Ladung die bis auf die umgeklappte Heckklappe reicht

  • Hallo, ich habe mal wieder eine Frage.
    Ich habe mir eine Absetzkabine zugelegt, die ich heute auf meinen Amarok angepasst habe. Die Grundfläche ist 2 Meter lang und ragt somit über die gesamte heruntergeklappte Heckklappe. Hier viel mir nun auf, das die Kabine nicht im ganzen auf dem Ladeboden aufliegt, da die Heckklappe leicht höher steht am Ende, als die Ladefläche.
    Muss ich mir hier jetzt Sorgen machen?
    Hält die Heckklappe die Belastung aus?
    Kann ich die Seilzüge einstellen?
    Oder muss ich hier zum Ausgleich etwas unterlegen?

    Hat hier jemand Erfahrungen und kann mir hierzu einen Tipp geben?

  • Dauerhaft würde ich die Klappe nicht belasten, einstellen lassen sich die Seile auch nicht. Ich würde eine dünne Platte Styrodur oder ähnliches unterlegen.
    Gruß Heiko

    "Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"

  • Wenn die Heckklappe runtergeklappt ist, verdeckt diese die evtl. werksseitig verbaute RFK. Das war für mich der Grund, die Klappe ganz ab zu machen.


    Hat deine Kabine einen Alkoven? Wenn ja, ist im geladenen Zustand der Abstand zwischen Dach DoKa und Unterseite Alkoven wichtig. Das ist der Maßstab, ob du unter die Kabine auf die Ladefläche noch etwas unter packen solltest.


    Wenn die Kabine recht weit übersteht , sind Wiederholer für die Rückleuchten sinnvoll.

  • Hi,


    eine Heckklappe ist statisch mit etwa 300 kg belastbar - statisch! Im dynamischen Fahrbetrieb kann das bei einem Schlagloch oder Bodenwelle schon mal den dreifachen Wert des belastenden Gewichtes erreichen. Das hält die Klappe dann ein paar mal aus und danach nicht mehr.


    Ausserdem sollte der Kabinenboden plan belastet werden.


    Frage: wieso Heckklappe nicht abmontieren? Dann ist das Problem weg und einige zig kg, die hinter der Hinterachse liegen, ebenso. Das eingesparte Gewicht ist nur von Vorteil! Insbesondere, weil es weit hinter der Hinterachse eingespart wird.

    Gruß aus dem Westerwald
    Georg
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    "Wozu Socken ... sie schaffen nur Löcher!"
    Albert Einstein

  • Soweit ich weiss muss die Heckklappe ab wegen den schon genannten Argumenten.
    irgend einer der Aufsetzkabinenhersteller brüstet sich das sie bei seinen kabinen nicht abgenommen werden muss,
    ich mag mich aber nicht mehr erinnern welcher Hersteller das war.
    Am besten den Hersteller Deiner Kabine mal fragen, der wird es am besten wissen!
    Chris


  • VW sagt statisch 200kg!


    Gruß Heiko

    "Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"

  • Gruß aus dem Westerwald
    Georg
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    Albert Einstein

  • Vielen Dank für die vielen Tipps.
    Wie ist denn die Heckklappe zu demontieren? So mal eben schnell, scheint mir das auch nicht zu gehen.
    Die Kabine habe ich mit einem Rahmen höher gebracht. jetzt habe ich 8 cm vom Alkoven zum Dach und 6 cm zu den Ladewänden Luft.
    Habe schon überlegt, den Rahmen im Bereich der Heckklappe etwas auszuhobeln, damit es hier etwas Luft gibt und passt. aber Gewichts Ersparnis ist ja auch nicht verkehrt. Was wiegt denn die Heckklappe?

  • Die Heckklappe ist recht einfach abzubauen. Am besten zu zweit, einer hält fest, der andere löst die Schrauben. Die Torsionsfeder ist nur gesteckt. Vom Gewicht her schätze ich so 15 bis 20 kg.

  • Hi,


    und noch ein Hinweis für den Ausbau der Heckklappe: dafür gibt es Beschläge, die einen schnellen und vereinfachten Wechsel gestatten. Genaues dazu weiß ich nicht, das bekommt meiner erst in ein paar Wochen, wenn er vom Kabinenhersteller um- und aufgerüstet wird. Da Ich aber auch flexibel sein will, bekommt der auf alle Fälle dieses Schnellwechselsystem.


    Schönes langes Wochenende

    Gruß aus dem Westerwald
    Georg
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    Albert Einstein

  • Wenn Du vorhast die Kabine auf dem Camping abzustellen und mit dem Rok rumzukurven dann kannst Du im Zubehörhandel eine Heckklappe aus Netz bestellen.
    So fallen Dir die Sachen auf der Ladefläche nicht raus und das Heck sieht auch nicht so Leer aus...


    Um die Heckklappe zu demontieren brauchst Du die unauffindbaren Innenvielzahn, am besten bestellst Du dir den kompletten Satz ab 8€ schon mal HIER

    Chris


  • Hi,


    und noch ein Hinweis für den Ausbau der Heckklappe: dafür gibt es Beschläge, die einen schnellen und vereinfachten Wechsel gestatten. Genaues dazu weiß ich nicht, das bekommt meiner erst in ein paar Wochen, wenn er vom Kabinenhersteller um- und aufgerüstet wird. Da Ich aber auch flexibel sein will, bekommt der auf alle Fälle dieses Schnellwechselsystem.


    Schönes langes Wochenende



    Hallo,


    die Beschläge würden mich auch interessieren. Da ich gerade festgestellt habe, das man das Reserverad gar nicht herausbekommt wenn die Kabine auf dem Fahrzeug ist und die Heckklappe nur umgeklappt wurde. Da haben sich die Ingenieure ja wieder richtig Mühe gegeben.
    Wo lässt du denn Auflasten?
    Und auf wie viel kann man den Auflasten?

  • Hi,


    ich bin jetzt kein Spezialist für Auflastung. Die hängt von mehreren Dingen ab.


    Mein Amarok hat nicht die Heavy Duty Federung ab Werk und damit ein ZGG von 2920 kg. Das ist nicht genug für unsere Kabine, obwohl es nur die kleine der Firma Tischer wird, die ein Gewicht von 560 kg mitbringt. Auflasten möchte ich nur mit einem Zusatzluftfahrwerk. Blöderweise gibt es, wie ich erfahren musste, dafür von Goldschmidt (noch immer) kein Gutachten, da sie das für den V6 noch nicht haben. Für den alten Amarok gibt es das. Damit kann man dann auf (mickrige) 3050 kg auflasten. Aber wie gesagt, geht das für uns nicht.


    Ich werde daher direkt bei der Fa Tischer auflasten, wenn ich die Kabine abhole. Der Chef versicherte mir, dass er auch den V6 mit Gutachten auflasten kann, vermutlich aber eben auch nur auf 3050kg. Uns reicht das dann, denn wir haben einen Trendline ohne jeglichen Schnickschnack und damit ein Leergewicht von 2150 kg. Ohne Hecklappe und Rücksitzbank dann ziemlich genau 2100 kg Leergewicht. Das langt dann.


    Bei Fa Tischer habe ich auch diese Schnellverschlüsse gesehen. Ob es die auch woanders gibt, weiß ich leider nicht.


    Was also mit Auflastung bei Dir geht, hängt von deinem vorhandenen ZGG und verbauter Federung ab und welches Modell du fährst. Das würde ich hier mal rein schreiben. dann finden sich bestimmt Leute, die mehr Ahnung haben.

    Gruß aus dem Westerwald
    Georg
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    Albert Einstein


  • Bei mir ist auch das Komforfahrwerk verbaut. Ich habe beim Wohnkabinencenter einmal angefragt, was die Auflasten können. nachdem ich mein Fahrzeuschein dort hingemailt habe. Hat man mir mitgeteilt das sie das Fahrzeug auf 3200KG auflasten können mit einer Hinterachslast bis 1860 kg.

  • Bei mir ist auch das Komforfahrwerk verbaut. Ich habe beim Wohnkabinencenter einmal angefragt, was die Auflasten können. nachdem ich mein Fahrzeuschein dort hingemailt habe. Hat man mir mitgeteilt das sie das Fahrzeug auf 3200KG auflasten können mit einer Hinterachslast bis 1860 kg.


    Kannst Du mir sagen, was für einen Amarok - Modell Du hast? Das würde mich jetzt auch interessieren - Auflastung auf 3200 kg ...

    Gruß aus dem Westerwald
    Georg
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    Albert Einstein

  • Kannst Du mir sagen, was für einen Amarok - Modell Du hast? Das würde mich jetzt auch interessieren - Auflastung auf 3200 kg ...


    Lemi Hi,ich fahre eine Amarok Highline v 6 mit 224 PS. Ich habe heut einmal das Fahrzeug leer gewogen und habe nicht schlecht gestaunt.Er hat 2350 Kg gewogen, obwohl in den Papieren 2078 Kg steht!Karl Lifornia

  • 2078 kg hat vielleicht der nackte Amarok in der Grundversion ohne Allrad ohne Klima ohne AHK und ohne sonstigen Schnickschnack


    ich habe noch nie ein Auto gesehen das Leer das wiegt was in den Papieren steht, die wiegen immer mehr



    das ist übrigends bei Wohnwagen das gleiche, die wiegen auch immer mehr als in den Papieren steht



    wer oft beladen oder mit viel Gepäck oder mit 5 Personen fährt sollte unbedingt mal auf ne Waage fahren, nur so kann man sicher sagen wieviel man zuladen darf

  • Hallo.


    Ich habe leider nur die meisten Beiträge überflogen. Aber ich halte prinzipiell so eine Kombi, wo die Kabine so lang ist, dass sie auf der Heckklappe auch noch aussitzt, für sehr bedenklich und gefährlich. Ich habe selbst als ersten Versuch mir eine "Ami-Kabine" angeschaut und aufgesattelt. Trotz "Heavy Duty" Ausführung ist dies schon eine starke Belastung für das gesamte Heck. HA, Federn und nicht zuletzt der Rahmen werden durch das Hebelnde Gewicht extrem belastet. Ich hatte übrigens die Seile der Heckklappe verlängert. Generell ist das Fahren mit einer Wohnkabine durchaus machbar, aber schon eine "ganz schöne Fuhre". Wenn dann aber das Gewicht soweit hinten liegt und gar noch außerhalb der Heckklappe endet!!!!! :ouw: Außerdem ist das sichere Befestigen der Kabine am Fahrzeug auch nicht ohne weiteres möglich! Wenn dann noch versucht wird das Heck anzuheben und Luftfedern die Überbelastung an Stellen des Rahmen weitergeben, wo sie vom Hersteller nie geplant wurden....... Ich möchte mich ausdrücklich für Wohnkabinen, Luftfedern und die Verwendung dessen aussprechen!!!! Wir sind schon eine Weile sehr glücklich mit dieser Art zu Reisen! :love: Wir hatten uns damals für eine Nordstar 6L entschieden und auch mittels Luft-Zusatzfedern, Schwerlastfelgen + Reifen auf 3,5 Tonnen auflasten lassen.


    Anbei Bilder vom gescheitertem Versuch und dem letztendlichem Ergebnis.


    Gruß Hendrik

  • Ich baue ja meinen Amarok zum Reisefahrzeug um und hatte dafür verschiedene Optionen in Betracht gezogen, eine davon war die Aufsetzkabine.
    Damit die Kabine doch genügend Platz bietet muss sie gross sein, siehe die von Famulus aber der Gedanke meinen Amarok immer am Gewichtslimit zu fahren hat mich davon abgebracht.
    Natürlich währe es schön ein 4x4 Expeditionsfahrzeug zu haben, bloss stellt sich mir die frage wie Offroadtaucglich so eine Fuhre dann noch ist.


    Anstelle der Aufsetzkabine wäre für den Treadstarter auch ein Expeditionswohnwagen in Betracht zu ziehen, die sind teuer zu kaufen oder können auch günstiger aus einem grossen Transportanhänger gebaut werden.


    Schlussendlich habe ich mir einen gebrauchten, normalen Wohnwagen gehauft und der wird nomadenmässig für einige Tage auf einem Campingplatz stehen als Basis dienen wärend wir die Umgebung erkunden.
    Da der Amarok ja komplett autark eingerichtet ist können wir nur die Euroboxen einladen und mit Zelt und Matratze auf abgelegenen Campingplätzen der frei campen um danach zu Basis zurückzukehren.


    Chris