 VIN is doch Murks, also 3 auf alle Fälle, 10, Naja, wenn nur die wichtigsten Leute mal ausliest, bzw die Autos, dann kann das reichen

  • Es ist zum Verzweifeln und mittlerweile finde ich das Theater der TÜVler etwas unverschämt.
    Was ist passiert:
    Neuer Termin in der VW-Werkstatt
    1. Tacho im VCDS 1 Stufe vorgestellt, hat mit eurer Anleitung perfekt funktioniert. Danke nochmal :thumbsup:
    2. TÜVler weigert sich ohne Tachogutachten irgendetwas zu machen. TÜV-Termin beendet. Er hat auch mit dem Prüfer vom letzten Anlauf telefoniert, Ergebnis unbekannt.
    3. Ich mit Auto zur Prüfstelle fürs Tachogutachten (Ergebnis, ihr dürft raten, wie erwartet 5km/h Voreilung)


    Morgen neuer Anlauf zur Abnahme. Wahrscheinlich fällt ihm dann auf, dass im Gutachten der Spurverbreiterung die Reifengröße nicht genannt wird. Vorsorglich, falls dieser Fall eintritt, wie habt ihr das gelöst? Im Gutachten sind nur die Serien-Rad-/Reifenkombinationen genannt.
    Man darf gespannt sein.


    Mal sehen wie es weitergeht.


    Grüße,
    Michi

  • Wie ists ausgegangen? Ich war auch schon bei einigen Prüfern hier in der Gegend (rund um Kempten, egal ob TÜV oder Dekra), aber keiner wollte mir die 265/70/17er ohne Tachoangleichung eintragen. Kein Mitfahren und gucken obs übers GPS passt, die Angleichung sei auf jeden Fall Pflicht. Da würde es gar keinen anderen Weg geben.
    Was ja Quatsch ist. Denn es geht, wie wir hier im Forum lesen, sehr wohl auch anders. Sogar bei ein und demselben Verein.

  • Hallo Glonntaler,
    wird hier nicht zum Teil etwas verwechselt?
    Wass muss man tun, damit der tacho etwas mehr anzeigt als es tatsächlich ist? Die Zahl erhöhen oder verringern?
    Mein Rok zeigt nämlich ziemlich genau die tatsächliche Geschwindigkeit an, ich möchte aber, dass er etwas zuviel anzeigt, da ich das von anderen Pkw's bisher gewohnt war.
    Danke für eine kurze Rückmeldung!


  • Handy mit GPS vorne neben den Tacho legen, 30, 50, 80, 100 fahren und mit nem zweiten Handy Fotos machen


    die ausdrucken und dem TÜVtler hinlegen, kann doch ned sein das die alle Unfähig sind


    Sollte man annehmen. Die sind mir aber alle mit ihren Berechnungen gekommen. Und weil die das ja alles so hübsch ausgerechnet haben, sei die Angleichung so oder so Pflicht. Egal, was das GPS in der Praxis sagt.
    Die begreifen nichtmal, dass man sehr wohl noch mit flammenneuen Reifen fahren darf, die keine Schneeflocke drauf haben, wenns als Sommerreifen herhalten soll (was sich bei offensichtlich grobstolligen Reifen eigentlich aus dem Zusammenhang ergibt).
    Hatte mich schon mit schale drüber unterhalten, den Weg nach LA für einen letzten Versuch aber noch nicht antreten können.


  • Wie ists ausgegangen? Ich war auch schon bei einigen Prüfern hier in der Gegend (rund um Kempten, egal ob TÜV oder Dekra), aber keiner wollte mir die 265/70/17er ohne Tachoangleichung eintragen. Kein Mitfahren und gucken obs übers GPS passt, die Angleichung sei auf jeden Fall Pflicht. Da würde es gar keinen anderen Weg geben.
    Was ja Quatsch ist. Denn es geht, wie wir hier im Forum lesen, sehr wohl auch anders. Sogar bei ein und demselben Verein.


    Der Prüftermin ist nicht zustande gekommen, weil Prüfer krank. Den nächsten Anlauf starte ich am Mittwoch. Jetzt habe ich ja auch mein Tachogutachten.
    Die nächste Hürde die ich fürchte ist die, dass in meinen Gutachten für die Spurverbreiterungen nur die COC-Reifengrößen genannt werden, nicht aber meine 265/70 R17. Gibt es da eine Lösung oder ist man da der Willkür der Herren Prüfer auch ausgeliefert?


    Grüße,
    Michi

  • Wenn die Prüfer keine Ahnung haben, das aber nicht zugeben wollen, weil's ja eigentlich deren Job ist, dann bist du deren Willkür ausgeliefert.
    Ich habe bei mir im Amarok 25mm Spurverbreiterung, 3cm Höherlegung, 17"-Aldo-Felgen und 265/70/R17 BFG KO in einem Zug eingetragen.
    Bin zu meinem GTÜ-Prüfer gegangen und hab ihm gesagt, dass der Tacho soweit stimmt und ich das mitm Handy nachgemessen hab. Dann
    hab ich ihm nur noch die Teilegutachten von Spurplatten und Höherlegung gegeben, er hat ein paar Fotos gemacht und 2 Tage später konnte
    ich alles bei ihm abholen und mir n neuen Fahrzeugschein abholen.


    Es kommt fast immer nur auf den Prüfer an. Man braucht einfach einen, der sich nicht nur mit härter, tiefer, breiter auskennt, sondern auch bereit
    ist, sich neues Fachwissen im Bereich Offroad/Pickup anzueignen, oder dieses Wissen im besten Fall schon hat...


  • Wie ists ausgegangen? Ich war auch schon bei einigen Prüfern hier in der Gegend (rund um Kempten, egal ob TÜV oder Dekra), aber keiner wollte mir die 265/70/17er ohne Tachoangleichung eintragen. Kein Mitfahren und gucken obs übers GPS passt, die Angleichung sei auf jeden Fall Pflicht. Da würde es gar keinen anderen Weg geben.
    Was ja Quatsch ist. Denn es geht, wie wir hier im Forum lesen, sehr wohl auch anders. Sogar bei ein und demselben Verein.


    Jetzt habe ich gerade erst gesehen, dass du aus KE bist.
    Das Tachogutachten kannst du in Kempten von der Firma Stürzel machen lassen. Das ganze dauert 20 Minuten und kostet 70€. Nachdem mich der Zirkus jetzt irgendwann derart genervt hat und ich auch keine Zeit habe mich ständig mit diesen TÜV-*zensiert* rumzuärgern hab ich das Gutachten machen lassen. Morgen weiß ich ob die Eintragung damit funktioniert.


    Grüße,
    Michi