• FIRERSTONE

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    :/



    Ist mir gestern noch so durch den Kopf geschossen.


    Eigentlich sollte es doch möglich sein einen Schlauch vom Ventil des Reservereifens irgendwo zur Ladefläche zu führen der am Ende wieder ein Schrader Ventil hat wo entweder ein Manometer oder der Kompressor benutzt werden kann.


    Alternativ wäre einiges einfacher:
    Ich hab am Hilux 4 Drucksensoren und eine Anzeige mit Solarpanel die 40€ kosten als RDK da in der Schweiz Nutzfahrzeuge kein RDK haben müssen was total bescheuert ist.

    Ich hatte dann für den Wohnwagen ein zweites bestellt um zu sehen ob 2 Systeme funktionieren würden und ob die Distanz nicht zu weit ist. Das hat überraschenderweise super funktioniert und ich hatte auf dem Armaturenbrett zwei Anzeigen die vom Hilux und die 4 Reifen vom Tandemachser.


    Wenn sich nun ein RDK System finden lassen würde wo einzelne Reifen ausgeschaltet werden könne damit der Alarm nicht andauernd pfeift würde es reichen das System zu kaufen und ein Sensor auf das Reserverad zu schrauben.

    Somit wäre das mühsame und oft unnötige kontrollieren des Drucks hinfällig,

    was aber bleibt ist das Rad trotzdem ab und zu mal runterlassen und wieder hochzukurbeln um den Mechanismus zu testen/bewegen.


    Chris

  • Moin zusammen.


    Eine andere Unterbringung des R Rades ist ja kaum möglich.

    Die Kurbelei kann sehr gut mit Fluidfilm gefüllt werden.


    Habe meines nach 10 Jahren wunderbar gängig gemacht, ging auch leicht runter.


    Jetzt habe ich meinen eingetragenen 235/85/16 mit Kantholz und Hydraulikheber in die RAHMENMULDE gewürgt.

    Ging. Alles wunderbar, war aber knapp. War nen abgefahrener Reifen.

    Wackeln wollte er, habe ich ihm ausgetrieben mit 0,3 Bar drauf.


    So, mein erster Eintrag hier.

    Vorstellung folgt natürlich.


    Es grüsst der Norden aus Wedel.

  • Ich fände es gut, wenn man das Ersatzrad hinten am Heck an einem Träger montieren könnte. Den man zur Seite wegklappt, bevor die Heckklappe aufgeklappt wird.


    Am 23er Amarok von Alucab habe ich sowas auf einem Foto gesehen.

  • ch fände es gut, wenn man das Ersatzrad hinten am Heck an einem Träger montieren könnte. Den man zur Seite wegklappt, bevor die Heckklappe aufgeklappt wird.

    Gibt/gab es mal es für einige US Pickups, für den Amarok weiss ich nicht.


    Wie Glontaler geschrieben hat, eher umständliche Sache und je nach Parkposition nicht immer möglich,

    nicht nur bei Pickups.


    Interessanter wäre eine Reserveradhalterung an der Heckklappe und stärkere Federn /elektrischer Antrieb um die Heckklappe

    öffnen und schliessen zu können.


    Aber das einfachste ist wohl das Reserverad auf der Ladefläche zu transportieren., auch wenns manchmal/oft im Weg ist.


    Chris

  • Moin!


    Also wenn man alle 10.000km das Ersatzrad braucht, ist es am Heck ne Alternative. Bzw. auch am regulären Ort unter der Ladefläche, da man ja ggf. halbjährig rumkurbelt und es nicht festgammeln kann.


    Ich hatte es am Samstag mal versucht. Ging einwandfrei, das letzte mal war ich da vor 7 Jahren dran wegen dem Unterboden wachsen.

    Ich fahre seit 1987 Auto und hatte seitdem 2x das Ersatzrad gebraucht. Einmal in den 90ern bei meinem Golf, der hatte am Vortag neue Reifen bekommen und einmal ein paar Jahre später mit einem Feuerwehr-LF nach nem Reifenplatzer vorne rechts auf ner Brücke einer Schnellstraße.


    Bei meinem Amarok vor ein paar Jahren hatte ich mir ne Schraube reingefahren, der war dann morgens spontan platt. Hab die Schraube ganz reingedreht - mit Kompressor von ARB vorne im Motorraum kein Problem - aufgepumpt und bin damit die 30km vorsichtig in die Werkstatt gefahren.


    Dennoch möchte ich auf das Ersatzrad nicht verzichten, denn nen Reifenplatzer oder einen Riss kann ein Pannenset nicht beheben! Ich fühle mich wohler, wenn ich nen Ersatz an Bord habe.

  • ich fahre seit 1987 Auto und hatte seitdem 2x das Ersatzrad gebraucht.

    Ich seit 1986 und fahr mir jedes Jahr diverse Sachen rein, auch am Moped.

    Aber das war immer auf Sardinien oder Costa Rica und Panama.

    Soweit ich mich erinnere hatte ich in der Schweiz und Deutschland noch nie einen Plattfuss.

    ennoch möchte ich auf das Ersatzrad nicht verzichten, denn nen Reifenplatzer oder einen Riss kann ein Pannenset nicht beheben! Ich fühle mich wohler, wenn ich nen Ersatz an Bord habe.

    Jupp, ich auch.

    Da wo ich 80% fahre gibts kein ADAC der in kurzer Zeit kommt wie in D oder CH.

    Entweder ich flicke ein Loch selbst was gut machbar ist sofern das richtige Reparaturset dabei ist,

    wechsle das Rad oder bleib irgendwo am A..sch der Welt liegen.

    Nachdem mir das In Panama passiert ist bin ich da aus der Erfahrung etwas zickiger mit Reserverad, Reparaturset und Kompressor mitführen.

    Chris

  • is aber total umständlich, vor allen wenn in ner normalen Parklücke stehst, da hast niemals so viel Platz nach hinten

    Ist richtig, aber ich dachte dabei weniger an eine Dauer-, als vielmehr Zwischendurch-Lösung. Dass man sowas bei Bedarf eben nutzt. Für Reisen, wenn man soviel Bodenfreiheit wie möglich haben möchte.


    Gebraucht habe ich ein Ersatzrad auch noch nie.

    In den ersten BF Goodrich war in einem Reifen eine Schraube, was ich aber erst beim turnusmäßigen Wechsel bemerkt habe.

    Die war richtig schön tief drinnen, sodass keine Luft flöten ging. Nochmal Glück gehabt.


    Andererseits, wenn ich so überlege, wann ich in der letzten Zeit mal in einer normalen Parklücke stand (abgesehen vom Bürgersteigparken in Berlin, und dafür ist der Kahn sowieso schon zu groß)... Ich bin selten irgendwo in Städten.

    Und kürzlich in Ajaccio habe ich ein Stück weiter draußen geparkt, wo genug Platz war. Dann läuft man eben ein Stück zu Fuß.


    Aber Danke Euch für den Tipp mit so einer Halterung für andere Autos. Ich hatte zwar bei Alucab angefragt, wie die das gemacht haben, aber noch keine Antwort bekommen.

  • nachdem hier wieder mal Panik gemacht wird hab ich mir heute auch mal mein Reserverad angeschaut


    erstmal die Kurbel gesucht und dann rechts hinten hinterm Sitz gefunden (welcher Depp hat die Lehnenverriegelung konstruiert, bekommt man nur mit krabbeln auf, erst eine Seite dann die andere geht fast nicht, man muß in die Mitte klettern und beide ziehen)


    dann muß man hinten diesen Plastikstöpsel rauspoppeln und dann sieht man Innen den Vierkant, somit ist klar was da rein passt


    dann mal leicht gedreht und sofort gemerkt, da bewegt sich was, also Decke geholt und drunter gelegt um mehr zu sehen und siehe da, der Reifen senkt sich wunderbar ab, nach mittlerweile etwas über 3 Jahren und 93000km funktioniert das ganze einwandfrei und schaut aus wie neu


    das Stahlseil ist schön blank, keinerlei Ansätze von Rost, die Kurbel geht schön leicht, also alles bestens


    Ich würde jedem mal dazu raten der technisch nicht so gut bewandert ist das ganze mal zu machen, bei Nacht und das erste Mal ist das schon nicht mehr so leicht zu machen, wenn man nicht genau weiß wie es geht und wie manche nichtmal das Loch für die Kurbel findet


    Als es dann wieder oben hing, dachte ich mir, schau ich doch noch nachm Luftdruck, wenn die Decke schon am Boden liegt, also schnell Kompressor angeworfen und aufgepumpt


    ich hatte noch nie geschaut, aber es waren noch 2 Bar drin, hab ihm jetzt 3,5 Bar gegeben, das dürfte für die nächsten 5 Jahre reichen


    im übrigen kommt man an das Ventil locker hin, zumindest bei den VW Alus, zum Luft prüfen muß man den Reifen nicht ablassen, das geht locker auch so


    Reservereifen.jpg


    Viel Spass beim probieren

  • Ich fahre seit 1990 Auto und habe DREI Mal einen Ersatzreifen gebraucht. Alle im letzten Jahr. X/

    Audi Q7, Touareg und jetzt Amarok.

    Vorher bin ich nie auf die Idee gekommen, mich überhaupt um den Ersatzreifen zu kümmern.

  • ich hab ungefähr 2 Mio km hinter mir, und auch einige Reifenpannen


    beim LKW waren es entweder einer der Zwillinge, da fährt man dann halt weiter bis zur nächsten Werkstatt


    oder es war ne Schraube drin gesteckt, da kann man ja auch weiter fahren


    beim Patrol hatte ich auch schon einige Schrauben drin, zweimal wars knapp, da kam ich zum Auto zurück und der Reifen war fast platt, hat aber beide Male noch zur Tanke zum aufpumpen gereicht, dann nach Hause und Reifen geflickt


    beim Amarok hatte ich mir beim 4 Zyl mal auf der Autobahn was eingefangen, bin noch gute 10 km gekommen dann merkte ich das er vorne rechts runter hängt, stand dann aufm Hornbachparkplatz und hatte kein Bock auf wechseln im Regen


    hab dann aufgepumpt, das Loch gesucht und ne Spax rein


    pl3.jpg


    und bin wieder Heim gefahren und dann Stoppsel rein gemacht


    pl4.jpg


    so ne Spax ist immer wunderbar als Notbehelf brauchbar


    bei meim Anhänger hatte ich auch schon zwei mal ne Panne, einmal hats ihn komplett zerrissen ohne Vorwarnung,


    rp1.jpg


    bin dann auf der Autobahn noch 2 km weiter gefahren bis ich von der Bahn runter konnte


    das andere mal hatte er ne fette Beule,


    Beulenpest.jpg


    das hab ich aber erst zuhause gesehen und dann halt neuen drauf gemacht


    meine Reservereifen am Auto hab ich aber all die Jahre nie gebraucht, hab noch nie am Straßenrand wechseln müssen und ich hoffe das bleibt so

  • (welcher Depp hat die Lehnenverriegelung konstruiert, bekommt man nur mit krabbeln auf, erst eine Seite dann die andere geht fast nicht, man muß in die Mitte klettern und beide ziehen)

    :D

    Ja! Um sowas bescheuertes zu Entwickeln muss der Entwickler entweder bösartig oder bescheuert sein!


    im übrigen kommt man an das Ventil locker hin, zumindest bei den VW Alus, zum Luft prüfen muß man den Reifen nicht ablassen, das geht locker auch so

    Ja das schon, aber nur halb unter dem Auto liegend was je nach Tanke nicht sehr sauber ist.

    Gut ist es immer für allerlei Zwecke eine alte Decke, Plane oder Jogamatte dabeizuhaben, sowas ist oft hilfreich.


    Wenn ich mal endlich fertig bin mit dem Gestrüpp schnetzeln das wegen dem Regen bis Mitte Juni weiterhin wächst werd ich mal

    die von mir vorgeschlagenen Mod's wegen Schlauch zum Reservereifen füllen und Druck testen planen und eventuell realisieren.

    Ich hoffe ein fertiger Verlängerunggschlauch zu finden ohne selber was basteln zu müssen.


    Chris

  • Ventilverlängerungen gibts bei jedem LKW Händler oder Reifenhändler, oder glaubt ihr die schrauben ständig die Reifen an den Zwillingsrädern ab um an den hinteren hinzu kommen?

    Ja, die sind aber wahrscheinlich zu kurz um auf die Ladefläche oder wenigstens bis hinten zum Nummernschild zu kommen.

    Falls sie doch genügend lang sind dann wäre das natürlich die beste Lösung.

    Chris

  • Das größte Problem ist Wasser das sich im Gehäuse sammelt und verrottet und dadurch die Trommel,in der das Seil läuft, blockiert. Seil selbst nicht defekt.

    Habe jetzt den Schmoder rausgeklopft und alles verschliffen so daß es gängig ist.

    Jetzt kommt von unten ne 6mm Bohrung rein. So kann Regenwasser ablaufen.

    Zusätzlich wird beim wechseln von So.- auf Wi.-reifen ne Ladung Caramba reingejagt. Sollte dann reichen.

    An den alten Seilzug wieder ne U-scheibe und Mutter geschweißt und gut ist

  • So, mein Ersatzrad kommt auch NICHT GANZ runter, nur eben in bisschen.
    Nämlich genau bis dahin, dass dieser Haken (im Bild markiert) nicht sichtbar wird.


    Das Seil lässt sich bis dahin also jene 10 cm herabkurbeln und es geht nicht weiter runter. Und wie das Rad da so baumelt, sieht es aus, als wäre dieser markierte Haken daran Schuld, denn der Mitnehmer (im Bild das schwarze raketenförmige Teil) hängt SCHRÄG halb aus seiner Andockstation als hätte er sich mit diesem Haken an einem Rand im Inneren aufgehängt.

    Frage: Liegt es an dem Haken? Muss man den Haken irgendwie ...in den Mitnehmer drücken? Müsste dieser Haken irgendwie beweglich sein?

    Ich frage nur, weil ich Gewalt als eine Lösung sehe. Aber kaputt machen will ich eigentlich nichts.

    Reserve- oder Ersatzradmechanik Idee von der Konstruktion, lässt sich nicht weiter herabkurbeln.png






    7420-img-8310-jpeg
    Das Foto ist von Schale vom 28. Juni 2023

  • Ja den Haken kann man rein drücken. Wenn's auf halb acht hängt natürlich echt doof. Hatte letztens zum gucken auch mal das Ersatzrad runter geleiert. Ging alles glücklicherweise, aber hab gebraucht bis ich verstanden hab das man das "Raketen" Teil aus der Halbschale nach unten zeiht, und dann die Halbschale mit der Mutter durch's Felgenloch fummelt und die Rakete hinterher zieht...ziemlich "over engineert" möcht ich ungern im Matsch/Regen machen müssen.

    Zumindest weis ich nun wie's geht und das ich nen neuen und größeren Ersatzreifen bräuchte. Was nützt ein uralt Reifen wenn er dann nicht hält...


    Grüße, Johannes

  • Ich habe das Reserverad endlich herunterlassen können. Es lag an diesem silberfarbenen Stahlhaken. Der müsste in diese schwarze Fassung einfedern.
    Wenn aber man dieses Offroad-Fahrzeug mit Staub beschmutzt, fallen in die schwarze Fassung Steine und Staub rein. Deswegen federt der Haken nicht in die Fassung ein. Pustekuchen.

    Vermeidungsstrategie: nach 5 Feldwegen dieses dämliche Ding reinigen.

    Aber eigentlich hat mich schockiert, dass dieses ganze, schwere, schwingende, festgerammelte Ersatzrad einzig und allein an einer einzigen einsamen, langweiligen Quetschhülse hängt! Als zweite Sicherung fungiert das Verdrecken und Verrosten. Alter, ich fass es nicht.