DPF Probleme bei 3,0L erstmal gelöst

  • Hallo zusammen,

    ich hatte versprochen mich nochmal melden wenn ich eine Lösung habe. Sorry hatte sehr viel um die Ohren, hat leider etwas gedauert und hier bin ich wieder. Eigentlich habe ich 2 Lösung, aber beide kosten Geld, da ist nix mit guten Worten, Handauflegen, Lowbudget oder das Problem mit mühseligen Diskussionen zu vertreiten, zu machen. Habe viel probiert, hat alles nicht geklappt!!


    Lösung 1: Einen Optimierer aus Groß-XXXXXX. Der nimmt seinen Preis, die Karre läuft und regeneriert alle 750km.


    Lösung 2: Man hat noch Garantieverlängerung und verlängert wie wieder und wieder... und findet eine sehr gute Werkstatt. Bei mir waren es 3 Werkstätten die ich quälen musste und erst die 4. hatte die richtigen und komponenten Meister und hat die Lösung gefunden, bzw. da hat keiner das Rad neu erfunden, VW Wolfsburg tut immer so als wüssten die von nix aber die kennen ihre Probleme ganz genau! Ins Detail zu gehen würde den Rahmen hier sprengen, Getauscht wurde in den letzten 2 Jahren: Luftmengenmesser, Differenzdrucksensor inkl. Leitung, 2 Stück DPF, 1 Vorkat, 3 Injektoren, insgesamt 5 oder 6 Sensoren und 2 x Additiv musste ich fahren. Jetzt regeneriert er mit 3,5t zul. Geschwindigkeit bei 350-450km Normalbetrieb und 620km auf der BAB.

    Am Ende vom Tag lag es (lieber Mani, Du hast es gleich gesagt!) an den Injektoren die für eine unsaubere Verbrennung gesorgt haben und die anderen Teile durch die frühzeitigen (alle 30-60km) Regenerationen haben sterben lassen. Es wurden bestimmt auch Teile auf Verdacht getauscht?


    Aber aufpassen, die Injektoren haben angeblich immer noch die selbe Teile Nr.! Es liegt so wie ich das verstanden habe an der Hochdruckpumpe über die feine Partikel in die Injektoren gelangen können. So ändert sich das Spritzbild (?) und er Rußt.

    Der Crafter hat damit auch schonmal Probleme obwohl anderer Motor und andere Pumpe.

    Ich hoffe die Info hilft?

    VG St

  • schön das er wieder läuft, ich sag es schon immer, immer wieder mal ne Dose Protec Dieselreiniger in Tank, und man hat keine Probleme


    ich fahr jetzt seit 35 Jahren Diesel, und hatte noch nie ein Problem mit den Düsen, auch wenn die schon 260 000 drauf hatten

  • Na, ja, mit den Injektoren hattest Du absolut Recht. Aber wie ich geschrieben habe, mit Lowbudget ist das Problem definitiv nicht zu lösen.

    Wahrscheinlich würde deiner auch ohne Protec oder anderen Alternativen sehr gut laufen. Ich habe es ja auch damit versucht.

    Die allermeisten haben einen Amarok der top ist und ein paar von uns haben Probleme die sich leider nicht mit ein paar Euro oder Handauflegen lösen lassen.

  • Habe meinen Dicken letzte Woche auch endlich aus der Werkstatt holen dürfen nachdem ich mich letztendlich doch dazu entschieden habe den Partikelsensor tauschen zu lassen. Nebenbei wurde festgestellt, dass auch 2 Injektoren am Ende waren welche ich dann auch tauschen lassen habe. 1800€ später läuft er bis jetzt ( 3mal auf Holz geklopft) problemlos. Er verbraucht weniger und zieht sogar spürbar besser durch.

    Hoffen wir (mit viel Motorpflege), dass es so bleibt 🤞

  • Habe meinen Dicken letzte Woche auch endlich aus der Werkstatt holen dürfen nachdem ich mich letztendlich doch dazu entschieden habe den Partikelsensor tauschen zu lassen. Nebenbei wurde festgestellt, dass auch 2 Injektoren am Ende waren welche ich dann auch tauschen lassen habe. 1800€ später läuft er bis jetzt ( 3mal auf Holz geklopft) problemlos. Er verbraucht weniger und zieht sogar spürbar besser durch.

    Hoffen wir (mit viel Motorpflege), dass es so bleibt 🤞

    Schön dass dein Rok wieder läuft. Wieviele KM hat deiner jetzt gelaufen?

  • Hallo!

    Nach langer Zeit ohne Probleme habe ich meinen Amarok nun auch mal wieder in der Werkstatt vom Nachbarn! Ich habe ebenfalls nach mittlerweile 185.000km und nur einmaligem Problem mit dem AGR einen zweiten Defekt, nämlich dass der Injektor auf Zylinder 2 rumzickt! An der Fahreigenschaften hat sich meiner Meinung nach nicht viel geändert, nur am Verbrauch (+/- 0,5 Liter). Es hat mich aber zunächst nicht gestört oder zergrübelt! Bis ein Kollege eines Morgens vor der Klinik mit der Hand wedelnd zu mir sagte:" Du stinkst!!!" ... und damit meinte er zum Glück die Dieselschleuder! Also nach erster Nasentestung und erstem Check beim Auslesen war, dass der Luftmassenmesser diffuse Werte ablieferte. Gewechselt, natürlich ohne Erfolg trotz Handauflegen und Beten und und und. Die nächste Diagnose (man guckt dann ja etwas genauer) zeigte dann auch ganz offensichtlich, dass Zylinder 2 im Leerlauf 3-4x mehr Kraftstoff einspritzte als die drei anderen Kameraden - nun bauen wir sie die Tage aus und ich schicke sie nach Bieberach im Tausch gegen aufbereitete Bosch-Burschen!!! Knapp 400€ inkl. Dichtungen und Schrauben!!! Hoffe, dass das dann auch endgültig schon die Lösung ist!


    Das mit den Teilenummern ist tatsächlich eigentlich ganz einfach! Wenn man aber berücksichtigt, dass VW, Skoda und Co jeweils hinter die Nummer noch einen anderen Buchstaben machen UND Bosch ebenfalls für ein und den selben Artikel vier verschiedene Nummern aufwartet, kann man da schon durcheinanderkommen, wenn man nicht gleich genauer hinschaut!

  • Ich würde erstmal nen anständigen Dieselsystemreiniger rein schütten, oft hat sich das Problem dann erledigt, Verschleiß ist ja meist nicht das Problem sondern Schmutz


    Und wenn er stinkt, hat er vermutlich gerade regeneriert, das hat mit der Düse auch nix zu tun

  • Habe mir auch einmal 8 Flaschen Protec DSSC im Angebot (70,33/8Stück) geholt.

    Wenn ich Kurzstrecke fahre, regeneriert er inzwischen alle 100Km.


    Mal schauen was es bringt.

    Soll man zwar nur alle paar Monate reingeben, werde es aber die nächsten Tankfüllungen verwenden.

    Hier im Norden sind die Berge nicht hoch, sondern lang und manchmal kurvig :-)

  • schön das er wieder läuft, ich sag es schon immer, immer wieder mal ne Dose Protec Dieselreiniger in Tank, und man hat keine Probleme


    ich fahr jetzt seit 35 Jahren Diesel, und hatte noch nie ein Problem mit den Düsen, auch wenn die schon 260 000 drauf hatten


    Moin, ich bin nun seit etwa 9 Tagen stolzer Eigentümer eines stolzen Kraft-Fahrzeugs. V6, 224PS, 2016, 119.000Km, ein wunderschöner Wagen.

    Am Wochenende werde ich eine Inspi machen, dabei das Motoröl und die vier üblichen Filter tauschen bzw. beim Öl auch von 0w30 auf 5w30 wechseln, Ziel hierbei ist ihn ca 1 Monat mit dem minimal dickere. 5er zu fahren und bevor es richtig kalt wird, nach wenigen tkm schon, Filter und Öl erneut zu wechseln und dann bis zum späten Frühjahr wieder das 0er Öl zufahren. Perspektivisch werden es also 2 Ölwechsel i. Jahr, einmal für den Sommer- das zweite ma, für den Winterbetrieb. Wie dem auch sei.


    Den ProTec RC Kühlsystemschutz habe ich seit eben nun auch auf dem Schirm, kommt Samstag also mit dran.


    Meine Frage bezieht sich auf den angesprochenen Dieselreiniger… Gestern oder. Vorgestern las ich an anderer Stelle im Forum, dass grds keine Additive dem Tank oder Verbrennungsprozess zugefügt werden dürfen. Ausnahme im Rep-Leitfaden bezieht sich auf Brasilien, G013irgendwas… Ist die grundsätzliche Aussage richtig? Wenn ja, wie verhält sich das dann mit dem Diesel-Systemreiniger, der dringt ja in alle Bereiche ein, was ja de facto auch gewünscht ist, ich bin nun aber leicht verunsichert ob ich meinem Großen die Kur gönnen, oder es ihm evtl doch ersparen solle.


    Erschlagt mich gerne mit euren Meinungen und Begründungen, wie sind eure Erfahrungen, warum ist der Dieselsystemreiniger gut bis sogar schon eine Notwendigkeit bzw keine gute Idee bis gar langfristig katastrophal ?


    Dank & Grüße

    Der Dicke mit seiner hübschen Berta


    Tante Edith möchte auch noch gerne wissen ob wenn dann das DSC 1201 oder das DSSC 1241 von ProTec gemeint sind, hat aber sowieso schon ein Äuglein auf dem 1241er Additiv…

  • Habe mir auch einmal 8 Flaschen Protec DSSC im Angebot (70,33/8Stück) geholt.

    Wenn ich Kurzstrecke fahre, regeneriert er inzwischen alle 100Km.


    Mal schauen was es bringt.

    Soll man zwar nur alle paar Monate reingeben, werde es aber die nächsten Tankfüllungen verwenden.

    Der DSSC reinigt nicht den DPF, der aber meinem Verständnis nach die Regeneration verursacht. Ich würde an deiner Stelle mal eine 100Km Freibrenner Fahrt machen, also RPM über 2,4/2.6 und ihn sich mal richtig freibrennen lassen. Wenn das nichts hilft weiss ich aber auch nicht direkt weiter, da wissen andere hier dann sicher mehr zu.

  • Moin,


    mir geht es vorrangig erst einmal um die Systemreinigung.

    Solange das vorgelagerte System nicht sauber verbrennen kann, kommt am DPF bereits zu "dreckiges" Abgas an.


    Gefühlt ist es nach dem (automatisch von VW aufgespieltem) Update vor einigen Jahren schlechter geworden, das aktuelle (2025er) habe ich nicht machen lassen.


    Mit Glonntaler habe ich damals auch einige Versuche diskutiert und durchgeführt (nochmals Danke dafür).

    Auch eine Regeneration durch reine Autobahnfahrt hatte ich damals gemacht.

    Half alles nur kurzzeitig, sowie ich Autobahnteile dabei habe geht die Regenaration auch RIchtung 200Km.


    Auslöser ist der berechnete Wert, der ist um ein vielfaches höher als der gemessene Wert.

    Auf Kurzstrecke steigt dieser halt so schnell an, das die Regeneration bereit kurz über 100Km startet.

    Kontrolleuchte habe ich allerdings nie zu Gesicht bekommen, merkliche Leistungseinschränkung ebenfalls nicht.


    DPF wurde damals auch getauscht (gegen ein gereinigten), eine Änderung gab es dadurch auch nicht.

    Auf Verdacht einfach weitere Teile (z.B. AGR) tauschen sehe ich nicht ein, solange ich nicht irgendeine relevante Einschränkung bemerke.


    AGR ausbauen und rauskodieren ist für mich keine Lösung, auch wenn mein Schrauber mit einigen Fahrzeugen trotz Ausbau Abgastests bestanden hat.


    Ralf

    Hier im Norden sind die Berge nicht hoch, sondern lang und manchmal kurvig :-)

  • Das ist richtig, ist vorne alles verkokt, kommt hinten am DPF auch nur Mist an… Ich erinnere mich an einen Touran der mal genau solche Probleme hatte, da halfen die Reiniger allerdings auch nicht mehr, auch DPF getauscht gehabt, später noch dieses Rohr vorne vom AGR, das war komplett zu, half aber auch nicht viel, nach paar Wochen ging es wieder los. Allerdings wurde auch am Fahrprofil nichts geändert (war berufsbedingt nicht möglich)

    Da ist guter Rat rar, aber nicht aufgeben, ordentlich freibrennen. Mehr kann ich leider auch nicht beitragen. Aber ich drücke die Daumen dass ihr das gut hinbekommt. Ich mach ab und zu nach Feierabend eine ca 70Km BAB Fahrt, wenn mal aus Versehen grad kein Stau sein sollte.


    Gruss, BSA