Warum fahrt ihr Amarok?

  • Grüß Euch!!


    Ich werde oft von Bekannten und Freunden gefragt, warum ich den einen Amarok fahre. Nach dem ich mir diese Frage selber stelle, seid nun ihr dran: WARUM FÄHRT IHR AMAROK?


    Warum habt ihr euch genau für den Amarok entschieden, den ihr fährt. Ich meine, es gibt sehr sehr viele verschiedene Varianten.


    Also warum fährt „Derroker“ schon seinen 2. Amarok? Naja ehrlich gesagt war 2014, beim Kauf des Canyon der einzige Gedanke die Kostenersparnis, da wir in Österreich deutlich mehr Nova und Steuern zahlen und somit der ROK viele preisliche Vorteile mit sich bringt. Aber schon kurz nach der Auslieferung im April 2014 wussten ich, dass hier etwas ganz großes beginnt. Ich fuhr damit 160.000 Kilometer ohne ein einziges Problem und er war mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Er war ein Arbeitsauto, Lifestyle Pick Up und vieles mehr. Nun kam 2016 der V6 und neben dem V6 waren die Ergo Sitze, wie wir in Österreich sagen „gewaltig“. Allerdings wollte ich einfach meinen Canyon nicht abgeben und fuhr ihn somit bis Februar 2021. Und da kam wieder die Überlegung einen V6 zu holen, Vorhallen mit den 258 PS. Naja, geschaut und schnell gemerkt, dass es so gut wie keine Neuwägen mehr gibt und die was es gibt mit 65.000 Euro zu teuer waren.
    Aber am nächsten Tag auf Willhaben geschaut und zack, da war er! Ein Aventura von Februar 2020 in Schwarz mit 15.000 Kilometer und Roll Cover für 51.000 Euro. Und das Beste, es war ein Frauenbesitz aus Wien, sprich schonmal keine Geländefahrten und im Auto waren über dem Lenkrad und den Sitzen Bezüge und somit war der Wagen makellos. Heute, 14.Mai kosten in Österreich vergleichbare Autos mit mehr Kilometer 56.000 aufwärts und somit denke ich, ich habe ihn schon gut gekauft, vor allem,weil ich ihn für 49.000 bekommen habe :love:
    Dass es ein Aventura wird war von Anfang an klar, den die Sportsbar, 20er Felgen, Schwarzen ergo Sitze, Schwarzer Himmel usw. waren einfach ein muss.


    Soo ich hoffe, ich habe nicht zu viel geschrieben aber am Schluss möchte ich nochmal betonen, wie toll ich es finde, dass es dieses Forum gibt und angenehm ist, welche Stimmung hier herrscht. DANKE!!!


    Grüße und ich freue mich auf eure Antworten :becks:
    Derroker


  • WARUM FÄHRT IHR AMAROK?

    Warum habt ihr euch genau für den Amarok entschieden, den ihr fährt. Ich meine, es gibt sehr sehr viele verschiedene Varianten.



    Weil ich ein neues Auto für die Jagd & Hunde brauchte und permanenten Allrad haben will. Da gab es nicht viel Auswahl. Ist mein Dritt-Wagen, nebem einem Touareg V8 TDI und einem Familien T6 Lang. Durch den permanenten Allrad blieb nur ein Mercedes (wo ich nicht gemütlich drin saß) und ein "Mitsubishi", der wirkte wie ein Plastikbomber mit LKW Motor und Automati aus den 80´ern!
    Also blieb nur der Amarok, der mir von Anfang an gut gefallen hat...Model sollte nahezu Vollausstattung haben und da ich immer nur Jahreswagen kauf, war mir der Rest egal! Ist ein Gebrauchsobjekt


    Bisher bin ich sehr zufrieden...allerdings fehlen mir ein paar Sachen, die auch optional nicht lieferbar sind


    1. Abstandstempomat
    2. 360° Kamera

  • Ich kam auch über den Hund zum ersten ROK im Jahr 2013.
    Ein junger Hund kam ins Haus, weil die Familie sich einen gewünscht hat. Jedoch ist ein nasser, vom Spielen schmutziger Hund mit einer Limousine nicht wirklich kompatibel.
    Die Idee vom Pickup kam mir, als ich beim Spazierengehen mit und bei Regen einen Amarok sah.
    Wider erwarten war meine kleinwagenverliebte Gattin sofort begeistert von der Idee.


    Wir hatten aber die HiLux als Favorit als robusten Urahn dieser Fahrzeuggattung. Jedoch kam es nicht einmal zur Probefahrt.
    Innen eng mit zwei Kindersitzen im Heck und das altmodische Toyota-Ambiente vermochten nicht im Ansatz überzeugen.


    Also hin zum Händler, der einen netten Gebrauchten in Highline stehen hatte und schon war er gekauft. Dann noch ein paar Offroad-Umbauten (Danke der Community hier im Forum) und fertig war der automobile Traum.
    Für uns stellt er das perfekte, große Auto dar. Egal ob Urlaub mit Zelt und Boot, oder mal schnell eine halbe Tonne Beton oder Granit für den privaten Hausbau geholt, den Bagger gezogen, der nasse Hund gefahren oder die Ausflüge Offroad; der macht einfach alles mit.


    Vor gut einem Jahr haben wir uns noch schnell den V6 geholt. Ich hatte mir davor noch den Ford Ranger angesehen, weil wir gerade einen Ford ggf. zum Eintauschen hatten.
    Aber auch da blieb es beim Besichtigen und die Aussicht auf einen Amaranger hat mich ehrlich abgeschreckt.


    Die V6 Maschine entschädigt darüber, dass das Fahrzeug und die Technik schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel haben.
    Wir lieben ihn. Hauptsächlich fährt meine Frau damit und so wird er jetzt in den nächsten Wochen noch hübsch gemacht: Höher, Breiter, Offroad :D


    LG aus der grünen Steiermark


  • Hallo Chocho, ja der Ranger Raptor hat mir auch gefallen allerdings hat der ja wieder keinen 6 Zylinder und am Ende ist für mich der Aventura bzw. der Rok ansich das bessere Auto!!


    Grüße

  • Ich war auf der Suche nach was "kleinem" mit dem man ab und zu mal 3,5 t ziehen kann.
    Da ich keine Lust hatte mit einem Kastenwagen privat rumzufahren blieb nicht mehr viel übrig.
    Den Amarok fand ich neben der G-Klasse schon immer interessant.
    Ein alter Touareg wäre zwar günstiger gewesen aber hat auch seine Nachteile wie Z.B. 1%-Regel und Auftritt beim Kunden.
    Eines Tages hat ein Händler einen ROK mit schlechten Bildern und schlechter Beschreibung, günstig eingestellt. Zum Glück hat es am nächsten Tag geregnet, deshalb konnte ich ihn gleich in der Früh anschauen und kaufen.

  • Hallo zusammen ( is leider etwas lang geworden)


    eigentlich weiß es eh fast jeder, aber ich schreibs Euch gerne nochmal auf


    ich fahre seit 1990 Geländewagen, aber nicht wegen Gelände, sondern einfach weil man höher sitzt, bessere Übersicht hat und vor allem wegen der Anhängelast, mit 3,5t gibts halt nicht viel Auswahl vor allem mit Leiterrahmen


    angefangen hab ich damals mit Nissan Patrol, den ersten von 90-96 dann ist er leider abgebrannt mit 266000 km
    der nächste wurde dann nur 4 Jahre alt, dann bin ich auf den neuen rundlicheren und mit langem Radstand umgestiegen, den hatte ich von 2000-2004, der Nachfolger war dann auch wieder ein Langer bis Ende 2009, dann kam der 5. mit Commonrail Motor, den hatte ich dann bis 2014, also immer so alle 4-5 Jahre hab ich nen neuen gekauft, dann hatten die meist so um die 150 000km und es mußte was neues her


    der Patrol wurde aber damals 2009 eingestellt und somit war dann die Frage was kauf ich jetzt?





    Pflicht war, genug PS, also keine untermotorisierte Dauerbremse, 3,5t Anhängelast, Leiterrahmen, weil die Blechkarossen halten auf Dauer keine 3,5t aus, die ziehts alle lang, bis die Türen klemmen, tja und was gabs dann damals 2014?


    klar Navara oder Pathfinder von Nissan, beide aber nicht besonders stark motorisiert, der V6 wurde dort schon wieder ausm Programm genommen,


    Ford, ne der is würg.gif


    Isuzu, ne dann lieber Nissan


    aber Nissan war ein Schluckspecht und wenn mal was kaputt war, waren die Teile sauteuer,


    irgendwie hab ich dann den Amarok entdeckt, und mir erstmal etliche YT Videos dazu reingezogen, dann hab ich das ehemalige Amarok Forum entdeckt und hab das von vorne bis hinten durch gelesen, und mein erster Eindruck war, Ok das Auto scheint gut zu sein, aber die Fahrer gefallen mir nicht, lauter Spieser, die zum Birnchenwechsel in die Werkstatt fahren, aber ist ja jedem seine Sache wo er sein Geld hinträgt.


    irgendwann hab ich mich dann dort angemeldet und bin trotz meinem Nissan recht nett aufgenommen worden, Danke nochmals an die Jungs von damals, ein paar davon sind ja noch hier


    als mich die Jungs dann überzeugt hatten das der VW der richtige ist, dachte ich mir, ok probieren wir es, Teile sind billig wenn was ist, Spritverbrauch ist auch besser, auf lange Sicht sollte er nicht mehr kosten wie die Nissan


    nur der Kaufpreis in D ist unverschämt, selbst wenn man nur das nötigste an Ausstattung will, also nach Alternativen geschaut


    nach kurzem Suchen bin ich dann auf nen Reimport Händler gestoßen der mir ein gutes Angebot gemacht hat und so war 3 Wochen später mein 2.0l Highline in silber vor der Tür gestanden, für glatte 40, der beim Händler in D 53 gekostet hätte, so war also alles gut


    was mir sofort Negativ aufgefallen ist, ist der lahme Antritt beim anfahren, oder wenn man plötzlich aufs Gas steigt, das dauert immer bis er reagiert, da waren meine Patrols viel spontaner, der Amarok ist mir da zu sanft, ist auch bei V6 nicht viel besser


    begeistert war ich aber von Anfang an wie kräftig er ausm Drehzahlkeller anzieht, auch mit 3,5t am Haken und das mit dem kleinen Nähmaschinen Motor, mein Patrol war auch ein 3 l aber hatte nur 160 PS und 380Nm gegenüber den 180PS und 420Nm, aber der Amarok war trotzdem um Welten besser, und das schöne war noch, 3,5l weniger Verbrauch, auf 150 000km hat der Amarok über 6000€ weniger Diesel verblasen, allein das ist so eine gute Ersparnis, das er dadurch im gesamten günstiger als jeder Nissan ist


    naja und so hab ich ihn immer gerne gefahren bis er schliesslich im Herbst 2019 die 150 000 km Marke geknackt hatte, und die bedeutet, jetzt muß was neues her


    natürlich mußte ich diesmal nicht lange überlegen, ein V6 mit 258 PS muß her, das Problem war aber diesmal, es gab nur Autos mit viel Ausstattung, Leder, Xenon, Lichtassi, Scheibenwischer Automatiklicht usw usw, lauter Schnickschnack den ich nicht will, ich schalte mein Licht ein wann ich will, nicht wann das Auto will usw, also mußte ich mir einen "nackten" bestellen, der dann im Februar 2020 da war



    was ich an dem dann noch alles verändert habe könnt ihr ja in meim Umbau Thread nachlesen



    mittlerweile ist er etwas über ein Jahr alt, hat 35 000 km drauf und läuft bestens, das einzige was nervt ist die V Max bremse bei 200


    aber ansonsten sind die Fahrleistungen fantastisch, und das schöne, er braucht wenn man es nicht drauf anlegt, weniger als der 2l Motor, das fasziniert mich immer wieder, wenn ich mit unter 8l ne Tour über die Landstr mit bisschen Stadtverkehr mache


    vor was mir graust ist der Tag an dem er "alt" ist, den Ford werde ich mir vermutlich nicht kaufen, da muß schon viel VW drin stecken das ich den kaufe, oder ich muß den Amarok wieder so lange wie mein ersten Patrol fahren, sollte ja auch zu schaffen sein


    da ich aber nicht mehr ganz soviel fahre wie früher, dürfte es diesmal länger dauern bis er die 150 000er Marke knackt, wenn ich so weiter trödel wie bisher über 6 Jahre, aber ich denke das wird sich wieder ändern wenn dieser komische Virus sich verpisst hat


    Alles in allem ist der Amarok ein tolles Auto, zwar bisschen spießig, von vorne schaut er halt wie jeder VW aus, aber beim fahren macht er einfach Spaß, und den wünsche ich euch auch weiterhin mit dem Auto


    Gruß Mani

  • Cooles Thema.
    Da geb ich auch meinen Senf dazu.
    2010 kaufte ich mir einen 4 Jahre altenTouareg 1 mit dem R5. Das war ein hervorragendes Auto.
    Aber leider hatte er ein manuelles Getriebe.
    Daher hab ich ihn im Frühjahr 2015 verkauft.
    Auf der Suche nach was bezahlbaren bin ich dann auf den Amarok gekommen.
    Stand beim Händler mit 3000km, Highline und alles was ich wollte an Ausstattung. Das wichtigste war natürlich die Automatik.
    Also gekauft und hinten ein Rollo drauf sowie 265/70 17 Räder. Da stand das Traumauto.
    Letztes Jahr überkam mich dann die Panik.
    Amarok wird eingestellt....was soll ich tun!
    Also den alten inseriert. War nach 2 Tagen verkauft an einen Handwerker aus der Umgebung.
    Dann ab ins Internet. Auf einschlägigen Börsen gesucht, gefunden und gekauft.
    V6 mit 258 PS, Neuwagen mit 30km.
    Wieder schwarz. Gleiche Räder drauf. Ladefläche blieb und bleibt offen, da er nicht mehr unser Familienauto sondern Papas Spaßmobil ist.
    Ich glaub, die Nachbarn haben gar nicht mitbekommen, das da was neues steht....genauso mag ich das!


    Lg
    Alex

  • Wie man aus den Medien leicht entnehmen kann, möchten immer mehr Pkw-Käufer ein individuelles Fahrzeug haben, obwohl z. B. gerade in den letzten Jahren das ganze Heer von SUV's jeder Größe und Art sich doch so ähnlich sind, immer ähnlicher.
    Da steht ein Amarok, gerade so in der Ausführung und Farbe, wie ich ihn habe, ganz schön abseits. Und zwar sowohl vom Äußeren her, als auch vom Temperament, mit dem V6 258 PS.
    Hatte vorher einen Audi A5 3,0, dann Bmw 435 xd, jetzt diesen Amarok. Kein Auto zog bisher so viel Aufmerksamkeit an als dieser "Kübel"!
    Als Alternative hatte ich einen Mercedes G-Klasse 350-400 D im Visier. Habe mich aber für den Amarok entschieden, und bin zufrieden mit meiner Entscheidung.

    Amarok Aventura V6, matt grey, 300 PS, 622 NM

    Einmal editiert, zuletzt von romolo ()

  • Naja ehrlich gesagt. Als VW Mech weiss ich ja genau, wovon man besser die Finger in der VAG Gruppe lässt. Zuverlässigkeit und lange Freude dran war für mich das AundO. Da blieb quasi nur der 3.0 TDI mit einem ZF Wandler.
    Und da ich am Haus alles selbst renoviere, Feuerholz kaufen muss etc, brauchte es einen Lastesel. Die 2 ISOFIX Befestigungen für die Blinsen hinten habens abgerundet.


    Geht nix über 2 Kinder auf der Rückbank, 800kg Beton auf der Ladefläche und dabei Bergauf einen Ford Kuga überholen. ;)


    Ich hätte auch jeden schlechter ausgestatteten Rok genommen. Hauptsache V6 und ZF. Aber es hat sich glücklicherweise für mich so ergeben.


    Gruss

    2018 Amarok V6 Liberty 4Motion @ Pogea Racing Stage 1+ // 320PS | 663Nm

    Einmal editiert, zuletzt von Pwnzer2000 ()

  • Moin moin,


    für mich ist der Amarok die eierlegende Wollmilchsau :-)
    2019 habe ich als Ersatz für einen Grand Espace einen Amarok genommen. Leider fing der leine Argentinier Mitte 2020 an sich Schaltprobleme im 5. Gang anzugewöhnen. Nach Rücksprache mit VW und auch meiner freien Werksatt kam dann die Idee nicht zu reparieren und das Geld gleich in etwas neueres zu stecken.
    Damit ist es Ende 2020 ein Canyon geworden.
    Ein paar Extras mehr die hoffentlich lange durchhalten. Mit begeistert das Automatikgetriebe jedes mal wenn ich unterwegs bin.
    Er bietet für Urlaube, wenn es mal wieder geht, Platz für 4 Erwachsene und jede Menge Gepäck.Da erübright sich "Packen". Klappe auf, Alles rein, Klappe zu :-)
    Die meiste Zeit des Jahres bin ich als Imker damit unterwegs. Ausziehbarer Ladeboden ist ein muss. Aber damit wird es dann auch richtig gut mit dem Beladen.
    Vom Unterhalt her finde ich ihn ziemlich günstig. Steuer 180€, Versicherung mit VK 500€, Spritverbrauch unter 10 Litern (ich weiß.... Fahrspaß fängt bei 12 Litern und mehr an :-)
    Ich hoffe die Reparaturen halten sich in Grenzen, dann wird der Hanoveraner alt bei mir.


    Grüße vom Niederrhein,
    Stefan

  • Bei mir wars auch eher Zufall, dass ich auf den Amarok gestoßen bin (bis dahin wusste ich nichtmal, dass es einen Pickup von VW gibt!). Eigentlich sollte es ein VW Transporter werden, am besten schon mit ein bisschen Camping Umbau.
    Ich wollte aber auch kein fast runtergenudeltes Möhrchen haben, an dem ich alle Nase lang irgendetwas reparieren lassen müsste. Das kannte ich nämlich zur genüge von meinem bis dahin gefahrenen Vento.


    Mein Limit lag bei 25.000 Euro. Klar also, dass es ein Gebrauchter sein musste. Und wenig Ausstattung.
    Aber das kam mir gerade recht, ich brauch das ganze Zeug nicht – und so habe ich mir mal einen angesehen (schneeweiß, nicht mein Fall, aber zum Angucken hats gereicht), während ich parallel dazu im von Mani erwähnten anderen Forum viel mitgelesen hatte. Von daher konnte ich ja schonmal einschätzen, ab welchem Bau- bzw. Modelljahr ich mit etwas mehr Zuverlässigkeit rechnen konnte.
    Kurz drauf (Januar/Februar 2017) meinen 2013er (MJ '14, schwarz, Automatik, 180PS, 91.000km, Gummiboden) bei einem VW Händler probegefahren. Spätestens da wars um mich geschehen. Im März habe ich ihn dann abgeholt.


    Mit der Zeit sind Sportsbar und Deckel einem Hardtop gewichen, das Dachzelt aber war das erste, was ich mir zusätzlich besorgt hatte.
    Inzwischen hat er die 280.000km geschafft und ich beabsichtige, ihn noch lange weiter zu fahren.
    Das einzige größere Ding was mal war, wofür VW selbst etwas kann, war der AGR-Kühler.
    Ansonsten ist mir vor kurzem das zweite Reh innert 6 Monaten reingehüpft (weshalb ich nun doch wieder an der Offroad Stoßstange von Rival überlege....), einmal hat sich der Marder in einen Druckschlauch vom Turbo verbissen und vor ca. 1,5 Jahren ist mir ein Lkw-Gliederzug von der Seite ins Heck gefahren. War knapp am wirtschaftlichen Totalschaden vorbei, aber ich habs richten lassen.
    Zum einen, weil Alternativen auf dem Markt für meinen Geschmack viel zu viel Gedöns eingebaut hatten und daher nochmal eine ganze Ecke teurer waren. Auf Kredit kaufe ich nix.


    Zum anderen ist mir genau dieses Auto einfach auch ein bisschen ans Herz gewachsen: Auch wenn er nicht so krass umgebaut ist, werde ich trotzdem bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf angesprochen.
    Jeder Amarok ist anders, selbst wenn man natürlich schon das ein oder andere gehört oder gesehen hat, hat jeder ein Unikat vor der Haustür stehen. Wirklich jeder hat etwas ganz eigenes daraus gemacht und zeigt, mit etwas Stolz, gerne her, wie er sein Problem beim Umbau gelöst hat.
    Dadurch entsteht ein wahnsinniger Wissensschatz und was noch nicht im Forum steht, das kann man immer noch erfragen und irgendjemand weiß garantiert eine Antwort darauf.


  • Ja, das mit den Farben ist immer so eine Sache und ganz ehrlich, zwei Wochen bevor ich meinen Rok gekauft habe, war ich der Meinung, dass ich sicher keinen Schwarzen nehme. Und jetzt könnte ich mir keinen besseren vorstellen!!


    Eigentlich wollte ich einen Grauen, aber als ich einen sah, fand ich ihn sehr langweilig und hat mir persönlich gar nicht gefallen, sorry Heiko:)


    In Pfauengrün hätte er mir auch super gefallen aber da war ja was mit der Auswahl...


    Grüße

  • Ich mag dieses strahlende Blau beim V6 und ab und zu seh ich mal einen in grün. Das ist für mich irgendwie immer ein Highlight so einen zu sehen, obwohl ich die Farbe bei meiner Suche damals kategorisch ausgeschlossen hatte. :D

  • Moin!


    Mein Amarok fährt, weil ich gelegentlich mal an der Tanke anhalte!
    :becks:


    Und warum ich einen Amarok fahre?


    Das war eigentlich relativ spontan und ungewöhnlich:


    Der Auslöser war unser Ford-Händler im Ort. Der liegt an der Durchfahrtstrasse und hatte damals ca. 15 Monate lang nen Ford Ranger Limited in schwarz und bechromt an der Straße stehen. Neupreis 45.000 als Tageszulassung für zum Schluss dann knapp 30.000 Euronen. Bin also jede Woche mehrmals mit meinem Skoda Yeti vorbeigefahren und habe diese schwarze Pflaume angeglotzt.


    Nach nem halben Jahr auch mal rangefahren und rumgeschlichen. Eigentlich praktisch so ein Pickup, dachte ich mir.
    Dann kam der VW-Skandal und ich erfuhr, dass mein Auto auch „frisiert“ war. Also weg mit dem Skoda…


    Beim Recherchieren im Netz dann festgestellt, dass der Ford eigentlich kein schlechtes Angebot war. In der Kombination mit den ich glaube 160PS und der uralten Automatik aber absolut unwirtschaftlich und nicht unter 11 - 12l zu fahren. Das meinte ein Bekannter auch, der hatte so einen. Also abgehakt.


    Als ich danach mal nen Werkstatttermin hatte, bin ich aus Langeweile bei meinem Händler (VW, Audi, Skoda, Seat, VWN) in die Nutzfahrzeugausstellung gegangen. Da stand neben Caddy und Caravelle ein Amarok Dark Edition in weiss mit schwarzen Anbauteilen. Der Kaufpreis lag knapp vor 45.000€.


    Der Verkäufer kam raus, wir kamen ins Gespräch und er meinte, er würde demnächst zwei Amaroks mit einfacher Ausstattung bekommen. Also super Angebot bekommen, einen A. reserviert und dann bei der Besichtigung 2 Wochen später sofort zugeschlagen.


    Fazit:
    Der Amarok ist für mich im Vergleich zu einem SUV etc. praktischer, höher, übersichtlicher, geländegängiger und männlicher!


    Der „Kofferraum“ nimmt es einem nicht übel, wenn mal Dreck dabei ist und die Anhängelast ist echt praktisch.


    Der Verbrauch zum ehemaligen Yeti liegt nur knapp ein Liter Diesel höher (beide 140PS). Das ist wenig bzw. andersrum hat der Yeti zu viel geschluckt, da 600kg leichter und zumindest etwas windschnittiger.


    Das war vor knapp 5 1/2 Jahren und 140.000km und habe diese damals spontane Idee nicht bereut…


    LG


    Uwe

  • Ich fand den von Anfang an geil.
    Aber, der karren war gerade im Verkaufsprogramm und mir zu teuer. Hinzu kam, daß einige von unseren Leih-Konstrukteuren an dem Modell beteiligt waren und irgendwelche Geschichten "wussten".


    Egal. Ich hab dann einen ML gekauft und auf den Gebrauchtmarkt gewartet.
    Als der Merci das Ende einleitet, keimte der Pickup wieder auf...
    Eine Erkältung und total beschissenes Fernsehprogramm führte
    zu Mobile
    zu Pickup-Suche...


    "Ähm, Schatz, hast du lust nach Hamburg?"
    "Wann"
    "Jetzt"
    "Bist du gesund? Ich meine jetzt ernsthaft. Weshalb?"


    Gut, 2,5h später...Kaufvertrag
    Seit dem, nicht bereut!
    Immernoch sehr geil.
    Wegen der Bootsbastelei hab ich immer viel Werkzeug dabei - kein Ding.
    Vom Bug alles hintereinander werfen - super.
    Kleiner oder großer Anhänger - Astrein.
    Oder in Sankt-Peter auf den Strand.
    Passt immer und immer mit guten Gefühl.


    Klar hab auch ich die doofen Gutmenschen und ökos, die einen mit einer Mischung aus Angst und Bosheit anschauen, am Radweg, im Regen...
    Ich denk dann immer, ich mag das Arschoch :))


    Mir ist auch noch nie eingefallen, mich für sowas zu rechtfertigen! Weshalb? Muss ich mich für Toastbrot rechtfertigen? Oder schwarzgefärbte shorts?


    Tatsächlich ist aber hier, also Land Niedrrsachsen, wahrscheinlicher, das einer schlau labert und mir was vom Big block erzählt und ein Pickup müsste ja einen V8 haben... Ich sag dann immer, den hätte mir meine Frau nicht genehmigt, letztlich hätte ich schon einen...
    Im boot das ich da dran hänge ;)
    Egal.
    In diesem Sinne

  • Jo,


    der Amarok? Gefiel mir schon als er raus kam aber die Motorisierung fand ich damals nicht toll und zu dem Zeitpunkt war gerade mein Familienzuwachs voll im Gange.
    Also 3x Kombi (Passat Variant, Skoda Super Combi TSI, Skoda Super Combi TDI) gefahren.
    Dann kam der Wunsch nach einem T5.2 (140PS, 2.0l, 4Motion, 6-Gang, Sperre) und als Abenteuerfahrzeug ausbauen (Schlafen und mind. 5 Sitze),
    aber der Preis war Anfang 30K€... Und sehr hohe Versicherungssummen+Steuer, da Euro5...
    Hm, Plan verworfen.
    Eines Tages Fuhr ein Dodge RAM 1500 vor uns und die Augen fingen an zu Leuchten.
    Meine Frau sagte: Und der?
    Jup, sagte ich, gibt es vom Werk aus sogar mit Autogas.
    Geschaut, Preise verglichen aber immer wieder zw. 45.000 und 50.000€.
    Nein, max. 25.000€.
    Weiter geschaut und mal wieder nach Amarok geschaut.
    Da stand der nun: V6, AG8, schwarz, Highline, Sperre....hohe Laufleistung.
    Egal, Kumpel gefragt und seine Meinung: Wen ein Auto mit der Motor/Getriebe-Kombi in drei Jahren über 220.000km gelaufen ist, dann nimm ihn, wenn alles passt.
    Gesagt getan. Mittlerweile habe ich ein AluCab und Dachzelt auf dem Wagen.
    Demnächst noch die guten AllTarain KO2 drauf und Fahrwerk vermutlich das Seikel Desert.
    Chromteile werden auch noch schwarz gemacht.
    Unfassbares tolles Auto und 2t Wohnwagen zieht er mühelos. Great Great.

  • Hallo ,


    wir haben 2 Amaroks in der Familie und obwohl beide 2.0 L sind , macht richtig Spass sie zu fahren! Der eine kam in 2018 zu uns und der 2te in 2020.


    Letzte Woche als ich in der Stadt war, hat ein Kind ( ca. 6 Jahre junges Mädchen) zu seinen Papa und Mama gesagt - "Schaut ihr, was für ein cooles Auto!"....Mir reicht das als Anerkennung die richtige Entscheidung getroffen zu haben! :)


    Viele Grüsse und gute Fahrt mit euren Wölfen!


    Klemens

    Amarok 2012 , Trendline, Schaltgetriebe, Re-Import , Silber


    Amarok 2014, Highline, Automatikgetriebe, Schwarz

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