Wird der Amarok ein Kultauto ?

  • Hallo Forumsgemeinde,

    ich weiß - dass diese Frage etwas provokant ist, vielleicht auch selbstherrlich. Nicht dass ich besonders stolz bin einen Amarok zu besitzen, aber ich bin überzeugt - dass gute (deutsche) Ingenieursarbeit in diesem Auto steckt, auch wenn mir nicht alles gefällt.
    Warum letztlich die Produktion in Europa eingestellt wurde, ist auch nicht meine Frage. Habe gestern auf Verkaufsplattformen gestöbert. Der Bestand von "neueren bzw. neuen Fahrzeugen hat drastisch abgenommen, die Preise ziehen kräftig an...alles Zeichen für Nachfrage.
    Jetzt kann man natürlich rätseln, warum so ein Auto oder Klein LKW mit "Stadtfeindlichen Abmessungen", nicht gerade Sparfuchs-Ausgaben in Anschaffung, Unterhalt, Versicherung, Steuer und Verbrauchskosten doch nachgefragt ist.
    Ich habe eine Landwirtschaft, der Einsatz läuft überwiegend betrieblich ebenso steuerlich - ich kenne aber viele private Nutzer - die es so nicht nutzen und absetzen können.
    Dort kostet das Auto richtig Geld.
    Warum ist er trotzdem so gefragt, und kann es einen Kult geben für den letzten richtigen deutschen Pickup ?


    Gruß Milchbauer

  • Warum Amarok? Die Frage ist so ähnlich wie, warum braucht man ein Auto mit 500 PS?


    Weil es Spaß macht.


    Ich für meinen Teil bin froh einen zu haben.
    Denke die geringe Stückzahl am Markt hängt auch damit zusammen das "wenig" gebaut wurden und kein richtiger VW-Pickup folgt.


    Die Frage mit dem Kult hab ich mir auch schon gestellt. Vorstellen kann ich mir es nicht so richtig.
    Sind ja meistens eher Autos die fast jeder schon mal hatte oder teure Sportwagen usw.
    Die Teileversorgung für ältere VW ist ja auch nicht so toll, wenn es nicht gerade ein Golf, Bus oder so ist.


    Ich habe vor meinen zu pflegen bis er auseinander fällt.


    In 10 Jahren wissen wir mehr.

  • Wieso kostet der Unterhalt richtg Geld? Kostet weniger als mein vorheriger Audi A6, nur der Verbrauch ist etwas höher... Rep Kosten sind auch nicht sehr hoch...
    Ich find das ok!


    Gruß Heiko

    "Die Stärke des Wolfes ist das Rudel, die Stärke des Rudels ist der Wolf!"

  • Ich finde auch dass der Amarok auf Grund der Pickupsteuer mit 180 Euro recht günstig ist.
    Wenn einer nie einen Anhänger ziehen muss, nie was transportieren muss dann ist ein kleinerer PKW natürlich einiges günstiger.
    Für mich gibt's nur die Wahl zwischen T6 oder Amarok. Als ich angefangen habe nen T6 zu konfigurieren war für mich die Entscheidung recht schnell gefallen...... Bei nem Caravelle mit Allrad und Automatik bist ruck zuck bei weit über 70000 Euro und hast so ein dußliges DSG und keinen V6


    Grüße Stephan
    [hr]
    oder ist es mittlerweile T7? Bin garnicht up to date

  • Moin!


    Wahrscheinlich genau so viel oder so wenig kultig wie der Taro!?


    Wie schon geschrieben wurde, gibt es im VW-Regal preislich keine Alternativen.


    Hatte auch schon mal zum Spaß den T6.1 konfiguriert, es aber auch schnell verworfen, da erste Schwindelgefühle einsetzten.


    Wenn der nächste Pickup von VW auf den Markt kommt, werde ich ihn mir auf jeden Fall unverbindlich anschauen. Glotzen kostet ja nix!


    Wenn er nicht mehr Amarok heissen wird, dann steht folgendes fest:


    Ich gehöre mit zu denen, der einen Amarok besessen und eine geile Zeit mit ihm gehabt haben!!!


    Und wenn ich bis zum Ende mit ihm zufrieden war, dann ist er für mich mein Kultauto!


    LG


    Uwe

  • Naja, der Taro ist ein (Vollblut)Toyota ... eher schwierig den als VW-Kultauto zu sehen.


    T3 Pritsche kommt der Sache da schon näher.
    Ob der Rok dafür das Zeug hat wird man in 20 Jahren sehen.

  • Hallo Amarok Freunde,


    Ich denke, jeder hat seinen persönlichen Grund - warum er dieses Auto fährt. Und das ist natürlich richtig so.
    Meine Frage ging eher in eine andere Richtung.


    Ob der Amarok ein günstiges Auto ist, kann ich noch nicht sagen. Dazu fehlt mir die Erfahrung. Was ich bisher gesehen habe, eher nicht.
    Der Einkaufspreis ist/war doch deutlich höher als für vergleichbare Modelle – ausgenommen der X von Mercedes. Der Verbrauch ist nicht zimperlich.


    Ich bin im bergigen Gelände unterwegs, oft mit Hänger…also der hat schon Durst. Von nix kommt aber nix. Und wenn man flott fährt – ist es immer zweistellig.


    Versicherung lasse ich weg. Ich bin in Österreich – dort ticken die Uhren eh anders…aber eines ist auch sicher, die Umweltparteien werden in der BRD den Hobby SUVlern das Leben noch schwer machen…wartet mal bis zum 26 September…dann schaut die Welt anders aus.
    Reifenverbrauch, Unterbodenschutz, Service kann ich Euch noch nicht sagen. Aber ein großes schweres Auto wird nicht billig sein. Habe bisher einen Toyota gehabt. In zwei Monaten kommt bei mir der erste VW Service – dann schaun mer mal.

    Die Preise für einen neuen Amarok steigen zurzeit steil bergauf. Also die Nachfrage ist da. Die Lager von Neufahrzeugen fast leer. So die Portale.
    Das sah vor zwei drei Monaten noch ganz anders aus.
    Ich denke die Händler haben sich schon eingedeckt, mit Neufahrzeugen – ob die das so gedacht haben weiß ich nicht. Daher meine Frage:
    Hat der Amarok das Zeug für ein Kultauto, oder ist es einfach eine Hysterie.


    Der Mischlingshund/Wolf Ford/VW wird ja nicht mehr lange dauern. Wer kauft sich da überteuert noch einen Auslauf Pickup ?


    Ja wenn, oder deshalb…keine Ahnung wie Kulte entstehen….?


    Gruß Milchbauer

  • Ich hab mich tierisch gefreut als der Amarok V6 raus kam. Ich wollte eigentlich warten bis der Mischling raus kommt und dann einen "alten" kaufen.
    Ich habe lieber etwas wo schon Erfahrungswerte da sind. Die "neuen" Autos haben ja oft einige Kinderkrankheiten.
    Wer einen Amarok haben will kauft sich denke ich eher ein Auslaufmodell als ein Ford mit vielleicht nur einem VW-Emblem und Innenausstattung.
    Hat man ja bei der X-Klasse gesehen was dabei raus kommt wenn Mercedes drauf steht und Nissan drin ist.

  • Moin!


    Den Preisaufstieg könnte man aktuell (meiner Auffassung nach) mit dem Land Rover Defender vergleichen. Da sind die letzten Neuwagen und auch ältere Fahrzeuge mittlerweile unbezahlbar geworden.


    Bin daher gespannt, wo es mit dem Amarok noch hingeht, oder ob es nur ein kurzes Aufbäumen ist.


    Stabiler Leiterrahmen, wahlweise 4 oder 6 Zylinder aus 11 Jahren Produktion, da dürfte für jeden was dabei sein, sofern die amarokspezifische Ersatzteilversorgung sichergestellt ist.


    Einen neuwertigen 2.0 (Euro 5) würde ich persönlich aktuell nicht mehr kaufen, da ich mit ihm in die Stadt muss. Auf dem Land allerdings kein Problem. Mit dem 6er kannste überall hin!


    Habe komischerweise noch keinen X-Klasse-Fan jammern gehört, vermutlich war der Bock nicht lange genug auf dem Markt!


    LG


    Uwe


  • Ich hab mich tierisch gefreut als der Amarok V6 raus kam. Ich wollte eigentlich warten bis der Mischling raus kommt und dann einen "alten" kaufen.
    Ich habe lieber etwas wo schon Erfahrungswerte da sind. Die "neuen" Autos haben ja oft einige Kinderkrankheiten.
    Wer einen Amarok haben will kauft sich denke ich eher ein Auslaufmodell als ein Ford mit vielleicht nur einem VW-Emblem und Innenausstattung.
    Hat man ja bei der X-Klasse gesehen was dabei raus kommt wenn Mercedes drauf steht und Nissan drin ist.


    Na, der neue Amarok wird wohl eher ein Ford mit VW-Emblem drauf ... und dass der X-Daimler gefloppt ist liegt wohl eher an der Unfähigkeit der DB-Marketingleute, ihre Kundschaft einzuschätzen, als am Fahrzeug.

  • Ich glaube dass der neue Amaranger mindestens ein Dreilitertriebwerk haben wird. Die Verkaufserfolge des grossen Rangers und des grossen Amaroks haben Sachzwänge geschaffen, denen sich das ganze BWL-Volk in den Marketingabteilungen nicht entziehen kann.


    Dazu kommt dass der V6 einer der wenigen "sauberen" VW-Motoren (im Sinn der SW-Steuerung) war und deshalb nicht vorbelastet ist.
    Schlimm wäre es jedoch wenn der neue Amaranger ein mehr oder weniger unverändertes Ford-Triebwerk haben sollte, denn die Haltbarkeitsprobleme von Ford braucht ein Nutzer nicht wirklich.

  • Bin ja selbst VW Mech und habe mir meinen Amarok vor allem aufgrund der Erfahrung in Sachen Haltbarkeit und Motor ausgesucht. mMn ist der V6 TDI der VAG das pendant zum Volvo 5-Zylinder (hab vorher 7 Jahre auf Volvo geschaft). Ausgereift und bis auf wenige Macken ein wirklich haltbarer und unzerstörbarer Motor. In vergleichbaren Audi Modellen wie dem A6 sind 400tkm+ keine Seltenheit. Und das trocken und mit Leistung wie am ersten Tag.


    Diese Konstellation aus perfektioniertem Motor und einem wirklich robusten Chassis ohne übertrieben viel Elektrik, die einem später das Leben zur Hölle macht, ergibt für mich zumindest einen Begleiter auf sehr lange Sicht.


    Hab nun schon vieles gefahren von diversen Volvos, Audis, Dodge Challenger SRT8, Chevy Trailblazer... Aber der Rok ist das erste Auto, dass ausbezahlt und dann weiter gefahren wird.


    Ne perfekte Mischung aus Arbeitstier, Spassmobil und Kindertransporter. Diese Konstellation der eierlegenden Wollmilchsau lässt mich guter Dinge sein, dass so ein V6 Rok mal Kult wird. Wir werden unser Eisenschwein auch noch bewegen, wenn bei TSIs die Ketten, Kolben oder das DSG ausgestiegen sind. Und das Forum hat mich noch lange am Hals. :D


    Die Zeit und unsere Ausdauer wird es ausmachen.


    Gruss Peter

    2018 Amarok V6 Liberty 4Motion @ Pogea Racing Stage 1+ // 320PS | 663Nm

  • Für mich ist unser Wolf jetzt schon ein Kult Auto, ich habe mir schon immer einen Pickup gewünscht und
    konnte mich damals nicht mit dem 2.0 Liter anfreunden. Deshalb freue ich mich um so mehr, dass es
    jetzt doch noch für einen V6 gereicht hat!



    Gruß


    Holgi

  • MMn wird der 2.0 mit Schalter eher ein Kultauto, da der im Gelände besser einsetzbar ist als die Automaten - insbesondere mit mech. Differential.
    Auch sollen die neuen KFZ nach und nach keine Schaltgetriebe mehr besitzen - also weg vom klassischen Auto, mit dem man fahren können muss.

  • Hallo Flocko,


    das ist eine interessante Variante von Dir.
    Ich glaube zwar nicht, dass bei Autotypen unterschiedliche Ausstattungen ein Kultauto definieren - sondern es muss eben schon dieser oder jene Autotyp sein, dier irgendwann gefragt und begehrt wird.


    Mal zum Vergleich: Beim Audi A4 ist nicht der 6 Gang TDI das Kultauto - und der Automatik nicht, obwohl er als ziemlich erster die Lenkradwippen für die Sportschaltung erhalten hat, sondern der A4 ist und wird nie ein Kultauto.
    Die 5 Auflage bzw. Facelifts und hunderttausende Exemplare sprechen schon dagegen. Es war eher ein Snobauto für Einsteiger. Der stand ja an jeder Ecke, heute zwar nicht mehr - aber das hat Audi selber verbockt.


    Trotzdem interessant Deine Meinung, dass ein Schalter besser geländegängig ist. Ich kenne jetzt den Amarok nur als Automatik, kann daher über die andere Variante nichts sagen. Der erste Gang oder Stufe ist aber extrem nieder untersetzt. Beim Rückwärtsgang bin ich nicht ganz zufrieden, vorallem wenn man Hänger schieben sollte. Die Wandlerkupplung braucht ganz schön viel Zeit bis die schließt...


    Ich habe aber zig Vergleiche mit meinen Landmaschinen. Schalter und Stufenlose im extremen Gelände. Ich könnte nicht sagen, dass Schalter besser zu fahren sind bzw. weiter kommen - ich habe das Gegenteil erfahren.


    Aber was ist die Meinung der Amaroker hier. Sind Schalter geländegänger als Automatikausführungen ?