Schwärzung Motoröl

  • Hallo zusammen,


    Ich habe mich heute bei der Ölstandskontrolle gewundert, wie tiefschwarz mein Motoröl ist.
    Dieses wurde vor 2.000km erst gewechselt und ich würde es jetzt am liebsten wegen der Farbe sofort wieder wechseln.


    Gibt es Umstände die eine solch schnelle Verfärbung des Öls begünstigen? Gibt es sonst irgendwas, wieso dieses Öl (zumindest optisch) so schnell altert?



    Grüße

    Amarok V6 '17
    Lada Niva '10
    Suzuki Grand Vitara '08
    Honda XL250S '77
    John Deere 1120
    McCormick D320
    Renault Ares 630 RZ

  • da gibts viele Möglichkeiten warum das Öl schwarz ist


    Ölwechsel bei kaltem Öl, bleibt viel zurück


    Öl nicht komplett ablaufen lassen (Zeit ist Geld) wen der Hauptschwall raus ist, schnell die Ablassschraube wieder rein


    Filter nicht mit gewechselt


    Konstruktionsbedingt bleibt bei Motoren die für Geländefahrzeuge gebaut sind immer mehr Öl im Zylinderkopf stehen als bei normalen Motoren, um eine Schmierung auch bei extremer Schräglage zu gewährleisten


    und dann gibts in den Kolbenringen zB Ölkohlerückstände die das neue Öl sofort schwarz färben


    ich schütte ne Dose Motorspülung mit rein, und lass ihn anständig austropfen, dann bleibt das Öl auch längere Zeit sauber

  • hier mal die Begründung von "oelcheck" zum Thema "schwarzes Motoröl beim Diesel" -> https://de.oelcheck.com/wiki/S…es_%C3%96l_im_Dieselmotor


    und zusätzlich zu den Infos von Der Glonntaler


    - richtig ist, das Öl nicht "kalt" gewechselt werden sollte, sondern wenn möglich nach einer Fahrt und "betriebswarm"
    - austropfen lassen ist so eine Sache, damit wirklich alles (?!?!?) rauskommt, sollte der Ölfilter zumindest lose sein (dann läuft Öl aus dem Gehäuse zurück in die Wanne), am Besten aber komplett offen sein, also Gehäuse mitsamt Filtereinsatz raus und dazu evtl. sogar noch Öleinfüllstutzen und Ölpeilstab offen sein, damit sich kein unnötiges Vakuum bildet
    - ABER, das wird teilweise ungern gemacht, weil so auch wiederum "Dreck" rein kommen könnte, zudem verbleibt ein Großteil des "Altöls" auch in diversen Leitungen z.B. Turbolader und Ölkühler.


    beim V6 dürften das locker 0,5 - 1,0 L sein, die man mehr oder weniger gar nicht raus bekommt



    und, wenn man beispielsweise lange Longlife-Intervalle fährt und dann wechselt, dürfte das Öl aufgrund der von oelcheck genannten Gründe wiederum schneller schwarz werden, als in kurzen Intervallen, wo sich schlichtweg weniger Ablagerungen über das Intervall gebildet haben, als in einem langen Intervall, die nun gelöst werden würden.


    Öl lasse ich bei VW wechseln, zwischendurch wechsle ich spätestens bei ca 10-15tkm selbst (da kann dann auch mal der Ölfilter drin bleiben)
    Luftfilter wechsle ich fast halbjährlich (wir wohnen auf dem Land mit viel Staub durch trockene Felder), dazu immer MANN Filter mit Vorabscheidevlies
    und was den Dieselfilter angeht, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht......

  • Danke für die vielen Antworten!


    Das erklärt mein Bedenken. Leider bin ich bis jetzt das Long-Life Intervall gefahren, da ich eig nicht davon ausgegangen bin den Amarok länger zu behalten. Da ich mich jedoch mitlerweile dazu entschlossen habe ihn dauerhaft zu halten, fange ich nun auch an in 10-15tkm Intervallen zu wechseln.


    Werde auch mal das Additiv von Glonntaler versuchen um eventuell boch was zu retten von den Long-Life Intetvallen.

    Amarok V6 '17
    Lada Niva '10
    Suzuki Grand Vitara '08
    Honda XL250S '77
    John Deere 1120
    McCormick D320
    Renault Ares 630 RZ

  • mein Tipp nach "Longlife":


    auf den nächsten maximal 10TKM vielleicht mal mehrere Intervalle fahren


    z.B. 1. so ca 2.500km, 2. so ca 3.00km und dann vielleicht noch ein letztes Intervall über 4.500km


    Öl: 5w30 nach 507.00 (offizielle Freigabe beachten -> https://erwin.volkswagen.de/er…/oil/step_50400_50700.pdf)

    meine persönliche Empfehlung: Mannol Energy Combi LL *Ester* und evtl. dazu noch das Mannol Ester Additiv 9929.


    Das sollte ordentlich putzen und danach fährst du einfach 10-15TKM pro Intervall, fertig. Wenn du ganz genau sein möchtest, 250 Betriebsstunden (also Langzeit-Durchschnittsgeschwindigkeit wie im Kombininstrument x 250 = Intervall-KM)

  • die Ölcheck Antwort stimmt leider auch nicht so ganz


    Synthetik Öl hat ne etwas bessere Lösekraft für Ölkohleablagerungen die vom Diesel oder Mineralöl kommen, kann sie aber schlechter in der Schwebe halten als Mineralöl, deshalb wird Mineralöl dunkler als Synthetiköl, weil es den Dreck besser in der Schwebe hält


    ich hab schon Motoren erlebt, die wurden nur mit Synthetiköl gefahren und alle 5000 km Ölwechsel gemacht, das Öl war immer vermeintlich sauber und der Besitzer glaubte auch das sein Motor sauber ist, weil das Öl eben sauber bleibt, ist aber ein großer Irrtum


    auch Synthetiköl bildet Ablagerungen, kann diese aber nicht selbst lösen geschweige den in der Schwebe halten, deshalb bleibt das Öl lange sauber, der Motor leider nicht, Motorspülung rein, und 10 Min später war das Öl pechschwarz, dann war der Motor wirklich wieder sauber



    Synthetik Öl ist etwas hitzefester, und erzeugt etwas weniger Ablagerungen, aber ansonsten hat es eigentlich keine Vorteile, das normale Öl erzeugt mehr Ablagerungen, kann den Dreck aber auch besser in der Schwebe halten und muß aber auch deshalb öfters gewechselt werden, weil die Additive nicht so lange halten und es schneller gesättigt ist, beim Synthetik bleibt der Dreck in der Ölwanne oder sonstwo liegen, was besser ist, kann jeder für sich entscheiden


    mir ist teilsythetisches Öl deshalb am liebsten, und ich hol mit jedem Ölwechsel den gesamten Dreck so gut wie nur irgendwie möglich raus, deshalb alle 10 bis 12 000 Ölwechsel und immer mit Motorspülung, immer mit warmen Motor, und immer mit Filterwechsel, noch während das Öl abläuft wird der Filter raus genommen



    Richtig ist auch, in manchen Leitungen, wie zum Ölkühler bleibt immer etwas altes Öl zurück und das verschmutzt natürlich das neue Öl sofort, eine leichte dunkelfärbung schon nach wenigen km ist also normal, genauso wenn man das Öl wechselt ohne den Filter zu wechseln, was ich niemals mache, zu nem Ölwechsel gehört immer ein Filterwechsel dazu, das Ding kostet lausige 6 €, da braucht man nicht sparen

  • bin da bei dir....


    um es ganz genau zu erklären, müsste man aber deutlich tiefer in die Materie....und dazu dann auch Ölanalysen machen bzw. Bauteile auf Verschleiss bzw Ablagerungen prüfen


    Grundöle:
    - mineralisch
    - HydroCrack
    - (m)PAO
    - Ester
    - Mix aus mehreren


    dem Öl bereits zugesetzte Additive bzw Zusatzadditive:
    - low/mid SAPS
    - full SAPS
    - "Organic Friction Modifier"
    - Feststoff-Additive
    - Mix aus mehreren

  • um es ganz genau zu erklären, müsste man aber deutlich tiefer in die Materie....


    richtig, und dann verstehen es die wenigsten noch, diese Diskussionen führen meist dazu das am Schluss einer weint :D



    ich bin jedenfalls für einen regelmässigen und rechtzeitigen Ölwechsel, die Ölsorte und vor allem Marke ist mir dabei egal,



    mein ersten Patrol hab ich trotzdem Nissan alle 5000 km nen Ölwechsel mit Synthetiköl vorgeschrieben hat mit dem billigsten Kaufhausöl gefahren, 5l Kanister Noname für 6-8 DM oder so,


    ABER es gab vor dem Ölwechsel ne Motorspülung rein und nach dem Ölwechsel ins frische Öl ne Dose Ölbooster, ebenfalls von Pro-Tec


    der Motor hat sich mit 286 000 km wie neu angehört, kein klappern und nageln wie andere baugleiche mit 100 000, jeder hat sich immer über den ruhigen Motorlauf gewundert und gefragt ist das ein Benziner?



    die Grundsubstanz ist ja mehr oder weniger immer die gleiche, die Frage ist nur welche Additive und wie viele davon werden mit reingemischt, das macht die Ölqualität aus


    und einfaches Kaufhausöl plus Ölbooster, ist hitzestabiler und schmiert besser als jedes noch so teure Markenöl, auf jeden Fall nicht schlechter, das haben wir schon x mal bewiesen



    Aber wie gesagt, da gehen die Meinungen dermaßen weit auseinander, dass es besser ist solche Diskussionen zu lassen, genauso wie mitm Diesel,



    einfach mal vor ne Raffinerie hinstellen, da kommen LKW von allen Marken raus, der Sprit ist bei allen der gleiche, nur die Art und Menge der Additive und Farbstoffe unterscheiden den Diesel, ob er grün, blau oder gelb schimmert


    wenn wir bei der Spedition Diesel für die Stapler bekommen, nimmt der Disponent auch meist den besseren Diesel, das ist aber der gleiche wie der Normale, da drückt der Fahrer nur ein Knöpfchen beim Betanken unserer Tankstelle und dann kommt ein Additiv dazu und schon wird aus dem normalem Diesel Premiumdiesel, mein Auto läuft mit dem aber kein Tropfen sparsamer als mit dem an meiner freien Stammtanke, in der auch nur irgend ein Markensprit steckt, der halt woanders übrig bleibt, da ist dann ne Mischung aus Aral,Shell, Esso usw drin


    egal brennt genauso

  • Hallo miteinander,


    ich würde auch gern meinen Ölwechsel zwischen den Inspektionen selber machen.
    Darüber habe ich ja hier im Forum schon viel gelesen.


    Mal kurz zusammen gefasst was ich so mitbekommen habe und wo noch Fragen sind.


    - warmer Motor
    - Öl absaugen ( welche Pumpe ist geeignet für den V6 )
    - alter Filter raus
    - neuer Filter mit frischen Öl befüllen
    - 8 Liter Öl auffüllen
    - evtl. Ölbuster dazugeben
    - jetzt der Part der Ölpumpe (wenn man kein VCDS hat) durch mehrfaches kurzes Anlasser drehen die Ölpumpe mit frischen Öl versorgen
    - und jetzt das wichtigste. Wohin mit dem Altöl?????



    Vielen Dank schon einmal für die Antworten
    Gruß Uwe

  • - warmes Öl ist schon mal gut
    - Filter "öffnen", denn aus dem Gehäuseunterteil läuft dann einiges zurück in die Ölwanne (Bypass offen)
    - ich nutze eine Proxxon 12 V Pumpe und eine Pela P600 -> wichtig, wenn du über den Peilstab absaugst, musst du evtl. den Schlauch mit etwas "gefühlvoller Gewalt" über eine Kante hinweg in die Ölwanne "drücken"
    - Filter ist nicht so einfach zu befüllen, da es ein Papierfilter ist, der in ein Kunststoff-Gehäuse gesetzt wird, aber man kann etwas Öl in den Gehäuseunterteil schütten
    - 8 Liter sind gut, füll aber erstmal nur ca 7,5 L ein, bzw. messe nach, wie viel du abgesaugt hast (manchmal bekommt man nicht alles raus)
    - das mehrfach Anlasser betätigen habe ich noch nie gemacht; immer frisches Öl rein, dann gestartet und einige Minute im Leerlauf laufen lassen, dann erste Kontrolle des Ölstands
    - wenn du dein Öl beim örtlichen Handel kaufst, dann da, bei Internetkauf könntest du theoretisch dein Altöl zurückschicken, ansonsten Bauhof / kommunale Entsorgung oder OBI ;-)

  • Du verwechselst den Ölwechsel mit Wechsel des Dieselfilters. Ich wüsste nicht wie man eine mechanische Ölpumpe per VCDS ansteuern kann...


    Ich halte vom absaugen nichts, unten ablassen und gut!


    Nach dem auffüllen Motor im Leerlauf kurz laufen lassen und Ölstand checken.


    Gruß Heiko

    "Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"

  • Jenes von EDK.


    Wieso so viel Aufwand mit Abpumpen, wenn es eine Wanne und eine einzige Ablassschraube unten auch tut? Ist nicht nur schneller, sondern über die Ablassschraube bekommt man auch deutlich mehr Schmutz raus.


    Ansonsten mal nich so übertreiben. Da muss man nichts vorfüllen oder was auch immer. Wenn der Motor eh warm gefahren wurde, ist alles ausreichend mit Öl benetzt. Die Pumpe hat den Druck binnen 1-2 Sekunden aufgebaut.


    Also simpler Ablauf:
    Motor warm
    Ölfilter raus
    Ablassschraube raus
    Schraube mit neuem Dichtring rein
    Neuen Ölfilter rein
    8 Liter 0w30 auffüllen (V6)
    Ne weile laufen lassen
    Motor aus, ne Minute warten, Ölstand prüfen, Party hard


    Bitte, Danke

    2018 Amarok V6 Liberty 4Motion @ Pogea Racing Stage 1+ // 320PS | 663Nm

  • Schließe mich da an, Abpumpen ist Mist, dauert auch ewig bis da 8 Liter raus hast durch so nen kleinen Schlauch



    etwas muß ich noch richtig stellen


    die Vorgehensweise von Andy ist ein Widerspruch in sich


    Zitat


    Filter "öffnen", denn aus dem Gehäuseunterteil läuft dann einiges zurück in die Ölwanne (Bypass offen)


    das ist so richtig, aber dann schreibst


    Zitat


    Filter ist nicht so einfach zu befüllen, da es ein Papierfilter ist, der in ein Kunststoff-Gehäuse gesetzt wird, aber man kann etwas Öl in den Gehäuseunterteil schütten


    merkst was? da kannst soviel Öl rein schütten wie du willst, das läuft doch sofort in die Ölwanne


    und wie Heiko schon sagte, mit VCDS geht da garnichts



    das braucht man wenn man den Kraftstoffilter wechselt, zumindest beim 4 Zyl damit man den Filter und Leitungen füllen kann


    beim V6 reicht auch ein paar Mal die Tür auf und zu zu machen, wenn man die Tür aufmacht läuft die Pumpe kurz an um Druck im System aufzubauen, so kann man den Filter auch entlüften, wenn man kein Tester dafür hat


    wichtig ist das man es macht, die HD Pumpe nimmt trockenlaufen sofort übel, also so lange orgeln bis er anspringt ist Gift für die




    achja zur Ölfarbe, meins ist nachm Ölwechsel auch wieder leicht grau, es gibt einfach zu viele Taschen im Zylinderkopf wo immer altes Öl zurück bleibt und das neue wieder färbt


    alt, Pechschwarz


    Öl vorher.jpg


    neu, nach ein paar km


    Öl nachher.jpg

  • dann stelle ich aber auch noch ein paar Sachen richtig....


    - abpumpen dauert bei mir max. 15 Minuten bei warmen Öl; den Großteil mit der elektrischen Proxxon, den letzten Rest mit der Pela Handpumpe, also weit weg von "ewig" und in der Zeit kann man alles andere bereitstellen und ein paar Sichtkontrollen etc durchführen, dazu brauche ich nicht unter das Auto kriechen, den Unterfahrschutz demontieren etc....das darf bei mir die Werkstatt beim offiziellen Service machen :-)


    - das mehr Dreck drin bliebe, als beim "ablassen" ist auch so ein Werkstatt-Internet-Märchen -> sofern das Öl nicht komplett am Ende ist bzw. das Intervall bis hin zur "Verschlammung" gezogen wurde, ist Öl in der Lage, Schmutz in der Schwebe zu halten. (grober) Abrieb sollte eh im Filter sein und wenn man bereits Verschlammungen etc. hat, dann bleiben diese auch beim ablassen im Motor -> daher vorher vielleicht eine Spülung zugeben oder halt kurze Intervalle, ggf. soagr mal ein 2000km "Spülintervall"


    - das mit dem Filter und dem Vorfüllen habe ich zuletzt auch mal probiert. Löst man den Kunststoffdeckel (32er Schlüssel) über einen gewissen Punkt hinweg und entlastet damit auch den Filter, öffnet das Ventil und man hört das Öl in die Wanne fließen.
    der Filter ist dann natürlich aber noch so fest im Kunststoffgehäuse, dass man diesen dann einfach komplett entnehmen kann...tropft manchmal etwas, also am besten ein Tuch o.ä. unterlegen.
    Normalerweise würde man nun den neuen Filter wieder in den Kunststoffdeckel setzen und dann alles mit dem Gehäuse motorseitig verschrauben, wobei dann kein Vorfüllen möglich ist. Fertig
    ABER, etwas Vorfüllen geht, wenn man den neuen Filter motorseitig ins Gehäuse steck und damit das Ventil wieder verschließt; der neue Filter ist meist so "fest", dass es locker ausreicht, um das Ventil zu schließen und dass der Filter nicht nach oben rutscht. Nun kann man etwas Öl ins Gehäuse füllen, in dem man den Filter mittig vorbefüllt, dieser kann sich dann schon etwas mit Öl vollsaugen, dann den Deckel draufgeschraubt und fertig.
    -> inwieweit das Vorfüllen einen tatsächliche Nutzen / Vorteil hat, weiß ich nicht und beim nächsten mal werde ich es auch wieder ohne "vorbefüllen" machen

  • 1. Muss der Unterfahrschutz zum Öl Ablassen nicht weg. Damit nichts auf den Rahmen des Unterfahrschutz beim Ablassen tropft, knick ich mir einfach einen kleinen Trichter aus der Ölfilterverpackung.


    2. Ablassen dauert so maximal 5 Minuten. Keine 15. Und so arg ist das "drunterkriechen" beim Amarok ja nun wirklich nicht. Wir fahren ja keinen Golf.


    3. Über die tolle Ablasschraube mittig am untersten Punkt der Ölwanne, kriegt man definitiv immer mehr Schmutz und Altöl raus. Oder willst du behaupten, du saugst mit deiner tollen Pumpe kreisförmig perfekt um die Ablassschraube? Man bemerkt es ja schon am Hinweis der Füllmenge. Wenn der V6 ordentlich über die Ablassschraube abgetropft ist und der Ölfilter vorher gelöst wurde, beträgt die Füllmenge etwa 8,5 Liter bis Maximum. Wenn du nur 7,5 oder 8 rein bekommst, kannst du dir schon ausrechnen was drin bleibt.


    4. Sollte der neue Ölfiltereinsatz in den Deckel eingeklickt werden. Nur so hast du 100%ige Garantie, dass er auch korrekt sitzt. Also nichts mit vorher ins Gehäuse einstecken und was auffüllen.


    5. Ich bekomme als Mech schon manchmal Kopfschmerzen, was manch einer für Voodoo um Ölwechsel und Spülungen betreibt... Bin dann wohl ein schlechter Autofreund, wenn ich meinem getunten Wolf alle 20000km einen ganz normalen Ölwechsel ohne Spülung und was weiss ich nicht für Hokus Pokus gönne.


    Gruss Peter

    2018 Amarok V6 Liberty 4Motion @ Pogea Racing Stage 1+ // 320PS | 663Nm

    Einmal editiert, zuletzt von Pwnzer2000 ()

  • ...


    blöde Frage:
    heißt, wenn die Wechselmenge 8 Liter beträgt (viele Werkstätten schauen ins System, sehen 8 Liter und zapfen die Menge passend aus dem IBC) und und mir der freundliche aber bis 8,5 L raustropfen lassen kann (ich kenne keinen der getrennt aufsammelt und auslitert, es geht alles direkt ins große Altölfass unter dem Auffangtrichter), fehlen mir am Ende des Spaßes 500ml?


    was das Thema mit dem Ölfilter angeht, bin ich im Grunde voll bei dir und wie gesagt, ich werde es beim nächsten mal auch wieder auf die "übliche" Weise machen;
    allerdings mit dem Einsatz im Deckel hast du aber auch keine 100% Gewissheit, dass er nach dem reindrehen und festziehen noch absolut korrekt sitzt, zudem gibt es wohl in den diversen Rep.-Anleitungen beide Varianten. Vermutlich weil der Filter sowohl unten, als auch oben "arretiert" wird und eine Verformung nur dann passiert, wenn man es total vermurkst (Verkanten, falsches Anzugsmoment etc.) oder schlichtweg einen "billigen" Filter verwendet.


    ich werde am Ende vermutlich jährlich zum offiziellen Service fahren, dürften dann so ca. 30tkm sein.
    das Öl wechsle ich aber in der Zwischenzeit vermutlich 2x selbst, so dass ich auf Intervalle um rund 10tkm komme.
    also wird jährlich alles restlos rauslaufen lassen und 2 mal verbleiben vielleicht ein paar ML....Spülungen kommen für mich auch nicht in Frage, gutes Öl reicht
    alles immer noch besser, als 30 oder gar 40TKM mit einer Füllung abzureißen


    und bei mir MUSS der UFS weggebaut werden, da Rival.... ;-)