Erstmal ein herzliches -Hallo- in die Runde,
ich habe jetzt auch den Weg hierher gefunden. :cool:
Mit folgender Frage bin ich auch schon im Wohnkabinenforum aufgeschlagen und habe dort sehr wenig Rückmeldung zu dem OME (Old Man Emu) Fahrwerk bekommen. Dort lief die Diskussion eher in Richtung "lass dir noch eine zusätzliche Federlage in einem LKW-Betrieb und danach die Luftfederung einbauen". Wie ist eure Meinung, wo ihr ja quasi AMAROKSpezialisten seid?
Mein AMAROK war ein Vorführfahrzeug, (fertig konfiguriert der Dienstwagen des VW-NFZ-Verkäufers). Leider hat er nur die Standardblattfedern eingebaut und damit einhergehend nur 2.820kg Zul.GG.
In der Ideenfindung, welche Wohnkabine es denn werden könnte hatte ich mehrmals Kontakt sowohl zum Wohnkabinencenter, zu Tischer, zu Goldschmitt und zu VB-Air - sowie zu einem sehr viel versprechenden Offroadumbauer hier aus der Nähe - immer auch mit der Frage, welche Einschätzung zum Thema Federung und Auflastung besteht.
Hier kurz meine Einschätzung zum Thema:
Die Standardblattfedern (3-Lagig) sind zum Wohnkabinentransport vollkommen ungeeignet. Goldschmitt bietet trotzdem an, die Auflastung mit den Zusatzluftfedern auf 3,4t auch bei dem standardgefederten AMAROK durchzuführen - allerdings ist es gerade mit Wohnkabine (wo viel Gewicht beim Doppelkabiner hinter der Hinterachse liegt) eindeutig besser mindestens die HD-Feder zu haben - da diese dann schon viele Kräfte aufnimmt und nicht der größere Anteil der Kräfte von der Luftfeder kompensiert werden muss. Schließlich ist es auch so, dass das gesamte Fahrzeug so konzipiert ist, dass die Kräfte an den zwei Aufnahmen der Blattfeder in den Rahmen eingeleitet werden sollen - und nicht an einem Dritten Punkt, der erst durch die Luftfeder geschaffen wird. (Essenz aus vielen Stunden unterhaltung und lesen im Wohnkabinenforum.)
Jetzt war mein Plan, beim freundlichen VW-Händler die HD-Federn hinten einbauen zu lassen, danach zu Goldschmitt zu fahren, die Luftfeder einbauen zu lassen, auflasten, fertig.
Allerdings bin ich vor 3 Tagen auf den oben bereits erwähnten sehr netten und offensichtlich auch kompetenten Offroadumbauer mit willigem TÜV-Prüfer gestoßen. Dieser bietet mir den Einbau eines
- Old Man Emu Fahrwerkes
- VB Air Luftfeder
- Auflastung auf 3,4t
- TÜV Eintragung
an. Klar ist das etwas teuerer als die Variante HD-Blattfeder hinten (alles andere unverändert) und dann die Luftfeder von Goldschmitt - allerdings habe ich schon immer mit einem Old Man EMU Fahrwerk geliebäugelt.
Jetzt die Frage in die Runde:
Was haltet Ihr von der Kombination und vor allem von den Old Man Emu Fahrwerken? Was ich bisher herausgefunden habe, dass sie sehr haltbar sein sollen, aber die hinteren Blattfedern tendenziell schnell zu rosten anfangen. Das OME-Fahrwerk wäre nur geringfügig höher (3-4cm, also sollte das Thema Schwerpunktverlagerung zu vernachlässigen sein) Oder ist das alles vlt. nur Firlefanz und ich sollte einfach den "ursprünglichen Plan weiterverfolgen"?
Vielleicht noch zum Einsatzgebiet: natürlich ist AMY (der AMAROK) überwiegend unbeladen unterwegs - und wirkliches krasses Gelände steht auch nicht auf dem Programm (außer im Wald/Wiese mal etwas holpriger oder auch mit Wohnkabine (Tischer 220) die ein oder andere marokkanische Piste).
Vielen Dank vorab für eure Einschätzung
Chris