Hallo zusammen,
meiner läuft und die, die ich zwischendurch gefahren bin, liefen wie auf Schienen - allerdings immer mit Allrad oder dessen Benutzung. Und auf Schienen ist beim Amarok so wie bei fast allen anderen guten Autos ungleich zu einem Audi mit Quattro.
Ich fahre derzeit 255/60 R 18 112H XL von Continental (Winter Contact TS 850 P), da ich viel Straße fahre, die Brems- und Nässeeigenschaften im Eigentest auf ADAC-Gelände befriedigend/okay, aber nicht gut und sehr gut sind (die gibt es für das Auto auf der Straße auch nicht), ich nichts von Allwetterreifen halte, Billigheimer mir nicht in die Tüte kommen und ich auch maximale Geschwindigkeit fahren können möchte - bei hoher Zuladung. Meine Reifen hatten erst so nach 800km vollen Grip mehr oder weniger rundum.
Herstell- bzw. Haltbarkeitsdatum mal geprüft? Sind sie richtig herum (Laufrichtung) aufgezogen? Wie ist Deine Beladung? Wie der Luftdruck im Reifen? Spur verstellt? Wie schaltest Du bzw. der Wagen und welcher Fahrmodus? Fahrwerk verändert? Wie viele Blattfedern?
Es gibt aber schlicht Kombinationen und/oder Dimensionen, wo selbst ein guter Reifen einfach nicht zum Auto, dem Fahrer und der Umgebung kompatibel ist. Hatte ich mal bei meinem Golf. Da hilft nur dies per Reifen zu verändern.
Das Ganze dann noch auf Alurädern von VW (Durban, 7,5J x 18 120/5 45), da man bei dem Autopreis nicht am Rad sparen sollte und das nicht wirklich mehr ins Gewicht fällt sowie auch gut aussehen sollte. Da ich kaum überlade und wenn, dann nicht volle Pulle alles damit tue, nicht jeden Tag auf der rauen Baustelle oder im Tagebau damit bin und keine Veränderungen am Fahrwerk und der Auflastung vorgenommen habe, ist Stahl für mich nicht notwendig. Aber die Räder dürften nicht Dein Problem verursachen.
I.d.R. habe ich ein Zehntel mehr als die Herstellerempfehlung sagt an Reifendruck drauf bei um die 400m über NN. Bei 1.300m über NN und wirklich Schnee würde ich Luft um bis zu 3 Zehntel verglichen mit mir mal ablassen und schauen wie es sich damit dann fährt, also minus 2. Pro 1.000m Höhenunterschied merkt man schon einige Veränderungen. Wenn der Schnee dann weg ist, aber unbedingt wieder erhöhen um mindestens ein Zehntel.
Und ggf. hinten was Schweres auf der Achse zuladen, damit er runterkommt und nicht mehr hinten so tänzelt. Hinten ganz leer schiebt mich meiner auch sonst mal gerne.
Das mit der verbreiteten Meinung schmalere Winterreifen seien besser und/oder korrekt ist widerlegt worden. Bei einem solch großen und schweren Auto, was meist auch noch mindestens teilbeladen ist, nicht immer nur im normalen Alltag gefahren wird und wo oftmals bei einigen von uns die Stollen zugesetzt sind, zählen andere Aspekte. Ich persönlich brauche für meinen Fahrstil mehr Auflage- und Reibefläche, Seitenführung sowie Rollwiderstand, um das Auto zu kontrollieren und komfortabler zu fahren. Bremsen ist für mich im Schnee weniger wichtig und durch vorausschauendes Planen, was man hier sowieso umso mehr braucht, vermeidbar. Also verzichte ich auf Anpreßdruck, Einfräsen in den Untergrund, kürzeren Bremsweg und sicheres Bremsen. Allerdings kann ich bei meiner Rädergröße und ohne Umbauten auch keine (Schnee)ketten mehr nutzen und muß einplanen ggf. weitere Räder mitzunehmen und zu wechseln, eine andere Route zu nehmen oder auf jeden Fall den Weg mit einem Versuch nur zu packen.
Gruß
Ultimate Fahrer