Gebrauchtwagen von LKW zu PKW

  • Hallo Leute,


    ich habe jetzt endlich auch meinen Amarok gefunden und diesen beim Gebrauchtwagenhändler bereits angezahlt. Im Moment stehen im Brief und Schein, dass es sich um einen LKW handelt.


    Da mir ein LKW aber in der Versicherung zu teuer ist möchte ich Ihn als PKW zulassen. Ich weiß, dafür wird die Steuer aber teurer.


    Obwohl ich hier im Forum nun schon einiges zu dem Thema gelesen habe, bin ich aber trotzdem unsicher, wie ich nun richtig vorhgehen muss.


    Der Händler will mir nochmal neuen TÜV geben und mir dann den Schein und Tüv-Brief zuschicken. Den Fahrzeugbrief habe ich bereits. Dann wollte ich den Wagen bei meinem Amt anmelden und mit den Nummerschildern den Wagen abholen gehen.


    FRAGEN:


    Kann ich den Wagen dann auch direkt als PKW anmelden?


    Oder muss der TÜV mir den vorher als PKW begutachten? Könnte das direkt der TÜV machen, wo der Händler den Wagen eh hingibt oder muss ich zweimal zum TÜV?


    Meine EVB Nummer gilt auch nur für einen PKW, wenn ich meinen Versicherer richtig verstanden habe, da die grundsätzlich keine LKW versichern.


    Ihr merkt, ich bin etwas konfus... Daher würde ich mich über jede konstruktive Antwort freuen!



    Danke, Andreas

  • Servus,


    Was hast du für einen Motor drin? Die 3.0 gehen nicht auf PKW umzuschreiben.
    Bei den 2.0 war es früher möglich aber da bin ich mir nicht sicher ob sich die Gesetzeslage geändert hat.


    Abgesehen davon macht es eigentlich nur Sinn wenn du steuerbefreit bist. :huh:


    Grüße aus Dresden.

  • Das ist eine 2.0 Liter Maschine.


    Mit der Steuer verstehe ich nicht so ganz. Also klar verstehe ich, dass die Steuer ca. 200 Euro günstiger im Jahr ist, wenn ich den als LKW zulasse.


    Aber käme mich eine Versicherung als LKW nicht viel teuer, da ich mit sf0 anfangen würde, weil ich ja nicht die SF-Klasse von meinem alten PKW übernehmen kann?


    Ansonsten würde ich den auch als LKW fahren... Müsse ich mir halt ne andere Versicherung suchen, weil meine aktuelle Versicherung, die Debeka keine LKW versichert.

  • Hallo Andreas,


    Der Amarok wird immer als PKW versteuert. Das heißt du bezahlst circa 450€ im Jahr.
    Die Umschreibung von LKW auf PKW ist nicht so ohne weiteres möglich soweit ich weiß. Da gibts hier aber sicher welche, die da besser Bescheid wissen.
    Was aber möglich ist, ist die Änderung der Aufbauart BA/BE. Das spart jährlich fast 300€ Steuern. Da musst du nur zum Überwachungsverein und umschreiben lassen.


    Lg aus Landshut
    Alex

  • Hi,


    also ich habe gerade auch nochmal mit meienr Versicherung telefoniert. Die versichern mir den jetzt als LKW für privatnutzung. Ist wohl doch kein Problem.


    Das mit den 450 EUR Steuern hatte ich befürchtet.


    Wenn ich dann aber die Aufbauart von BA/BE umschreiben lasse, kommen die 300 EUR von den 450 runter? Das wäre ja top!

  • Wenn ich dann aber die Aufbauart von BA/BE umschreiben lasse, kommen die 300 EUR von den 450 runter? Das wäre ja top!


    Ja genau so. Du zahlst dann 172€ oder 178€... bin mir nicht mehr sicher.
    Ich rate dir aber erst Umschlüsseln und dann zur Versicherung. Je nach Versicherung kann sich der Beitrag nochmal etwas ändern. Aber das ist minimal im Vergleich zu den Einsparungen bei der KFZ-Steuer.


    Ich persönlich kann dir die HUK als Versicherung empfehlen. War bei mir die günstigste im Vergleich.
    Worauf du nur achten solltest:
    Die Online Rechner ALLER Versicherungen spucken dir falsche Werte aus aus irgendeinem Grund. Die Erfahrung haben schon einige hier gemacht.

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die ganzen Infos! Grundsätzlich finde ich die HUK auch super als Kfz-Versicherer. Ich werde ihn jetzt im ersten Jahr erstmal über die Debeka versichern. Da war ich bisher versichert und auch bisher zufrieden.


    Ich habe jetzt den Händler gebeten, dass er beim TÜV direkt auch umschlüsseln lässt. Hoffe, er hat das verstanden und macht das auch. Wenn nicht, muss ich Ihn ertsmal so anmelde. Dann hol ich ohn nach Hause und lass ihn dann hier vor Ort halt umschlüsseln. Ist dann ein gang mehr aber ok.


    Ich freu mich auf jeden Fall mega auf die Kiste und werde mich bestimmt auch noch öfters jetzt hier im Forum sehen lassen - hab da noch ein paar Pläne ;-)


    Guten Rutsch euch allen!

  • Zur Umschlüsselung druck dir die TÜV-Fachinfo aus und gib sie deinem Händer, damit der TÜV-Prüfer vor Ort gleich ein Gutachten schreibt, was gleich bei der Zulassung mit eingereicht (du mitnimmst) wird.
    Sonst rennst du hinterher erst zum TÜV und dann dann nochmal zum Amt und das Hauptzollamt zieht erste nach PKW ein und dann später erste die Korrektur auf LKW.


    Seite 9 vorletzter Beitrag kannst du die Info ziehen:
    https://amaroker.de/Thread-Ama…-Pick-Up-Zulassung?page=9

  • Hey,


    Soweit wie weiß ist eine Umschreibung auf PKW bei der Versicherung nicht nötig, ich habe bei HUK Coburg nach gefragt. Es gibt zwei Möglichkeiten den Amarok zu vers. LKW o. PKW, du musst nur danach fragen.
    Für die Steuer brauchst Du eine Berichtigung im KFZ Brief/Schein auf PICK - UP Gutachten vom TÜV kostet bei uns 32,00 €. ( Ich glaube es muß BE in der Berichtigung stehen )
    Dann erst anmelden sonst sind nochmals Gebühren fällig, diese Gebühren zahlen sich aber aus.


    Grüße aus Franken

  • Solltest beim Umschlüsseln auch darauf achten dass die Aufbauart oben im Schein geändert wird und nicht unten im Zusatzfeld sonst könnte es passieren das es vom HZA nicht anerkannt wird.

  • Dem Hauptzollamt ist es scheiß egal, wie ihr den Amarok zugelassen habt. Entscheidend sind die Zahl der Sitzplätze! Bei vier Sitzplätzen argumentiert das Finanzamt, dass der Wagen als Pkw nutzbar ist und auch wird und versteuert ihn als Pkw. Es sei denn, die Ladefläche ist länger als der Innenraum, gemessen ab Bremspedal. Und das ist nur bei sog. "Longbeds", aber das ist der Amarok nicht ! Oder ihr lasst die hinteren Sitzplatze ausbauen und austragen! Dann kokönn das mit der Lkw Besteuerung klappen!
    MfG

  • @ Tusserand
    da liegst du aber mal völlig daneben! Wenn du auf BE umschlüsseln lässt, so wie hier beschrieben, dann spielt es sehr wohl eine Rolle! Dann muss man auch keine Umbauten vornehmen. Nix Sitz raus oder ähnliches. Und Steuer wird dann nach zulässigen Gewicht(stärkere Federn/Auflastung )besteuert. Also daher der Unterschied 172€ oder eben die ca 185€.

    Schwarzer Humor ist so wie Essen. Hat halt nicht jeder.
    Aber einer lacht immer!

    Einmal editiert, zuletzt von Woody69 ()

  • Tusserand, lies dich bitte schlau bevor du alle anderen Beiträge hier als falsch bezeichnest. Bei BE ist es völlig egal wieviel Sitzplätze und auch völlig egal wie groß die Ladefläche ist...


    Es gibt hier genug Lesestoff und auch links dazu...
    Ich fahr übrigens auch einen DC mit BE und zahle Lkw Steuer...
    Gruß Heiko

    "Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"

    Einmal editiert, zuletzt von EDK ()

  • WOW auf Dich haben wir gewartet, keine Ahnung und davon jede Menge, und dann ohne jede Art von Anstand hier reinplatzen und Unsinn verzapfen


    zum Glück kann uns dein Mist auch scheiss egal sein, weil wir auf solche Leute verzichten können


    und Tschüß

  • Moin,


    da ich es auch grade einmal komplett durch habe (sorry für ggf. Redundanz):


    1) den V6 kann man NICHT als PKW Umschlüsseln (Aussage TÜV). Es gibt kein bekanntes Gutachten. Problem ist wohl der Aufprallschutz für Fussgänger. Beim Vierzylinder ging dies wohl noch?
    2) Umschlüsseln von BA auf BE geht beim TÜV (z. B. Nord). Beim TÜV Rheinland wohl nicht. Kosten ca. 90€. Fahrzeug muss kurz vorgeführt werden. Ein bisschen rumtelefonieren und man findet jemanden, der dies macht.
    3) Nach Beantragung von neuen Papieren gibt es einen neuen Steuerbescheid. 172€/Jahr. Gilt ab Tag der Eintragung der Umschlüsselung.
    4) Die HUK-Coburg versichert den Dicken als "Lieferwagen". Ggf. Vorteil: Schadenfreiheitsklassen vom PKW werden übernommen (für alle Hobbynutzer wie mich, die keine reine LKW-Versicherung wollen).


    LG
    Alex


  • Super genau so hat es heute bei mir funktioniert.....TÜV 50€ Gutachten auf BE und ab damit zum Straßenverkehrsamt...keine 10 Minuten später läuft mein Amarok
    jetzt im für 172€ im Jahr (STEUER).
    Das mit der HUK24 kann ich nur bestätigen.


    LG
    Andre´

  • War beim TÜV haben in auf Pick-up und auf BE umgeschrieben , war dann bei der Zulassungsstelle und habe es eintragen lassen.
    Wie läuft das mit den Steuern muss ich jetzt selber anrufen und es hinschicken weil es ist ja keine Neuzulassungen oder Ummeldung oder läuft das automatisch über die Zulassungsstelle
    Gruß Raff